Die Typisierung, um festzustellen ob man als Knochenmark Spender in Frage kommt, kostet normalerweise 50 Euro. Als Blutspender bei der Uni Klinik kann man diese kostenlos machen.
Ich fragte die Schwester ob es die gleiche ist, wie die mit den Wattestäbchen und sie bejaht es.
Sie meinte aber auch das sie die Methode nicht für gut heißt.
Die Überwindung das zu machen ist dadurch extrem gesunken. Was eigentlich ja toll ist, weil die Chance steigt einen passenden Spender zu finden. Aber wenn es dann darauf ankommt, dann kneifen die meisten. Wattestäbchen im Mund ist was anderes als eine Knochenmark spende.
Sie meinte weiterhin:“ Ich erlebe es jedes mal, wenn wir zur kostenlosen Typisierung aufrufen. Die kommen und man sagt Ihnen, das es 50 euro kostet, oder sie Blutspenden müssen. Da gehen die meisten, weil sie schon Angst vor der Spende haben.“
Ich für meinen Teil habe es gemacht. Mich typisieren lassen.
Mal schauen. Früher wurde man für eine Spende noch operiert. Davor habe ich mich immer gestreut.
Heute spritzt man ein paar Tage nur ein Mittel und danach fährt man zur Uni Klinik und bekommt wie bei der Blutspende das Knochenmark raus. Keine Operation! Ganz normal wie bei der Blutabnahme.
Wenn ich damit ein Menschenleben retten kann, mache ich das gerne.
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