Jeden Tag eine gute Tat

Auf dem Weg nach Hause ging ich an einer Hauswand mit einem Haufen Fahrrädern vorbei.
Da fällt mir ein Fahrrad auf, an dem noch ein Handy hängt.

Sogar ein noch komplett entsperrtes iPhone.

Das Fahrrad war mit einer Kette an einem Gitterfenster abgeschlossen. Mir war klar: Die Person hat es vergessen.

Ich schaute, ob ich seine Rufnummer in den Kontakten auf dem Handy finde, bis mir klar wurde, dass ich ihn ja nicht anrufen kann. Kopfklatsch.

Da ich von der Arbeit noch Stift und Papier dabei hatte, schrieb ich einen Zettel, auf dem stand, dass ich das Handy gefunden habe und meine Rufnummer. Dann tauschte ich das Handy gegen den Zettel und „sperrte” das Handy, indem ich den Bildschirm ausschaltete.

Rund zehn Minuten später klingelte mein Handy. Sein Freund war dran, also ging ich zum Fahrrad zurück.

Der Besitzer des Handys war überglücklich. Er war Tourist in Deutschland und besuchte seinen Freund. Er hatte das Handy am Fahrrad vergessen. Ich erklärte ihm, dass ich Angst hatte, dass es jemand klaut, und er war dankbar, dass ich es mitgenommen hatte.

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