Das warten hat sich gelohnt.

Die letzten Wochen hat es um Köln herum geschneit. Es wurde gebeten nicht in die Gebiete zu fahren, corona und so. Wir haben uns daran gehalten, obwohl wir den Kindern es gerne gezeigt hätten.

Aber diese Nacht hat es dann endlich auch bei uns für eine Nacht gescheit.

Und so konnten die kleinen endlich Schneeengel und nen Schneemann bauen.

Zum Rodeln gehen hat es dann aber nicht gereicht. Es währte nur bis zum Mittag. Dann regnete es.

Man lernt nie aus. Heute habe ich wieder ein neues Wort gelernt. Wie nennt man die Plexiglasscheiben um eine Kasse?

Kassenumhausung. Für was es nicht alles einen Namen gibt…..

In unsere neuen Wohnung hatte ich massive WLAN Probleme. Selbst mit einem Repeater hörte es nicht auf.

Und das obwohl wir „nur“ Rigipswände haben.

Mittlerweile habe ich die so positioniert bekommen das es halbwegs funktioniert.

Letzte Woche habe ich ein WLAN eingerichtet und dabei diese Info im Heftchen entdeckt.

Man lernt nie aus. Jetzt erklärt sich das Problem.

Über Weight Watchers habe ich die Idee aufgeschnappt, als Pizzaboden ein Weizenmehl Tortilla Wrap zu nehmen.

Tomatenmark als Grundlage, Gemüse, Salami oder Pute und etwas fettarmen Streukäse.

8 Minuten später hat man eine leckere kleine Pizza.

In meinem Fall bin ich hingegangen und habe mir Pfannengyros gebraten und dieses auf die Pizza gelegt, aber es geht auch alles andere.

Jetzt wird es tief greifend und auch schräg.
Aber mich beschäftigt seit Tagen ein Artikel, den ich über das Leben gelesen habe
(im Zusammenhang mit Selbstverteidigung) und was wir damit anfangen.

Darin wurde unter anderem auf diese Seite verwiesen.

https://www.bryanbraun.com/your-life/weeks.html

Man gibt sein Geburtsdatum ein und sieht anhand von Punkten wie viel man gelebt hat und optimistisch gesehen noch lebt.
Ich habe das auf Wochen eingestellt und realistisch gebe ich mir 74 Lebensjahre.

74 Jahre sind rund 3859 Wochen / Lebenspunkte.
2242 Lebenspunkte habe ich verbraucht.
1617 Lebenspunkte habe ich noch.

Jede Woche Sonntag hakt man am Abend einen Punkt ab.
Einen Lebensguthabenspunkt.

Und dann fragt man sich, was habe ich heute und die Woche mit meinem Leben gemacht?
War es das ein Lebenspunkt wert?

Mir wurde bewusst, dass ich selbst mit optimistischen 74 Lebensjahren nicht mehr viele Punkte habe.
Und jede Woche wird es einer weniger.

Also, was fange ich mit meinen restlichen Punkten an?
Mich mit dingen beschäftigen die mich nicht lebensfroh machen?
Über Dinge ärgern, die mich nicht lebensfroh machen?

Zeit mit Dingen vergeuden, die ich nicht will?

Damit meine ich nicht meine Arbeit, die mache ich gerne und sie finanziert meinen Konsum.
Ich bin glücklich mit meinem Konsum und das ist das, was für mich zählt.

Aber ich helfe zum Beispiel so vielen Menschen, das daraus schon eine Pflicht geworden ist – welche mir meine Lebenszeit raubt.
Ich ärgere mich so oft über Dinge, die akzeptieren muss – obwohl irgendwann Schluss ist.
Ich traue mich gewisse Dinge nicht zu machen, weil ich die Konsequenzen zu lange in Betracht ziehe.
Vor 20 Jahren habe ich das leben so genossen und geliebt wie ich es heute gerne hätte.
Warum nicht jetzt so?

Warum nicht einfach mal einen Abend feiern gehen.
Egal ob ich morgen dadurch nicht zu gebrauchen bin.

Die Lebenspunkte laufen ab. Mit und ohne mich! 
Also was mache ich daraus?

Keine Ahnung, ob das an meinem Alter liegt, warum ich mich dies gerade so betrifft?
Warum ich mir jetzt die Sinnfrage bzw. Lebensfrage stelle.

Aber ich habe mir die Liste ausgedruckt und sie hängt zu Hause an meinem PC Platz.
Damit ich jeden Tag und Woche daran erinnert werde, mich mit Dingen zu beschäftigen, die mich Lebensfroh machen.

Damit ich es nicht vergesse und verdränge wie die anderen Dinge, die man so sieht im Netz.
Und nicht einfach weitermache, bis sie aufgebraucht sind.

Weil es für mich wichtig ist.
Meine restliche Zeit für mich Sinnvoll zu verbringen.

Gut, im Lockdown geht das schwieriger.
Aber wenn der ganze Mist vorbei ist – dann werde ich wieder anfangen mein Leben mehr zu genießen.

Weniger für andere da zu sein und anderen gerecht zu werden.

Das ICH steht für mich ganz vorne!

Heute hatte ich meinen jährlichen Zahnarzttermin zur Kontrolle.

Eigentlich mache ich den Termin erst im zweiten Quartal eines Jahres. Aber nachdem ich während der Corona Infektion so massive Kieferschmerzen hatte, habe ich diesen vorgezogen.

Soweit alles gut, aber die Stelle unter dem Zahn, die während der Infektion weh tat und immer noch leicht drückt, ist tatsächlich eine Entzündung die ich wohl schon etwas länger habe und behandelt werden muss.

Krass wie der Virus das angegriffen hat. Da kann ich ja froh sein, dass ich keine weiteren Erkrankungen hatte, die der Virus angreifen konnte.

Ich bekomme jetzt erstmal einen Kostenvoranschlag und dann schaue ich weiter. Zum Glück habe ich eine Zahnzusatzversicherung.

Heute war ich beim Arzt zur Besprechung meiner Jahreskontrolle.

Grundsätzlich ist alles gut und besser geworden. Trotz heutigem Stress, viel Kaffee und Fahrradfahrt zum Arzt hatte ich einen Blutdruck von nur 118 am Nachmittag.

Vor einem halben Jahr lag der bei gleicher Konstellation bei 199!

Nur die Fettleber-Werte machen meinem Arzt sorgen.

Sie sind auf einem Höchststand. Der Ultraschall brachte keine Klärung. Kein Tumor, keine Steine. Seit zehn Jahren mache ich die jährliche Blutkontrolle und es war schon immer ein ewiges auf und ab. Aber so einen Höchststand hatte ich noch nicht.

Ich erzählte von vor der Umstellung meiner Ernährung. Vor September. Als ich 130 Kilo wog und wie ein Berserker alles an deftigen, fertigem und süßem gegessen habe.

Er meinte, dass dieser Wert ein Rückblick des letzten Jahres ist. Gut möglich dass er teilweise sogar schon höher war und wir uns auf dem Rückweg befinden.

Daher muss ich im Sommer noch mal zur Nachkontrolle und schauen ob der Wert besser geworden ist.

Aber grundsätzlich bin ich sehr zufrieden und trotz Corona Erkrankung bin ich kerngesund und habe keine weiteren Probleme mehr.

Montag ist Wiegetag und das macht ein Minus von -0,4 Kilo
Also bei 111,8 Kilo

Ich habe wieder in das Programm gefunden und bin auch stolz darauf.
Es war echt schwer sich wieder zusammenzureißen.
Aber genau das muss ich lernen!

Auch bin ich wieder in Richtung unter 110 Kilo.
Dieser Rutsch Mitte Dezember war zwar schön, aber das konnte nicht „gut gehen“.

Zum einen, weil ich in Quarantäne war und dann die Festtage.


Aber wichtig ist eben, danach wieder die Kurve zu kratzen und am Ball zu bleiben.
Daher bin ich froh wieder angenommen zu haben.

Im Alltag, zwischen Kindergarten und Arbeit, haben wir Ben (2.5 Jahre) nicht trocken bekommen. Meine Frau hat es schon öfter versucht, an Wochenenden die Windel ausgelassen. Aber es wollte einfach nicht.

Dann kam im Dezember die Quarantäne und Feiertage. Während der Quarantäne hat meine Frau ihm die Windel ausgelassen und es mit einem Pipi Töpfchen versucht. Nach etlichen Pannen schaffte er es dann rechtzeitig drauf zu kommen.

Und während er da sahs, hatte Lea Christin (4.5 Jahre) die Idee einer Pipi Fee. Sie nahm ein Gummibärchen und legte es im unter das Kopfkissen.

Dann ging sie zu ihm und erzählte dass die Pipi Fee da war. Wie bei ihren Zähnen die Zahnfee schonmal. Und das sie was da gelassen hat.

Ben schaute und war nun motiviert auf die Toilette zu gehen. Und von jetzt auf gleich klappte es. Er merkte es kommt, rief laut Pipi und rannte zur Toilette. Kindersitz drauf und ab.

Dann rannte einer von uns zu seinem Bett und legte was drunter.

So lustig das Eingangs war, so entwickelte es sich aber auch zur Tourtour.

Zum einen rannten wir mehrfach am Tag zum Kopfkissen und er ging teilweise alle fünf Minuten auf Klo und weinte bitterlich weil kein Pipi kam.

Am dritten Tag haben wir ihm dann gesagt, dass die Pipi Fee jetzt nicht mehr jeden Tag kommt. Sie hätte sehr viel zu tun. Das verstand er dann auch.

Und so war nur noch jedes 3-4 Mal was drunter. Am 5 Tag habe wir dann nichts mehr drunter getan und nun, nach fast 4 Wochen klappt es super.

Da haben wir unserer viereinhalb Jahre alten Tochter und ihrer unorthodoxen Methode ist zu verdanken dass nun unser Sohn trocken ist 😉

Heute früh war ich zu meiner jährlichen Blutabnahme.

Das mache ich zur eigenen Vorsorge immer im Januar. Auch wenn ich es jedes zweite Jahr selber bezahlen muss.

Großes Blutbild und Co.

Nächste Woche ist der Arzt Termin mit den Ergebnissen. Ich bin mal gespannt, was die Abnahme an Verbesserungen gebracht hat.

Liebe Grüße an meine Blog-Leserin, die mich in der Praxis erkannt und angesprochen hat hat 🙂

Ich bin dann immer ganz Schüchtern, weiß gar nicht so Recht was ich sagen soll. Peinlich wird es dann, wenn man wie ich mit vollem Urin-Döschen in der Hand vorbei läuft;)

Aber wir sind eben nur Menschen. Und ich habe mich sehr darüber gefreut wieder eine Leserin kennen zu lernen. Wenn auch leider nur kurz.

Montag ist Wiegetag.
Es wäre schön, wenn ich nicht die Feiertagssau herausgelassen hätte!

Da gibt es auch nichts schön zu reden!

Plus 2.8 Kilo. Silvester und die Tage danach ist es über mich gekommen!

Die mittlerweile in Kilo vorhandenen Süßigkeiten und das deftige Essen haben mich schwach werden lassen.

Ich habe schon länger unseren Besuch darum gebeten, unseren Kindern keine Süßigkeiten mitzubringen.

Und auch wenn ich meinen Mitmenschen irgendwie geholfen habe, mir dies nicht in Süßigkeiten auszuzahlen.

Aber an Weihnachten hatte sich daran irgendwie keiner gehalten
und so hatten wir am Ende so viele Süßigkeiten zu Hause, dass ich mich nicht mehr zurückhalten konnte.

Dies ist weder eine Entschuldigung noch eine ausrede.
Ich alleine hätte mich besser zusammenreißen sollen.

Aber ich habe daraus gelernt in Zukunft nicht nur darum zu bitten,
nichts Süßes mehr mitzubringen, sondern gegebenenfalls auch direkt wieder mit zurückzugeben.

Eine Grundausstattung an Süßigkeiten haben wir immer zu Hause, das ist nicht das Problem.
Aber alles, was darüber hinaus den Rahmen sprengt, wird in Zukunft weiter oder sofort zurückgegeben.

Ich werde jetzt weiter machen wie vor den Feiertagen.
Ich möchte wieder unter die 110 Kilo kommen.

Es ärgert mich schon genug, dass ich jetzt da wieder zwei Wochen darauf hinarbeiten muss.

Stell dir vor, es herrscht eine weltweite Pandemie und das Gesundheitsamt macht Ferien.

Quelle: https://www.stadt-koeln.de/service/adressen/00112/index.html

Quelle: https://www.stadt-koeln.de/service/adressen/00112/index.html

Willkommen in Köln ……

Ich wollte es nicht glauben, als mir zwei betroffene bekannte davon erzählt haben.
Erst eine Freundin, deren bekannter starke Symptome hat und keinen zuständigen erreicht.

Dann einer in meiner Familie, die wegen schon eine Covid-19 Erkrankung hatte und nun wegen was anderem im Krankenhaus lag.
Die Zimmergenossin war nach einem Corona Test positiv und das Krankenhaus stellte sie nun unter Quarantäne.
Das Gesundheitsamt meldet sich aber erst in 4~5 Tagen, weil die haben ja Ferien ……

Infektionsketten durchbrechen ….
Für mich unbegreiflich …..

Heute habe ich unseren Weihnachtsbaum zur Entsorgung nach draußen gebracht.

Da waren schon andere für die Müllabfuhr abgelegt.

Ein regelrechter Tannenbaum Friedhof.

Heute gab es die Reste der Festtage.

Praktisch, wenn man keine Lust mehr hat zu kochen 😉

Und irgendwie schmeckt es am nächsten Tag auch leckerer 😉

Die Erfahrung aus der Vergangenheit, über die Unfähigkeit unseres Software Partners, hat uns dazu gebracht, am Samstag vorsichtshalber eine Sonderschicht einzuleiten.

In der Theorie hieß es, den Software Assistenten für die Mehrwertsteuer Erhöhung durchlaufen lassen und fertig.

In der Praxis zeigte sich wieder die Befürchtung.

Wir mussten jeden Auftrag und dazugehörigen Artikel nachträglich per Hand umstellen.

Hunderte …….

Gut das wir uns entschieden hatten eine Sonderschicht einzulegen.

Am Abend lief dann endlich alles und so sind wir für Montag gewappnet.

Den ersten Tag im Jahr habe ich mit ausschlafen verbracht.

Ich denke, der Nebeneffekte der Covid-19 Infektion, die Müdigkeit und Erschöpfungssyndrome, sind größtenteils schuld daran.

Vielleicht auch der volle Bauch.

Mit meiner Familie gab es Nachmittags standesgemäß Sauerkraut, Kassler und Püree.

Wie immer lecker und zu viel. Jetzt kann es endlich, bei soviel Glücksbringer Brauchtum, ein tolles Jahr werden.