Das Jahr 2021 endet bald und 2022 steht vor der Türe.
Auch wenn es mich sehr viel emotionale Kraft gekostet hat, so möchte ich dennoch dankbar für 2021 sein.
Es war eigentlich für uns und mich ein schönes Jahr.
Im Februar habe ich mir einen Elektroroller angeschafft, den ich sehr lieb gewonnen habe. Er hat mir gewisse Freiheiten wieder gegeben. Vieles leichter gemacht. Das merke ich vor allen Dingen jetzt, wo er wegen des kaputten Lichtes schon seit fast 4 Wochen in der Reparatur ist. Es muss der Kabelbaum ausgetauscht werden und der kommt wohl aus China.
Das Corona Zepter ist an uns vorbeigegangen. In der direkten Familie auch. Wir sind gesund und das ist das wichtigste überhaupt. Leider hat es Anverwandte meiner Frau hart getroffen.
Auch in unserer Nachbarschaft sind liebe Menschen verstorben. Aber in solchen Zeiten rückt man zusammen und es haben sich daraus wertvolle Freundschaften entwickelt.
Auch meine Jobwahl im E-Commerce kam während der Pandemie zugute.
Zwei Autounfälle haben wir ohne schlimmen Schaden überstanden.
Wir konnten einen schönen Urlaub machen und allen sind gesund.
Ich habe viel Zeit mit den Kindern gehabt, habe viel im begleiteten Großwerden und Bindung gelernt.
Ich habe mir viel Zeit geschaffen und setze sie gerne sinnvoll in meinem Ehrenamt um.
Die größte und aufwendigste Baustelle war das entsozialmedialisieren. Diese digitale Entgiftung tut tatsächlich gut.
Dieser radikale Schnitt, komplett aus der Social Media Blase auszutreten, war der wichtigste Schritt für mich.
Gerade in diesen Zeiten, in denen die Menschen sich digital aufführen, wie ein Haufen wütender Bauern, die mit Mistgabeln durchs Dorf ziehen, um die Hexe zu verbrennen, ist es wichtig Abstand davon zu gewinnen.
Und je ich nun davon mitbekomme, je mehr bin ich froh, dass mich dies nicht mehr belastet und steuert.
Ich genieße diese Stille und merke auch seitdem, dass ich deutlich entspannter worden bin. Ich schätze wieder viel mehr denn Moment. Nehme wieder viel mehr wahr.
Es gab aber auch immer wieder Zeiten, in denen ich sehr überfordert war in meiner Rolle. Das ist auch immer noch so, aber ich arbeite jeden Tag dran. Daran wachse ich!
Eigentlich wollte ich nach Belgien fahren, dort legales und legal Silvesterfeuerwerk kaufen und damit das Jahresende einläuten. Aber mir fehlt die Lust dazu. Dann eben nächstes Jahr. Ich war ganz überrascht, dass man in Belgien ganzjährig Feuerwerk kaufen kann. Sogar außer Orts ganzjährig auch abfeuern 😉
2022 wird für mich ein spannendes Jahr. Sehr spannend.
Ich möchte das hier noch nicht niederschreiben, aber es gibt zwei große Hebel, die ich in den letzten Wochen in Bewegung gesetzt habe, die, wenn es gut läuft, einiges „an mir“ und „mit mir“ verändern werden.
Aber darüber werde ich dann sicherlich schreiben, wenn es so weit ist.
Ich wünsche euch schon einmal einen guten Rutsch ins Jahr 2022.
Es wird ein tolles, aufregendes und schönes Jahr!
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