Wenig Mitleid für beschädigte E-Ladesäulen

Ein Bild, das man derzeit wohl nicht nur oft in Köln sieht, sind die beschädigten E-Ladesäulen.

Da gibt es Menschen, die dort die dicken Stromkabel abschneiden und laut Presse für 40 € beim Schrotthändler verkaufen. Nun kam die Frage auf, warum die einen solchen Aufwand für 40 € betreiben. Wahrscheinlich sind es eher Gegner der E-Mobilität.

Ich sehe das anders. Wenn ich die App öffne und alle Ladestationen in der Nähe abklappere, kommen da am Abend vermutlich ein paar hundert Euros zusammen.

Aber mein Mitleid hält sich da in Grenzen. Hier in Köln hat die Rheinenergie die Dinger überall aufgestellt. Und da man während des Ladens dort auch parken muss, haben sie in der Regel pro Säule auch gleich zwei Parkplätze dafür weggenommen.

Egal ob vor dem Bäcker, Arzt oder der Sparkasse. Wo vorher fünf Parkplätze schon oft zu wenig waren, sind jetzt drei oder einer noch viel mehr zu wenig.

In fast allen Wohngebieten in meiner Umgebung sind Parkplätze Mangelware. Und dann kam der Energieversorger und hat ungefragt pro Säule einfach den Bewohnern zwei Parkplätze weggenommen. Zugunsten deren Kapitalismus.

Was anderes ist es für mich nicht, weil es Tankstellen, Möbelhäuser und Supermärkte gibt, die es überall anbieten und keinem den Platz zusätzlich wegnehmen.

Das ist viel, wo ohnehin schon pures Parkchaos herrscht. Ich habe den Luxus, einen der wenigen Stellplätze in unserem Wohngebiet bekommen zu haben. Aber was meine Nachbarn angeht, habe ich volles Verständnis, wenn die Dinger hassen.

Weil man selbst mit einem E-Auto dort nicht parken kann …

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