In Köln galt schon immer der Neumarkt (vorwiegend seine Nebenstraßen) als Drogenhotspot.
Jetzt, wo ich so viel zu Fuß unterwegs bin, ist mir aufgefallen, dass der Friesenplatz mittlerweile auch ein echtes Problem hat.
Ich habe vor einigen Wochen sonntags Schritte gesammelt und bin vormittags zum Friesenplatz gewandert.
Egal ob Hauptstraße oder Nebenstraße. Wenn in den Eingängen nicht geschlafen wurde, dann konsumiert. Aber nicht vereinzelt, sondern gefühlt in fast jedem Eingang.
So extrem habe ich das noch nie gesehen oder wahrgenommen. Vor meinen Spaziergängen kannte ich nur meine kleine Vorort-Blase. Aber dass es mittlerweile auch in weniger zentralen Gegenden so extrem ist, war mir nicht bekannt.
Mir tut es leid für die Menschen. Vor allem die extremen Drogen lassen sie immer schlimmer vegetieren. Wie in den USA standen die Menschen taumelnd oder bewegten sich wankend orientierungslos.
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