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14 Mai 2014

Die wundersame Heilung meiner Knieschmerzen

2011 wollte ich Joggen und machte eine Laufanalyse um den richtigen Laufschuh zu bekommen. Dabei stellte man fest das mein rechtes Beim schief auftritt. Ein Orthopäden besuch ergab, das ich “schief gewickelt” wurde. Mein rechtes Bein ist verdreht.

Konsequenz: Schuheinlagen und Kniebandagen. Des weiteren keine Treppen mehr laufen und sonstige Belastungen vermeiden!

Ein Jahr habe ich das dann durchgeführt. Immer brav die Bandage und die Einlagen getragen. Aber sie brachten keine Besserung. Als ich dann im Thailand Urlaub war – habe ich beides dort nicht getragen und auch keine Verschlimmerung festgestellt.

Also habe ich sie einfach seit dem ausgelassen. Seit März bin ich nun im Fitnessstudio und umgehe dort alles was mein Knie belastet.

Dann habe ich parallel im März mir das Programm von Patric Heizmann einverleibt und dabei wurde auch das Thema Knie angeschnitten.

Fakt ist: Wenn der Körper nicht belastet wird, baut er ab. Auch das Knie-Knorpelgewebe. Das MUSS belastet werden, weil es sich ausschließlich durch Druck- und Zugbelastung regenerieren kann. Knorpelgewebe ist wie ein Schwamm, bei dem durch Druck das Abwasser raus presst wird, um danach damit wieder Frischwasser aufzusaugen.

Quelle: Facebook Post vom Heizmann

Also habe ich angefangen auf das Laufband zu gehen.

GEHEN!

Nicht laufen. Parallel dazu habe ich angefangen meine Beinmuskulatur aufzubauen. Habe intensiv an Geräten trainiert, die Ober und Unterschenkelmuskulatur beanspruchen – jedoch nicht die Kniescheibe!
Die sollte sich nur mit bewegen.

Überlegt mal – wie oft ihr am Tag von irgendwo aufsteht oder wie oft man Treppen geht.
Das hat mir jedes mal weg getan! Man gewöhnt sich daran. Aber ich “erwarte” dann jedes mal ein ziehen.

Mittlerweile habe ich keine Schmerzen mehr im Knie! Egal ob ich aufstehe oder Treppensteige.
Weil ich merke das die Belastung der Kniescheibe durch die Muskeln komplett verringert wurde und die Kniescheibe selbst auch wieder mehr Betrieb gewöhnt ist.

Ein tolles Gefühl. Joggen habe ich nach wie vor abgeschrieben. Das ist bei meiner Gewichtsklasse völlig inakzeptabel.

Aber ich habe Freude am schnellen gehen auf dem Laufband gefunden und auch das auspowern auf dem Cardio ist wieder möglich – ohne das ich die Tage drauf kaum laufen kann!

30 August 2011

Knie Diagnose

Wie schon von unterwegs gebloggt, war ich beim Orthopäden.

Also ich war echt überrascht. Überweisung habe ich gestern von meinem Hausarzt bekommen.

Einen Termin gleich am nächsten Tag beim Orthopäden bekommen.
Ich wurde NICHT gefragt ob ich Privat oder Gesetzlich versichert bin!

Sehr freundliches Personal, freundlicher Arzt der mir alles ausführlich erklärt hat. Was mich sehr gefreut hat, das ich dort gleich behandelt wurde und auch danach gleich darüber gesprochen wurde.
Kein neuer Termin oder Ähnliches!

Nach 2 Stunden inkl. Wartezeit, Vorgespräch, Röntgen und Diagnose war ich durch. Bin sehr zufrieden gewesen.

Seit Jahren habe ich schon Probleme mit dem Knie. Immer vor mich hingeschoben.

So, nun war ich da und bin erleichtert.
Es ist nichts schlimmes und bedarf auch keiner Operation.

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Das Röntgenbild ist eine gerade Draufsicht meiner Kniescheibe. Wenn ich den Arzt richtig verstanden habe, ist es zwar normal das die Kniescheibe etwas zur Seite zeigt, aber bei mir ist die zu weit nach links.

Dadurch das knacksen und bei Belastung die schmerzen.

Das kommt aber komplett aus der Hüfte. Wohl als Kind falsch gewickelt worden.

Dem muss jetzt entgegen gewirkt werden. Einmal durch eine Schuheinlage. Erst mal für den Straßenbetrieb und in einem Monat eine für Sport.

Des weiteren habe ich eine Krankengymnastik verschrieben bekommen. Die müssen mir zeigen, wie ich richtig das Bein trainiere. So das es wieder in die richtige Bahn kommt.

Alles im allen bin ich echt erleichtert. Keine Operation und ich darf weiter Sport machen. Ich muss ihn sogar machen. Also Radfahren und laufen, damit sie neue Muskulatur dort bildet 😉

1 Oktober 2018

Eine kleine Fahrradtour

Am Samstag bin ich bei schönstem Wetter mit meinem Freund und Kollegen eine Radtour um Köln gefahren.

Dafür habe ich mir die App Komoot runtergeladen.
Die hat uns Ecken in Köln gezeigt, die kannten wir gar nicht 😉

Für die erste Runde mit dem neuen Bike, war es eine schöne Fahrt.
Wir sind vom Bilderstöckchen über Longerich nach Fühlingen.
Von dort nach Merkenich den Rhein entlang bis zur Bastei und dann von dort Richtung nach Hause.

37 km hatte ich auf dem Tacho, als ich zuhause ankam.

Das Rad hat einen Eco, Sport, Power und Ultra Modus.
Im Eco kommt es laut Anzeige 120 km weit. Im Ultra „nur“ noch 60 km.

Allerdings bin ich zu 90% der Strecke nur im Eco Modus gefahren.
Das reicht auch. Es unterstützt dann nur, wenn man abbremsen muss – um wieder schneller zu werden.

Wer der Meinung ist, das man beim E-Bike nicht treten muss, der kann gerne meine Nassen Klamotten abholen.
Der Vorteil für mich beim E-Bike ist, das ich relativ zügig schnell bin.
Ab 25 km/h ist eh Schluss, dann muss man selber treten.

Das, wo sich ein E-Bike bemerkbar macht ist, wenn man viel Berg auf und ab fahren muss, so wie Stop und Go in der Innenstadt.
Da fahre ich dann auch im Sport oder Ultra Modus. Um schnell von der Ampel los zu kommen und um besser überholen zu können.

Meine Kniescheibe dankt es mir. Weil die tut mir selbst jetzt nach 37 km nicht weh.
Dafür nehme ich die wenigeren verbrauchten Kalorien gerne in Kauf.

Alles ist sowie so mehr, als vorher – als ich nur Roller gefahren bin.

15 September 2018

Und sonst so? Ben, Lea Christin, Leihrad, Burger, Optiker und Zahnarzt

Im Moment tut sich nicht viel.

Ben krabbelt fleißig, zieht sich an allem hoch und steht schon fast.
Sein erster Zahn ist unterwegs und auch so ist er das Gegenteil unserer Tochter.
Deutlich lauter, agiler und mobiler. Ob das nun positiv ist, muss sich noch zeigen 🙂

Lea Christin bleibt mehrere Stunden nun schon alleine im Kindergarten und so langsam gefällt es ihr dort.
Sie spricht immer mehr und bringt mich auch viel damit zum Lachen.

Seit ich meinen Roller vor zwei Wochen verkauft habe, seit dem fahre ich jeden Tag mit dem „Leih-Fahrrad“ meine strecken.

Ich bin froh, wenn endlich bald mein Bike kommt, meine Kniescheibe wird es mir danken.
Es ist ein Fluch und Segen. Ich bin zwar froh, dass es die gibt, aber dann findet man sie nicht, dann sind sie defekt oder irgendwas anderes ist.

Heute war ich eine Stunde damit unterwegs und das habe ich dann auch gemerkt.
Meine Kniescheibe dampft ……

Ich habe mir auch schon Strecken raus gesucht, welche ich dann an Wochenende mit meiner Tochter im Anhänger abfahren werde.
Dadurch das ich mich durch das Radfahren nun 100 % mehr bewege, kann ich auch wieder leichter Treppensteigen und mein Tiefschlaf ist auch wieder gestiegen.

Wo wir gerade verbrauchten Kalorien sind, um die Ecke unserer Firma hat ein neuer Burgerladen aufgemacht 🙂
Burger Culinarium

War echt lecker dort, sehr zu empfehlen.

Nächste Woche habe ich einen Optiker Termin, weil ich auf dem rechten Auge seit zwei Monaten unscharf sehe.

Auch habe ich einen neuen Zahnarzt ausprobiert, da meine vorherige sehr komisch geworden ist, seit dem Ihre Geschäftspartnerin weggegangen ist.
War gar nicht so leicht einen neuen Zahnarzt zu finden, welcher auch mit Lachgas behandelt.

Die Zahnreinigung verlief sehr gut, wobei – auch wenn es meine Versicherung zahlt – ich 94 Euro sehr hoch finde für 30 Minuten Arbeit.
Meine vorherige hat was um die 60 Euro genommen.

In ein paar Wochen habe ich meinen ersten Behandlungstermin. Mal schauen wie dieser verläuft.
Ich bin da noch was skeptisch.

Die Zahnärztin erzählte mir beim erst Termin, das sie zum Beispiel keine komplette Wurzelbehandlung mehr machen, weil sie der Meinung sind, das dies den Körper stört. Wenn irgendwo ein Nerv gezogen wird, störe dies das Ökosystem des Körpers.

Nun ist dies bei mir vor 20 Jahren schon gemacht worden und meinem Körper geht es gut, aber ich lasse mich mal überraschen.
Bei der neuen Terminvergabe meinte die Sprechstundenhilfe, das nicht die Ärztin den Termin mit mir hat, sondern der Arzt.

Dies wollte ich aber nicht, da meinte sie zu mir:

„Das ist eh egal, weil die Krone wird eh von einer Kollegin gesetzt, der Arzt kontrolliert dies nur.“

Da es nur zwei Zahnärzte in der Praxis gibt, fragte ich nach welche „Kollegin“ das den dann macht.

„Eine Zahnarzthelferin setzt die Krone.“

Ich fragte noch mal nach, ob dies seine Richtigkeit hätte. Irgendwie war ich, der einzige den es wunderte, weil außer die Zahnreinigung hat bei mir immer noch der Zahnarzt alles gemacht.

Sie meinte das wäre völlig normal.
Ich werde nächste Woche mal meine Krankenkasse anrufen und Nachfragen, ob das wirklich so „normal“ ist.

30 August 2018

Tausche Roller gegen E-Bike

Meinen Roller habe ich nun 4 Jahre schon.

Fast 10.000 Kilometer sind es auf dem Tacho.

Seit rund anderthalb Jahren versuche ich immer wieder mal mit meinem Fahrrad meine Erledigungen zu machen.

Auch versuche ich damit immer wieder zur Arbeit zu fahren.
Aber der innere Schweinehund siegt und ich nutze zu 99, 99% meinen Roller.

Da bin ich ehrlich, spätestens wenn ich den ersten guten Gegenwind habe, habe ich keine Lust mehr.

Anfang des Jahres hatte ich einen Artikel gelesen, indem geraten worden ist, dass übergewichtige Menschen sich ein E-Bike zulegen sollen.
Dem ganzen stand ich skeptisch gegenüber und hakte es für mich erst mal ab.

Aber ich bin an einer Gewichtsklasse angekommen, in der ich mich zwingen muss etwas zu tun.
Roller verkaufen und mich auf das Fahrrad zwingen? Nö, dafür reicht meine Motivation nicht.

Auch habe ich schnell Probleme mit meinem Knie bekommen.

https://www.derheiko.com/knie-diagnose/

Das wiederum meinem Gewicht zu verschulden ist.

Und so bin ich dann vor 2 Wochen einfach mal in einen Fahrradladen und habe mich beraten lassen.
Nachdem ich die ersten Modelle gefahren bin, war ich sehr angetan.

Treten muss man selber, man wird eben nur unterstützt, wenn man Gegenwind oder Steigungen hat.
Und das ist genau das, was ich benötige.

Die letzten zwei Monate habe ich dann mit mir gehadert, ob ich diesen Schritt wagen sollte.
Für mich war klar, sobald ich ein E-Bike habe, muss der Roller weg.

Nun habe ich mich für ein E-Bike entschieden.
Dieses organisiere ich zusammen mit meinem Arbeitgeber über Businessbike.
Quasi ein Arbeitgeber Leasingbike.

Mein Roller und mein altes Fahrrad sind schon verkauft und gehen in den nächsten Tagen weg.

Ich werde davon nicht wirklich viel abnehmen, aber darum geht es mir auch nur Zweitrangigkeit.

Zustand jetzt: Ich stehe auf, gehe zum Roller – fahre zur Arbeit und sitze 8 Stunden – fahre mit dem Roller nachhause und sitze wieder.
Mit den Kindern bewege ich mich zwar mehr, aber es hält sich in grenzen.

Wenn ich nur noch ein Fahrrad habe, dann muss ich zumindest jeden Tag zur Arbeit hin und zurück.
Dann muss ich alle Erledigungen damit machen und bewege mich zu 100% mehr als jetzt.

Da dieser Vertrag mit meinem Arbeitgeber für mindestens drei Jahre geht und auch kein Roller mehr da sein wird,
habe ich auch keine Alternative mehr.

Leider kommt es erst Anfang Oktober. Ich freue mich aber schon darauf.

10 März 2017

Update Gewicht

Im Moment gibt es nicht viel zu schreiben.
Außer dass ich nach 10 Jahren, seit dem ich mich mit meiner Ernährung und meinem Gewicht auseinander setze, immer noch jede Menge dazu lerne.
Oder anders gesagt, alles gelernte vergessen kann 😉

Wobei doch, es ist viel zu schreiben, aber ich fasse es mal in einem Beitrag zusammen, weil ich euch nicht langweilen damit will.

Heute morgen wog ich 119,6 Kilo.
Damit ist die 120 endlich unterschritten.
Nächstes Ziel: Die 110 unterschreiten 😉

Mir fehlt es derzeit an nichts. Es ist zwar immer noch schwierig kleine Portionen zu essen, bzw. spätestens nach dem zweiten Teller Schluss  zu machen, aber jetzt verstehe ich auch besser warum. Seit ich mir vorher ausrechne was ich Esse, seit dem klappt es auch besser mit dem Umdenken.

Aktivitäten Überschätzen und Lebensmittel unterschätzen:

Eine bitterliche Erkenntnis ist die Überschätzung.
31.000 Schritte bin ich am Rosenmontag gegangen.

Davon 21.000 im schnellen Schritt oder laufen.
Die Strecke war fast so lang wie der Köln Marathon!

Früher hätte ich mir danach locker ne Pizza, Pizza Brötchen und Nachtisch gegönnt.
Aber wie ich jetzt lernen durfte, waren es „nur“ 1000 kcal.

Das ist nicht viel. Also mit Fastfood verglichen.
1000 kcal richtig eingesetzt sind viel,
oder nicht richtig eingesetzt eine Dose Pringels!

Jetzt weiß ich auch warum ich nach solchen Arbeitstagen oder sportlichen Tagen nicht abgenommen habe. Weil ich mit Überernährung dagegen gehalten habe.

Es wird mir eher geholfen dick zu bleiben, anstatt abzunehmen! 

Jetzt wird es auch was länger.

Ein Kapitel im Buch „Fettlogik überwinden“ fand ich sehr bemerkenswert.
Die Industrie, welche entweder mich schlank oder dick machen will.
Aber in dem Zusammenhang fiel mir noch was auf. Weil es voll auf mich zu traf.

Wie ich vor einigen Wochen schrieb, hat mir mein Arzt mitgeteilt dass ich am morgen zu hohen Zucker hatte. Wahrscheinlich Insulinresistenz (was ich mittlerweile als Unsinn raus stellte – dazu unten mehr), ab sofort abends keine Kohlenhydrate mehr. Der Arzt hat mich vor die Wahl gestellt.

Abnehmen oder Diabetes bekommen.

Ach, abends keine Kohlenhydrate? Das ist ja einfach.

*bling* da war ich schlank ……..

Was für ein Quatsch. Als ob es nur an einem fehlenden Tipp liegen würde …

Ich bin ich fett. Das fett sein bin ich selber Schuld.
Und wäre es einfach Schlank zu sein, wäre ich es schon.

Das ist oft ein schleichender Prozess, der umgedreht genau so lange braucht.

Nun einem dickem zu sagen, werde schlank – macht soviel Sinn wie einem Raucher zu sagen hör auf zu rauchen.

Etwas mehr Unterstützung wäre hier schon hilfreich.
Und da beginnt für mich das absurde.

Ich habe die Wahl:

Schlank und lange gesund sein, sowie unserem Gesundheitssystem mehr einbringen.
Dadurch ein hochwertigeres und längeres Leben führen.

Oder Fett bleiben Diabetiker werden – mit all seinen folgen.
Erhöhtes Risiko für Diabetes, gesteigertes Herzinfarktrisiko, Geleknprobleme, frühzeitige Tod.

Aber als dicker sehe ich dieses Risiko so wenig wie ein Raucher seine Lunge!
Man lässt mich aber mit meiner „Entscheidung“ alleine!
Ohne Nennenswerte Unterstützung.
Nun spreche ich nur für mich bzw. mit meiner Erfahrung durch Arzt Besuche.

Ich bin selber für mein Gewicht verantwortlich. Also muss ich da auch selber raus.
Aber ohne Unterstützung ist das echt schwierig.

Aber, wenn ich Diabetiker dadurch werde, dann gehe ich zum Arzt, bekomme Schulungen damit umzugehen, bekomme Lesegeräte und Streifen gestellt und erhalte jede ärztlich Unterstützung zu dem Thema. Wenn ich wegen meiner Fettleibigkeit einen Herzinfarkt bekomme, gehe ich in die Reha und erhalte weiterhin jede Untersützung.

Mein Knie. Die schmerzen kommen vom verdrehten Bein sagte der Ortohpäde. Ab sofort erhalte ich regelmäßig Schuheinlagen und Strumpf schienen. Irgendwann auch eine Op mit Reha. Mir zu sagen dass ich zu Dick bin, die Schmerzen bei weniger Gewicht weg gehen und mir dahin Hilfe anzubieten war irgendwie nie möglich!

Es wird einfach hingenommen dass ich Fett bin. Und man lindert gerne alle damit verbundenen Unannehmlichkeiten, anstatt mir zu helfen wieder schlank zu werden.

Die Krankenkassen bezahlen – wenn überhaupt – nur einen Bruchteil für einen 2 Wochen Fitnesskurs im Jahr. Oder den Ernährungskurs bei der Adipositas Klinik. Den hätte ich nur bezahlt bekommen, wenn die mich weiter behandelt hätten mit einem Magenband ..

Aber mich statt zu einer Diabetiker Schulung – zu einer Ernährungsberatung zu schicken – ist  unvorstellbar. Anstatt mich in Reha zu schicken – mir vielleicht als Starthilfe das Gegenstück zur Ernährung zu geben – ist nicht bezahlbar.

Anstatt Testgeräte und Messstreifen zu bezahlen, mir lieber Mittel zur Abnahme zu finanzieren ist nicht gedacht.

Ihr versteht worauf ich hinaus will?

Es wird alles getan um mich am Leben zu erhalten, egal wie stark ich dagegen halte.
Will ich aber etwas ändern, dann sieht es düster aus.

Aber so ist das eben. Also mache ich für mich alleine weiter und beiße mich da durch.,

Zu hoher Zucker am morgen, gleich Diabetiker? 

Das habe ich mir selber mittlerweile dank eines Hinweises meines Freunds & Kollegen wiederlegt. Er meinte, es kann auch sein dass ich in der Nacht leicht unterzuckere und die Leber gegensteuert und daher der Wert so hoch ist.

Mir viel ein, dass wir zuhause noch ein Zucker Messgerät mit Zubehör aus der Schwangerschaft meiner Frau hatten.

Also habe ich damit immer wieder gemessen. Alle zwei Stunden.

Resultat war, dass der Zuckerwert nach dem Essen runter gegangen ist.
Bis ich schlafen gegangen bin lag er bei rund 70~80 und am morgen danach bei 90~100.

Also keine Probleme. Vielleicht werde ich noch mal mit dem Arzt sprechen, vielleicht auch nicht. Mal schauen. Das Thema ist aber erstmal für mich beendet.

Eine Interessante Reise die ich derzeit mache, wenn auch noch ganz am Anfang.
Aber es funktioniert sich darauf einzulassen.

2 Dezember 2016

Unser tägliches Brot gib uns heute nicht!

Puhh… Jetzt kommt verdammt viel Text. Aber das muss auch mal sein.

Was tun gegen mein Dick sein?

Wie schon in anderen Beiträgen erwähnt, esse ich „nur“ drei mal am Tag, trinke nur Wasser und macht hier und da mal Sport.

Ich gehe nicht mehr feiern, trinke keinen Alkohol.
Lebe auf Sparflamme und nehme trotzdem zu.

Tag für Tag.

Im Sommer war ich mit meiner besseren hälfte aus Hamburg zusammen im Urlaub.
Er erzählte mir von einem Buch namens:

„Weizenwampe“

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Ganz ehrlich muss ich gestehen, dass ich ihn nicht so ganz ernst nahm.

Am 29.10.2016 (das Datum ist für mich zur Erinnerung) – also vor rund 5 Wochen dann, viel mir das Gespräch über dieses Buch ein und ich kaufte es mir.

Ich versuche den Grundtenor und den Inhalt mal so kurz wie möglich zu fassen.

Hier stellt ein Arzt die Behauptung auf, dass der Weizen von heute Dick und Krank macht.
Er stürzt sich dabei auf die These, dass der Weizen wie wir ihn heute kennen nicht mal annähernd mehr der Weizen ist wie er einmal war.

Irgendwann hat der Mensch angefangen den Weizen zu kreuzen.
Sogenannte Hybridsorten.

Über die letzten 50~60 Jahre hat der Mensch es geschafft den Weizen durch Kreuzungen und Gentechnik ihn so zu verändern, dass er so ertragreich wie noch nie ist.

Es wurde sogar für die „Entdeckung“ einer Sorte, welche zwei mal im Jahr geerntet werden kann, ein Nobelpreis vergeben- da dieser den Hunger auf der Welt in manchen Ländern gestoppt hat.

Was dabei aber völlig auf der Strecke geblieben ist, ist die Prüfung ob der Mensch diesen veränderten Weizen überhaupt noch verträgt.

Nicht immer mehr Menschen werden Gluten unverträglich, sondern der Weizen bzw. auch das veränderte Gluten wird für uns einfach nur immer mehr unverträglicher.

Weizen und all seine Ableger (Vollkorn, Burgul, Dinkel, ect.) heben wohl richtig stark auch den Blutzucker an. Nachweislich mehr als bei einem Snikers und puren Zucker.
Auch Vollkorn. In dem Buch fand ich einen Vergleich sehr passend:

Vollkorn ist zwar weniger schädlich, aber schädlich.
Wie Light und Mild Zigaretten mit weniger Teer. Es bleiben Zigaretten.

Je höher der Blutzucker durch den Verzehr von Weizen nach dem Essen ansteigt, desto höher steigt auch der Insulinspiegel und desto mehr Fett wird eingelagert.

Daher Weizenwampe.
Das Problem ist aber, dass eben dieses Fett richtig schädlich für den Körper ist.

Das ist der Grund warum ein großes Eieromelette, das keinen Blutzuckeranstieg auslöst, sich nicht auf den Hüften niederschlägt, während zwei Scheiben Vollkornbrot den Blutzucker hochschnellen lassen und die Insulinausschüttung anregen und neues Fett erzeugen inbesondere bei Bauch und Eingeweiden.

Nun spitzt sich das Buch teilweise sehr zu bzw. es werden Dinge behauptet die ich nicht ganz nachvollziehen kann.

Mein Freund war hellauf begeistert und meinte er hätte viel mit dem Verzicht auf Weizen erreicht.

Nun könnte ich die nächsten 10 Jahre mit Studien versuchen zu klären ob es wirklich daran liegt, Wochen lang googeln oder ich probiere es selber aus.
Was habe ich noch zu verlieren?

Das habe ich dann auch getan!

Nun sind schon 5 Wochen rum, seit dem ich mich Weizenfrei ernähre.

Erst mal tut es mir für die leid, welche aus Gesundheitlichen Gründen kein Gluten zu sich nehmen dürfen.

Der Trend zu Glutenfreien Lebensmittel soll wohl nicht so toll sein, für jene die es wirklich nicht vertragen.

Umso ärgerlicher für die ernsthaft Kranken, wenn nun zahllose Mitläufer die Glutenfreiheit zu einer Mode verniedlichen. „Wir müssen befürchten, dass wir nicht mehr ernst genommen werden“, sagt Sofia Beisel von der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft. Wenn im Restaurant der hundertste Gast ein glutenfreies Essen bestellt, werde der Koch nicht mehr unbedingt mit der nötigen Sorgfalt hantieren.

Quelle: https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-131696306.html

Aber dennoch werde ich es weiter durchziehen.
Natürlich habe ich abgenommen. Und das nicht wenig.

Startgewicht lag bei rund 133 Kilo. Trauriger Spitzenwert.
Obwohl ich mich im Gegenzug zu vor 10 Jahren heute deutlich fitter fühle.
Das mag auch sicherlich daran liegen, dass ich nicht mehr rauche und auch sonstige Substanzen wie Bier und co aus meinem leib lasse 😉

Derzeit wiege ich 128 Kilo.
Klar, da mache ich mir nichts vor. Egal was ich in der Vergangenheit ausprobiert habe.
Die ersten Wochen sind immer die Kilos gefallen wie Steine.

Aber dass erste Interessante für mich, ich habe diese verloren ohne Mengen Beschränkung und ohne Bewegung. Mein Alltag ist immer noch so wie vor vier Wochen.

Ich merke jeden Tag neu, wo überall Weizen drin ist.
Lässt man Weizen weg, so kann man gefühlt 80% des Junkfoods nicht essen.
Logisch nimmt man ab.

Aber etwas anderes lässt mich davon überzeugt sein – dass ich das richtige mache!
Etwas, was ich bei allen anderen „Diäten“ nicht hatte.

Ein wohles Gefühl.
Ich fühle mich fitter, wacher und habe bei weitem keine Schmerzen mehr in meinem Knie.
Ich bin viel Konzentrierter und Leistungsfähiger.

Wenn ich Pulver zu mir genommen habe, fehlte mir das Essen.
Habe ich Punkte gezählt, wurde ich nicht satt.
Und wenn ich auf Kohlenhydrate verzichtet habe, dann war ich mürrisch und fühlte mich unwohl.

Es gibt derzeit keine Beschränkung für mich in Menge, Uhrzeit oder Kohlenhydrate.
„Nur“ der Verzicht auf Weizen.

Komischerweise Esse ich dadurch schon deutlich weniger.
Habe nicht mehr diese Heißhunger Attacken wie sonst.

Ich komme viel länger ohne Essen aus.
Und wenn ich mal in den Tagen große Portionen gegessen habe, dann habe ich mich weder danach schlecht gefühlt, noch hat sich das auf der Waage niedergeschlagen.

Mein Freund und Kollege kennt das. Wenn ich in der Mittagspause mich in den Bürostuhl gelegt habe und kurz darauf das Schnarchen angefangen habe. Diese ständige Müdigkeit ist wie weg geblasen.

Jede Treppe habe ich in meinem rechten kaputten Knie gemerkt.
Immer dieser stechende Schmerz.
Der ist jetzt fast weg.

Durch mein Mi Band tracke ich jeden Abend meinen Schlaf.
Wo ich immer 0,5 bis 1,5 Stunden an Tiefschlaf und unregelmäßig 2 Stunden hatte, habe ich jetzt wieder Minimum 2,5 Stunden Tiefschlaf. Jeden Abend.

Anfang dachte ich noch an einen Placeboeffekt.
Aber nicht mehr nach 5 Wochen!
Keine Ahnung  warum das noch so ist – es ist so und ich fühle mich sehr wohl dabei.

Es ist nicht einfach auf Weizen zu verzichten.
Oft hilft mir die App von Codecheck.info – für Android und Apple.
Glutenfrei ausgewählt und alles gescannt was gekauft werden sollte.
Erschreckend wo überall Weizen drin ist.

Und so konnte ich morgens nicht mehr zum Bäcker meine zwei Brötchen mit Teilchen holen. Mittags nicht mit dem Kollegen Essen bestellen. Keine Snacks zwischen durch.

Dennoch fehlt es mir auch nicht, wie in der Vergangenheit. Selbst nach 5 Wochen nicht.
Laut dem Buch sei dies normal. Wer nur auf Weizen verzichtet, der hat keine Heißhunger Attacken mehr. Die Erfahrung mache ich derzeit auch.

Und ich esse nicht wenig. Aber eben alles ohne Weizen.

Auch keine Glutenfreie Alternativen. Weil es eben nicht nur um Gluten geht.
Sondern um „Amylopektin A“ – welches den Blutzucker höher schieße lässt als purer Zucker. Glutenfreie Ersatznahrung – also Glutenfreie Nudeln oder Kekse sind mit Reis, Mais, und Kartoffel Stärke versehen. Die lassen den Blutzuckerspiegel sogar noch was höher steigen als Weizen.

Man lagert zwar dann nicht den gefährlichen und entzündlichen Fett ein, aber man bekommt am Ende wieder schneller Hunger.

Darum weiche ich auf Reis und Kartoffeln aus.
Döner oder Gyrosteller? Kein Problem, eben nur mit Reis.
Hamburger? Auch kein Problem. Sogar zwei Stück, nur ohne Brötchen.

Wenn dann doch mal Nudeln sein müssen, dann eben Glutenfreie – aber eben nicht zu oft.

Wie habe ich schon damals gelernt: Nudeln schmecken nicht. Nur die Soße.
Und das stimmt. So hatte ich letzte Woche zwei große Teller Gulasch.
Aber eben für mich mit Reis.

Curry oder Bratwurst unterwegs? Ja! Nur ohne Brot und Brötchen.

Nun den Weizen für allen übel auf der Welt verantwortlich zu machen, halte ich für sehr gewagt. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.

Aber mir tut es derzeit mehr als gut.
Ich kann mich deutlich besser Konzentrieren, ich schlafe besser, bin länger Fit, habe keine Schmerzen und keine Heißhunger Attacken.
Verzichten tue ich kaum.

Ob es einen Jojo Effekt hat? Keine Ahnung?
Mehr als meine 133 Kilo können es schon nicht mehr werden.
Darum ziehe ich das trotz aller Widrigkeiten weiter durch.
Das lasse ich mir auch nicht madig reden.
Auch bin ich zu Müde mit Mitmenschen darüber zu diskutieren.

Von allen „Diäten“ die ich bis jetzt gemacht habe – wurde ich für diese am meisten belächelt. Aber damit kann ich leben.

Letztendlich geht es mir gut damit und es kostet mich nichts 🙂
Ob es langfristig wirkt?

Darüber mache ich mir keine Gedanken.
Es wirkt derzeit und was die Zukunft bringt, dass werdet ihr hier im Blog lesen 😉

17 August 2015

Kleiner Rundgang zu den großen Sehenswürdigkeiten in Istanbul

Den Wecker haben wir und auf 9 Uhr gestellt. Wir hatten Zeit und so sind wir auch erst kurz vor Schluss zum Frühstück.
Ich hatte ganz vergessen zu erwähnen wo wir übernachtet haben.

Im Qinn Old City.

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https://goo.gl/maps/McfM1

 

Mitten in Istanbul, direkt an allem dran wo man hin möchte.

Von dort aus machten wir uns zu Fuß zum / zur Hagia Sophia Museum / Moschee / Kirche.

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Rein kam man nur durch massive Sicherheitskontrollen wie am Flughafen.

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Bilder vom inneren kann ich leider nicht zeigen. Abmahngefahr.
Aber im Internet gibt es davon ganz viel:
https://www.google.com/search?q=hagia+sophia+museum&hl=de&qscrl=1&source=lnms&tbm=isch

Der einblick was sehr beeindruckend. Riesen groß.

Gleich gegenüber ist die Blaue Moschee. Danach ging es dort hin.

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In das innere darf man mit Vollkörperbedeckung bei Frauen und Männern bis zum Knie.

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Da half kein meckern, so sind die Regeln 😉

 

 

 

 

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Auch von hier gibt es keine inneren Bilder auf meiner Seite, aber überall anders wo.
Wir hatten das Glück nirgends Schlange stehen zu müssen. Es war zwar gut besucht, aber Tags zuvor deutlich voller.
Daher – solltet ihr mal in Istanbul sein – immer in der Woche alles besuchen.

Toll fand ich auch, das es überall Touristen Delegierte gab – die groß auf ihrem T-Shirt „Ask me“ standen hatten.

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Sie konnten alle English und waren super Hilfsbereit. Man konnte etwas über die Gesichte fragen oder einfach nur nach dem Weg.
Geld nahmen sie keines, ich vermutete mal sie von der Touristikbranche bezahlt werden.

Danach machten wir uns auf den Weg zum Bazar.

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Riesig und rappel voll!

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An die Menschenmassen hatte ich mich langsam gewöhnt, an die Art dieser immer noch nicht.
Während man in Thailand Rücksicht aufeinander genommen hatte bei so vielen Menschen auf einem Fleck, versucht hat alles mit Respekt und Ruhe walten zu lassen, so ging man in Istanbul arrogant und Rücksichtslos miteinander um.

Egal wo und wie eng, Menschen – einzeln oder in Gruppen – bleiben einfach mitten im Weg stehen. Egal ob dahinter eine Menschentraube durch will. Wer schnell an dir vorbei will huscht nicht durch. Die drücken dich weg, rämpeln dich an oder mit Elebogen um.

Sowas habe ich noch in keinem Urlaub erlebt. Aber das ist leider auch die Art dieser „Kultur“ wie ich sie zuhause selber oft genug erlebt habe.
„Platz da, hier komme ich – und es gibt jetzt nur mich.“
Daran konnte ich mich auch nicht gewöhnen. Wie auch. Jedes mal aus dem heiteren nichts, bei völliger Überhitzung und viel zu vielen Menschen rumpelt dich alle 30 bis 60 Sekunden irgend ein Trottel um oder bleibt einfach vor dir stehen, egal ob die Maße hinter dir im Fluss ist.

Entschuldigen tut sich keiner. Im Gegenteil. Das war echt nervig. Dementsprechend hatten wir auch früh keine Lust mehr auf den Markt und entschieden uns zurück zum Hotel zu gehen. Wir hatten genug erlebt für einen Tag. Den Bazar hoben wir uns für einen ausgeruhteren Tag auf.

Wir ruhten uns etwas in einer Schischa Bar aus und gingen dann zurück zum Hotel.

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Im Hotel kurz abgeduscht ging es nach draußen um was Essbares zu suchen.
Wir sahen einen Laden, der die Sachen frisch in der Auslage hatte und freuten und darauf.

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Wir nahmen eine „Mixed Türkish Spezialitäten“ Platte für 2 Personen und wurden nicht enttäuscht.
Frisch, heiß und lecker. Und am Ende weniger bezahlt als im Hotel.

Danach ging es sehr früh ins Bett. Am nächsten Tag ging es wieder früh raus.

 

 

 

11 Februar 2015

Ihr habt wohl noch was länger von mir

Anfang des Jahres habe ich meinen 2 Jährigen „Körper Check“ gemacht.
Urinprobe, Körpercheck sowie großes Blutbild.

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Alles Supi. So wie vor 2 Jahren.
Mein Arzt meinte zwar schon – ich muss noch viel tun.

Meine Fettleber Werte sind zum Beispiel zu hoch. Aber schon deutlich besser als vor 4 Jahren. Da waren sie bei weit über 100 und jetzt bei 80. Zwar immer noch zu hoch, aber nicht so im Alarm bereich wie vorher. Da dies aber die letzten 4 Jahre immer besser wurde und dies auch ein langer Prozess ist – bin ich auf dem richtigen Weg.

Generell ist ansonsten alles „im oberen Normalbereich“.

Blutdruck, Puls und Urin sind Supi.
Er meinte, wenn ich mal im 2 stelligen Kilo bereich bin, dann werden die Werte auch von alleine deutlich besser.

Das freut mich. Generell habe ich das Glück gesund zu sein.
Ich bin in den letzten 15 Jahren vielleicht 2 mal wirklich krank gewesen – wo ich auf der Arbeit gefehlt habe. Einmal im Jahr ein kleiner Schnupfen.

Aber ansonsten alles super. Von dem angeknacksten Knie und der leichten angehenden Neurodermitis mal abgesehen. Aber das macht mir nicht das Leben schwer.

Ich denke aber auch, das mein Lebenswandel 2005 mich heute so gesund hält.
Seit dem wiege ich fast 30 Kilo weniger, rauche nicht mehr und trinke fast keinen Alkohol mehr.

Etwas mehr Bewegung und weiterhin gesunde Ernährung wurde mir verschrieben.
So das ich euch noch was länger erhalten bleibe 😉

1 März 2014

Was bisher geschah …..

Wirklich viel bin ich in letzter Zeit  nicht zum bloggen gekommen.
Es ist auch nicht viel passiert.

In meiner neuen Position auf der Arbeit bin ich nicht lange geblieben, unsere Lagerist ging in Arbeit unter. Also bin ich seit dem fast jeden Tag mit draußen und helfe ihm beim Versand – bis es weniger Aufträge werden oder wir brauchbare Unterstützung bekommen.

Google hat mich dazu die letzten Tage etwas in Atem gehalten, da man nach 4 Jahren plötzlich gemerkt hat, das nicht alle unsere 190.000 Artikel ein Artikelbild haben und man uns nun deswegen im Google Shopping sperren möchte. In der letzten Minute habe ich dafür eine Lösung bekommen.

Unsere Warenwirtschaft hat mit jedem behobenen Problem ein neues geschaffen, genau so wie unsere Shopschnittstelle. Das hat am Ende dazu geführt das Artikel für 0 Euro im Shop waren, die auch unentdeckt zum Kunden so raus gingen. Dann hatten plötzlich 40.000 Artikel ein Bild bekommen was es nicht gab und somit zu Fehlermeldungen geführt.

Das habe ich dann alles zwischen dem Packen von Paketen behoben. Seit dem läuft es alles wieder zu halbwegs.

Der Start eines Ticketsystem für die tägliche Flut an E-Mails steht auch in den Startlöchern. 

Mein Gewicht geht weiter runter. Ich habe mich mal selber Anfang Januar gefragt woran es eigentlich hapert. Ich stand immer noch bei 116 Kilo. Ich war zwar froh, das es nicht mehr auf 130 rauf ging – aber auch enttäuscht das es nicht runter ging.

Problem sind Bewegung und Ernährung. Dafür habe ich nun ein gesundes Mittelmaß gefunden was wunderbar in meinem Lebensalltag passt.

Zwischen meiner Arbeitsstelle und meinem zuhause hat ein Fitnessstudio aufgemacht.
Meine Frau hat durch Ihre Umschulung den Arbeitsplatz gewechselt und ist nun statt um 16.30 Uhr immer um 17.30 Uhr zuhause. Die Zeit nutze ich nun immer 2~3 mal die Woche und fahre nach der Arbeit zum Studio, bewege mich 45 Minuten und fahre dann weiter nach hause. Mehr blogge ich später dazu.

Des weiteren habe ich eine Lösung zum Abendlichen kochen gefunden. Auch dazu später mehr.

Die Karnevalsession hält uns auf trapp, was dazu führt das ich fast jedes Wochenende auf Sitzungen in meinem Minijob bin. Auch darüber später mehr.

Dann wurde meine Schwiegermutter am Knie operiert und ich fahre sie jeden Tag nach Feierabend besuchen.

Ich bin froh wenn Karneval rum ist. Dann ist auch meine Schwiegermutter in der Reha und bei uns tritt wieder ruhe in den Abend ein.

30 August 2012

Bandage

Da mir mein rechtes Knie immer schon Schmerzen bereitet und die Einlagen sowie Übungen keinen Erfolg brachten, verschrieb mir mein Orthopäde diese Bandage.

image

Ich muss zugeben das ich anfangs sehr skeptisch war. Aber bis jetzt habe ich beim Treppenstufen steigen keine Schmerzen mehr. Mir wurde aber verordnet, Treppen zu meiden, wenn möglich. Auch beim Sport darf ich keine Knie lastigen Übungen machen. Zum Beispiel das aufstehen und hin legen beim Kampf Sport. Aber es gibt schlimmeres. Daher nehme ich es gelassen. Der Arzt sagte mir, es ist noch nicht schlimm genug, um es zu operieren. Darum bin ich froh nur die Bandage tragen zu müssen.

Via Handy

30 August 2011

Orthopäde

Da sitze ich nun. Beim Orthopäden. Ein langer und aufgeschobener Termin.

Seit Jahren habe ich Probleme mit meiner rechten Kniescheibe.

Beim Treppenstufen steigen macht es immer Knacks. Ich habe es immer auf mein Übergewicht geschoben. Jetzt wiege ich 30 Kilo weniger und es macht immer noch Knacks.

Seit dem Sport tut es weh.Auch mit den neuen Lauf Schuhen.

Es ist zwar besser geworden, aber nicht weg.

Sitze jetzt hier und werde gleich geröngt.

Der Termin war mehr als überfällig. Arzt meine bis jetzt das noch alles in Rahmen des heilbaren ist. Das Röntgenbild wird gleich mehr sagen.

Via Handy

15 Mai 2011

Gefährliche Situation

Ich wollte schon was früher über eine Situation schreiben, die ich während unseres Urlaubs in Berlin erlebte.

Aber zuerst wollte ich mit meinen Trainern mal darüber gesprochen haben, bevor ich mich als völlig paranoid oute. Aber ich habe wohl richtig reagiert.

An unserem ersten Tag in Berlin, waren wir zu Fuß etwas bummeln.
Als wir zurückkamen, hielten wir nach einer Sparkasse Ausschau, da wir noch was Geld brauchten.

Wir kamen an der Friedrichstraße an.

Zufälligerweise die Straße, an der tags zuvor jemand ins Krankenhaus getreten wurde.

Die Friedrichsstraße überquert einen kleinen Fluss.

Nun standen wir da und schauten nach der Bank.

Während ich mich nahe der Brücke umschaute, viel mir in Richtung Bahnhof ein ca. 40 Jahre alter Asiate auf.

Er ging in meine Richtung auf mich zu. Er viel mir nur gleich auf, weil er mich ernst anschaute und musterte.
Ich weiß nicht genau, warum ich so aufmerksam wurde, aber irgendwas stimmte nicht.

Sein Blick lies nicht von mir ab. Ich wunderte mich über den Blick und versuchte das zu zuordnen.

Versteht mich nicht falsch. Nicht bei jedem der mich anschaut, mache ich mir Gedanken.

Dann würde ich ja irrewerden.
Das ist etwas, woran mich gewöhnt habe.
Ich habe, sobald es was wärmer wird, extrem viele Sommersprossen im Gesicht. Das sieht man auf den Fotos im Blog kaum, aber es ist richtig auffällig.
Darum kenne ich es nicht anders, hin und wieder komisch angeschaut zu werden.

Schaute er mich deswegen so an oder was gab es Komisches an mir? Vielleicht wollte er was von mir? Vielleicht nichts? Asiate, Rucksack und 40 Jahre alt und mitten in Berlin. Wahrscheinlich Tourist.

Er trug einen Rucksack und sah etwas aus wie ein Tourist, aber er hatte eine hellblaue Jeans an, die an den Knien verschließen und leicht schwarz vor Schmutz war.

Genau so waren auch die Hände schwarz vor Schmutz, wie bei einem Obdachlosen. Irgendwie passte das Gesamtbild nicht. Vielleicht wollte er auch nur nach einem Euro fragen.

Im nächsten Moment bemerkte ich, dass meine Frau nicht mehr neben mir war. Ich drehte mich um und sah sie bei einem Bootsmann am Ufer Steg. Er zeigte in meine Richtung. Ich ging zu ihr hin und bekam mit, dass sie nach dem Weg zu einer Sparkasse fragte.

So schnell, wie ich den Asiaten bemerkte, so schnell hatte ich ihn auch erst mal wieder vergessen.
Wir gingen die Friedrichstrasse wieder zurück, um hinter dem Bahnhof Geld abzuheben.

Zurück am Ufer angekommen, überquerten wir die Brücke und entschieden uns unten am Ufer entlang zu spazieren.

Unten am Ufer, ungefähr in der Mitte von zwei Brücken, hielten wir an und genossen etwas die Aussicht.

Als wir weitergehen wollten, legte ich meinen linken Arm um meine Frau.

Dabei viel mir aus dem Augenwinkel eine Person direkt hinter meine Frau auf. Ich schaute genauer hin.

Ich schreckte innerlich zusammen.

Der Asiate!

Er stand gleich hinter meiner Frau bzw. bewegte sich gleich hinter uns.

In mir zuckte alles zusammen. Das konnte kein Zufall sein. Mein Blick blieb noch für einen kurzen Moment an ihm, um sicherzugehen das Ich mich nicht täuschte.

Ich schaute nach vorne, während wir weitergingen. Das konnte doch kein Zufall sein.

Rein zeittechnisch hätte er schon längst weiter sein müssen. Warum war ausgerechnet hier? Und warum hinter uns?

Ich überlegte zwei Schritte, was ich machen sollte. Ich blieb stehen und verpasste meiner Frau einen Kuss auf die Wange, während ich ihn im Blick hielt und beobachtete, wie er an uns vorbei ging.

So, jetzt hatte ich ihn vor mir. Ich war erleichtert.
Wir gingen weiter.

Ich wollte gerade den Gedanken verwerfen, das was nicht stimmt, weil er ja seelenruhig an uns vorbei ging, ohne auch nur uns anzuschauen und nun auch vor uns ging. Das ich mir das wohl gerade eingebildet habe.

Aber soweit kam mein Gedanke nicht.

Keine zwei Schritte weiter blieb er plötzlich stehen, drehte seinen Kopf nach hinten und schaute mich an. Dann ging er etwas hektisch nach links und blieb wieder stehen, sodass wir an ihm vor konnten.

Spätestens da war mein Adrenalin auf 110%. Alle meine Alarmglocken schrillten. Das war kein Zufall mehr. Ich entschied mich, sofort stehen zu bleiben.

Aber unauffällig. Zumal meine Frau die Situation nicht mitbekam. Sie nahm den Asiaten wie jeden anderen Menschen war, weil sie ihn vorher nicht sah.

Wie sollte ich jetzt reagieren? Sollte er vorhaben uns zu überfallen, dann sollte ich mir keine Nervosität anmerken lassen. Ihn auch nicht „enttarnen“. Noch war die Distanz da. Aber wie sollte ich meiner Frau das erklären, wo er unmittelbar neben uns steht.

Ich frage meine Frau, ob sie noch Lust, habe einen Kaffee trinken zu gehen.
Entweder wieder zurück, oben auf der Brücke am Café oder weiter gerade aus, oben auf der anderen Seite.

Dabei zeigte ich in beiden Richtungen mit dem Arm und schaute auch in die Richtung.

Ich weiß nicht mehr, was meine Frau geantwortet hatte, weil ich das nur machte, um zu entscheiden, ob wir zurückgehen oder weiter gerade aus. Da wo mehr Leute waren.

Das dauerte dem Asiaten wahrscheinlich zu lange, bzw. es wurde für ihn zu auffällig dort so lange stehen zu bleiben und uns zu beobachten. Er ging etwas desorientiert zwei Meter nach links und schaute sich einen Rosenstrauß an der Wand an.

Denn Moment nutzte ich, meine Frau wieder an die Hand zu nehmen und mich gerade aus zu bewegen, weil dort einige Menschen auf der Bank waren und zurück keiner mehr.

Ich ging etwas schneller. Ich schaute meine Frau lächelnd an und sagte zu ihr das Sie bitte jetzt ohne Fragen einen kleinen Schritt schneller gehen sollte. “Ich erkläre dir später, was Sache ist.”

Wir kamen am Ende des Weges an und gingen die Treppen hoch zur Brücke. Wir mussten dann nach links eine lange Straße runter gehen. Wir gingen einige Meter gerade aus. Von weitem sah ich einen Polizisten, der wie viele andere auch dort überall an einem Regierungsgebäude stand und den Eingang überwachte.

Jetzt konnte ich mich in Ruhe umdrehen. Da der Asiate vorher genau so schnell wie wir war, hätte er hinter uns sein müssen. Ich drehte mich um, im Gedanken – im Notfall – den Polizisten da zu haben.

Aber kein Asiate weit und breit. Ich war erleichtert. Er schien von uns abgelassen zu haben.
Vielleicht weil bemerkt hat, dass ich ihn bemerkt hatte und auf alles, was er machte, reagierte.

Ich fragte mich, ob es das richtige war vor einem 40 jährigen “wegzurennen”.

Wo ich schon fast ein Jahr Kung-Fu mache und auch schon da 2 Prüfungen bestanden hatte.

Aber ich mag nicht so eine Situation hervorrufen!
Ich mag lieber den friedlichen Weg.

Ich fragte meinen Meister und meinen Trainer wie die solch eine Situation sehen.

Ob ich richtig reagiert habe.

Mein Meister sagte mir dazu, dass man sich in einer solchen Situation immer eines bewusst sein sollte.

Dich greift oder überfällt immer nur jemand, wenn er sich sicher ist, in der Situation überlegen zu sein. So wie wenn mehrere Personen im Spiel sind. Wie in der Natur mit Hyänen. Eine Hyäne greift niemals alleine an.

Wenn dich dann doch jemand alleine angreifen will, dann hat der Gegner eine Waffe/Messer/Spritze oder anderes dabei.

Manch einer von euch mag sich denken, Mensch der Heiko macht jetzt ein Jahr Kung-Fu und hat Angst am helllichten Tag vor einem älteren Herren.

Aber ich bin nicht leichtsinnig. Wie mein Meister und auch mein Trainer sagten, unterschätze nicht die Situation.

Sollte er wirklich vorgehabt zu haben, uns bei Tag zu überfallen, dann ist er sich seiner Überlegenheit bewusst gewesen!

Und genau so einen Moment wollte ich nicht herbeiholen.
Ich hatte schon mal ein Messer vor der Nase, während eines Raubüberfalles. Das ist keine nette Situation!

Weder das ich mich mit einem anlege, noch überfallen zu werden.

Ich hätte beim zweiten mal stehen bleiben auch einfach fragen können, was er will. Ob ich ihm weiter helfen kann?
Aber in einem ernsten und direkten Ton.

Das wollte ich aber nicht, weil er so noch die Distanz zu mir warte und ein Gespräch den Stein hätte ins rollen bringen könnte.

Vielleicht ist mir auch meine Fantasie durchgegangen und ich habe überreagiert. Dann hätte ich jemanden angemacht, der nur Rosen sehen wollte. Ich weiß es nicht.

Aber ich und auch die Menschen, mit denen ich mich unterhalten habe, meinten das Ich richtig reagierte.

Wäre es wirklich soweit gekommen, hätte ich mich im Notfall verteidigen können.

Aber ein vermiedener Kampf ist ein gewonnener Kampf!

25 November 2010

Unsportlich

Wie unsportlich ich bin, das habe ich nach der Prüfung am Sonntag gemerkt.
Als ich Montag morgen die Treppen zum Keller runter gegangen bin, dachte ich mir – das ich den Tag so nicht überlebe.

Mit meinem Fahrrad habe ich die doppelte Zeit gebraucht.
Beim gehen sah ich aus, als hätte ich mir in die Hose gemacht.
Meine Herren, haben mit die Knie und Beine wehgetan.

Dienstag hatte ich dann immer noch Muskelkater. Hier machten sich nun noch die Oberschenkel bemerkbar.

Auch wenn ich jeden Tag mit dem Rad fahre, an dem Sonntag wurden Beinmuskeln beansprucht, die kannte ich bis dato nicht Smiley mit geöffnetem Mund

Mittwoch hatte ich nur noch leichten Muskelkater und bin auch gleich wieder zum Training.

Jetzt, mit einem Schülergrad mehr auf der Brust, gibt es auch gleich erweiterte Übungen. Die haben richtig Spaß gemacht und die Zeit ist wie im Flug vergangen Zwinkerndes Smiley