Dieser wunderschöne gelbe Flyer lag im Briefkasten. Da hat mein Monk Überstunden gemacht.
Mal abgesehen von dem Portfolio, das sich liest wie ein Pizzalieferservice, der italienisch, chinesisch und griechisch anbietet, triggern mich ganz massiv zwei Details.
Wie ich schon mal geschrieben habe, denke ich mir, dass gerade selbstständige Menschen in einem so hohen Beruf es doch hinbekommen sollten, sich eine professionelle E-Mail-Adresse zu holen, welche sie einfach auf ihre Web-E-Mail-Adresse umleiten. Eine Domain kostet etwas zwischen 5 und 12 € im Jahr.
Auch denke ich mir, dass ein Anwalt doch sicherlich ein Büro hat. Ich mag darin sicherlich altmodisch sein, aber eine Handynummer dort zu hinterlegen, macht für mich definitiv keinen professionellen Eindruck.
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Handy-Nr. kann aber in machen Situationen nicht ganz unwichtig sein, wenn man dringend einen Anwalt braucht (und nicht auf die normalen Bürozeiten warten kann [da z. B. der blau-weiße Folkloreverein im Haus sein sollte]).
Stimmt, das hatte ich nicht in Betracht gezogen. Bis dato brauchte ich keinen Strafverteidiger :)
Naja, aber die Annahme, dass des Anwalts Festnetztelefonnummer ausschließlich in der Kanzlei das Telefon klingeln läßt, ist auch schon ein paar Jahrzehnte lang überholt. Spätestens seit ISDN (in den 1990ern) können schon relativ einfache Telefonanlagen eingehende Anrufe aufs Handy umleiten. Und mit VoIP-Anlagen (auch die ganz einfache in der typischen Fritzbox) ist das ein Standard-Feature geworden. Selbst ganz ohne eigene Telefonanlage und nur mit einem analogen Telefon in der Kanzlei funktioniert das seit der Digitalisierung des deutschen Telefonnetzes auch schon "im Amt", d.h. die Rufumleitung macht nicht die Telefonanlage, sondern direkt der Telefonie-Anbieter. In aller Regel durch Wählcodes, im Notfall kann das aber auch der technische Support auslösen (z.B. bei einer gestörten Festnetz-Leitung).
Technisch gesehen kann man auch eine Handy-Nummer aufs Festnetz umleiten. Das macht nur kaum jemand, weil es nur sehr selten Vorteile hat.
Was bleibt von einer Telefonnummer im Kopf hängen? Das Handy ist ein PERSÖNLICHES Telefon, zu jeder Handy-Nummer gibt es in der Regel nur einen Menschen, den man unter dieser Nummer erreicht. (Ja, es gibt Ausnahmen. Z.B. Handys für wechselnde Rufbereitschaft.). Im Gegensatz dazu erreicht man unter Festnetznummern meistens nicht nur eine Person. Im privaten Umfeld erreicht man eine ganze Familie, im geschäftlichen Umfeld erreicht man eine ganze Firma und wird ggf. zum passenden Mitarbeiter durchgestellt.
So, und ab hier bin ich ganz bei Heiko:
Wenn mir ein Flyer ins Haus flattert, bei dem als Kontakt irgendeine Handynummer angegeben ist, gehe ich von einer One-(Wo)man-Show aus. Für Putzkraft ist das ok, beim Pizzadienst vielleicht auch gerade noch, aber für den Rest hätte ich gerne die Verläßlichkeit eines Teams hinter der Rufnummer - also Festnetz.
Und gerade beim Rechtsanwalt: Sollte wirklich mal bei mir eine ungeplante Blaulicht-Party stattfinden, hätte ich lieber die Kanzlei an der Strippe, die mir erst einmal IRGENDEINEN qualifizierten Anwalt sofort vorbei schickt, als dass ich dem EINZIGEN Anwalt in einer achtstündigen Gerichtsverhandlung auf die Mailbox des stummgeschalteten Handys sprechen muß.
Und ich möchte ergänzend zu Tux2000 anmerken, das es auch Menschen gibt, die mit Handys nicht viel am Hut haben, daher auch keine Festnetzhandyflatrate, eher Standardfestnetz und Not-Prepaidhandy.
Von diesen Taschengehirnen oder auch Streichelbrett genannten Geräten, von vielen liebevoll Smartfone genannt, ganz zu schweigen.
Ich muss da garnicht weit gehen, im Bad Spiegelschrank auf und da grüssen mich viele Gleichgesinnte.
Will damit sagen, das ich eine Festnetznummer attraktiver finde. Eine dahinter geschaltete Weiterleitung auf Mobilfunk interessiert nur, wenn die Verbindung hakelt. Die Kosten hat der Weiterleitende.
Domainendungen der Mailadressen ist eine andere Baustelle. Da habe ich auch KO-Kriterien.