Rentenkassen Irrsinn

Dass die Rentenkasse leer ist sollte ja allgemein bekannt sein. Aber was sich die Rentenkasse jetzt hat einfallen lassen, kann nur von Bürokraten erfunden worden sein.

Sämtliche Sozialversicherrungen werden von der Krankenkasse abgebucht. Somit auch die Rentenbeiträge.
Bis Ende 2005 war es so geregelt das unsere Mitarbeiter Ihre Stundenzettel am letzen Arbeitstag im Monat im Büro abgegeben haben.

In der darauf folgenden Woche haben wir diese dann bearbeitet und dem Steuerberater geschickt.
Der hat es dann an die Krankenkasse weitergeleitet damit diese dann die Sozialversicherungsbeiträge bei uns abbuchen kann.
Die Krankenkasse musste die Meldung über die Sozialversicherungsbeiträge bis zum 4ten des Monatsanfang eingereicht haben.

Die Rentenkasse muss laut Gesetzeslage immer soviel Geld in der „Kasse“ haben das sie eine Buffer von 1nem Monat besitzt. Das ist aber im Moment nicht der Fall.
Wenn eh schon so wenig in die Kasse eingezahlt wird, wie soll man dann die Kasse wieder so schnell auffüllen, damit diese wieder einen Monat Buffer besitzt.

Also kam man auf die Idee das Geld nicht immer zum 4ten des Folgemonats einzuziehen, sondern vor Monatsende. Um genau zu sein muss der Bescheit immer spätestens am 3 letzen Arbeitstag des Monats eingehen.

Dadurch hat die Rentenkasse das Geld schon im alten Monat und der Buffer ist wieder da, weil die ja schon einen Monat im Voraus das Geld haben.

Was so einfach klingt und Erbsenzählerei ist, da die nicht wirklich mehr Geld in der Kasse sich befindet sondern nur früher, ist es für uns als Betrieb der Stundenlöhne hat ein großer Aufwand und ein Riesen Irrsinn.

Zum Beispiel:

Diesen Monat müssen wir der Krankenkasse den bescheit am 27.01.2005 einreichen. Das bedeutet das wir 4 tage vorher die Stundenzettel zur Bearbeitung haben müssen. Also zum 23.01.2005. Die Zeit vom 23.01.2005 bis zum 31.01.2005 wird nur mit 7,5 Stunden berechnet. Die Überstunden können wir ja nicht berechnen, das wir ja nicht wissen was kommt. Das muss dann im Folgemonat berechnet werden. Genau so Minusstunden, wenn der Mitarbeiter in der letzen Woche früher nachhause geht. Ein Riesen Aufwand für nix.

Und was passiert wenn selbst das nicht ausreicht? Müssen wir dann Hellsehen, weil wir dann schon 2 Monate im voraus die Unterlagen einreichen müssen?

*Kopfschüttel*

1 Antwort

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  1. Stress mit der Obrigkeit…

    Da neuerdings nachgewiesen werden muss, dass ein Firmenfahrzeug auch tatsächlich über 50 % betrieblich genutzt wird, habe ich rückwirkend ab Januar ein Fahrtenbuch für den Astra erstellt.

    Es werden von uns fast immer die gleichen Touren gefahre……

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