28 Februar 2017

Rosenmontagszug 2017

Eigentlich wollte ich nicht mehr mitgehen. Auch keinen Zugführer mehr machen, aus Gründen die ich hier leider nicht Breit treten möchte und kann. 

Aber meinem Security Chef zu liebe tat ich es wieder. 

Neuer Schritterekord :

31340 Schritte als ich zuhause an kam. Mir dampfen immer noch die Füße. 

Dieses Jahr hatte ich nen anderen Job am Zug. 

Ich wurde zu einem der Reiterkorps abgestellt. Das war notwendig, weil Tierschützer Übergriffe auf die Pferde verübten. 

Sie warfen Knaller auf die Pferde am Zug. Idioten. Sie gefährden in dem Moment das Leben des Tiers und der Mensch dort. Aber so sind diese Holbratzen eben. 

Bei mir passierte zum Glück nichts, bis auf einen besoffen den ich weg holzen musste, weil er meinte mit Kölschglas ein Pferd umarmen zu wollen. 

Anfangs hatte ich keine Meinung dazu. 

Aber im Laufe der 4 Stunden Zugweg bin auch ich der Meinung das Pferde im Zug nichts mehr zu suchen haben. 

Man merkte ihnen den Streß und die Angst an. Je enger und dunkler es wurde, je mehr sträubten sie sich weiter zu gehen. 

Zwischenzeitlich musste ich ein Pferd über eine der Notausgänge raus führen, weil es nicht mehr wollte. 

Einige Gruppen vor uns ist sogar ein Pferd kollabiert

Ich war froh als der Abend rum war und ich unter der Dusche stand. 

Jetzt habe ich erstmal genung vom Karneval dieses Jahr 😉 

28 Februar 2017

Großveranstaltung überlebt 

Dieses Jahr durfte auch die jährliche Großveranstaltung am Samstag nicht fehlen. Zusammen mit einer lieben Person und verdammt vielen Kollegen ging es den ganzen Abend zur Sache. 

3500 Gäste. Schon nach 2 Stunden flog der erste raus. Krass wie die leute sich schon vorher betrinken nur um ein paar Euro zu sparen. 

Ich selbst hatte wenig zu tun. Ich lief Streife und immer wenn ich an einem der Ein / Ausgänge an kam, war schon alles vorbei. 

Ein langer Abend mit viel zu lachen und vielem Kopfschütteln. 

25 Februar 2017

Ruhige Großveranstalltung

Donnerstag Abend ging es zu einer Großveranstaltung in der Flora.
Rund 2100 Gäste in einer Non Stop Karnevalssitzung wo nur Musik läuft und eine Band nach der anderen auftritt.

Der Abend verlief relativ ruhig.

Am Abend hatte ich einen Gast plötzlich blutend vor mir stehen.
Der Gast war weit über dem normalen Alkohol Pegel und konnte fast nicht mehr stehen.
Seine Hand war offen, wohl in ein Glas gefallen und blutete wie sau.

Über die Nebengänge und ohne mich selbst voll zu bluten habe ich es dann geschafft ihn zum Sanitäter zu tragen. Mit dem Krankenwagen ging es dann für ihn weiter in die Klinik.

Was ich in den letzten Jahren oft bemerkt habe ist, je reicher die Gäste je mehr sind sie alleine wenn ihnen was passiert. Auf „normalen“ Veranstaltungen mit „normalen“ Gästen ist meistens immer bei so einer Verletzung ein weitere/r Freund/in dabei. Die sich sorgen macht und sich mit um den denjenigen kümmert.

Bei Veranstaltungen wo nur „gut betuchte“ Kunden sind, große geschlossene Gesellschaften wo nur die oberen Karten bekommen, da passiert genau dass gleiche. Nur sobald jemanden etwas um Suff passiert, egal ob gekotzt wird oder sich verletzt wird, dann sind die Freunde immer weg.

So auch bei dem Kandidaten. Seine zwei Kumpels waren weit weg. Die sah ich erst später wieder als er schon längst im Krankenhaus war und ich den nächsten von denen raus begleiten durfte, weil er nicht mehr stehen konnte…….

Als ich zurück kam, sah ich wie ein Kollege gerade jemand leicht aggressives aus dem Menge zog und fixierte. Ich half ihm dann den Gast raus zu bringen. Wieder zurück mussten die nächsten zwei gehen, welche nicht in der Lage waren zu verstehen dass man auf der Bühne nichts zu suchen hat. Auch die ließen sich friedlich abführen und so blieb der Rest des Abend ruhig.

Ach was habe ich es vermisst. Mit Menschen stunden zu diskutieren. Ich stand am Mitarbeiter Ein/Ausgang am Ende des Saals. Dort ging es in den Kassen und Künstlerbereich.

Wer in der Halle an dieser Stelle auf Klo wollte, musste durch die Menschenmasse zurück.
Da dies aber teils sehr schwer war, versuchten es den ganzen Abend und fast immer die gleichen an meiner Stelle durch zu kommen.

Mich kann man nicht aus der Fassung bringen. Egal wie lange man mit mir diskutiert.
Und was durfte ich mir anhören was ich alles bin und wie klein ich bin und wer alles vor mir steht. Und vor allem wie gefährdet mein Job gerade ist 😉

Es half alles nichts, keiner durfte durch. Keine Ahnung warum ich auf sowas stehe, für kleines Geld Stundenlang mit besoffenen zu diskutieren, aber es macht Spaß.

Später zuhause bin ich dann ins Bett gefallen und habe auch den Tag darauf auf der Couch verbracht. Ui, da habe ich gemerkt wie lange ich sowas nicht mehr gemacht habe.

Ich hatte einen Muskelkater vom feinsten 😉

 

25 Februar 2017

Jeck am Altermarkt

Eigentlich hatte ich meinen Mini Job an den Nagel gehangen.
So wie die Selbstständigkeit.

Aber mein Security Chef fragte, ob ich nicht noch mal Lust hätte.

Meine Frau selber ist über die Karnevalstage in München mit unsere kleinen, also sagte ich zu. Ein wenig habe ich diese Abwechselung auch vermisst 😉

Und so war ich am Donnerstag schon sehr früh am Altermarkt.

Wie immer ist dieser bis 13 Uhr abgesperrt und man kommt nur mit Karten rein.
Das mache ich nun schon im vierten Jahr mit.

Dennoch verbringt man den ganzen Tag damit den Leuten zu erklären dass sie letztes Jahr nicht kostenlos mit rein gekommen sind und das auch nicht dieses Jahr das erste mal ist, dass man hier Eintritt zahlen muss. Viele verwechseln auch das Event an Weiberfastnacht mit dem 11.11, wo der Eintritt am Heumarkt neben an kostenlos ist.

Na ja. Es war ruhig und friedlich. Es war trocken und stürmig. Da Unwetter angekündigt waren, blieben viele Jecken zu hause und wir hatten wenig zu tun. Ich sah bald mehr Polizei und Ordnungsamt als Jecken.

14 Juli 2016

Eine Arbeit weniger

Meinen Job im Sicherheitsdienst habe ich immer gerne gemacht.
Auch wenn er oft anstrengend war, dennoch machte ich ihn mit viel Leidenschaft.
Vielleicht auch, weil er mir die Angst vor dem “draußen” nahm. Als eine Art Schocktherapie.

Aber ich habe nicht nur eine Tochter bzw. eine Familie. Ich habe auch ein eigenes Leben.
Ich bin ein Workaholic und liebe es zu arbeiten.

Schon vor der Geburt meiner Tochter hatte ich mir vorgenommen ein Stück zurück zu treten.
Aber ich muss mir eingestehen, das ich dies nur schlecht umgesetzt habe.
Das ich doch immer noch zu viel nach der Arbeit gemacht habe.

Die letzten drei Wochen und Ihre Schicksale habe mich noch mal Wachgerüttelt.
Was bringt mir das ganze Geld und die Arbeit, wenn ich plötzlich unter der Erde liege?

Früher hatte ich nie viel Geld, aber dafür das Leben in vollen Zügen genossen.
Wenn ich über die alten Zeiten im Blog blättere, dann sehe ich heute was ich früher besser gemacht habe.
Ich habe einfach gelebt.

Heute wiege ich wieder viel zu viel und bin völlig unbeweglich.
Das liegt auch an dem Stress, welchen ich gerne mal weg gegessen habe.

Und so habe ich für mich entschieden, das ich das jetzt mache wie damals mit dem Nichtrauchen.
Ganz oder gar nicht!

Angefangen mit meinem Nebenjob im Sicherheitsdienst.

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Diesen werde ich nicht mehr ausüben. So schwer mir das auch fällt.
Dieses Jahr viel es mir unheimlich schwer nicht mit zum 24h Rennen zu fahren.
Die Woche durcharbeiten habe ich geliebt.

Aber ich habe auch gemerkt das mir der Urlaub, welchen ich für die Zeit nahm, am Ende fehlte.
Das kaum noch erholt war.

Meine Stichschutzweste, welche ich bei vielen Einsätzen getragen habe, ist jetzt verkauft.
Das klingt jetzt nicht spektakulär, aber ist für mich ein schwerer Schritt. Es ist für mich Symbolisch.

Das begraben meines Nebenjobs.

Wenn in den nächsten Wochen meine Steuer zurück kommt, werde ich mein Gewerbe abmelden.
Auch das habe ich geliebt. Es lief gut, ich hatte sehr viel zu tun und hatte nicht einen Zahlungsausfall!

Ich habe zwar Anfang des Jahres schon einen Rundumschlag gemacht.
Kunden angeschrieben das ich nicht mehr sofort erreichbar bin, das ich nicht mehr alles machen und vieles abgeben werden.
Aber das ging eben nicht von heute auf morgen.

Was den eigentlich Job anging, lag hier der größere Stress vor der Türe. Die Sorge alles richtig zu machen. Die Verantwortung.

Ich habe es immer gerne gemacht, aber den unbewussten Stress habe ich wirklich unterschätzt.
Auch wenn es mir unheimlich schwer fällt “Nein, ich kann nicht” zu sagen, so sehr merke ich es an meinem Gemüt wie gut es tut – wenn ich dennoch “Nein” sage.

Ich merke es auch am Schlaf. Die letzten Monate hatte ich nicht mehr als 0,5~1 Stunde Tiefschlaf.
Seit ich zurück gerudert bin und auch mich langsam damit abgefunden habe, seit dem schlafe ich laut Tracker wieder 2 Stunden und mehr im Tiefschlaf.
Ich habe auch viel weniger Wachphasen.

Was mache ich mit der gewonnen Zeit?

In erster Linie Familie. Frau und Kind stehen an erster Stelle.
Und danach nur noch ich! Meine Hobbys und ich.
Also Krav Maga, Ernährung, Blog und Technik.

Auch habe ich mir vorgenommen wieder viel mehr unter Menschen zu gehen.
Soziale Kontakte aufleben zu lassen.

Natürlich werde ich Familie und Freunden gerne weiter helfen (das muss ich schreiben bevor ihr das falsch versteht, weil ihr ja alle hier heimlich mitliest 🙂
aber das war auch nie “stressige Arbeit” für mich, sondern ich helfe gerne.

Aber Geld verdienen und viel größere Verantwortung tragen, weniger Freizeit haben und nicht “leben”, das werde ich so schnell nicht mehr.
Auch wenn ich sehr früh das Handtuch schmeiße, aber lieber jetzt als es zu merken wenn es zu spät ist.

Beide Jobs waren Toll und ich habe viel gelernt, aber jetzt freue ich mich auf mein Leben!

15 Februar 2016

Rosenmontagszug und ich mittendrin

Der Rosenmontagszug stand vor der Türe und ich hatte mich mal wieder freiwillig gemeldet.

Dieses mal hatte ich mit einem Kollegen die Einsatzleitung bzw. die Aufsicht über 70 Wagen Engel.

Ich sass um 9 Uhr im Einsatzwagen. Es regnete wie aus allen Eimern und auf meinem Handy kam die Nachricht das Düsseldorf abgesagt hat. Ich hoffte inständig das und dies in Köln auch trifft. Bei dem Regen war man nach 10 Minuten vollkommen durchnässt.

Wie sollten wir das bis 16 Uhr durchhalten ………
Als wir dann um 10 Uhr mit der Positionierung begannen, hörte es auf und die Sonne lachte.

Den ganzen Tag lang!

Uiiiii war das anstregend. Nicht nur einfach mitlaufen, sondern immer wieder auf und ab, um zu schauen das auch alle an Ihrer Position sind und alles gut läuft.

Ich muss sagen, das dieses Jahr die Polizei Ihre Arbeit sehr gut gemacht hat.
Die Jahre davor war schon immer viel Platz, aber dieses Jahr ist auch in jedem Streckenabschnitt auf jeder Seite ein Polizist mit bei den großen Wagen gegangen.

Düsseldorf will dann ja im März seinen Zug nachholen.
Meine Meinung? Was für ein Quatsch!

In der Fastenzeit Karneval veranstalten …….
Wenn nachholen, dann lieber im Sommer – dann macht man was besonderes daraus.
Aber im März?

Aber so ist Düsseldorf eben ……

 

15 Februar 2016

Wie stelle ich mich auf einer Veranstaltung besonders kompliziert an – Teil 2

Nach den Vorkommnissen in der Silvesternacht bei uns in Köln, bat die Polizei darum auf Waffen jeglicher Art an Karneval zu verzichten.

Nun kann man über Sinn und Unsinn streiten, aber auch auf unserer Veranstaltung galt Waffenverbot jeglicher Art.

Das hat der Veranstalter so gewünscht, der hat das Hausrecht, also haben wir an der Türe eingesammelt was wir einsammeln konnten.

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Die meisten hatten Verständnis und haben dann einfach am Abend die „Waffen“ wieder abgeholt.

Das krasseste war eine voll geladene Softair Pistole, die wir dann der Polizei übergeben haben. Der Gast wollte die am Ende abholen und hat sich tierisch darüber aufgeregt das die Waffe nun bei der Polizei liegt.

Aber wie blöd muss man eigentlich sein, um mit einer vollgeladenen Softair Pistole auf eine Veranstaltung zu gehen. Auf einer Veranstaltung wo auch noch in rauen Mengen Alkohol fließt.

Sollte er die Waffe wirklich tags drauf bei der Wache abgeholt haben, so wartete auch laut Polizeibeamten eine Anzeige auf Ihn. Selbst mit kleinem Waffenschein darf diese wohl nicht geladen auf eine geschlossene Veranstaltung mitgenommen werden.

Haarspray, Deospray und Reizgas haben wir auch eingesammelt, wie die Jahre davor.
Auch hier zeigten die Gäste sich einsichtigt.

Man sollte ja denken das jeder zu mindestens weis, das er weder Essen noch Trinken zu einer Veranstaltung mitbringen darf. Aber auch hier Fehlanzeige.
Der Veranstalter schreibt dies auch extra auf die Einlasskarten.

Hier gab es dann auch die größten Diskussionen.

Um mal den Ablauf kurz zu erläutern. Wir tasten die Gäste und deren Taschen bei Einlass ab.
Fühle ich was „verdächtiges“, so lasse ich sie die Taschen öffnen. Nach einigen Abenden hat man das gut raus, was man da so fühlt. Ob kleine Schnäpse, Deos oder Plastikflaschen.

Sehe ich nichts, dann lasse ich die Taschen, Beutel oder Rucksäcke vom Gast leerräumen. Ich selber greife nie in eine Tasche. Nicht das es gefährlich wäre, ich habe immer Handschuhe an, aber es geht eher darum das es nicht später heißt hier fehlt was.

Sehe ich dann Spraydosen, Reizgas, Essen oder Trinken – so fordere ich den Gast auf dieses hier in die Tonne zu entsorgen. Ich selber nehme es nicht in die Hand oder hole es gar raus. Das muss der Gast selber entsorgen, damit man mir später keinen Diebstahl vorwerfen kann. Und glaubt mir, das kommt nicht von ungefähr. Da gab es schon findige Gäste denen später teure Sachen gefehlt haben!

Und so stand da nun dieser riesen Typ vor mir. Mit einer Tüte Chips und Erdnüssen in der Tasche.

Er brüllte mich an – das dies ja eine Mega Unverschämtheit sei. Das sei ja wohl lächerlich. Wegen einer Tüte Chips.

Bla bla bla ……..

So sind die Regeln des Veranstalters die er mit dem Kauf des Tickets akzeptiert hat.
Punkt!

Da warf er plötzlich völlig Wut entbrand die Tüte Chips und die Dose Erdnüsse auf den Boden und sprang drauf rum mit den Worten:“ Da mit ihr Idioten euch die nicht einverleiben könnt.“

Ich war in dem Moment so baff, das mir jeglichen Worte fehlten. Ich habe ja in den letzten 4 Jahren viel gesehen, aber das ist mir noch nicht passiert. Da springt ein 2 Meter großer Kerl wie ein beleidigtes Kleinkind auf einer Tüte Chips rum, weil er nicht verstehen will das Essen und Trinken nicht mitgebracht werden dürfen ……

Wie kann man sich wegen eine solchen Lappalie nur so rein steigern.

Da wusste auch ich nicht mehr was ich dazu sagen sollte…….

15 Februar 2016

Wie stelle ich mich auf einer Veranstaltung besonders kompliziert an – Teil 1

Der Karneval hat in Köln regiert und ich habe mich einmal wieder freiwillig zum Dienst gemeldet. Karneval Samstag Abend, Nonstop Sitzung und ich mitten drin.

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Ich werde das verhalten mancher Mitmenschen nie verstehen.

Ich habe mir irgendwann angewöhnt jeden der raus geht anzusprechen und zu fragen ob sie /er schon einen Stempel hat. Das erspart beim reinkommen eine Menge Ärger.
Der Großteil der Gäste fragt ob man kurz raus könne bzw. danach wieder rein kommt.

Aber gefühlte 5% sind der Meinung das würde auch so funktionieren. Und so rennen sie Kopflos einfach schnurstracks Richtung Ausgang, in der Hoffnung später wieder rein zu kommen. Wie sie das nachweisen wollen, dass sie schon drinnen waren beziehungsweise Eintritt bezahlt haben, darüber machen Sie sich keine Gedanken.

Damit das aber eben nicht passiert und ich auch keine Lust habe den ganzen Abend rum zu diskutieren (was in der Vergangenheit schon oft der Fall war) schnappe ich mir jeden Gast der rausgeht. Da ich mir nicht bei zweieinhalb Tausend Menschen die Gesichter merken kann, frage ich immer wieder. Dadurch gewöhnen die meisten sich beim rausgehen an, ihren Stempel zu zeigen. Das macht die ganze Sache deutlich einfacher.

Gefühlt 1% rennt einfach an einem vorbei. Egal das man sie anspricht. Man wird ignoriert. Leider sehr oft auf Veranstaltungen mit gehobenem Niveau.
Da stellt man sich schon einfach in die Türe, also voll in den Weg und spricht sie direkt an und trotzdem trollen sie an einem vorbei.

Aber wehe man erkennt sie nach eine halben Stunde nicht mehr ….

 

12 Oktober 2015

Ein Kölsch was nicht mehr „Kölsch“ ist

Am Samstag war ich noch mal in meiner „Sicherheitsdienst Nebentätigkeit“ bei einem Basketball Spiel.
Nebenbei erzählte mir der Bierlieferant, das alle fünf auf dem Wagen aufgeführten Kölsch Marken:

Sion Kölsch, Dom Kölsch, Sester Kölsch, Peters Kölsch und Gilden Kölsch

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zur Radeberger Gruppe gehören (www.haus-koelscher-brautradition.de) bzw. wohl aufgekauft wurden.

Ich war etwas schockiert und überrascht, das so viele „einheimische“ Biermarken nicht mehr so ganz „einheimisch“ sind ……

18 Juni 2015

Eine Woche Nürburgring

So schnell geht die Zeit vorbei.
Mit meiner Frau war ich eine Woche, wie die letzten 2 Jahre auch, auf dem Nürburgring – beim 24 Stunden Rennen.

Wie auch die Jahre davor, haben wir von Montag bis Sonntag den Eingang dieses Tunnels „kontrolliert“.

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Vor Ort wurde uns wieder ein Zeltplatz mit WC und Duschen zur Verfügung gestellt.
Ich bin kein Freund vom Zelten. Also habe ich mir auch dieses Jahr wieder einen Sprinter organisiert, Matratze rein und fertig 😉

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Am Platz, sowie am posten war ich dadurch bestens organisiert. Mit Kochfeld und Senseo 😉

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Samstag habe ich mir die Zeit genommen, außerhalb meiner Schicht mir das ganze Treiben einmal anzuschauen.
Auch wenn ich kein Motorsportfan bin, die Drivt Show war sehr beeindruckend.

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Man beachte, der Boden war vorher Hellgrau 😉

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Das schöne am 24h Stundenrennen ist, das man bis zum Start auf der Strecke als normaler Zuschauer mit Anwesend sein kann.
Egal ob Boxengasse oder Rennstrecke, auch als nicht Motorsport begeisterter mehr als beeindrucken.

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Leider war es Abend zwischenzeitlich Nass. Wie es eben in der Eifel oft der Fall ist.
Da ich das mittlerweile weiß, hatte ich mir im Vorfeld einen Schlüssel vom Kassenhaus organisiert und es mir gemütlich gemacht.

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Die Woche ging schnell vorbei, alles war friedlich und wir hatten im großen Team viel Spaß.

20 April 2015

Füße dampfen

Bei unserem letzten „Einsatz“ sind wir Streife in einem Fahrerlager „gelaufen“.
Wir mussten sicherstellen, das die Notausgänge und Sicherheitsbereiche im Fahrerlager frei bleiben, damit hier im Notfall die Feuerwehr durch kommt.

Mein Schrittzähler zeigte mir am Abend über 47.500 Schritte an.

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Am nächsten Tag hatten wir zum Gück einen stehenden Posten.
Für einen Menschen, der sonst nur Sitzt war das eine wackere Leistung 😉

14 November 2014

Motörhead in Düsseldorf

Es war mal wieder soweit. Dieses mal war ich bei Motörhead in Düsseldorf.
Dort fertigte ich den „Check“ In im Backstage Bereich des Konzertes.

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Man war das laut hinter der Bühne. Die Fans davor dürften sicherlich mit einem lauten Piepen nach Hause gegangen sein 🙂

Die Firma für die ich Arbeite gibt zum Glück immer Ohropax vorher aus.

Schon ein krasser Unterschied, wenn alt eingesessene Rockbands Musik machen oder neumodische Tralalala Künstler. Die neuen kommen mit einem Taxi und trällern zum Playback.

Die Rocker kamen mit Tour Bussen und LKWs. Stimmten Stunden vorher schon Ihre Gitarren und machten richtig Stimmung. Alles live.

Alleine die 2 riesen LKWs aus England – die vorfuhren um das Equipment zum
einzuladen – waren beeindruckend.

Auch dieses mal ist es mir wieder passiert, das ich einen der Künstler nicht in den Backstage Bereich gelassen habe, weil er keinen Tourpass dabei hatte und ich ihn nicht als „Artist“ erkannt habe 🙂
Aber die „Stars“ waren bis jetzt auch die Verständnisvollsten!
Wenn ich Manager, Betreuer oder „Arbeiter“ nicht rein lasse – weil sie Ihren Ausweiß nicht dabei haben – dann gibt das immer Mega Diskussionen und langen Stress. Aber egal ob „Rockstar“ oder „Karnevals Künstler“ – sie hatten immer Verständnis und blieben ruhig bis die Sache geklärt war.

Im November 2012 habe ich mit meinem „Nebenjob“ angefangen und „eigentlich“ nicht damit gerechnet das ich so lange Freude daran habe.

Mittlerweile bin ich im 3ten Jahr und habe vieles lustiges und interessantes gesehen.
Mal schauen wo die Reise noch hingeht 🙂