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Zwei Wochen Urlaub nur für mich.

Da mag sich zwar einer mitlesender Mama der Puls heben, aber ich habe meine Frau gefragt, ob sie nicht mal Lust hat mit den Kindern etwas zu verreisen.
Damit ich einfach mal Urlaub habe und runter kommen kann.

Ich wachse zwar jeden Tag mit der Papa Aufgabe, aber ich bin eben nicht der Papa – der darin den alleinigen Sinn des Lebens sieht und sonst kein eigenständiges Leben führt. Es gibt auch noch mich, so wie es auch noch meine Frau als Person gibt und uns als Paar.
Das alles ist die letzen Jahr komplett weg gefallen.

Und ich war einfach ausgelaugt, überfordert und hatte den Wunsch einfach mal abzuschalten.
Einfach mal raus aus dem Familienkreis und das kurzzeitig das Gefühl haben, das ich auch noch als ich selbst existiere.
Ich bin eben keiner, der sich „damit abfindet“ und dadurch seinen Kummer ertrinkt, in Glückspielen versinkt oder dem zuhause so viele fern bleibt wie es nur geht.

Wir führen eine offene und ehrliche Ehe und so habe ich mich damit auch meiner Frau anvertraut.
Um so mehr bin ich froh eine Frau zu haben, die dafür Verständnis zeigt und mir zu liebe für zwei Wochen nach Frankreich zu Ihrer Schwester gefahren ist.

Während ich diesen Beitrag schreibe, sehe ich sogar dass wir das vor zwei Jahren schon mal gemacht haben 🙂

Ich habe mich wieder zuhause eingeschlossen und nur gezockt.

Fastfood, Kaffee und Cola.
Wie in alten Zeiten.

Was für viele eine reine Zeitverschwendung ist, war für mich Seelenreinigung.
Mit meinem Freund, der sich Urlaub genommen hat und einer handvoll weiterer Onlinefreunde eine ganze Woche virtuellen Urlaub verbringen.

Quatschen,lachen und spielen.
Meine Frau kann das zwar auch nicht nachvollziehen, so wie viele Frauen meiner Freunde.
Aber das schöne ist, sie akzeptiert es und gönnt mir die Freude daran.

Und das habe ich ordentlich ausgenutzt.
Ich habe das neu erschienene Spiel „The Division 2“ in der Woche komplett durchgespielt.

In der zweiten Woche habe ich auf der Couch Dokus geschaut und es ruhig angehen lassen.

Am Dienstag habe ich dann alle am Bahnhof wieder abgeholt uns seit dem hat uns der gemeinsame Alltag wieder.

Es war schön, es tat sehr gut und ich merke auch wie gut es mir getan hat.
Aber zwei Wochen haben auch gereicht. Vor allem eine Woche komplett durch zocken.

Länger halte ich das gar nicht mehr durch.

Und ehrlich gesagt, habe ich meine kleine eigene Familie auch vermisst.
Aber pssstttt! Nicht weitersagen 😉

Heiko

Heiko

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