Dieses Jahr hatte ich einige Vorstellungsgespräche. Die meisten sind relativ unspektakulär verlaufen.
Ich bin immer relativ locker an die Gespräche gegangen, weil ich ja Arbeit habe.
Die ist auch noch sehr sicher und daher hatte ich nichts zu verlieren.
Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich froh bin, dass ich in der Situation war.
Das, was mich am meisten geärgert hat, war die … Dummheit? … Ignoranz …..
Ich habe immer in meinen Bewerbungen klar und deutlich angegeben, dass ich derzeit in einer unbefristeten Stelle tätig bin.
Das bedeutet das ich versuche einen Gesprächstermin so spät wie möglich zu machen.
Am besten nach meinem Feierabend.
So hatte ich mich Anfang des Jahres bei einem Elektronikkonzern beworben.
Über deren Webformular am Montagabend. Meine PDF Bewerbung, muss es denen so sehr angetan haben, weil sie sich meldeten und sofort wollten, dass ich heute zu einem Gespräch vorbei komme. Also jetzt.
Ich verwies in darauf das ich gerade am Arbeiten bin.
Dann soll ich mir eben Urlaub nehmen, jetzt oder für morgen früh.
Ich wies in darauf hin das ich mich sehr über die Möglichkeit freue, aber dennoch gerne nachmittags kommen würde, weil ich eben nur 30 Tage Urlaub im Jahr habe und nicht für jedes Gespräch sofort Urlaub nehmen kann.
Klar möchte ich die Stelle, aber wer einen Berufstätigen einlädt, sollte schon wissen, dass er nicht sofort kann. Und auch am besten Nachmittags.
Sie verlangen von einem etwas, was Ihre eigenen Mitarbeiter nicht machen dürfen 😀
Na ja, wir haben uns dann auf einen Mittwoch Nachmittag dann geeinigt.
Blieb ihm auch nix anderes übrig. Ich hatte arbeite und nix zu verlieren und er wollte mich.
Es ging um eine Stelle als Einsatzplaner für Service Einsätze der hauseigenen Techniker im ganzen Bundesgebiet.
Das, was man in der Stellenausschreibung vergessen hatte zu erwähnen, wurde so „neben bei“ im Gespräch erwähnt. Sonst hätte ich mich erst garnicht beworben.
Bürozeiten von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr von montags bis samstags.
Das soll bitte jetzt nicht als Beleidigung verstanden werden, aber wenn ich auf solche Zeiten stehen würde, dann hätte ich auch im Einzelhandel anfangen können.
Dafür habe ich mir keinen Bürojob ausgesucht!
Da die Einsatzzentrale nur in Köln sitzt, aber man bundesweit plant und für den Kunden erreichbar sein muss, gibt es auch nur an den Feiertagen frei, die auch im ganzen Bundesgebiet gelten.
Super Idee. Dann muss man dann feiertags ohne Zuschläge arbeiten gehen!
Und zum guten Schluss hat mir dann 24 Tage Urlaub angeboten und eine Bezahlung die 200 Euro unter meiner jetzigen lag.
Da wurde mir das erste mal bewusst, wie gut es mir eigentlich geht. Was für Bedingungen da draußen herrschen, wenn man arbeitslos ist.
Ich habe ihm dann am nächsten Tag abgesagt. Er war nicht erfreut darüber und wollte sich noch mal mit mir zusammensetzen. Vielleicht findet man doch zueinander.
Aber soweit könne er mir gar nicht entgegen kommen und so lehnte ich es ab.
Nachtrag: Natürlich nicht von 06 bis 22 Uhr durch, sondern im 8 Stunden Schichtdienst 😀
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