Privates

Uber in Köln ausprobiert

In Köln bewege ich mich ausschließlich mit dem E-Bike.
Da ich nichts trinke, brauche ich in der Regel auch kein Taxi.

Nun war mein Freund zu besuch aus dem Emsland in Köln und wir mussten auf die andere Stadtseite zum Volksgarten. Mit dem Auto bekommt man dort keinen Parkplatz und mit der Straßenbahn fahre ich in Köln aus Grundprinzip nicht.

Da fiel mir ein, dass seit ein paar Wochen bei uns wieder der Amerikanische Taxidienst Uber fährt. Dieses mal mit eigenen Fahrern.

Ich bin kein Freund von solchen Geschichten, aber unser Taxi Ruf Köln ist bei mir bedingt durch so viele schlecht gelaufenen Dinge unten durch, so dass ich froh war eine Alternative nehmen zu können.
Zuletzt haben diese sogar Uber Fahrer angegriffen, statt einfach mal mehr Service zu bieten, so wie es schon bei der Mytaxi app passiert ist.

Also Uber App installiert, mit meinem Paypal Konto verknüpft und Wagen gerufen.
15,09 Euro wurde mir als Preis angezeigt. Bei unserem Taxiruf wären es rund 25 Euro gewesen.

5 Minuten später klingelte mein Handy, der Fahrer schrieb mir eine Nachricht – er würde ich Stau stecken und ich sollte mir einen anderen Fahrer suchen. Gesagt getan, 10 Minuten später war er da.

Als wir 20 Minuten später angekommen waren – war ich positiv überrascht.
Der Fahrer meldete per App die Fahrt ab. Ich konnte den Fahrer dann bewerten und ihm ein Trinkgeld auch gleich mit Online abgeben. Der Fahrer meinte zu mir, er würde auch 100% von dem Trinkgeld bekommen.
Der Fahrer selbst war …. Schreibe ich noch einen separaten Beitrag zu, aber die Fahrt war ok. Halt schnell und Breitspurig wie Taxi Fahrten.

Auf dem Rückweg rief ich mir noch mal eines. Dieser war nach 6 Minuten da und brachte uns mehr oder weniger sicher nach Hause. Der Fahrer war vielleicht um die 20 Jahre alt, sprach nur gebrochen Deutsch und machte eher den Eindruck gerade geflüchtet zu sein.

Es freut mich zwar, dass er somit hier anfängt Fuß zu fassen, aber die drei roten Ampeln waren eine Erfahrung, die ich nicht nochmal machen möchte. Nicht in so einem Toyota Auris.

Und genau da liegt das Problem, das ich schon auf der Hinfahrt im Gedanken hatte.
10 Minuten anfahrt, 20 Minuten hinfahrt = 30 Minuten für 15 Euro.

Dagegen, das Auto mit Anschaffung, Sprit und laufenden Kosten.
Das Personal und die Kosten mit Uber.

Beide Fahrer die ich hatte, fuhren für einen Unternehmer.
Was da am Ende beim Fahrer übrigt bleibt spiegelt sich in der Qualität der fahrt wieder.

Wie bei den Paketdiensten. Angestellter eines Subs einer Subfirma usw.
Am Ende verdient der große Konzern und die ausgebeuteten Fahrer sind die Armen.

Sollte ich in absehbarer Zeit noch mal einen Fahrdienstleister benötigen, werde ich mir zwei mal überlegen ob ich Uber wähle, weil die Fahrqualität bzw. Sicherheit für mich sehr zu bedenken gibt.

Heiko

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Heiko

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