14 Februar 2018

Karneval ohne Mama und Papa

In Köln-Nippes ging am Dienstag wie jedes Jahr der Karnevalszug durch die Straßen.

Meine Schwägerin arbeitet dort in einem Friseurladen, der an diesem Tag geschlossen hatte, aber dafür eine Karnevalsfeier organisiert hat. Direkt am Zugweg.

Zwei Nichten von mit meiner Schwägerin haben dann dort mit meiner Tochter zusammen Karneval gefeiert.

Für sie war das eine Riesengaudi. Kamelle, Konfetti und viel Musik.

Es es war ganz gut, dass sie von uns so wenig wie möglich mitbekam.

Als ich sie vor Ort abholte, merkte ich auch gleich wie wenig Partylaune ich hatte.

Danach holte ich noch meine Schwiegermutter ab und fuhr mit beiden wieder zusammen zurück zu meiner Frau.

10 Februar 2018

Erster Karneval für unsere kleine

Dieses Jahr ist der Karnevalszug wieder direkt durch unsere Straße gefahren.
Ein tolles Highlight für unsere Tochter, an dem wir aber leider nicht teilnehmen konnten. Wir mussten ja zu vermeintlichen Einleitung ins Krankenhaus.

Aber meine Nichte und Schwiegermutter übernahmen die kleine und stellten sich mit ihr an den Zugweg direkt vor der Haustüre.

Für sie ganz neu und etwas unerwartet erhielt sie süßes und einige Plüschtiere.

Am Dienstag, sofern alles gut geht, werde ich mit ihr zum Karnevalszug in Nippes gehen. D
Der ist was größer und länger. Mal schauen ob sie gefallen daran findet.

 

28 Februar 2017

Rosenmontagszug 2017

Eigentlich wollte ich nicht mehr mitgehen. Auch keinen Zugführer mehr machen, aus Gründen die ich hier leider nicht Breit treten möchte und kann. 

Aber meinem Security Chef zu liebe tat ich es wieder. 

Neuer Schritterekord :

31340 Schritte als ich zuhause an kam. Mir dampfen immer noch die Füße. 

Dieses Jahr hatte ich nen anderen Job am Zug. 

Ich wurde zu einem der Reiterkorps abgestellt. Das war notwendig, weil Tierschützer Übergriffe auf die Pferde verübten. 

Sie warfen Knaller auf die Pferde am Zug. Idioten. Sie gefährden in dem Moment das Leben des Tiers und der Mensch dort. Aber so sind diese Holbratzen eben. 

Bei mir passierte zum Glück nichts, bis auf einen besoffen den ich weg holzen musste, weil er meinte mit Kölschglas ein Pferd umarmen zu wollen. 

Anfangs hatte ich keine Meinung dazu. 

Aber im Laufe der 4 Stunden Zugweg bin auch ich der Meinung das Pferde im Zug nichts mehr zu suchen haben. 

Man merkte ihnen den Streß und die Angst an. Je enger und dunkler es wurde, je mehr sträubten sie sich weiter zu gehen. 

Zwischenzeitlich musste ich ein Pferd über eine der Notausgänge raus führen, weil es nicht mehr wollte. 

Einige Gruppen vor uns ist sogar ein Pferd kollabiert

Ich war froh als der Abend rum war und ich unter der Dusche stand. 

Jetzt habe ich erstmal genung vom Karneval dieses Jahr 😉 

28 Februar 2017

Großveranstaltung überlebt 

Dieses Jahr durfte auch die jährliche Großveranstaltung am Samstag nicht fehlen. Zusammen mit einer lieben Person und verdammt vielen Kollegen ging es den ganzen Abend zur Sache. 

3500 Gäste. Schon nach 2 Stunden flog der erste raus. Krass wie die leute sich schon vorher betrinken nur um ein paar Euro zu sparen. 

Ich selbst hatte wenig zu tun. Ich lief Streife und immer wenn ich an einem der Ein / Ausgänge an kam, war schon alles vorbei. 

Ein langer Abend mit viel zu lachen und vielem Kopfschütteln. 

25 Februar 2017

Ruhige Großveranstalltung

Donnerstag Abend ging es zu einer Großveranstaltung in der Flora.
Rund 2100 Gäste in einer Non Stop Karnevalssitzung wo nur Musik läuft und eine Band nach der anderen auftritt.

Der Abend verlief relativ ruhig.

Am Abend hatte ich einen Gast plötzlich blutend vor mir stehen.
Der Gast war weit über dem normalen Alkohol Pegel und konnte fast nicht mehr stehen.
Seine Hand war offen, wohl in ein Glas gefallen und blutete wie sau.

Über die Nebengänge und ohne mich selbst voll zu bluten habe ich es dann geschafft ihn zum Sanitäter zu tragen. Mit dem Krankenwagen ging es dann für ihn weiter in die Klinik.

Was ich in den letzten Jahren oft bemerkt habe ist, je reicher die Gäste je mehr sind sie alleine wenn ihnen was passiert. Auf „normalen“ Veranstaltungen mit „normalen“ Gästen ist meistens immer bei so einer Verletzung ein weitere/r Freund/in dabei. Die sich sorgen macht und sich mit um den denjenigen kümmert.

Bei Veranstaltungen wo nur „gut betuchte“ Kunden sind, große geschlossene Gesellschaften wo nur die oberen Karten bekommen, da passiert genau dass gleiche. Nur sobald jemanden etwas um Suff passiert, egal ob gekotzt wird oder sich verletzt wird, dann sind die Freunde immer weg.

So auch bei dem Kandidaten. Seine zwei Kumpels waren weit weg. Die sah ich erst später wieder als er schon längst im Krankenhaus war und ich den nächsten von denen raus begleiten durfte, weil er nicht mehr stehen konnte…….

Als ich zurück kam, sah ich wie ein Kollege gerade jemand leicht aggressives aus dem Menge zog und fixierte. Ich half ihm dann den Gast raus zu bringen. Wieder zurück mussten die nächsten zwei gehen, welche nicht in der Lage waren zu verstehen dass man auf der Bühne nichts zu suchen hat. Auch die ließen sich friedlich abführen und so blieb der Rest des Abend ruhig.

Ach was habe ich es vermisst. Mit Menschen stunden zu diskutieren. Ich stand am Mitarbeiter Ein/Ausgang am Ende des Saals. Dort ging es in den Kassen und Künstlerbereich.

Wer in der Halle an dieser Stelle auf Klo wollte, musste durch die Menschenmasse zurück.
Da dies aber teils sehr schwer war, versuchten es den ganzen Abend und fast immer die gleichen an meiner Stelle durch zu kommen.

Mich kann man nicht aus der Fassung bringen. Egal wie lange man mit mir diskutiert.
Und was durfte ich mir anhören was ich alles bin und wie klein ich bin und wer alles vor mir steht. Und vor allem wie gefährdet mein Job gerade ist 😉

Es half alles nichts, keiner durfte durch. Keine Ahnung warum ich auf sowas stehe, für kleines Geld Stundenlang mit besoffenen zu diskutieren, aber es macht Spaß.

Später zuhause bin ich dann ins Bett gefallen und habe auch den Tag darauf auf der Couch verbracht. Ui, da habe ich gemerkt wie lange ich sowas nicht mehr gemacht habe.

Ich hatte einen Muskelkater vom feinsten 😉

 

25 Februar 2017

Jeck am Altermarkt

Eigentlich hatte ich meinen Mini Job an den Nagel gehangen.
So wie die Selbstständigkeit.

Aber mein Security Chef fragte, ob ich nicht noch mal Lust hätte.

Meine Frau selber ist über die Karnevalstage in München mit unsere kleinen, also sagte ich zu. Ein wenig habe ich diese Abwechselung auch vermisst 😉

Und so war ich am Donnerstag schon sehr früh am Altermarkt.

Wie immer ist dieser bis 13 Uhr abgesperrt und man kommt nur mit Karten rein.
Das mache ich nun schon im vierten Jahr mit.

Dennoch verbringt man den ganzen Tag damit den Leuten zu erklären dass sie letztes Jahr nicht kostenlos mit rein gekommen sind und das auch nicht dieses Jahr das erste mal ist, dass man hier Eintritt zahlen muss. Viele verwechseln auch das Event an Weiberfastnacht mit dem 11.11, wo der Eintritt am Heumarkt neben an kostenlos ist.

Na ja. Es war ruhig und friedlich. Es war trocken und stürmig. Da Unwetter angekündigt waren, blieben viele Jecken zu hause und wir hatten wenig zu tun. Ich sah bald mehr Polizei und Ordnungsamt als Jecken.