Einige Wochen vergingen, seit der Bauer seine Zeilen an die Kämmerei gesandt hatte.
Er hatte keine große Hoffnung gehegt – zu oft schon hatte er erlebt, dass Bitten im Dickicht der Verwaltung verhallten. Und doch: Eines Morgens, während er sich anschickte, das Vieh zu versorgen, brachte ein Bote ein Schreiben aus der Kämmerei.
Mit ernster Miene öffnete der Bauer das Siegel.
Und siehe da – das Reich hatte sein Anliegen geprüft. Die hohen Herren hatten ihm Gehör geschenkt. Man hatte seinem Antrag auf Stornierung der geforderten Vorauszahlung stattgegeben.
Er, der stets gegeben hatte, wo viele nur nahmen – er sollte nun nicht länger voraus leisten, was noch gar nicht verdient war. Keine 1.395 Taler in diesem Jahr, keine 1.348 im nächsten.
Er atmete tief durch.
Nicht aus Triumph, sondern aus Erleichterung – dass Gerechtigkeit noch möglich war im Reich, wenn auch selten. Es war eine stille Anerkennung seines geradlinigen Weges, ohne Prunk, ohne Umgehung, ohne Tücke.
Und so spannte er wie jeden Tag das Joch und nahm seine Arbeit wieder auf – aufrecht, doch nicht ohne Nachdenken.
Denn wer gibt, der darf auch bitten. Und wer redlich bleibt, dem kann – mitunter – auch das Reich zuhören.
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