Hallo und Willkommen auf derHeiko.com
Meinem persönlichen Tagebuch seit 2005.

Hier schreibe ich über mein Leben als Papa, IT´ler, Konsumjunkie und Mensch.
Viel Spaß beim lesen.

Gut zuhause angekommen

Wir vier sind jetzt alle gut zu Hause angekommen.
Lea Christin kommt bis jetzt ganz gut klar mit der Situation.

Nun heißt es nur noch Schlafrhythmus vom Ben von Tag auf Nacht legen und alle sind glücklich 😉

Hoffentlich bald zu Hause

Erst einmal ganz lieben Dank für die vielen Glückwünsche in den Kommentaren, auf Facebook, per WhatsApp und persönlich.

Meine Frau kommt hoffentlich morgen wieder nach Hause. Allen geht es sehr gut.

Heute hatten wir noch mal einen kleinen Schreck. Bei der U2 Untersuchung hat die Ärztin ein leichtes gluckern im Herzen gehört.

Zum Glück ist an der Uniklinik auch direkt ein Herzzentrum angeschlossen. Da bekamen wir noch am selben Tag einen Termin zur Untersuchung.

Soweit sieht alles gut aus. Sofern ich es richtig verstanden habe, gibt es eine kleine Kammer im Herzen, die sich bei der Geburt schließt.

Die hat sich bei unserem Sohn nicht geschlossen, was aber wohl die nächsten Tage passieren wird.

Die Ärztin war ganz überrascht dass die Ärztin das bei der U-Untersuchung gehört hat.

Wir sollen uns aber keine Sorgen machen. Das wird in den nächsten Tagen passieren.

Trotzdem haben wir einen Vorsorgetermin in zwei Monaten zur Nachkontrolle.

Unsere Tochter findet den kleinen noch sehr aufregend. Wir sind gespannt wie sie reagiert wenn er mit nach Hause kommt.

Öko Papa

Ich sitze zum Mittag mit Tochter und Schwägerin im Ikea Restaurant.

Ich mag mich ja nur ungern zum Öko Papa outen, aber ich finde es erschreckend wie viele Eltern um diese Uhrzeit schon Bier und Wein Trinken.

Langeweile beim CTG?

Kleiner Tipp an werdende Eltern:

Mit einem Tablet und Netflix vergeht die Zeit beim CTG wie im Flug 😉

Dann kam alles anders als erwartet

Es war schon spät am Abend im Krankenhaus und so langsam musste auch meine Tochter ins Bett. Ich gab meiner Frau und meinem Sohn einen Kuss und fuhr mit meiner Schwiegermutter Richtung nach Hause.

Ich überlegte noch ob ich meine Schwiegermutter vorher bei ihr zu Hause absetze, weil nun ja alles geschafft war.

Ich entschied mich aber dagegen, so konnten wir gemeinsam am nächsten Morgen wieder zu meiner Frau fahren.

Gerade zu Hause angekommen klingelte mein Handy.

Meine Frau war auf der anderen Seite dran und bat mich so schnell wie möglich wieder zurück ins Krankenhaus zu kommen. Sie müsste noch mal operiert werden.

Ich setzte zuhause meine Schwiegermutter und Tochter ab und fuhr gleich wieder zurück.

Im Kreißsaal angekommen teilte mir die Krankenschwester mit dass meine Frau schon in der OP ist und ich bitte auf unseren Sohn aufpassen soll.

Das war eine sehr unangenehme Situation. Weil auch die Schwester mir nicht richtig mitteilen konnte was gerade los ist.

Nach rund einer Stunde kam dann der Arzt zu mir und erklärte was passiert ist. Liebe Leser, bitte habt Verständnis dass ich hier nicht ins Detail gehen kann und möchte.

Er sagte mir weiter dass meine Frau nun zur weiteren Beobachtung auf die Intensivstation gebracht wird. Wenn alles gut geht ist sie morgen früh wieder da.

Kaum kam meine Frau aus dem Operationssaal raus, waren auch schon Rettungssanitäter da, welche meine Frau ins Nachbar Gelände zur Intensivstation brachten.

Überall waren Sensoren angeschlossen und diverse Monitore Piepsen am Krankenbett.

Und weg war sie. Der leitende Arzt versuchte mich noch etwas zu beruhigen und meinte das wäre nur der reine vorsichtshalber. Ihr würde es wieder sehr gut gehen.

Das war echt kein schöner Moment. Das war das erste Mal dass ich richtig Angst hatte um sie.

Die Schwestern auf der Wöchnerinnenstation waren so lieb und haben mir ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt, wo ich mit meinem Sohn die Nacht verbrachte.

Auch hielten sie meinen Sohn für ein paar Stunden bei sich zur Kontrolle, damit ich auch etwas schlafen konnte. Letztendlich war ich seit fast mehr als zwei Tagen auf den Beinen und hatte nur ein paar Stunden geschlafen.

Als sie mir um 4 Uhr meinen Sohn rein brachten, war an Schlaf nicht mehr zu denken. Auf der einen Seite machte ich mir unheimliche Sorgen um meine Frau und auf der anderen Seite wachte ich über unseren Sohn.

Als meine Frau um 10 Uhr wieder zurück ins Zimmer geschoben wurde war ich mehr als erleichtert. Ihr geht es wieder sehr gut und alles kann jetzt wieder seinen geregelten Gang gehen.

Wenn ich dem ganzen etwas Gutes entnehmen kann, dann dass wir die Uniklinik ausgewählt hatten. Trotz aller Turbulenzen waren sie Notfall für uns super da. Wir wurden erstklassig versorgt und hatten alles was wir benötigten an einer Stelle.

Des Weiteren kam ich meinem Sohn so nah wie ich es sonst nicht gekommen wäre. Weil ansonsten wäre ich nach Hause gefahren und hätte ihn erst am nächsten Tag wieder gesehen.

Jetzt kann das Leben als zweifacher Papa erst richtig beginnen.

Karneval ohne Mama und Papa

In Köln-Nippes ging am Dienstag wie jedes Jahr der Karnevalszug durch die Straßen.

Meine Schwägerin arbeitet dort in einem Friseurladen, der an diesem Tag geschlossen hatte, aber dafür eine Karnevalsfeier organisiert hat. Direkt am Zugweg.

Zwei Nichten von mit meiner Schwägerin haben dann dort mit meiner Tochter zusammen Karneval gefeiert.

Für sie war das eine Riesengaudi. Kamelle, Konfetti und viel Musik.

Es es war ganz gut, dass sie von uns so wenig wie möglich mitbekam.

Als ich sie vor Ort abholte, merkte ich auch gleich wie wenig Partylaune ich hatte.

Danach holte ich noch meine Schwiegermutter ab und fuhr mit beiden wieder zusammen zurück zu meiner Frau.

Und es ging weiter

Die Nacht war noch lange nicht vorbei. Gegen 4 Uhr gab es einen Wehentropf.

Und für mich eine Pritsche, auf der ich neben meiner Frau was dösen konnte.

Um 7 Uhr entschied dann die neue Hebamme, dass wir erst einmal aufhören. Meine Frau solle in Ruhe frühstücken gehen und ich nach Hause etwas schlafen.

Meine Frau sollte unterdessen nach dem Frühstück noch mal runterkommen um mit nächsten Einleitung zu beginnen.

Ich fuhr nachhause und legte mich was hin. Nach 4 Stunden Schlaf wurde ich plötzlich wach. Wir hatten kurz vor 12 Uhr. Ich schaute auf mein Handy, aber kein Anruf.

Ich fragte mich warum ich noch nichts von meiner Frau hörte Punkt. Da ich sie nicht eventuell wecken wollte fuhr ich gleich zum Krankenhaus.

Dort erfuhr ich dann, das die Kreissäle voll sind und wir zur nächsten Einleitung erst um 15 Uhr wieder kommen sollten.

Das taten wir dann auch. Auch dieses mal klappte es nicht, zu wenig Hebammen.

Evtl. spontan am Abend an sonsten erst am nächsten Morgen.

Also entschied ich mich meine Tochter abzuholen und Mama besuchen fahren.

Und dann ging alles ganz schnell

Nach dem Besuch bei meiner Frau (mit Schwiegermutter und Tochter) ging es wieder zurück nach Hause.

Ich entschied noch unterwegs beim Lidl anzuhalten um noch ein paar Getränke für die nächsten Tage zu kaufen.

Plötzlich klingelt mein Telefon.

Schatz, kommst du bitte zurück. Ich glaube er kommt gleich.

Ich überlegte noch einen Moment meinen Einkauf zu Ende zu tätigen und dann in Ruhe ins Krankenhaus zu fahren.

Bei der letzten Geburt hat es letztendlich 14 Stunden im Kreißsaal gedauert. Und auch die letzten Tage machte es nicht den Anschein als würde es schnell gehen.

Aber meine innere Unruhe trieb mich dazu sofort meine Tochter auf den Arm zu nehmen und ihren sowie meinen Einkaufswagen samt Inhalt stehen zu lassen und zum Auto zu flitzen.

Im Auto saß noch meine Schwiegermutter. Zu ihr meinte ich nur noch “Baby kommt”, machte den Motor an und flitzte los.

Was eine verzerrte Zeitwahrnehmung ist erfährt man, wenn man an einer roten Ampel steht und man auf Grün wartet während die Frau im Kreißsaal liegt. Es dauert ewig bis die Ampel grün wird.

Ich bin jetzt nicht sonderlich verkehrswidrig gefahren. Aber so erlebt man mich normalerweise nicht auf der Straße.

Auf dem Parkplatz angekommen drückte ich meiner Schwiegermutter den Autoschlüssel in die Hand und rannte zum Kreißsaal.

Wie gut dass ich mich von meiner inneren Unruhe habe treiben lassen. Als ich im Kreißsaal ankam vergingen noch weitere zwei bis drei Minuten und unser Sohn war geboren.

Und somit bin ich ab sofort zweifacher Papa.

Später durften dann meine Schwiegermutter und Tochter auch dazu.

Ein wirklich wundervoller Moment.

Am späten Abend ging es dann wieder mit meiner Schwiegermutter und Tochter zurück nach Hause.

Warten,warten warten

Heute war bis jetzt ein langer Tag.

9.30 Uhr waren wir schon im Krankenhaus.

Dieses mal hat es auch gleich funktioniert mit der Anmeldung. Danach kam meine Frau an das CTG.

Dann wurden wir über die Einleitung aufgeklärt. Es wurde alles eingeleitet und danach wurde das nächste CTG gemacht.

Soweit war alles ruhig und so ging es dann erst einmal in das Zimmer.

Im vergleich zur letzten Geburt im anderen Krankenhaus war das Zimmer hier etwas spärlich ausgestattet.

Kein Tv, kein Radio. Schlüssel vom Schrank nicht vorhanden. Tresor im Schrank defekt. Türe quietscht so lauter wie jede Schlosstüre.

An ein Familienzimmer war nicht zu denken. Völlig überbelegte Station.

Ich fuhr zur Familie meiner Frau, holte unsere Tochter und fuhr mit ihr ins Krankenhaus. Am Abend brachte ich sie zurück, fuhr nach Hause und legte mich was auf die die Couch. Eine Stunde konnte schlafen. 22 Uhr klingelte das Telefon. Sie glaubt es geht los.

Ich war überrascht. Wenn die Straßen leer sind, brauche ich nur 10 Minuten bis dahin. Tagsüber 25 Minuten.

Angekommen hing sie schon am CTG. Aber die wehen waren noch zu schwach.

Zwei Stunden spazieren gehen wurde verordnet. Das taten wir dann auch bis um kurz vor 1 Uhr.

CTG war immer noch nicht zufrieden stellend. Also weitere Maßnahmen und ein weiterer Spaziergang.

Wir haben jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, 3 Uhr in der Früh.

Es ist und war bis dahin eine lange Nacht. Mal schauen wie lange es noch dauert.

Aber der Kaffee ist zumindest kostenlos 😉

Abgeholzt

Heute, auf dem Weg zum Krankenhaus, sah ich das die Arbeiten um die Ossendorfer Gartenhöfe für den zweiten Baum voll zugange sind.

Es tut mir in der Seele weh die Bäume fallen zusehen, mit denen man aufgewachsen ist.

Aber es geht wohl leider nicht anders. Es kommen neue, die dann mit meinen Kinder aufwachsen.