Vor 25 Jahren, im März 2001, habe ich meine Ausbildung zum Bürokaufmann in dem Betrieb gemacht, in dem ich mich bis heute, 25 Jahre später, als IT-Leiter weiterentwickelt habe.
Ende letzten Jahres habe ich mich aus privaten Gründen entschieden, die Firma zu verlassen und den Job zu wechseln. Seitdem bereiten wir jeden Tag alles vor, meine Arbeit auf andere aufzuteilen.
Ich gehe im Guten. Ich habe es früh genug kommuniziert und versucht, bis zum letzten Tag alles sauber zu dokumentieren und zu übergeben. Auch in Zukunft werde ich sicherlich immer wieder mal für Rat und Tat zur Verfügung stehen. Ich gehe ohne Groll.
Heute war mein letzter Arbeitstag. Nicht leicht nach so langer und intensiver Zeit. Eine Ära endet nach 25 Jahren. Ein ganz großes Stück meiner Lebenszeit habe ich dort verbracht und gelassen. Dies ist jetzt alles zu Ende.
Ich habe noch zwei Wochen Urlaub, um mich ein wenig davon zu lösen. Es war keine einfache, aber eine reiflich überlegte Entscheidung. Die Gründe dafür möchte ich hier jedoch jetzt nicht erläutern.
Vor rund 20 Jahren habe ich mit dem Bloggen begonnen. Damals, inspiriert vom Shopblogger.de, habe ich über meine tägliche Arbeit als „männliche Tippse” geschrieben. Vor ein paar Jahren bat mich mein Arbeitgeber, dies nicht mehr zu tun. Daher wurde aus diesem Blog mein ganz privater.
Daran wird sich nicht viel ändern, da ich weder über meine zukünftige Arbeit noch über meinen neuen Arbeitgeber schreiben werde und darf. Daher wird sich hier im Blog nicht viel zu dem Thema verändern.
Inwiefern dies mein Privatleben verändert, wird sich dann zeigen. Ich bin auf den Lebenswandel sehr gespannt.
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Du weisst ja, was du tust.
Mit dir geht meine Hoffnung, vielleicht doch noch etwas aus dem Arbeitsalltag zu lesen.
Ha-aach, wie vermisse ich doch den Schlafhund und die diversen Kalkfotos sowie Klempnermissbauten.
(und die damals noch unverpixelten Bilder)
25 Jahre in der selben Firma ist schon etwas Besonderes. Vor ein oder zwei Generationen noch nicht so sehr, aber heute schon. Der Wechsel wird mit Sicherheit interessant. Egal wie der neue Job aussieht, nach 25 Jahren hat man sich an viele Abläufe und Methoden gewöhnt, die beim neuen Arbeitgeber deutlich anders aussehen können.
Ich wäre ja auf die Gründe neugierig, aber manche Dinge muß man auch nicht öffentlich ausrollen. Trennung im Guten ist schonmal viel wert. Das Du über den neuen Arbeitgeber nicht schreiben willst, finde ich ok. Ich äußere mich über meinen Arbeitgeber auch nur sehr, sehr eingeschränkt, so dass ich eine Identifizierung für nahezu unmöglich halte. Aber vielleicht verrätst Du ja, ob Du im Fach bleibst oder einen radikalen Wechsel machst (von der IT z.B. zum Landschaftsgärtner).
Ich bin mittlerweile beim sechsten / siebten / achten Arbeitgeber (je nach Zählweise), mache technisch eigentlich immer das Gleiche, aber mit sehr unterschiedlichen Inhalten in sehr unterschiedlichen Umgebungen und mit sehr unterschiedlichen Problemstellungen. Das war so nicht geplant. Mir wäre ein Arbeitgeber bis zur Rente auch recht gewesen. Aber dadurch hab ich eine Menge Erfahrungen, Wissen (und noch mehr Halbwissen) aus völlig verschiedenen Fachbereichen angesammelt. Das erlaubt manchmal sehr überraschende Problemlösungsansätze. Und es verhindert auch, dass man zu sehr im Hamsterrad rotiert. Bei meinem aktuellen Arbeitgeber gibt es so herrlich unterschiedliche Kunden mit unterschiedlichen Problemen, dass jeder neue Kunde schon fast ein Jobwechsel ist.
Wäre wirklich interessant zu wissen ob du im Metier IT bleibst
Oder dich völlig umorientierst?!
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