Mein Schreibtisch / PC Arbeitsplatz befindet sich derzeit in unserem Schlafzimmer.

Eingangs stand er im Flur der Wohnung, aber dort war mir zu viel Betrieb.
So direkt am Treppenaufgang konnte ich die ganze Wohnung hören und die Wohnung mich.

Nun möchte meine Frau aber das Ding aus dem Schlafzimmer haben und wir haben außer im Flur keinen Platz dafür.

Mein Schwager hatte eine tolle Idee, wenn auch das bedeutet – wir müssen eine Menge umbauen.

Das jetzt im Detail zu erklären ist mir zu viel.
Das werde ich die Tage verbloggen 🙂

Das erste Material für den Umbau ist heute angekommen. Freitag kommt der Rest 🙂

 

Montag ist Wiegetag. Macht ein Minus von 1,7 Kilo.

Was für eine Achterbahn fahrt. Die Woche davor +1,3 Kilo, die Woche davor -1,7 Kilo.
Egal – solange ich grundsätzlich weiterhin abnehme, ist alles gut.

Ich kann so langsam die „unter 110 Kilo“ sehen und darauf freue ich mich schon.
Das dieses Jahr meine Süßigkeitenrunde in Aachen,
das Kistenweise Plätzchen backen zu Hause
und das große fressen die Weihnachtstage durch Corona fast wegfällt,
ist gar nicht so schlecht.

Das macht es mir nicht so schwer gesund durch die Zeit zu kommen.
Vielleicht lerne ich auch dadurch, dass diese Runden gar nicht so wichtig sind.

Aber dafür muss ich mir dann eine Alternative suchen,
weil auch das ein Brauchtum für mich geworden ist, auf dem ich mich gefreut habe.

Wenn ich nun auch noch darauf verzichte, nehme ich am Leben bald gar nicht mehr teil.

Mein Freund Kollege schickte mir am Wochenende Bilder, wie er Puten-Frikadellen selbst gemacht hat.
Ich fand die Idee gut und habe dann heute auch gleich mal losgelegt.

Ein Kilo Pute in der Küchenmaschine

erst mal mit Zwiebeln zusammen durch den Fleischwolf.

Dann mit Pfeffer und Salz sowie einem Ei durchkneten.

 

Zu Kugeln formen

und dann ab in den Backofen.

30 Minuten später

leckere Putenfrikadellen!

Lecker und Fettarm.
Nur der Aufwand mit späteren sauber machen ist schon hoch.

 

Mein Freund und Kollege erinnerte mich daran, das der KFZ Versicherungswechsel nur noch bis Ende der Woche möglich ist.
Die Woche davor sprach mich schon mein Freund aus Hamburg darauf an.
Damit hatte ich mich noch nie auseinandergesetzt.

Vor 7 Jahren hatten wir die Versicherung abgeschlossen und auch mit dem neuen Auto sind wir beim Anbieter geblieben.

Ich suchte den Brief der Versicherung raus, welchen ich die Tage erhalten hatte.

Mein F&K bot mir an, mal über die Versicherung zu schauen und Preise zu vergleichen.

Für 20~30 Euro wechsel ich keine Versicherung. Leben und Leben lassen.
Und ich blickte da auch nicht so recht durch.
Via Remote und Telefon setzten wir uns heute Abend zusammen und verglichen.

Ich habe jetzt am Ende den Versicherer gewechselt.
Bei gleicher Leistung zahle ich bei meinem neuen Versicherer inkl. Cashback über Shoop nur noch 403 Euro.

Und die Versicherung hat durchweg gute Bewertungen in objektiven Bewertungsportalen.

Kleiner Tipp, wenn ich über Verivox und Check24 vergleiche, gehe ich noch mal direkt beim Anbieter auf die Homepage.
Dadurch konnte ich noch mal einiges sparen.

Sowie auch, wenn ich bei Amazon was sehe, schaue ich ob der Marktplatzhändler einen eigenen Shop hat.

 

Jeder zweiter Montag ist bei uns zum Papatag geworden. Meine Frau muss dann länger arbeiten und ich hole die Kinder ab.

Gestern habe ich spontan mit Ihnen Waffeln gebacken.

Mir wichtig, wie ich es von meiner Frau gelernt habe, die Kinder mitmachen lassen. Komplett involvieren.

Das macht richtig Spass. Den Kindern und dem Papa 😉

Wie letzte mir schon gedacht, wird es diese Woche nicht ins Minus gehen.

Was aber nicht am Tagesplan lag, sonder daran dass ich Minus 1.7 Kilo hatte.

Keine Ahnung woran das lag. Vielleicht zu wenig getrunken. Egal.

Jetzt habe ich mich wieder eingependelt. Und weiter geht’s 😉

Wie ich schon schrieb, vor 14 Wochen habe ich wieder mit Weight Watchers angefangen.
Ich weiß gar nicht mehr, mein wievielter versuch es ist, mit WW abzunehmen.

Aber es ist bis jetzt der fast Erfolgreichste.

Wobei das Abnehmen immer gut funktioniert hat.
Ich kam nur nie zur Erhaltungsphase.

Und da will ich jetzt endlich mal hin. Ins Ziel und lernen das Gewicht zu halten.

Zwei Freundinnen von uns – die sich untereinander nicht mal kennen – hatten mir Mitte des Jahres zufällig davon erzählt.
Dass sie das neue WW machen und damit guten Erfolg haben.

Eigentlich weiß ich wie es geht. Und wie es ohne Punkte geht.
Weniger Kalorien Essen als man verbraucht. Ende.

Aber wenn es dann doch so leicht ist, warum schaffe ich es nicht?
Ich startete wieder den Versuch und bin bis jetzt echt zufrieden.

Vielleicht liegt es an dem neuen Programm, welches WW anbietet.

Kurz noch mal erklärt.
Jedes Lebensmittel oder Gericht hat eine gewisse Art an Punkten.
Man selbst hat am Tag X Punkte – abhängig von Alter, Geschlecht, Körpergröße und Gewicht.

Jedes Mal, wenn man was gegessen hat, schreibt man dieses auf und sieht wie viele Punkte man noch hat.
Heute macht man das in der Regel per App. Geht schneller und einfacher.

Dann gibt es noch die 0 Punkte (Zero Points) – Lebensmittel die man Essen kann, ohne sie aufzuschreiben.

Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, der mir gut gefällt und mit dem ich besser klarkomme als sonst.

Man muss sich entscheiden zwischen drei Möglichkeiten.

  1. Grün: Viele Punkte, aber auch viel aufschreiben und wenige 0 Punkte Lebensmittel (Rund 100 Stück) .
  2. Blau: Mittlere Anzahl an Punktebudget, mittel viel aufschreiben und 200 Lebensmittel die nicht berechnet werden.
  3. Lila: Wenige Punkte, wenig aufschreiben und wenig zählen, dafür 300 Lebensmittel die nicht berechnet werden müssen.

https://www.weightwatchers.com/de/abnehmen/meinww

Ich bin Team Blau. Ich esse viel Obst und Gemüse.
Dazwischen viele 0 Punkte Lebensmittel.
Dadurch Ernähre ich mich gesund und muss nicht so viel aufschreiben.

Vor allem habe ich lernen müssen alltägliche Dinge zu ersetzen.
Nudeln durch Zucchinis, Brot durch Knäckebrot, usw.

Das funktioniert gut.
Und wenn dann doch was Punkte reiches kommt, dann schreibe ich es auf und schaue nicht über meine Punktezahl zu kommen.

Das mit den 0 Punkten war mir Anfang nicht ganz geheuer.
Punkte sind ja fast wie Kalorien.

Warum sollte ich nun 4 Eier essen dürfen, ohne sie zu berechnen?
Oder 500g Quark – der zwar nur 0,2 Gramm fett hat, aber immer noch fast 300 kcal umfasst.

Egal, nicht fragen – ausprobieren.
Darauf einlassen war mein Motto.

Und es funktioniert.
Rund 15 Kilo sind runter.

Mittlerweile weiß ich auch warum dies mit den 0 Punkten gut funktioniert.
Weil ich eben bei Appetit oder kleinem Hunger mal zwischendurch 2 Eier oder einen Pott fettarmen Quark esse.
Statt Brot oder Süßes.

Soviel kann ich gar nicht davon Essen, um über meine Kalorien zu kommen.
Soll ich auch nicht. Es heißt nicht all „you can eat null punkte“. Sondern bis man Satt ist.

Auch bietet die App viele Zusatzdinge an, wie Motivationspodcast, wöchentliche Ratgeber und Work-out Videos.
Aber das war noch nichts für mich.

Allerdings gibt es dort auch eine Art „geschlossenes soziales Netzwerk“.
Welches nur Mitglieder sehen, mit einer Timeline. Wo man fragen in die Gemeinschaft posten kann.
Oder zeigen kann, wie gut man schon abgenommen hat.
Da schaue ich gerne mal rein, wenn ich einen Motivationsschub brauche.

Wenn ich sehe, wo andere schon über 10~50 Kilo abgenommen haben, dann räumt mir das immer kurzweilige Zweifel aus dem Weg.

Klar kostet mich das rund 25 Euro im Monat, aber ich spare seit dem immens Geld.
Alleine das auswärts Essen und bestellen auf der Arbeit ist komplett weggefallen.

Und ich tue es für meine Gesundheit.
Seitdem muss ich auch keine Blutdruckmedikamente mehr nehmen.

Aber WW ist nur das Werkzeug. Bauen muss man selber.

Einer langer Weg steht noch vor mir. Dessen bin ich mir dieses Mal bewusst.
So wie vieles anderes an Informationen, was ich mir von den letzten Versuchen hinter die Ohren geschrieben habe.

Ich halte es wie mit dem Nichtrauchen. Auch das habe ich sehr oft probiert.
Bis es dann plötzlich funktioniert hat und ich nun 14 Jahre schon trockener Raucher bin.

So oft beginne ich immer wieder mit der Abnahme. Bis ich es mal gehalten bekomme 😉

Den Gürtel enger schnallen, das musste ich nur wieder wortwörtlich.

Das nächste Loch musste ich ( zum dritten Mal ) in meinen Gürtel einstechen.

Tut gut 😉

Für mich fand heute – seit der Pandemie – das erste Vatercafé statt.
Online über Zoom. Mit einer tollen Idee.

Zusammen mit anderen Vätern ein Lebkuchen Haus bauen
und danach wurde die Geschichte von Hänsel und Gretel vorgelesen.

Organisiert von der Kölner Väter e.V.

Ich hatte schon mit dem Lebkuchen Zug probiert.
Jetzt war das Hexenhaus dran 😉

Den Kindern hatte es gefallen und wir hatten viel Spaß.
Jetzt darf es jeden Tag ein Stück geplündert werden 😉

Ich lese selten Bücher. In der Regel liegt es an meiner Unruhe und der fehlenden Zeit.

Ein Buch muss mich schon fesseln oder ein Sachbuch sein, dessen Thema mich gerade interessiert.

Das letzte Buch was ich „verschlungen“ habe, war Blackout. Schon 5 Jahre her ….
Meine letzten Sachbücher waren Fettlogik 2017 und Weizenwampe 2016.

Seit ich Kinder habe, nehme ich mir nicht mehr die Zeit zum Buch lesen. 

Vor einer Woche sah ich im abendlichen durchscrollen bei Facebook Werbung für ein Buch. 

Den Screenshot habe ich mal aus FB rauskopiert, die Werbung selbst find ich leider nicht mehr, war aber ähnlich. 

Ich war nicht der Meinung es immer anderen recht machen zu müssen, aber von der Meinung anderer hatte ich schon immer Respekt.
Darum fühlte ich mich angesprochen. 

Auf Facebook bekomme ich oft Anzeigen von Autoren anzeigt.
In der Regel von irgendwelchen Gurus, die ihre überteuerten E-Books über eigene ominöse Shops mit gefakten Kommentaren und Rezensionen verkaufen wollen.

Aber über die vielen Likes auf FB war ich verwundert.

Hier verwies der Link auch zu Amazon und so klickte ich darauf um zu schauen wie die Rezensionen sind. 

Bei Amazon hatte das Buch eine Menge gute Bewertungen.
So viele, das es fast nicht gefakte sein konnte.
Es kostete 99 Cent als E-Book, also kaufte ich es mir. 

Ich las Seite für Seite durch und merkte immer mehr, wie Recht der Autor in vielen Thesen hatte.

Wie viel ich doch unbewusst handele, um andere zu gefallen.
Wie abhängig ich mein Handel von der Reaktion anderer machte, statt mich selbst gut zu finden. 
Ebenso oft ich etwas mache, damit die Menschen gutes über mich denken.
Es anderen recht zu machen, statt es mir recht zu machen. 

Nehmen wir meinen Blog.
Als ich damit vor fast 20 Jahren damit angefangen habe, tat ich das, weil ich es cool für mich fand.
Es war für mich. 

Ich hatte kaum Leser und Likes gab es noch nicht.
Mein Leben lebte ich einfach und verbloggte es. Ohne darauf zu hoffen, dass es jemand geil findet.
Eure Kommentare sowie Reaktionen mochte und mag ich bis heute immer noch sehr, vieles hat mir auch geholfen.
Aber, ich habe sie damals nie zu sehr an mich ran gelassen. Mich davon steuern lassen. 

Wie mir nun aber klar wurde, habe ich dann irgendwann  immer häufiger vorher überlegt, was ich Schreibe und wie ich schreibe.
Weil mir wichtig war was die anderen denken. 

Ich war nicht mehr so ehrlich, sondern habe vieles so geschrieben – das ich dachte es gefällt, statt es so auszudrücken, wie ich es wirklich meinte.

Aber nicht nur im Blog. Wie oft ich Dinge im Privatleben gemacht habe, weil ich nicht nein gesagt habe.
Weil ich nicht schlecht da stehen wollte.

Ich habe mich teils sogar aufgedrängt, damit ich gut dastehe. 
Im Moment kann ich nur den Kopf darüber schütteln. 

Aus mir wird nun kein Egomane. Ich werde weiterhin nett und hilfsbereit sein.
Aber ich werde mir die Frage vorher stellen, warum ich das mache, was ich nun tue.
Weil ich es für mich gerne mache oder weil es andere wollen, bzw. weil ich nicht möchte das andere schlecht über mich denken.

Einfach darauf scheißen, was andere dann denken.
Wem es in Zukunft nicht mehr gefällt hier meine ungeschminkten Gefühle zu lesen, der kann dies Kund tun, aber ich lasse es nicht mehr an mich ran. 

Wenn ich in Zukunft nein sage, und jemand „denkt“ dann über mich schlecht – dann ist das so. Ende. 
Wenn ich privat um einen Gefallen gebeten werde, dann sage ich auch wieder nein. 

Nächstes Beispiel: 

Ich habe bis heute nur wenigen Menschen mitgeteilt, dass ich mich bei Weight Watchers angemeldet habe. 
Auch hier im Blog habe ich nicht darüber geschrieben. Nur dass ich abnehme, aber nicht wie!

Weil ich nicht wollte das die Leute ….. Ja was?
Ich hatte „Angst“ vor der Reaktion. Das man schlecht darüber und mich denkt. 
Was für ein Quatsch, aber so war es. 

2006 hatte mich das nicht interessiert. Da habe ich noch über WW gebloggt.

Warum jetzt? Weil andere denken könnten, ich schaffe es nicht allein. 

Oder bla bla bla bla ….. 

Ich habe vergessen das ich auf solche Menschen scheiße.
Die mich einen mit Ihrer toxischen Art infrage stellen. 

Noch mal erwähnt, nicht die mir wertvolle Tipps geben, nicht die mir Ihre Meinung vorstellen wollen. 
Die, die meinen mich eines Besseren belehren zu müssen! 

Keine Ahnung wann ich zu so einem Menschen geworden bin.
Der es jedem recht machen will und darauf achtet, was andere Denken.
Damit ist aber jetzt Schluss! 

Bis vor einigen Jahren habe ich noch mein Leben so gelebt wie ich es wollte.
Mir war es egal was andere darüber dachten. Ich war zu Frieden mit mir.
Habe mich nicht wirklich infrage gestellt oder stellen lassen. 

Das hat mir dieses Buch tatsächlich vor Augen geführt. Und daran arbeite ich gerade wieder Aktiv. 
Herr meiner Selbst zu sein. Mich geil zu finden und es mir egal sein zu lassen, was andere über mich denken. 
Es nicht mehr jedem recht machen zu wollen. 

Warum ich das schreibe, ich bin total Euphorisiert von dem Buch und überrascht, dass es mich voll getroffen hat. 

Darum mag ich es gerne empfehlen. Einfach lesen. Auch, wenn man nicht der Meinung ist das man es bräuchte 😉 

So, und jetzt vollen noch einige längere Beiträge, die ich schon länger loswerden wollte, mich aber nicht „traute“ 😉

Zu meiner Jugend gab es drei Arten von Batterien. Die Walkman Batterien (AA), die kleinen (AAA) und die Blockbatterie (9Volt).

Nun habe ich mittlerweile eine Ansammlung an vielen verschiedenen Batterien, aber sie reichen wohl immer noch nicht.

Die Barbie meiner Kinder braucht 3x L736C Knopfzellen…..

Ich habe jetzt einfach welche genommen die rein passen….. Schon Wahnsinn.

Sohnemann hat Sonntag abend Fieber bekommen und so blieb ich heute mit beiden Zuhause.

Der Kindergarten machte eh um 12 Uhr zu. Da lohnte sich kein hinbringen mehr.

Also war Papatime angesagt.

So haben wir dann am Vormittag einen Lebkuchen Winterzug zusammen gemacht, welchen es derzeit bei Aldi im Angebot gibt.

Mit Kindern das zusammen zu machen hat seinen Touch und er ist uns sehr gut gelungen.

Monat ist Wiegetag. Macht ein Minus von 1.7 Kilo.

Ich bin ehrlich gesagt etwas irritiert und habe noch zwei Mal nach gewogen.

Dafür, das ich keinerlei Sport mache eigentlich zu viel.

Und, am Dienstag kam es übermich. Ich bekam Heißhunger auf Pizza und Süsskartoffel Pommes.

Genau das habe ich dann auch bestellt und in meiner Mittagspause komplett weg gefuttert.

Das waren mal locker 1600 Kalorien.

Allerdings habe ich danach zwei Regeln befolgt.

1. Ich habe es in mein Ernährungstagebuch geschrieben. Damit ich es bewusst sehe und damit ich weiter mache.

2. Danach habe ich aufgehört und den Rest des Tages nichts mehr gegessen. Bis auf am Abend zwei Mandarinen und eine Banane. Damit ich bis zum nächsten Mittag durchhalte. Interessanterweise hatte ich aber auch nicht mehr Hunger.

Ich bin mir nicht mehr sicher, wo ich folgenden Satz Mal gelesen oder gehört habe, aber er ist mir in Erinnerung geblieben.

Wenn man gerne und viel isst, gibt es so eine schöne pauschale Ausrede.

Das kann ich nun auch noch essen, das macht jetzt auch nichts mehr.

Einen Satz, den ich mir schon oft selber gesagt habe oder den man zu mir gesagt hat. Dabei ist das völliger Blödsinn. Als gäbe es eine Obergrenze an Kalorien die ich essen könnte und danach macht es dem Körper nichts mehr. Wie ein Fass das überläuft.

Damit habe ich mir einfach nur noch mal einen Freifahrtschein für das mästen gegeben.

Daran musste ich denken und somit habe ich am Abend auch nicht mehr ungesunde Sachen gegessen. Obwohl mein innerer Schweinehund schon versucht hat noch ein paar Süßigkeiten nach zu drücken.

Macht ja jetzt auch nichts mehr!

Aber ich blieb eisern und vielleicht ist das damit auch die Belohnung gewesen.

Ich bin mal gespannt, gehe aber davon aus dass ich nächste Woche gleich viel Wiege oder sogar wieder etwas zugenommen habe.

Aber bis dahin freue ich mich erstmal über das Ergebnis und muss auch gleich noch ein Knopfloch zusätzlich stechen.

Nachdem ich erfolgreich ein Steak im Backofen gegrillt hatte, war gestern als nächstes Pute dran.

Laut der Anleitung die Pute in eine Schüssel mit ca. 2cm Wasser reinpacken.
Mittlere Höhe. Thermogrillen einstellen und 30 Minuten warten.

Zum Schluss mit etwas Butter bestreichen, um es etwas Knusprig zu bekommen.

Lecker und Saftig.

Und, worum es mit dabei geht. Keine Fettspritzer um die Pfanne.
Auch so gut wie kaum Fett oder Öl um es zu braten.

Bei unserem Ausflug am Sonntag habe ich einen Automaten gesehen, der eine gute Geschäftsidee beinhaltet.

Ein Fahrradschlauch Automat.

Da waren so viele Radfahrer unterwegs, der lohnt sich sicherlich 😉

Am 11.11 stehe ich seit einigen Jahren normalerweise Altermarkt in Köln und arbeite im Sicherheitsdienst.

Dieses Jahr ist alles anders. Klar ist es für die Menschen und die Wirtschaft schlecht, das Karneval ausfällt.

Aber wenn die einzige Sorge während einer Pandemie ist, nicht feiern zu können, dann habe wir alles richtig gemacht.

Dennoch möchte ich den Moment für mich und meinen Blog festhalten.

Heute, dem 11.11.2020 bis morgen 06 Uhr ist der Verkauf von Alkohol in der gesamten Stadt verboten! Das ist schon Krass!

Selbst wenn man den Aldi am Rand von Köln im Industriegebiet besucht, bekommt man dort keinen Alkohol!

Auch ist es während dessen untersagt öffentlich Alkohol zu trinken!

Schon irre, aber auch einfach Notwendig. Sonst bekommt man das gar nicht in den Griff.

Aber es fällt ja nicht nur der Karneval heute aus, sondern das ganze Jahr. Bis nächstes.

Ich bin zum Glück in der Position, einen Hauptjob zuhaben der gut läuft. Aber viele meiner Security Kollegen sind auf diese Zeit und das Geld angewiesen.

So wie Veranstaltungsbranche seit fast einem Jahr.

Vielleicht ist es für mich auch gut ein Jahr auszusehen. Mal nicht durchzuarbeiten. Sondern Urlaub für Urlaub zu nehmen, statt für den Nebenjob.

Dennoch werde ich die Tage im Karneval bzw. Sicherheitsdienst vermissen. Das war mehr als nur ein Nebenjob. Wir sind über die Jahre zu einer festen Truppe geworden, die viel erlebt hat.

Aber die Kugel dreht sich weiter und dann wird eben in der nächsten Session doppelt gefeiert 😉