18 April 2019

Fahrradinspektion

Eigentlich wäre meine nächste Fahrradinspektion erst im November.

Aber ich hatte in dem halben Jahr e-bike hinten schon die Bremsbacke soweit runter, das ich in die Werkstatt musste.

Ich bekam dann auch ein tolles Leihfahrrad. Das verdiente den Titel Drahtesel.

Damit musste ich aber zum Glück nur einen Tag fahren.

Ich bin Handwerklich völlig unbegabt und froh ein All-Inkl. Vertrag zu haben.

Neue Ritzel war notwendig, da alte verschließen und die Kette ohne Schalten sprang.

Die Fahrradkette wurde in einem Rutsch auch mit ausgetauscht, da sie auch schon verschlissen war.

Das linke Pedal knackte schon seit Monaten beim treten und wurde auch endlich ausgetauscht.

Der Scheinwerfer vorne flackerte auch schon seit ein paar Wochen. Da war wohl ein Wackelkontakt im Kabel.

Mit frischen 5 bar Druck ging es dann heute Nachmittag wieder nach Hause.

Jetzt fährt mein Bike wieder deutlich besser.

Jetzt, wo das Wetter am verlängerten Wochenende schön sein soll, werde ich auch die Gelegenheit nutzen direkt damit eine Radtour zu machen.

13 Dezember 2018

E-Bike Fazit

Nun habe ich mein E-Bike seit Oktober bzw. über 620 Kilometer.

Ich bereue keinen Tag, ihn gegen meinen Roller eingetauscht zu haben. Vor allem gegen ein Ebike. Eines nach dem anderen.

Beginnen wir mit dem Kauf.

Ein „normales Fahrrad“ hatte ich zwar, aber ich kenne mich. Wusste – dass ich erst meinen Roller verkaufen muss, um darauf umzusatteln.
Auch kenne ich mich, dass ich beim ersten Gegenwind damit nicht mehr fahren werden.

Was ich vor allem gar nicht mag, dass man nie die richtige Kleidung tragen kann.

Ich habe es gehasst, bei minus Graden unter den Winterklamotten und unter den Regenklamotten bei schlechtem Wetter zu schwitzen.

Dieses ständige umziehen oder irgendwo verschwitzt anzukommen.

Mit dem Gedanken ein E-Bike zu kaufen, war ich schon Anfang des Jahres in Kontakt gekommen.
In einem Artikel stand, dass dies oft unterschätzt wird und gerade für Übergewichtige geeignet ist.

Aber der Preis schreckte mich immer wieder ab.
Und so bin ich erst deutlich später mal zum Fahrradgeschäft und bin dort einiges Probe gefahren. Und war sofort verliebt.

Hier habe ich Glück, einen guten Fahrradladen vor der Türe zu haben.
Häufig war ich da, habe mich viel beraten lassen und bin noch mehr Probe gefahren.

Durch mein Übergewicht musste ich mich für ein XXL E-Bike entscheiden.

Da bleibt dann nicht mehr viel Auswahl und die hat ihren Preis.
Aber dafür hält es auch einiges aus.

Gerade bei uns in Köln, wo Radwege zu einem Erlebnisausflug werden.

Ich hatte mich dann für ein Kalkhoff Endeavour entschieden, weil es mir optisch sehr gut gefiel.
Das Akku ist im Rahmen verbaut.

Dieses gibt es mit drei verschiedenen Motoren.
Bosch, Kalkhoff und Shimano.

Der hauseigene Kalkhoff Impuls Motor gefiel mir am besten. Dieser ist deutlich leiser und hat richtig Power.

Nun dachte ich immer, dass Bosch Modertoren die besten sind. Als ich den direkten Vergleich gefahren bin, war vor allem beim „Berg auf“ der Unterschied zu merken.

Bis Oktober musste ich warten, weil ich die neue Serie für 2019 haben wollte.

Jetzt, 600 Kilometer später muss ich sagen, alles richtig gemacht.

Egal ob Wind, Regen oder Kälte – es macht immer noch Spaß.
Und ich bewege mich deutlich mehr.

Ich habe schon unendliche Diskussionen bezüglich der Vorbehalte gehört.
„Selbstbetrug“ und kein richtiges Rad waren die häufigsten Gegenargumente.

Bei dem Thema frage ich immer gerne, wo den der beginnt und wo er aufhört?
Bewegen möchte ich mich, aber komfortabel vorankommen.
Weil mein Zweirad einen Motor hat, ist es jetzt „Selbstbetrug“? Und beim Roller hört der Betrug auf?
Ist ein Fahrrad nicht schon Selbstbetrug? Ich könnte ja auch laufen!

Bis ich 2011 meinen Führerschein gemacht habe, bin ich alles mit dem Fahrrad gefahren!
Trotzdem wog ich zwischenzeitlich über 130 Kilo! Die kurzen Strecken machen nicht schlank!

Das Gewicht hatte ich erst mit Sport und Ernährungsumstellung verloren.

Jetzt gibt es für mich die beste Lösung.
Wenn ich zuhause bin, habe ich immer die Wahl zwischen Auto und E-Bike.
Nehme zu 99 % das E-Bike.
Hätte ich einen normalen Drahtesel, so wäre die Quote umgedreht.

Ich fahre damit Einkaufen, besuche Freund und klappere meine Termine ab.

Und so beende ich dieses Kapitel mit: Wer vorbehalte hat, sollte es ausprobieren!

Allerdings habe gibt es auch Kritik.
So verstehe ich nicht, warum man in ein solches Bike nicht eine Wegfahrsperre einbaut.

Bei meinem Bike kann man nicht das Display abstecken. Es ist fest verbaut.

Das Bedienpanel kann ich auch nicht „abschließen“. Somit kann jeder mein Bike bedienen. Man kann es einschalten, im Menü alles „Werkseinstellung“ setzen und einfach mal die Radgröße verändern oder sonstiges trollen. Verhindern kann ich das nur, in dem ich, dass viel zu große und viel zu schwere Akku jedes Mal raus hole und mit schleppe. Warum nicht einfach eine abschließbare Möglichkeit, Pin eingabe oder sonstige Lösungen.

Ein E-Bike ist teuer und so wäre ich für eine feste GPS Lösung. Jetzt habe ich eines selber nachgerüstet.
Aber ich finde, so was sollte mit dazu gehören.

Als Gimmick fände auch ein USB Anschluss nett, um bei Radtouren sein Handy mit laden zu können.

Aber alles im allen bin ich sehr zufrieden. Die Entscheidung war die richtige und ich freue mich auch wieder auf längere Sonnentage. So ab März werde ich dann wieder ausgiebige Radtouren fahren.

18 November 2018

Fahrrad wieder da

Seit einer Woche habe ich mein Fahrrad wieder.

Die neue Fahrradlampe ist echt hell.

Ich bin froh nicht mehr mit den Leihbikes fahren zu müssen. Endlich wieder schnell und vor allem komfortabel fahren.

In unserer lokalen Klickbait Presse habe ich die Tage auch gelesen, warum ich so oft kein Fahrrad nicht finde:

https://mobil.express.de/koeln/trotz-gps-ortung-suche-nach-kvb-leihrad-bleibt-oft-erfolglos—-aus-nervigem-grund-31570574

Das ist echt nervig. Nun hoffe ich, dass erst mal nichts mehr passiert und ich in Ruhe fahre kann.

Jetzt muss ich mir erst mal eine Mütze für unter den Helm holen, weil es mir bei den kalten Temperaturen zu kalt um die Ohren ist. Früher habe ich sowas nicht gebraucht.

Keine Ahnung ob es an der Ebike Geschwindigkeit liegt oder das ich im Alter Kälte empfindlicher werde.

29 Oktober 2018

Fahrradunfall

Samstagabend bin ich mit dem Rad nach Hause.
Ich hielt kurz bei Rewe, kaufte noch was zu Essen und fuhr weiter.
Es war kalt und ich überlegte kurz anzuhalten und mir meine Handschuhe raus zu holen, für die letzten paar Minuten.

Noch während ich den Gedanken zu Ende dachte, passierte es schon.

Wir haben bei uns im Stadtteil in Bodeneingelassene Strassenbahnschienen.

An die habe ich nicht mehr gedacht. Mit dem Roller und Auto ist dies kein Thema.

Und während ich überlegte, realisierte ich plötzlich das was nicht stimmt.
Scheiße Bahnsch…. Baam – da schlug ich mit dem Kopf schon auf den Boden.

Es ist komisch zu beschreiben, aber ich habe nicht mehr „bewusst“ gehandelt.
Ich erinnere mich nur an den Moment, wo ich realisiere, dass da was nicht stimmt,
dann der Sturz auf den Kopf und dann wie ich zum Bordstein krabbel – weil ich Angst habe, dass ein Auto oder die Bahn kommt und mich im Dunkeln nicht auf dem Boden sieht.

Während dessen japste ich nach Luft.

Erst jetzt merke ich, dass ich kaum Luft bekomme und versuche zu atmen.
Es wurde langsam von Atemzug zu Atemzug besser.

Dann stand ich auf und holte mein Rad von der Straße.
Zum Glück trug ich meinen Helm, sonst hätte ich wahrscheinlich mehr als nur die Kopfschmerzen während ich diese Zeilen schreibe.

Ich rappelte mich weiter auf, schaute und sah das mein Rad soweit in Ordnung war, nur das vordere Fahrradlicht hatte es nicht überlebt.

Und meine Jacke.

Alle Knochen konnte ich noch bewegen und wirklich weh tat mir nichts.

Ich fuhr weiter nach Hause, legte mich auf die Couch und schaute Serie.

Von Stunde zu Stunde bekam ich einen Druck auf der linken Brust zu spüren.

Und mein Ellenbogen fing mir an weh zu tun.

Ich legte mich schlafen. Die Nacht war sehr kurz, die Brust tat mir immer mehr weg.
Drehen im Bett, bücken im Stehen und gar aus dem Bett aussteigen war mit Schmerzen verbunden.

Also zog ich mich an und fuhr mit der Straßenbahn zum Krankenhaus.

Respekt liebe Kölner Verkehrsbetriebe.
Selbst sonntags morgens fallen Bahnen aus und kommen zu spät.

Beim Notarzt war ich dann rund 2,5 Stunden.

Es wurde geröntgt, erhielt einen Ultraschall und eine Urinprobe wurde genommen.
Alles gut. Nichts richtig gebrochen.

Nur stark geprellt und an einer Stelle leicht eingerissen.

Das könnte auch schon was älter sein.

Ich soll mich viel bewegen, frische Luft, nicht rauchen sowie Tief „Ein und Ausatmen“.
Sonst droht mir eine Lungenentzündung.
Ich hatte echt einen Schutzengel.

Der stoß auf die Brust kam wohl daher, das sich mein Lenker sofort in den Schienen verkeilt hat.
Dadurch bin ich von rund 26 km/h auf 0 km/h in 0 Sekunden. Meine Handyhalterung war komplett verbogen.
Ich vermute mal das ich, durch das abrupte abbremsen, gegen den Lenker geknallt bin und dann auf den Boden. Meine Fettschicht hat meine Rippen vor schlimmeren bewahrt.

Heute, am Monat geht es mir schon besser, wenn auch noch alles drückt und zieht.

Aber die Ärztin meinte auch, ich habe da noch die nächsten zwei bis drei Wochen was von.

 

14 Oktober 2018

Und sonst so?

Schon wieder eine Woche rum.
Unsere Tochter ist wieder Fit und Gesund, ab Montag kann sie wieder zum Kindergarten.
Ich bin wieder voll in der Arbeit.

200 Kilometer habe ich auf dem Tachostand des E-Bikes.
Dafür, dass ich es seit 2 Wochen habe und seit einer Woche fahre, eine für mich tolle Zahl.

Alleine gestern bin ich einfach so 30 Kilometer durch Köln gefahren.
Es war für mich genau die richtige Entscheidung vom Roller auf das Bike umzusatteln.
Eine gesunde Mischung schnell von A-B zu kommen und dennoch ein Mindestmaß an Bewegung einzuhalten.

Auch bekommt man so in Köln mal echt schönes Ecken zu sehen.

Am Rhein herrscht richtig Tiefstand.

Draußen ist es, wie ich in meiner Blog Rückschau feststellen musste, wie jedes Jahr ein goldener Herbst, was auch zum Radfahren einlädt.

Ben wird jeden Tag aktiver und leider dadurch auch die Nächte kürzer.

So langsam geht es strammen Schrittes Richtung Weihnachten zu.
So langsam kann man sich Gedanken über Geschenke und Organisation machen.

 

1 Oktober 2018

Glück im unglück

Da sind wir ungefähr bei der hälfte unserer Tour, da macht es plötzlich “ peng“ bei meinem Freund und Kollegen.

Wir hielten an und sahen, dass bei seinem ca. drei Wochen alten Fahrrad die Kette gerissen war.

Da standen wir nun. Am Rand von Köln, mitten im Industriegebiet.

Wir haben zwar eine Pickup Versicherung, aber noch keine Karte dafür erhalten.
Also suchten wir im Netz die Nummer, fanden aber keine.

Und während wir die Rufnummer mit den Handys versucht haben zu ergooglen, hielt plötzlich ein älterer Herr neben uns auf seinem Rennrad an.

„Sie sehen so aus, als bräuchten Sie Hilfe?“

Wir erklärtem ihm die Lage und er meinte, er könne uns wohl helfen.

Er packte unter seinem Sattel eine kleine Tasche raus und holte einen Kettennieter raus.

Er erklärte wie das Gerät funktioniert und wenige Minuten später war die Kette wieder ganz.

Wir konnten unsere Tour weiter führen und waren echt glücklich das es noch Menschen gibt, die einem Helfen.

Merke: Für die nächste Tour Werkzeug dabei haben 😉

 

 

 

1 Oktober 2018

Eine kleine Fahrradtour

Am Samstag bin ich bei schönstem Wetter mit meinem Freund und Kollegen eine Radtour um Köln gefahren.

Dafür habe ich mir die App Komoot runtergeladen.
Die hat uns Ecken in Köln gezeigt, die kannten wir gar nicht 😉

Für die erste Runde mit dem neuen Bike, war es eine schöne Fahrt.
Wir sind vom Bilderstöckchen über Longerich nach Fühlingen.
Von dort nach Merkenich den Rhein entlang bis zur Bastei und dann von dort Richtung nach Hause.

37 km hatte ich auf dem Tacho, als ich zuhause ankam.

Das Rad hat einen Eco, Sport, Power und Ultra Modus.
Im Eco kommt es laut Anzeige 120 km weit. Im Ultra „nur“ noch 60 km.

Allerdings bin ich zu 90% der Strecke nur im Eco Modus gefahren.
Das reicht auch. Es unterstützt dann nur, wenn man abbremsen muss – um wieder schneller zu werden.

Wer der Meinung ist, das man beim E-Bike nicht treten muss, der kann gerne meine Nassen Klamotten abholen.
Der Vorteil für mich beim E-Bike ist, das ich relativ zügig schnell bin.
Ab 25 km/h ist eh Schluss, dann muss man selber treten.

Das, wo sich ein E-Bike bemerkbar macht ist, wenn man viel Berg auf und ab fahren muss, so wie Stop und Go in der Innenstadt.
Da fahre ich dann auch im Sport oder Ultra Modus. Um schnell von der Ampel los zu kommen und um besser überholen zu können.

Meine Kniescheibe dankt es mir. Weil die tut mir selbst jetzt nach 37 km nicht weh.
Dafür nehme ich die wenigeren verbrauchten Kalorien gerne in Kauf.

Alles ist sowie so mehr, als vorher – als ich nur Roller gefahren bin.

30 September 2018

Mein E-Bike ist da – Kalkhoff Endeavour 5.i xxl 2019

Am Freitag war ich mit meiner Frau im Sportladen, um für sie und mich einen Fahrradhelm zu kaufen, da erhielt ich eine SMS das mein E-Bike da ist.

Es sollte erst nächste Woche geliefert werden, umso größer war die Freude.
Entschieden hatte ich mich für ein Kalkhoff Endeavour 5.i xxl.

  

Wer wie ich übergewichtig ist, der braucht ein XXL E-Bike. Da gibt es dann nicht mehr soviel Auswahl.
Die wenige Auswahl bin ich dann Probe gefahren. In das Fahrrad habe ich mich dann gleich verliebt.
Leider hatte mein Fahrraddealer nur Version für schlanke Personen.

Wer mit meinem Körpergewicht aber alltäglich Bordstein rauf und runter, sowie Kölner Radwege fährt – der ist mit einem Rad was verstärkte Reifen und Stangen hat – besser bedient.

Ich entschied nach der Probe gegen einen Bosch Motor.
Den ich probe gefahren bin, war zwar gut, aber der Kalkhoff eigene Impulsantrieb war um längen stärker und deutlich leiser.

Darum hatte ich auch längere Lieferzeit in Kauf genommen.

Es fühlt sich gut und hochwertig an. Muss es sich bei der Preisklasse auch 😉
Wobei es über meine Arbeit kommt, als Dienstfahrrad und mich daher bei Weitem nicht das kostet, was der Handel Privat will.

Meine erste Radtour habe ich auch hinter mir, aber dazu später mehr.
Es war für mich die richtige Entscheidung, den Roller gegen ein E-Bike zu tauschen.

Allerdings ist das E-Bike nicht gerade leicht. Rund 35 Kilo bringt es auf die Waage.
Da ist das „in den Keller bringen“ eine Herausforderung.

Aber ich lasse es nicht draußen über Nacht stehen.
Es ist zwar versichert über die Leasinggesellschaft, aber in Köln ist dennoch so was schnell weg.
Auch wenn ich ein Alarmschloss von Abus dabei habe, aber man muss es nicht provozieren;)
Zumal ich es dort auch einfacher laden kann.

Geladen werden kann es direkt am Fahrrad oder man nimmt das Akku raus und lädt es in der Wohnung.

Wenn es draußen ruhig ist, dann hört man den Motor.
Dieses Summen. Je stärker der Modus, je lauter das Geräusch.
Aber das ist ok, es ist wirklich leise.

Ich bin glücklich mit meiner Entscheidung und das Warten hat sich echt gelohnt.

23 September 2018

Wieder eine Woche fahrradfahren rum

Mein E-Bike ist immer noch nicht da. Das kommt, wenn ich Glück habe, in zwei Wochen.

Dass ich meinen Roller jetzt schon verkauft habe, war die richtige Entscheidung. Ich fahre mittlerweile sehr gerne Fahrrad und ehrlich gesagt fehlt mir der Roller nicht.

Wäre er noch da, würde es wohl anders aussehen.

Samstag morgen bin ich z.b. zum Friseur gefahren.

Ich bin ein gemütlicher Fahrer, der auch brav an jeder Ampel anhält.

Dennoch bin ich gut vorangekommen und die Sporteinheit hat gut getan.

Das mag für einen erfahrenen Radfahrer sicherlich kein Sport sein, aber wenn ich mir meinen Puls anschaue, bin ich schon der Meinung dass das definitiv mehr bringt als das Rollerfahren vorher.

So froh ich um die Leihfahrräder bin, umso mehr freue ich mich auf mein eigenes Fahrrad.

15 September 2018

Und sonst so? Ben, Lea Christin, Leihrad, Burger, Optiker und Zahnarzt

Im Moment tut sich nicht viel.

Ben krabbelt fleißig, zieht sich an allem hoch und steht schon fast.
Sein erster Zahn ist unterwegs und auch so ist er das Gegenteil unserer Tochter.
Deutlich lauter, agiler und mobiler. Ob das nun positiv ist, muss sich noch zeigen 🙂

Lea Christin bleibt mehrere Stunden nun schon alleine im Kindergarten und so langsam gefällt es ihr dort.
Sie spricht immer mehr und bringt mich auch viel damit zum Lachen.

Seit ich meinen Roller vor zwei Wochen verkauft habe, seit dem fahre ich jeden Tag mit dem „Leih-Fahrrad“ meine strecken.

Ich bin froh, wenn endlich bald mein Bike kommt, meine Kniescheibe wird es mir danken.
Es ist ein Fluch und Segen. Ich bin zwar froh, dass es die gibt, aber dann findet man sie nicht, dann sind sie defekt oder irgendwas anderes ist.

Heute war ich eine Stunde damit unterwegs und das habe ich dann auch gemerkt.
Meine Kniescheibe dampft ……

Ich habe mir auch schon Strecken raus gesucht, welche ich dann an Wochenende mit meiner Tochter im Anhänger abfahren werde.
Dadurch das ich mich durch das Radfahren nun 100 % mehr bewege, kann ich auch wieder leichter Treppensteigen und mein Tiefschlaf ist auch wieder gestiegen.

Wo wir gerade verbrauchten Kalorien sind, um die Ecke unserer Firma hat ein neuer Burgerladen aufgemacht 🙂
Burger Culinarium

War echt lecker dort, sehr zu empfehlen.

Nächste Woche habe ich einen Optiker Termin, weil ich auf dem rechten Auge seit zwei Monaten unscharf sehe.

Auch habe ich einen neuen Zahnarzt ausprobiert, da meine vorherige sehr komisch geworden ist, seit dem Ihre Geschäftspartnerin weggegangen ist.
War gar nicht so leicht einen neuen Zahnarzt zu finden, welcher auch mit Lachgas behandelt.

Die Zahnreinigung verlief sehr gut, wobei – auch wenn es meine Versicherung zahlt – ich 94 Euro sehr hoch finde für 30 Minuten Arbeit.
Meine vorherige hat was um die 60 Euro genommen.

In ein paar Wochen habe ich meinen ersten Behandlungstermin. Mal schauen wie dieser verläuft.
Ich bin da noch was skeptisch.

Die Zahnärztin erzählte mir beim erst Termin, das sie zum Beispiel keine komplette Wurzelbehandlung mehr machen, weil sie der Meinung sind, das dies den Körper stört. Wenn irgendwo ein Nerv gezogen wird, störe dies das Ökosystem des Körpers.

Nun ist dies bei mir vor 20 Jahren schon gemacht worden und meinem Körper geht es gut, aber ich lasse mich mal überraschen.
Bei der neuen Terminvergabe meinte die Sprechstundenhilfe, das nicht die Ärztin den Termin mit mir hat, sondern der Arzt.

Dies wollte ich aber nicht, da meinte sie zu mir:

„Das ist eh egal, weil die Krone wird eh von einer Kollegin gesetzt, der Arzt kontrolliert dies nur.“

Da es nur zwei Zahnärzte in der Praxis gibt, fragte ich nach welche „Kollegin“ das den dann macht.

„Eine Zahnarzthelferin setzt die Krone.“

Ich fragte noch mal nach, ob dies seine Richtigkeit hätte. Irgendwie war ich, der einzige den es wunderte, weil außer die Zahnreinigung hat bei mir immer noch der Zahnarzt alles gemacht.

Sie meinte das wäre völlig normal.
Ich werde nächste Woche mal meine Krankenkasse anrufen und Nachfragen, ob das wirklich so „normal“ ist.

1 September 2018

Leihfahrrad, Nextbike, KVB Rad

Heute habe ich mein Fahrrad zum Fahrradladen gebracht, um es dort auf deren Flohmarkt verkaufen zu lassen.
Toller Service. Man gibt sein Fahrrad dort zum Wunschpreis ab. Wird es verkauft, kostet es 5 Euro Provision.
Verkauft es sich nicht, kostet es nichts.

Zurück wollte ich mit einem Carsharing Auto, als ich zwei Leihfahrräder sah.

Für 1 Euro (pro 30 Minuten) kann man sich ein Fahrrad an Ort und stelle via App leihen.

Tolle Zeit in der wir leben.
Einfach vor Ort registriert und via Paypal gezahlt.
Fertig. Keine Wartezeit oder Papierkram 🙂

Das Fahrrad war  …. Na ja ….. Man merkt schon deren Verschleiß.

Die Vorderradbremse hatte fast keine Wirkung mehr.
Dafür gab es aber noch eine Rücktrittbremse. Wie ich die Dinger hasse ……

Vorne war auch eine Speiche defekt.

Aber ansonsten bin ich halt deutlich fitter und günstiger nach Hause gekommen, als mit dem Carsharing, was pro Minuten mittlerweile rund 40 Cent kostet.

Dennoch könnte ich mich über die 5 Minuten ärgern 😉

Aber das ist dann eben so.
Was ich aber krass fand, wie viele Fahrräder hier überall stehen.

Wir in Köln sind schon voll mit Sharing Dingern.
Quasi braucht man hier eigentlich kein Auto, Fahrrad oder Transporter 😉

 

30 August 2018

Tausche Roller gegen E-Bike

Meinen Roller habe ich nun 4 Jahre schon.

Fast 10.000 Kilometer sind es auf dem Tacho.

Seit rund anderthalb Jahren versuche ich immer wieder mal mit meinem Fahrrad meine Erledigungen zu machen.

Auch versuche ich damit immer wieder zur Arbeit zu fahren.
Aber der innere Schweinehund siegt und ich nutze zu 99, 99% meinen Roller.

Da bin ich ehrlich, spätestens wenn ich den ersten guten Gegenwind habe, habe ich keine Lust mehr.

Anfang des Jahres hatte ich einen Artikel gelesen, indem geraten worden ist, dass übergewichtige Menschen sich ein E-Bike zulegen sollen.
Dem ganzen stand ich skeptisch gegenüber und hakte es für mich erst mal ab.

Aber ich bin an einer Gewichtsklasse angekommen, in der ich mich zwingen muss etwas zu tun.
Roller verkaufen und mich auf das Fahrrad zwingen? Nö, dafür reicht meine Motivation nicht.

Auch habe ich schnell Probleme mit meinem Knie bekommen.

https://www.derheiko.com/knie-diagnose/

Das wiederum meinem Gewicht zu verschulden ist.

Und so bin ich dann vor 2 Wochen einfach mal in einen Fahrradladen und habe mich beraten lassen.
Nachdem ich die ersten Modelle gefahren bin, war ich sehr angetan.

Treten muss man selber, man wird eben nur unterstützt, wenn man Gegenwind oder Steigungen hat.
Und das ist genau das, was ich benötige.

Die letzten zwei Monate habe ich dann mit mir gehadert, ob ich diesen Schritt wagen sollte.
Für mich war klar, sobald ich ein E-Bike habe, muss der Roller weg.

Nun habe ich mich für ein E-Bike entschieden.
Dieses organisiere ich zusammen mit meinem Arbeitgeber über Businessbike.
Quasi ein Arbeitgeber Leasingbike.

Mein Roller und mein altes Fahrrad sind schon verkauft und gehen in den nächsten Tagen weg.

Ich werde davon nicht wirklich viel abnehmen, aber darum geht es mir auch nur Zweitrangigkeit.

Zustand jetzt: Ich stehe auf, gehe zum Roller – fahre zur Arbeit und sitze 8 Stunden – fahre mit dem Roller nachhause und sitze wieder.
Mit den Kindern bewege ich mich zwar mehr, aber es hält sich in grenzen.

Wenn ich nur noch ein Fahrrad habe, dann muss ich zumindest jeden Tag zur Arbeit hin und zurück.
Dann muss ich alle Erledigungen damit machen und bewege mich zu 100% mehr als jetzt.

Da dieser Vertrag mit meinem Arbeitgeber für mindestens drei Jahre geht und auch kein Roller mehr da sein wird,
habe ich auch keine Alternative mehr.

Leider kommt es erst Anfang Oktober. Ich freue mich aber schon darauf.

12 Juli 2017

Lastenfahrrad

Heute haben wir uns gebrauchte Lastenfahrräder angeschaut.

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Meine Frau würde gerne mit mit dem Fahrrad und unserer Tochter unterwegs sein. Vor allem bei den kurzen Strecken in der Stadt.

Ich habe ganz starke Bedenken was einen „Kindersitz“ hinten am Fahrrad angeht und ich mag auch keine Anhänger.

Also haben wir uns heute bei einem Händler gebrauchte Lastenfahrräder angeschaut.

Eigentlich tolle Teile. Lassen sich zwar lenken und rangieren wie ein Panzer, aber man hat sein Kind im Blick und ich finde es deutlich sicherer.

Allerdings kosten die Teile gebraucht und komplett mit Verdeck rund 1000 Euro. Neu fast 2000 Euro. Und wenn man kein Haus hat, wo man es rein fahren kann, wird es mit dem „Parken“ sehr schwierig. Bei uns ginge es zwar im Vorgarten, dort könnten wir es auch festketten, aber über Nacht würde es dennoch wahrscheinlich geklaut werden.

Wir werden uns morgen noch mal bei einem Händler solche Fahrräder anschauen, aber dann wohl doch einen Anhänger nehmen. Das Fahrrad kommt in den Keller und der Anhänger in den Vorgarten. Und wenn er dort geklaut wird sind „nur“ 100 Euro weg und nicht 1000.