Lastenfahrrad

Heute haben wir uns gebrauchte Lastenfahrräder angeschaut.

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Meine Frau würde gerne mit mit dem Fahrrad und unserer Tochter unterwegs sein. Vor allem bei den kurzen Strecken in der Stadt.

Ich habe ganz starke Bedenken was einen „Kindersitz“ hinten am Fahrrad angeht und ich mag auch keine Anhänger.

Also haben wir uns heute bei einem Händler gebrauchte Lastenfahrräder angeschaut.

Eigentlich tolle Teile. Lassen sich zwar lenken und rangieren wie ein Panzer, aber man hat sein Kind im Blick und ich finde es deutlich sicherer.

Allerdings kosten die Teile gebraucht und komplett mit Verdeck rund 1000 Euro. Neu fast 2000 Euro. Und wenn man kein Haus hat, wo man es rein fahren kann, wird es mit dem „Parken“ sehr schwierig. Bei uns ginge es zwar im Vorgarten, dort könnten wir es auch festketten, aber über Nacht würde es dennoch wahrscheinlich geklaut werden.

Wir werden uns morgen noch mal bei einem Händler solche Fahrräder anschauen, aber dann wohl doch einen Anhänger nehmen. Das Fahrrad kommt in den Keller und der Anhänger in den Vorgarten. Und wenn er dort geklaut wird sind „nur“ 100 Euro weg und nicht 1000.

4 Kommentare
  1. MaxFin
    MaxFin says:

    Anhänger sind wesentlich sicherer als diese Lastenräder! Die Lastenräder sind nicht ganz so einfach zu fahren und ich habe schon böse Stürze in Kurven gesehen. Da tun sich die Kinder richtig weh. Der Gurt da drin ist auch eher nur zur Beruhigung der Eltern ….

    Man sollte halt nicht die günstige Variante bei den Anhängern nehmen. Wir haben den Chariot Corsaire 2 ( müsste mittlerweile von Thule sein), damit zeitweise ein Kleinkind und ein Baby gleichzeitig transportiert. Der ist gut gefedert (individuell einstellbar!), das Kind sitzt dort sehr sicher durch Dreipunktgurt und zusäzlichem Beckengurt. Der Anhänger hat einen Überrollbügel, die Kinder sind vernünftig gesichert. Selbst Neugeborene können mit Spezialhängematte dort drin transportiert werden. Hinten ist ein Kofferraum, sodass Gepäck von Kind getrennt ist und nichts herum fliegen kann was das Kind bei der Fahrt verletzt. Zusätzlich gibt es noch Buggyräder, die sind praktisch, da man den Anhänger an seinem Ziel abkuppeln und wie einen Kinderwagen schieben kann.

    Man kommt diese auch gebraucht in gutem Zustand.

    Und wenn man Mal nicht mit Kind unterwegs ist, einfach abkuppeln und man muss nichts hinter sich her ziehen.

    Bei vielen Unfällen passiert den Kindern im Anhänger fast gar nichts. Wichtig ist natürlich, dass trotzdem ein Helm getragen wird.

    Hier Mal ein Beispiel:

    https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/vorteil-fahrradanhaenger-387748.html

    Ich kann euch nur zu einem vernünftigen Anhänger raten!

    Antworten

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  1. […] hatten mitte des Jahres uns nach einem Lastenfahrrad umgeschaut. Nach MaxFin´s Kommentar haben wir uns noch mal in das Thema „Anhänger“ […]

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