14 Juli 2016

Eine Arbeit weniger

Meinen Job im Sicherheitsdienst habe ich immer gerne gemacht.
Auch wenn er oft anstrengend war, dennoch machte ich ihn mit viel Leidenschaft.
Vielleicht auch, weil er mir die Angst vor dem “draußen” nahm. Als eine Art Schocktherapie.

Aber ich habe nicht nur eine Tochter bzw. eine Familie. Ich habe auch ein eigenes Leben.
Ich bin ein Workaholic und liebe es zu arbeiten.

Schon vor der Geburt meiner Tochter hatte ich mir vorgenommen ein Stück zurück zu treten.
Aber ich muss mir eingestehen, das ich dies nur schlecht umgesetzt habe.
Das ich doch immer noch zu viel nach der Arbeit gemacht habe.

Die letzten drei Wochen und Ihre Schicksale habe mich noch mal Wachgerüttelt.
Was bringt mir das ganze Geld und die Arbeit, wenn ich plötzlich unter der Erde liege?

Früher hatte ich nie viel Geld, aber dafür das Leben in vollen Zügen genossen.
Wenn ich über die alten Zeiten im Blog blättere, dann sehe ich heute was ich früher besser gemacht habe.
Ich habe einfach gelebt.

Heute wiege ich wieder viel zu viel und bin völlig unbeweglich.
Das liegt auch an dem Stress, welchen ich gerne mal weg gegessen habe.

Und so habe ich für mich entschieden, das ich das jetzt mache wie damals mit dem Nichtrauchen.
Ganz oder gar nicht!

Angefangen mit meinem Nebenjob im Sicherheitsdienst.

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Diesen werde ich nicht mehr ausüben. So schwer mir das auch fällt.
Dieses Jahr viel es mir unheimlich schwer nicht mit zum 24h Rennen zu fahren.
Die Woche durcharbeiten habe ich geliebt.

Aber ich habe auch gemerkt das mir der Urlaub, welchen ich für die Zeit nahm, am Ende fehlte.
Das kaum noch erholt war.

Meine Stichschutzweste, welche ich bei vielen Einsätzen getragen habe, ist jetzt verkauft.
Das klingt jetzt nicht spektakulär, aber ist für mich ein schwerer Schritt. Es ist für mich Symbolisch.

Das begraben meines Nebenjobs.

Wenn in den nächsten Wochen meine Steuer zurück kommt, werde ich mein Gewerbe abmelden.
Auch das habe ich geliebt. Es lief gut, ich hatte sehr viel zu tun und hatte nicht einen Zahlungsausfall!

Ich habe zwar Anfang des Jahres schon einen Rundumschlag gemacht.
Kunden angeschrieben das ich nicht mehr sofort erreichbar bin, das ich nicht mehr alles machen und vieles abgeben werden.
Aber das ging eben nicht von heute auf morgen.

Was den eigentlich Job anging, lag hier der größere Stress vor der Türe. Die Sorge alles richtig zu machen. Die Verantwortung.

Ich habe es immer gerne gemacht, aber den unbewussten Stress habe ich wirklich unterschätzt.
Auch wenn es mir unheimlich schwer fällt “Nein, ich kann nicht” zu sagen, so sehr merke ich es an meinem Gemüt wie gut es tut – wenn ich dennoch “Nein” sage.

Ich merke es auch am Schlaf. Die letzten Monate hatte ich nicht mehr als 0,5~1 Stunde Tiefschlaf.
Seit ich zurück gerudert bin und auch mich langsam damit abgefunden habe, seit dem schlafe ich laut Tracker wieder 2 Stunden und mehr im Tiefschlaf.
Ich habe auch viel weniger Wachphasen.

Was mache ich mit der gewonnen Zeit?

In erster Linie Familie. Frau und Kind stehen an erster Stelle.
Und danach nur noch ich! Meine Hobbys und ich.
Also Krav Maga, Ernährung, Blog und Technik.

Auch habe ich mir vorgenommen wieder viel mehr unter Menschen zu gehen.
Soziale Kontakte aufleben zu lassen.

Natürlich werde ich Familie und Freunden gerne weiter helfen (das muss ich schreiben bevor ihr das falsch versteht, weil ihr ja alle hier heimlich mitliest 🙂
aber das war auch nie “stressige Arbeit” für mich, sondern ich helfe gerne.

Aber Geld verdienen und viel größere Verantwortung tragen, weniger Freizeit haben und nicht “leben”, das werde ich so schnell nicht mehr.
Auch wenn ich sehr früh das Handtuch schmeiße, aber lieber jetzt als es zu merken wenn es zu spät ist.

Beide Jobs waren Toll und ich habe viel gelernt, aber jetzt freue ich mich auf mein Leben!

13 März 2014

Sichert eure Daten!

Als Mitmensch, der sich mit Computern auskennt, bekommt oft von Freunden und Bekannten irgendwelches IT Equipment mit der bitte “mach mal ganz”.

Auf die Frage ob die Daten – welche auf der Festplatte sind – noch wo anders gesichert sind bzw. wichtig sind – bekomme ich immer die gleiche Antwort.

“Die Daten sind wichtig, irgendwelche Unterlagen – Fotos – Briefe – ect …. – Es gibt auch keine Sicherheitskopie! “

Ob ich die retten kann? Man hätte ja schon mal die Daten auf CD gebrannt oder auf eine Externe Festplatte gesichert, aber das wäre schon ewig her ……

Ich kann verstehen das man keine Lust hat, sich mit dem Computer und der Sicherheit zu beschäftigen.
Aber wenn die Daten auf dem PC ssssssooooooo wichtig sind, dann sollte man auch mal – und wenn es nur einmal im Monat ist – sich für 10 Minuten die Zeit nehmen die Daten zu sichern.

Nicht jeder hat die Ahnung davon, aber entweder ließt man sich darin ein oder fragt mich.

Aktuell hatte ich über die Karnevalstage 4 Laptops auf meinem Schreibtisch gesammelt.
Mal ist es die Schwester meines besten Freundes, mal einer aus der Familie, mal einer aus der Nachbarschaft.

Ich helfe gerne und nehme dafür auch nichts. Warum auch?
Ich mache das gerne, daraus lerne ich viel (so habe ich meinen “Beruf” erlernt” und für mich ist das eine Herausforderung.
Aber manchmal wäre es mit einer Sicherung um so vieles einfacher.

Von 4 Laptop konnte ich 3 Geräte retten. Bei einem kam jede Hilfe zu spät.
Das Laptop war wohl runter gefallen.

In der Regel kein Problem, aber wie jetzt in diesem Fall macht die Festplatte nur noch dieses Geräusch:

 

 

 

Da kann ich nichts mehr machen. Nur noch ein Datenrettungslabor. Und das kostet eckig!

Darum mein Hinweis auch an meine Leser:

Sichert regelmäßig eure Daten!