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Vertrauen ist gut …..

Vertrauen ist schlecht, Kontrolle taugt nix!

So würde ich es bezeichnen, wenn man mich fragt, ob wir auf Rechnung oder per Bankeinzug versenden.

Gestern Abend bin ich über einen interessanten und traurigen Blogeintrag eines Lebensmittelshops gestolpert. Dieser schrieb über seine Erfahrung nach 4 Wochen Bankeinzug:

  1. 40 Prozent aller Kunden, die per Bankeinzug bezahlen möchten, werden aus einem Bonitätsgrund von unserem System bereits vor der Bestellung abgewiesen.
  2. vom Rest werden 9,5 Prozent mangels Deckung zurückgebucht
  3. 10 Prozent der Konten sind erloschen
  4. knapp 5 Prozent buchen innerhalb von sechs Wochen zurück
  5. 10 Prozent der Kunden haben falsche Angaben beim Konto gemacht – es existiert nicht.

Quelle und vollständiger Text: Hier
Der Shop hier: Doit24.de

Je mehr ein Kunde nervt, er wolle per Rechnung oder Bankeinzug bezahlen, ansonsten würde er bei uns nichts bestellen, je mehr hinterlässt er damit den Eindruck das er gar nicht bezahlen kann.

Gestern Morgen habe ich mir im Lidl Shop einen Toaster bestellt, weil der schon am ersten Tag in unseren Filialen in der Nähe weg war.
Das ganze versendet Lidl, ohne Bonitätsprüfung und auch bei mir als Erstkunde auf Rechnung. *Kopfschüttel*

Das gleiche gilt auch für Bonprix. Die haben sogar die Anziehsachen auf Rechnung an eine Firmenanschrift versendet. Ich bin ehrlich und bezahle. Schließlich will ich ja auch in Zukunft was kaufen. Aber es geht auch anders.

Ich kann mich mal an einen Fall erinnern, als ich für 2 Jahre bei einem Paketdepot in Bornheim gearbeitet habe.

Da hatten zwei Ausliefererbrüder sich eine Wohnung angemietet und dahin Waren auf fremde Namen und auf Rechnung bestellt.
Vor 10 Jahren haben noch viel mehr auf Rechnung versendet.
Haben dann mit den erfundenen Namen unterschieben. Wären Sie nicht so gierig gewesen und hätten rechtzeitig damit aufgehört, dann wären sie damit durchgekommen.

Unser Paketabholer erzählte mal, das er es gerade vor Weihnachten so oft erlebt, das Klingelschilder plötzlich überklebt sind.

Da heißen Schmitt plötzlich Müller und darauf wird auch dann ein Paket angenommen. Morgen steht dann wieder Schmitt da.

Er erklärte, dass die Leute dass so mit Lieferanten auf “Rechnung” machen. Die Rechnung kommt nie an, und bis mal was eingeleitet wird, kann sich der Paketmann sich nicht mehr erinnern, wo er es abgegeben hat (auch kein Wunder bei 150 Paketen pro Tag) und für 50 Euro strengen die großen Versandhäuser sich nicht an.

Pearl versendet die erste Lieferung zum Beispiel aus Prüfungszwecken nur per Nachnahme, danach aber weitere Lieferungen auf Rechnung.
Sehr schlau! Funktioniert genau so wenig ……

Fazit: Vorkasse per Bank, Paypal, Barzahlung und Nachnahme sind das einzige, was ein Shop anbieten sollte. Alles andere ist Selbstmord!

Heiko

Heiko

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Heiko

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