Wenn ich etwas im Netz bestelle, dann immer mit der Rechnungsanschrift zu mir nach Hause und der Lieferung auf die Arbeit.
Als Amazon angefangen hat selber auszuliefern, haben die Fahrer es nicht geschafft unsere Firma zu finden und am Wohnhaus geklingelt.
Mal wurde es einfach vor die Türe gestellt, mal stimmte die Adresse nicht und mal verschwand es einfach. Also habe ich NUR für Amazon bzw. bei Amazon eine andere Lieferanschrift.
Gestern habe ich per Post auf die Arbeit, an genau diese Anschrift zwei Galeria Kundenkarten bekommen.
Weder bin ich Kunde dort, noch habe ich jemals diese Anschrift woanders benutzt.
Nun hat neben Amazon noch die DHL, die DPD und 1~2 Amazon Marktplatzhändler diese Anschrift.
Wer sie nun verkauft hat, kann ich nicht eindeutig feststellt. Also habe ich mal den Datenschutzbeauftragten der Datenschutzabteilung von Galeria eine E-Mail geschickt, mit der Bitte um Information, woher man meine Daten hat.
Mein bester Freund war mit seiner Familie über ein verlängertes Wochenende uns besuchen.
Samstag ging es in den Märchenwald Altenberg. Wer hier aus der Region kommt, war als Kind sicherlich schon einmal da. Ich auch, konnte mich aber nicht mehr daran erinnern.
In unserem Gemeinschaftsraum wurde für die Nachbarn ein Brotbackkurs angeboten.
Wobei als erstes ging es um Brötchen.
Ich bin da so naiv dran und dachte, ein wenig hefe hier, ein wenig Mehl und fertig ist das Brötchen. Aber das fängt ja schon am bei den Hefekulturen, die man über Jahre züchten kann. Und die 24 Stunden vorherige Arbeit mit dem Teig.
Am Freitag Abend habe ich noch Mal den Grill ausgepackt, weil es zuviel für den Optigrill war.
Auch hier denke ich, dass es das letztes Mal dieses Jahr war 😉 In den nächsten Tagen werde ich ihn grundreinigen und dann mal schauen ob ich ihn nächstes Jahr dann verkaufe oder weiterhin nutze.
Dabei bin ich auf die Achtsamkeit aufmerksam geworden. Diese praktiziere ich nun seitdem gelegentlich. Ich wollte aber mehr, weil ich merkte, wie gut es mir tat. Und so buchte ich mich über die Krankenkasse in einen offiziellen MBSR Kurs ein.
Dieser ist heute nach 8 Wochen herum und ich finde es sehr schade, dass dem so ist. Er hat richtig gut getan. Aber ich habe auch vieles mitgenommen.
Daraus habe ich mir auch drei Zitate gezogen.
„Es erfordert Mut, in einer Gesellschaft, in der Erschöpfung als Statussymbol angesehen wird, Ja zur Ruhe und zum Spielen zu sagen.“
Brené Brown
Etwas, was ich lernen musste. Aus meinem Hamsterrad zu treten und die Ruhe zu ertragen. Ich habe lange gedacht, dass ich vieles aufgehört habe, was mich stresste. Aber dem war nicht so. Und so habe ich die letzten Monate und Wochen noch mal aufgeräumt. Jetzt habe ich viel mehr Ruhe 🙂 Habe auch wieder Zeit für mich 🙂
An einem Tag haben wir in der Gruppe 6 Stunden geschwiegen und nur meditiert. Das war eine bemerkenswerte Erfahrung. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals in einer Gruppe 6 Stunden geschwiegen zu haben. Aber es tat sehr gut. Seitdem genieße ich regelmäßig die einfache Stille.
„Zwischen Reiz und Reaktion gibt es Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht, unsere Antwort zu wählen. In unserer Antwort liegt unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“
Viktor Frankl
Auch etwas, was ich lernen musste und gelernt habe. Ich muss nicht immer gleich reagieren. Tief durchatmen, nachdenken. Stille. Achtsames zuhören. Achtsames reden.
Letzteres ist etwas tiefgreifender.
„Solange du atmest, ist mehr mit Dir in Ordnung als nicht in Ordnung mit dir ist, ganz gleich, was nicht in Ordnung mit dir ist.“
Jon Kabat-Zinn: Gesund durch Meditation
Mir hat der Kurs sehr gutgetan und ich bin gespannt, wie lange dies anhält 🙂
Am Wochende habe ich meinen besten Freund in Norderstedt besucht.
Einfach Mal eine Auszeit vom Alltag 🙂 Was mir sehr gut getan hat. Wir haben viel gelacht. Ich kam aus meinem Hamsterrad raus und auf andere Gedanken.
In Norderstedt gibt es (den für mich) geilsten Sushi Laden 😉
So lecker. Es waren sehr schöne Tage.
Einfach quatschen und spielen. Dazwischen was shoppen 😉 Dort habe ich dann auch die Döner Cola entdeckt. Bahhhh…
Hin und zurück bin ich mit dem Flixtrain. Auf dem Rückweg nach Köln ist dann der Zug in Bremen liegen geblieben. Fahrzeugschaden.
Wir sollen aussteigen, einen Ersatz gibt es nicht. Bitte an die Deutsche Bahn wenden, das Ersatzticket dort kaufen und bei Flixtrain einreichen.
Ich habe dann relativ schnell geschaltet, Handy raus, gesehen das der nächste Zug nach Köln in 20 Minuten kommt. Gebucht und umgestiegen.
Es gab nur noch erste Klasse. Und so kam ich dann mit nur einer Stunde Verspätung in Köln an.
Was ich interessant fand, war die Tatsache, dass ich weder im Zug nach Hamburg und in den zwei Zügen zurück nicht einmal nach meinem Ticket gefragt wurde.
Jetzt muss ich nur noch mein Geld von Flixtrain zurück bekommen, darum werde ich mich im laufe der Woche kümmern.