Handschlag

Ein Kunde hatte die Tage einem Techniker vor Ort gebeten auch gleich den Waschtisch und die Armatur auszutauschen.

Also haben wir die Sachen beim Großhändler bestellt.

Jetzt rief der Kunde an und stornierte den Auftrag da er doch nicht das Geld dafür hat.
Auf der einen Seite ist es kein netter Schachzug, aber auf der anderen Seite uns lieber als wenn wir die Rechnung nicht bezahlt bekommen.

Solche Gegenstände können zum Glück wieder beim Großhändler ohne Probleme zurück gegeben werden.

Beim Abbestellen der Sachen erzählte der Mitarbeiter des Großhandels:

Die Tage hat ein Installateur einen Kessel bestellt.
Als wir den Kessel gerade am abladen waren rief uns der Installateur an und bestellte ihn ab, weil der Kunde schon eine andere Firma beauftragt hat.
Das einzige was der Installateur hatte war der Handschlag der den Vertrag besiegelte. Kein Vertrag, nix schriftliches.

Manche Menschen lernen es nie.

2 Gedanken zu „Handschlag“

  1. Meine Chefin sagt immer: "Wenn das Wort eines Geschäftsmannes nichts mehr zählt, sollte man am besten keine Geschäfte mehr machen!"

    Es ist schon traurig das heutzutage alles vertraglich geregelt werden muss.

  2. Unser Leumund ist zum Glück o gut, daß alle Aufträge der letzten Jahre an unserem Haus "per Handschlag" in Auftrag gegeben wurden. Wenn man auf dem Dorf ist sollten sich Auftraggeber und Handwerker die gleich ansässig sind nie etwas Schuldig sein 😉

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