Ich stehe in der Bahn und mir gegenüber ist eine defekte Türe.
Das sehe ich bei unseren öffentlichen Verkehrsmitteln oft. Je länger ich darauf schaue, desto mehr drängt es mich, den Aufkleber abzunehmen und „richtig“ wieder draufzukleben.
Wie kommt es dazu? Warum? Darf eine Kita das bei ihrem „Betriebsausflug“ draufkleben?
Auch bemerkenswert finde ich, dass manche Menschen diese Schilder nicht wahrnehmen und trotzdem vor der Türe stehen und sich dann darüber ärgern. Ich hatte auf jeden Fall keine Langeweile während der Fahrt. 😂
Seit Montag bin ich wieder arbeiten. Meine OP ist gut verlaufen und ich kann wieder gut laufen. Anfangs habe ich mich etwas geärgert, dass ich so lange mit Schmerzen im Knie herumgelaufen bin. Aber ich denke, dass die OP vor einem oder zwei Jahren nicht so gut verlaufen wäre.
Alleine die Wundheilung durch den Diabetes wäre nicht so gut verlaufen.
Ich bin am OP-Tag fast zwei Stunden zu Fuß zur Klinik spaziert. Obwohl ich mein Bluthochdruckmittel nicht eingenommen hatte, war vor Ort alles super. Im Gegenteil, im Moment ist mein Blutdruck sogar sehr niedrig. Das spiegelt sich auch in meinem Ruhepuls wider.
Ich sammle wieder fleißig Schritte. Es ist schon krass, dass ich gerade mal zwei Tage Pause hatte.
Sobald mein Knie wieder zu 100 % fit ist und das Wetter besser wird, werde ich wieder mit dem Wandern anfangen und weiterhin versuchen, etwas Gewicht zu verlieren.
Im Moment wiege ich 110 Kilo. Das ist in Ordnung, aber es könnte noch etwas weniger sein.
Mein Spazierwanderbuddy hat einen Begriff für sich erfunden im Zusammenhang mit unseren öffentlichen Verkehrsmitteln. Daran musste ich denken, als ich mit Krücken an der Bahn Haltestelle stand.
Auch wenn ich froh über die OP bin und mich freiwillig dafür entschieden habe, bin ich dennoch etwas traurig darüber, dass ich meine Schritt-Serie unterbrechen muss. 😉
53 Tage lang ging ich nun schon täglich 10 000 Schritte. Am Tag der OP bin ich zu Fuß zum Krankenhaus (ca. zwei Stunden) spaziert. Um ein letztes Mal die 10.000 zu erreichen.
Jetzt werden es ein bis zwei Wochen weniger sein, was in Ordnung ist, mich aber dennoch innerlich etwas fuchst. Aber ein Ende bzw. ein erneuter Anfang ist ja abzusehen.
Ich bin eine Nacht im Krankenhaus geblieben. Ich hätte zwar auch nach Hause fahren können, aber dann hätte ich am nächsten Morgen wieder dorthin gemusst, um die Drainage zu entfernen. Also blieb ich dort.
Mein Vorgespräch fand zwar in Ehrenfeld statt, die Operation musste aber in der Innenstadt durchgeführt werden. Auch die Nacht danach verbrachte ich in Ehrenfeld.
Meine letzte Operation hatte ich mit 18 Jahren. Dabei wurden mir alle vier Weisheitszähne unter Vollnarkose gezogen. Danach hatte ich keine weiteren Eingriffe mehr.
Für mich war es quasi neu. Ich stellte mich vor, bekam ein OP-Hemd und musste mich umziehen. Anschließend musste ich im Zimmer warten. Dann wurde ich auf eine Liege gelegt und von Raum zu Raum geschoben. Es sah aus wie in einem Film, wenn die Kamera Richtung Decke schaut und man nur die Decke mit den Leuchtstoffröhren vorbeirauschen sieht.
Das Narkosemittel war toll. Ich bin schnell weg gewesen, und als ich aufgewacht bin, ging es mir richtig gut. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich etwas von Star Trek geträumt hatte. Während des Erwachens war ich richtig gut gelaunt und leicht euphorisch.
Danach ging es via Krankentransport nach Ehrenfeld. Dort bekam ich dann auch mein erstes Essen. Ich durfte seit dem Abend davor nichts essen.
Nach so einer langen Zeit haben die Krankenhaus Ravioli richtig lecker geschmeckt. 🙂
Ich war mit zwei anderen im Zimmer, die es deutlich härter getroffen hatte. Ich bat meine Frau, mir Ohrstöpsel mitzubringen, da ich eine laute und unruhige Nacht befürchtete. Ich selbst habe sehr gut geschlafen, ganze neun Stunden am Stück. Und das trotz Drainage.
Bereits um 7 Uhr am nächsten Morgen gab es die Visite des Arztes mit Fotoshow und Entfernung aller Zugänge an meinem Körper. Kurz darauf folgte das Frühstück.
Danach gab es kurz Physiotherapie und die Entlassungspapiere. Seitdem bin ich zu Hause und erhole mich.
Ich bin überraschend mobil und komme mit den Krücken ganz gut zurecht. Am Freitag habe ich einen Nachsorgetermin beim Orthopäden. Ab nächster Woche Mittwoch kann ich die Krücken auch wieder weglassen.
Ich bin wirklich froh und dankbar, dass alles so gut verlaufen ist.
Die Knieoperation war erfolgreich. Im Nachgang zeigte mir der Arzt die Fotos.
Es war gut, dass ich da war. Ich hatte überall „Sandkörner“ im Knie, die wie Sand im Getriebe waren. Das verursachte nicht nur reizungen, sondern auch weiteren Abrieb.
Die wurden entfernt und die Teile des Kniegelängs geglättet.
Die Zyste musste nicht entfernt werden, dafür hat man einen Riss im Meniskus gefunden.
Eine Woche muss ich nun noch etwas mein Knie schonen, auf Krücken gehen, und dann bin ich wieder fit.
Angefangen hatte alles mit Knieschmerzen im Mai 2024, nach einer längeren Wanderung.
Seitdem habe ich viele Physiotherapien, Schmerztabletten, eine Reha und ein MRT hinter mir.
Aber es wurde nie wirklich besser. Bis heute konnte nichts Eindeutiges festgestellt werden. Anfang Januar wurde ich von meinem Orthopäden zur Zweitmeinung ins Krankenhaus geschickt. Dort wurde eine Arthroskopie des Kniegelenks angeordnet.
Zum einen wird der Meniskus geprüft, zum anderen muss eine Zyste oder ein Knorpel überprüft und gegebenenfalls entfernt werden. Die Untersuchung findet heute statt. Während dieser Beitrag online geht, befinde ich mich wahrscheinlich schon im OP-Saal. Laut den Ärzten ist so etwas in 20 Minuten erledigt und ich werde schon in wenigen Tagen wieder normal gehen können.
Ich bin gespannt und tatsächlich etwas aufgeregt. Das letzte Mal wurde ich vor 30 Jahren operiert, als mir im Krankenhaus alle vier Weisheitszähne gleichzeitig gezogen wurden.
Ich weiß nicht, ob das so gewollt ist oder einfach nur Unfähigkeit. Als ich letztes Wochenende meinen Besuch am Bahnhof abgeholt habe, ist mir aufgefallen, dass auf den Anzeigetafeln keine aktuelle Uhrzeit angezeigt wird.
Das wäre bei den Informationen allerding hilfreich.
Letztes Wochenende haben wir die wegen Krankheit ausgefallene Familienfeier von Silvester nachgeholt. Meine Schwägerin hat extra Kibbe für mich gemacht.
Unter den arabischen Gerichten mein liebstes Essen. Da hat es auch nicht geholfen, dass ich zu Fuß rund 2 Stunden nach Chorweiler spaziert bin. Die Waage hat der Abnahme eine Absage erteilt 😉 Aber das war es wert. 😊
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