Zu Besuch in Bayern.

Für ein paar Tage waren wir in Bayern zu Besuch.

Der Bruder meiner Frau hatte zur Taufe geladen.

Seine Schwiegereltern haben in der Nähe von Amerang einen Bauernhof.

Ein Milchbetrieb. Ein richtiger Landurlaub.

Auch wenn wir echt tolles Wetter hatten, leider haben in der ersten Nacht Mücken unsere Tochter zerstochen. Rund 40 Stiche haben wir gezählt, obwohl wir keine gesehen hatten und auch die Fenster ein Mückengitter hatte.

Also bin ich am nächsten Tag in die Stadt gefahren. Anti Brumm für Kinder, Antimücken Gitter und zwei Brutzler.

Für unsere kleine war das echt toll, überall liefen Hühner frei herum, es gab einen Pool und auch sonst gab es viel zu entdecken.

Ich hatte auch mal Zeit etwas zu entspannen und meine Blogbeiträge zu sortieren 😉

Vor zwei Jahren hat die Familie dort einen neuen Stall gebaut, welcher auch den EU Richtlinien entspricht. Somit haben die Kühe mehr Bewegung und das melken geht auch für die Familie viel einfacher.

Unseren Saugrobotor gab es auch in groß 😉

Leider wurden wir von Wespen und Bremsen Tagsüber heimgesucht.

Dadurch war ein draußen sitzen kaum möglich.

Dennoch war es dort sehr schön und wir konnten dort die Tage sehr genießen.

Ein ganz lieben Dank an die Familie der Frau meines Schwagers für die Möglichkeit dort zu übernachten und das viele leckere Essen 😉

 

Familien Rundreise

Für unseren Sommerurlaub hatten wir mit dem neuen Auto einiges geplant.

Endziel war Amerang in Bayern.
Da dies aber rund 7 Stunden fahrt bedeutet hätte, haben wir die Reise noch mal in 3 Fahrten aufgeteilt.

Zu erst ging es Mittwochs morgens mit meiner Frau, Tochter und Schwiegereltern nach Aschaffenburg. Dort lebt eine Schwester meiner Frau mit Ihrer Familie.

Rund 2,5 Stunden durch die ersten Baustellen Deutschlands war die erste Tappe schnell gemeistert.
Wir waren echt voll beladen und dennoch war die Fahrt im neuen Auto mit so vielen Personen sehr angenehm.

Unsere kleine hatte bei 5 Jungs richtig Freude. Ihr wurde nie langweilig 😉

Abends wurde lecker gegrillt und getrunken. Wo bei ich merke, dass ich keinen Alkohol mehr regelmäßig trinke. Ich habe nach zwei Mal nippen aufgehört,weil ich es gleich gemerkt hatte.

Am Tag darauf ging es dann nach München. Erste Lektion, nie mehr Vormittags fahren. Die vielen Baustellen mit 80 km/m sind nicht das Problem. Sondern der Reißverschluss davor und die 40 bis 60 km/h dadrin.

Nach rund 4 Stunden kamen wir dann beim Bruder in München an. Von dort ging es erstmal auf den Spielplatz.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Amerang.

Ich bin schon ganz froh das unsere kleine so unkompliziert ist. Weder das Reisebett noch die Fahrt haben sie aus der Ruhe gebracht. Auch die vielen „fremden“ Menschen nicht.

Ich bin ganz froh, dass wir mit ihr so schön verreisen können.

In Amerang angekommen, war das Ziel auch endlich erreicht. Mehr dazu später.

Wildfreizeitpark Oberreith

Wir waren mit unserer kleinen und der Familienhälfte meiner Frau – welche in Bayern lebt – im Wildfreizeitpark Oberreith.

Erinnerte mich etwas an unseren Tierpark Lindenthal.

Allerdings kostet dieser Park 6.60 Euro Eintritt für Erwachsene und 5.40 Euro für Kinder, was aber bei der Parkgrösse vollkommen gerechtfertigt ist. Zumal hier ein richtig großer Spielplatz mit dran ist, welcher echt tolle Dinge hat.

Hier kann man auch für einen kleinen Preis Futter erwerben und die Tiere füttern.

Neben den Ziegen gibt es hier Rehe und andere große Vierbeiner. Diese laufen aber nicht wie im Lindenthaler Tierzoo frei rum. Ein Schild warnt davor dass sie beißen.

Nach den ersten Tieren geht es dann hoch in einen Wald.

Dort konnte man sich diverse Vogelarten anschauen.

Oben angekommen

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Ging es einen großen Turm rauf.

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Von oben kann man dann auf einem Glasboden

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die Landschaft betrachten.

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Unten ging es dann wieder durch den Wald zurück.

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Diverse weitere Tiere werden in Ihren Gehegen gezeigt. Allerdings fand ich diese sehr klein.

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 Unten angekommen gab es dann wieder Esel und Rehe. Auch eine Falknerei war  vorhanden. 

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Danach ging es noch zum Spielplatz. 

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Ein schöner Tag in einem schönen Park. Auf jedenfall ein Besuch wert.

Das Arschloch auf der Autobahn

Es gibt Momente, da geht alles ganz schnell. Plötzlich kann das ganze Leben vorbei sein – nur weil ein Arschloch keine Geduld hat.

Wir sind auf der A3 von München auf dem Weg nach Aschaffenburg.

Zwei Spuren sind durch LKWs bzw. Elefanten Rennen belegt.
Ich schaue nach hinten. Alles Frei.

Setze an zum Überholen, überhole einen LKW, noch einen, und sehe schon den dritten.

Auf dem Tacho habe ich 120 km/h.

Von hinten kommt ein Auto angeflogen. Ich bin dabei den dritten LKW zu überholen.

Der Fahrer hinter mir fängt an ganz nah aufzufahren und aufzublinken.

Vielleicht dachte er, ich verfüge über einen Propeller und er kann unter mir her mich überholen.
Er blinkt wie ein irrer und fährt so nah auf das ich sein Kennzeichen nicht mehr sehe.

Ich lasse mich nicht aus der Ruhe bringen. Das habe ich mir abgewöhnt. Damit hatte ich Anfangs immer Probleme, aber da entwickelt man irgendwann ein dickes Fell. Ich kann jetzt nichts machen, neben mir ist schließlich der LKW. Das passiert mir auf langen Fahren im Stundentakt.

Ich überhole in Ruhe weiter mit 120 km/h den LKW und fahre wieder auf die mittlere Spur. 

Ich bin noch nicht ganz drüben,  da überholt er schon. Das war echt knapp.

Dann passiert etwas, was ich bis dahin noch nicht erlebt habe und auch nicht mehr erleben will.

Als er dann auf meiner Höhe ist, schwenkt er nach rechts aus. Steuert voll auf mich zu. Als wolle er mich rammen.

Wenn ich etwas in den vielen Jahren gelernt habe –  beim täglichen Crashvideos schauen in der Mittagspause mit Kollegen – dann niemals „mit ausweichen“. Mich lieber rammen lassen, als selber bei hoher Geschwindigkeit ausscheren – Kontrolle verlieren und einen Unfall verursachen. Also blieb ich auf meiner Spur und wartete das er mich schrammt.

Das tat es nicht, weil er sofort zurück zog. Aber was für ein Arschloch.

Er sieht – als er neben uns war – das ich einen Kindersitz mit Kind und meine Frau im Auto habe. Dennoch entscheidet er unter voller Wut mich zu traktieren und versucht das ich aus „Angst“ auch Ausweiche bei 120 km/H und die Kontrolle verliere, einen Unfall baue bzw. dabei sogar mit Familie drauf gehe.

Was ein Arschloch. Das einzige was ich noch weiß, das es ein Auto aus Litauen war. Das Kennzeichen konnte ich mir unter der Situation nicht merken. Unter Adrenalin war ich so darauf aus die Kontrolle zu behalten das ich nicht mehr dahin geschaut hatte.

Es ist aber zum Glück nichts passiert und wir konnten sicher weiter fahren.

Ich werde mir aber für die nächsten Fahrten wohl doch wieder die Dashcam App installieren.
Mir egal ob es in Deutschland erlaubt ist oder nicht. Aber solche Arschlöcher gehören angezeigt.

 

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