13 Dezember 2018

E-Bike Fazit

Nun habe ich mein E-Bike seit Oktober bzw. über 620 Kilometer.

Ich bereue keinen Tag, ihn gegen meinen Roller eingetauscht zu haben. Vor allem gegen ein Ebike. Eines nach dem anderen.

Beginnen wir mit dem Kauf.

Ein „normales Fahrrad“ hatte ich zwar, aber ich kenne mich. Wusste – dass ich erst meinen Roller verkaufen muss, um darauf umzusatteln.
Auch kenne ich mich, dass ich beim ersten Gegenwind damit nicht mehr fahren werden.

Was ich vor allem gar nicht mag, dass man nie die richtige Kleidung tragen kann.

Ich habe es gehasst, bei minus Graden unter den Winterklamotten und unter den Regenklamotten bei schlechtem Wetter zu schwitzen.

Dieses ständige umziehen oder irgendwo verschwitzt anzukommen.

Mit dem Gedanken ein E-Bike zu kaufen, war ich schon Anfang des Jahres in Kontakt gekommen.
In einem Artikel stand, dass dies oft unterschätzt wird und gerade für Übergewichtige geeignet ist.

Aber der Preis schreckte mich immer wieder ab.
Und so bin ich erst deutlich später mal zum Fahrradgeschäft und bin dort einiges Probe gefahren. Und war sofort verliebt.

Hier habe ich Glück, einen guten Fahrradladen vor der Türe zu haben.
Häufig war ich da, habe mich viel beraten lassen und bin noch mehr Probe gefahren.

Durch mein Übergewicht musste ich mich für ein XXL E-Bike entscheiden.

Da bleibt dann nicht mehr viel Auswahl und die hat ihren Preis.
Aber dafür hält es auch einiges aus.

Gerade bei uns in Köln, wo Radwege zu einem Erlebnisausflug werden.

Ich hatte mich dann für ein Kalkhoff Endeavour entschieden, weil es mir optisch sehr gut gefiel.
Das Akku ist im Rahmen verbaut.

Dieses gibt es mit drei verschiedenen Motoren.
Bosch, Kalkhoff und Shimano.

Der hauseigene Kalkhoff Impuls Motor gefiel mir am besten. Dieser ist deutlich leiser und hat richtig Power.

Nun dachte ich immer, dass Bosch Modertoren die besten sind. Als ich den direkten Vergleich gefahren bin, war vor allem beim „Berg auf“ der Unterschied zu merken.

Bis Oktober musste ich warten, weil ich die neue Serie für 2019 haben wollte.

Jetzt, 600 Kilometer später muss ich sagen, alles richtig gemacht.

Egal ob Wind, Regen oder Kälte – es macht immer noch Spaß.
Und ich bewege mich deutlich mehr.

Ich habe schon unendliche Diskussionen bezüglich der Vorbehalte gehört.
„Selbstbetrug“ und kein richtiges Rad waren die häufigsten Gegenargumente.

Bei dem Thema frage ich immer gerne, wo den der beginnt und wo er aufhört?
Bewegen möchte ich mich, aber komfortabel vorankommen.
Weil mein Zweirad einen Motor hat, ist es jetzt „Selbstbetrug“? Und beim Roller hört der Betrug auf?
Ist ein Fahrrad nicht schon Selbstbetrug? Ich könnte ja auch laufen!

Bis ich 2011 meinen Führerschein gemacht habe, bin ich alles mit dem Fahrrad gefahren!
Trotzdem wog ich zwischenzeitlich über 130 Kilo! Die kurzen Strecken machen nicht schlank!

Das Gewicht hatte ich erst mit Sport und Ernährungsumstellung verloren.

Jetzt gibt es für mich die beste Lösung.
Wenn ich zuhause bin, habe ich immer die Wahl zwischen Auto und E-Bike.
Nehme zu 99 % das E-Bike.
Hätte ich einen normalen Drahtesel, so wäre die Quote umgedreht.

Ich fahre damit Einkaufen, besuche Freund und klappere meine Termine ab.

Und so beende ich dieses Kapitel mit: Wer vorbehalte hat, sollte es ausprobieren!

Allerdings habe gibt es auch Kritik.
So verstehe ich nicht, warum man in ein solches Bike nicht eine Wegfahrsperre einbaut.

Bei meinem Bike kann man nicht das Display abstecken. Es ist fest verbaut.

Das Bedienpanel kann ich auch nicht „abschließen“. Somit kann jeder mein Bike bedienen. Man kann es einschalten, im Menü alles „Werkseinstellung“ setzen und einfach mal die Radgröße verändern oder sonstiges trollen. Verhindern kann ich das nur, in dem ich, dass viel zu große und viel zu schwere Akku jedes Mal raus hole und mit schleppe. Warum nicht einfach eine abschließbare Möglichkeit, Pin eingabe oder sonstige Lösungen.

Ein E-Bike ist teuer und so wäre ich für eine feste GPS Lösung. Jetzt habe ich eines selber nachgerüstet.
Aber ich finde, so was sollte mit dazu gehören.

Als Gimmick fände auch ein USB Anschluss nett, um bei Radtouren sein Handy mit laden zu können.

Aber alles im allen bin ich sehr zufrieden. Die Entscheidung war die richtige und ich freue mich auch wieder auf längere Sonnentage. So ab März werde ich dann wieder ausgiebige Radtouren fahren.

13 Dezember 2018

Winterreifen

Vor fast 1.5 Jahren haben wir uns den neuen Gebrauchten gekauft.

Dann hatten wir das Problem mit den Winterreifen, was sich dann aber lösen ließ.

Nun ist schon wieder ein Jahr vorbei und die Winterreifen mussten wieder rauf.

Wir waren wieder beim gleichen Reifendienst wie letztes Jahr.

Sobald wir neue Reifen brauchen, werde ich wie beim Fiesta damals auf Allwetterreifen umsteigen.

Hier in Köln braucht man keine anderen Reifen.

2 Dezember 2018

Danke Nasensauger

Dieses Bild ist eigentlich ein ziemlich ekliges Bild.

Aber es soll zeigen warum ich froh bin 😉

Vor zwei Jahren haben uns einen „Nasensauger“ gekauft.
Dieser wird an den Staubsauger angeschlossen.
Damit saugt man die Rotznasen seiner Kinder frei.

Es gibt dafür zwar auch den Blasebalg, der aber bei weitem nicht so effektiv ist 😉
Und der Staubsauger Nasensauger lässt sich auch deutlich schneller reinigen 😉

Was ihr auf dem Foto seht ist eine runde Nase aussaugen.
Unsere Tochter hat derzeit eine Erkältung vom Kindergarten mitgebracht.

Das Teil ist echt ein Segen.

 

18 November 2018

Fahrrad wieder da

Seit einer Woche habe ich mein Fahrrad wieder.

Die neue Fahrradlampe ist echt hell.

Ich bin froh nicht mehr mit den Leihbikes fahren zu müssen. Endlich wieder schnell und vor allem komfortabel fahren.

In unserer lokalen Klickbait Presse habe ich die Tage auch gelesen, warum ich so oft kein Fahrrad nicht finde:

https://mobil.express.de/koeln/trotz-gps-ortung-suche-nach-kvb-leihrad-bleibt-oft-erfolglos—-aus-nervigem-grund-31570574

Das ist echt nervig. Nun hoffe ich, dass erst mal nichts mehr passiert und ich in Ruhe fahre kann.

Jetzt muss ich mir erst mal eine Mütze für unter den Helm holen, weil es mir bei den kalten Temperaturen zu kalt um die Ohren ist. Früher habe ich sowas nicht gebraucht.

Keine Ahnung ob es an der Ebike Geschwindigkeit liegt oder das ich im Alter Kälte empfindlicher werde.

29 Oktober 2018

Fahrradunfall

Samstagabend bin ich mit dem Rad nach Hause.
Ich hielt kurz bei Rewe, kaufte noch was zu Essen und fuhr weiter.
Es war kalt und ich überlegte kurz anzuhalten und mir meine Handschuhe raus zu holen, für die letzten paar Minuten.

Noch während ich den Gedanken zu Ende dachte, passierte es schon.

Wir haben bei uns im Stadtteil in Bodeneingelassene Strassenbahnschienen.

An die habe ich nicht mehr gedacht. Mit dem Roller und Auto ist dies kein Thema.

Und während ich überlegte, realisierte ich plötzlich das was nicht stimmt.
Scheiße Bahnsch…. Baam – da schlug ich mit dem Kopf schon auf den Boden.

Es ist komisch zu beschreiben, aber ich habe nicht mehr „bewusst“ gehandelt.
Ich erinnere mich nur an den Moment, wo ich realisiere, dass da was nicht stimmt,
dann der Sturz auf den Kopf und dann wie ich zum Bordstein krabbel – weil ich Angst habe, dass ein Auto oder die Bahn kommt und mich im Dunkeln nicht auf dem Boden sieht.

Während dessen japste ich nach Luft.

Erst jetzt merke ich, dass ich kaum Luft bekomme und versuche zu atmen.
Es wurde langsam von Atemzug zu Atemzug besser.

Dann stand ich auf und holte mein Rad von der Straße.
Zum Glück trug ich meinen Helm, sonst hätte ich wahrscheinlich mehr als nur die Kopfschmerzen während ich diese Zeilen schreibe.

Ich rappelte mich weiter auf, schaute und sah das mein Rad soweit in Ordnung war, nur das vordere Fahrradlicht hatte es nicht überlebt.

Und meine Jacke.

Alle Knochen konnte ich noch bewegen und wirklich weh tat mir nichts.

Ich fuhr weiter nach Hause, legte mich auf die Couch und schaute Serie.

Von Stunde zu Stunde bekam ich einen Druck auf der linken Brust zu spüren.

Und mein Ellenbogen fing mir an weh zu tun.

Ich legte mich schlafen. Die Nacht war sehr kurz, die Brust tat mir immer mehr weg.
Drehen im Bett, bücken im Stehen und gar aus dem Bett aussteigen war mit Schmerzen verbunden.

Also zog ich mich an und fuhr mit der Straßenbahn zum Krankenhaus.

Respekt liebe Kölner Verkehrsbetriebe.
Selbst sonntags morgens fallen Bahnen aus und kommen zu spät.

Beim Notarzt war ich dann rund 2,5 Stunden.

Es wurde geröntgt, erhielt einen Ultraschall und eine Urinprobe wurde genommen.
Alles gut. Nichts richtig gebrochen.

Nur stark geprellt und an einer Stelle leicht eingerissen.

Das könnte auch schon was älter sein.

Ich soll mich viel bewegen, frische Luft, nicht rauchen sowie Tief „Ein und Ausatmen“.
Sonst droht mir eine Lungenentzündung.
Ich hatte echt einen Schutzengel.

Der stoß auf die Brust kam wohl daher, das sich mein Lenker sofort in den Schienen verkeilt hat.
Dadurch bin ich von rund 26 km/h auf 0 km/h in 0 Sekunden. Meine Handyhalterung war komplett verbogen.
Ich vermute mal das ich, durch das abrupte abbremsen, gegen den Lenker geknallt bin und dann auf den Boden. Meine Fettschicht hat meine Rippen vor schlimmeren bewahrt.

Heute, am Monat geht es mir schon besser, wenn auch noch alles drückt und zieht.

Aber die Ärztin meinte auch, ich habe da noch die nächsten zwei bis drei Wochen was von.

 

27 Oktober 2018

FahrradJäger Insolvenz – Offene Erstattung

Für mein E-Bike hatte ich mich nach einer Diebstahlsicherung umgeschaut und bin auf die von Fahrradjäger angebotene „Inscect“ Lösung gestoßen.

Ein Gerät, womit das Fahrrad mit dem Handy verbunden wird.
Macht sich dann jemand an dem Rad zu schaffen, so erhält man eine Meldung aufs Handy.

Allerdings nur via Bluetooth.

Am nächsten Tag habe ich das Gerät schon zurück geschickt, weil das nichts für mich ist.
Bei mir haben die 100 Meter Bluetooth nicht funktioniert.

Am 10.10 zurück geschickt, am 11.10 zugestellt und dann nichts mehr gehört.

Nun erhielt ich diese Meldung:

***** (FahrradJäger)

26. Okt., 14:31 CEST

Hallo Heiko,

wir müssen Dir leider eine traurige Nachricht mitteilen: Am 22. Oktober 2018 wurde das Verfahren über den Antrag der million hunters GmbH auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das eigene Vermögen begonnen.

Was heißt das für Dich und Deine Erstattung?

Wir sind rechtlich verpflichtet, niemanden zu bevorzugen. Das heißt, wir können und dürfen Dir Deinen Betrag nicht erstatten. Wir nehmen Dich in einer Liste auf, diese beinhaltet Deinen vollständigen Namen, Deine Anschrift, das Datum des Widerrufs, Dein Produkt und Deinen Erstattungsbetrag. Die Liste bekommt unser vorläufiger Insolvenzverwalter. Er wird Dich ggf. kontaktieren und Du erhältst eine Insolvenzforderung.
Wir wissen, dass es für Dich unglaublich ärgerlich ist und möchten uns dafür bei Dir entschuldigen. Wir können Dir versichern, dass wir alles dafür tun, um die Unternehmung zu sanieren und wieder in sicheres Fahrwasser zu führen.

Möchtest Du, dass wir Dich telefonisch kontaktieren und Dir die Einzelheiten erklären?
Teile uns dann bitte mit, wann und wie, wir uns telefonisch bei Dir melden können.
Natürlich versprechen wir Dir absolute Offenheit!

Herzliche Grüße
Dein FahrradJäger-Team

 

Auf der Webseite konnte ich keine Informationen finden, allerdings funktioniert bei mir derzeit auch der Shop nicht mehr.

Welch ein dumme Geschichte. Mal schauen wie ich an mein Geld komme.

Aber dafür, dass ich schon seit 17 Jahren im Internet bestelle, ist die „Schadensmenge“ gering.
Das dürfte glaube ich mein erster Fall sein, bei dem ich noch nicht mein Geld erhalten habe 😉

 

 

21 Oktober 2018

Ein Shopping Sonntag

Heute waren wir mit einer Freundin und den Kindern in den Niederlanden zum Sonntags Shopping.

Im Designer Outlet Roermond.

90% der Marken interessieren mich nicht.
Ich bin ein überzeugter C&A Fan 😉

Mir ist es auch fremd für eine Handtasche 2000 Euro zu bezahlen 😉

Und bei diesem überwiegenden Schnöselanteil bin ich auch echt an der falschen Stelle.
Aber Asics, Nike, Wellenstein sowie Jack Wolfskin haben mich interessiert.

Bei Asics hatte ich echt glück.

 

An diesem Wochenende gab es 50% auf alle Preise. Auch die reduzierten.
Und so erhielt ich gute Turnschuhe für 25 ~ 30 Euro!

Es gab ein Spielparadies für die kleinen und Karussell fahren durfte auch nicht fehlen 😉

Meine Frau und unsere Freundin haben auch ein paar tolle Sachen gefunden und so ging es nach 6 Stunden wieder nach Hause.

Auf Grund des guten Wetters war es ziemlich voll, so das man bei manchen Läden sogar schlange stehen musste um rein zu kommen.
Einfach Irre ….

Zum Glück sind wir dort nicht Essen gegangen.
Nicht nur das es dort preislich überzogen war, man musste auch dafür ewig anstehen.

Auf dem Rückweg nach Hause haben wir dann an der Grenze angehalten und diese Pommesbude entdeckt.

Das Grenskiosk Maalbroek. Lecker Pommes und Frikandelle zum fairen Preis.
Und konnte gleich noch nen Kaffeebeutel für die Arbeit mitnehmen 😉