Etwas, was uns über Jahrzehnte in unserer alten Wohnung begleitet hat, war immer, dass im Oktober die Spinnen versucht haben, in die Wohnung zu kommen, weil es dort wärmer war als draußen.
So genannte Nosferatu Spinnen.
Mit dem Umzug in den Neubau vor 6 Jahren ist das Thema fast komplett verschwunden. In den letzten sechs Jahren hatte ich vielleicht zwei oder drei Spinnen gesehen.
Und das meist nicht in meiner Wohnung, sondern unten im Gemeinschaftsraum. Heute habe ich nach einer gefühlten Ewigkeit bei uns in der Wohnung das erste Mal wieder eine Spinne im Kinderzimmer einfangen müssen.
Heute Mittag hatte ich auch schon wieder den ersten Stinkekäfer in der Wohnung. Der meinte, es wäre draußen zu nasskalt.
Die letzten zwei Tage kam ich nicht zum bloggen. Wir steckten immer noch mitten im Umzug. Daher hole ich hier mal nach.
Donnerstag haben wir nach einem ausgiebigen Frühstück angefangen weiter den Dachboden und den Keller leerzuräumen. Eine Nachbarin bat mich um Hilfe. Ob ich ihr eine Waschmaschine und einen Trockner transportieren könnte. Da der Bus noch nicht voll war, habe ich das schnell erledigt.
Dann hatten wir noch einen schönen 3 Meter langen Pax Schrank, für den wir aber leider keine Verwendung mehr hatten. Über den hat sich eine weitere Nachbarin gefreut, der ich diesen dann noch schnell nach Hause gebracht habe.
Und plötzlich hatten wir 6 Nachbarn vor der Tür, die und als Dank beim Umzug geholfen haben.
Eigentlich wollte ich niemanden haben, um für alle anderen das Infektionsrisiko zu verringern, aber da sie nun einmal da waren, habe ich die Hilfe auch sehr gerne in Anspruch genommen.
Da war ich auch sehr glücklich drüber, weil wir zwei Wagen Ladungen voll bekommen haben.
Und dieser Kleinkram hätte eine Menge Zeit in Anspruch genommen für zwei Personen.
Auch beim Ausladen haben die Nachbarn geholfen und somit hatten wir ruckzuck den Keller voll.
Wie heißt es immer so schön, viele Hände, schnelles Ende. Und somit konnte ich mich auch ein wenig schonen und habe mir die Treppengänge allein erspart. Das hätte ich auch allein, so glaube ich, an diesem Tag nicht mehr geschafft.
Damit der Keller aber nicht ungeordnet voll gemacht wird, haben wir alles in einen Vorraum gestellt. Meine Frau hat mit ihrer Freundin bis um Mitternacht noch den Keller ordentlich eingeräumt.
Die Hälfte davon wird noch in den nächsten Tagen verschwinden. Aber somit ist dieser nun auch rappel voll.
Heute haben wir uns aufgeteilt. Meine Frau hat mit ihrer Freundin den Dachboden verpackt und ich wollte den Keller machen.
Die alten Metall-Regale raus und im neuen Keller unterbringen.
Dann die Sachen vom Dachboden und Keller im neuen Keller unterbringen.
Aber die Schrauben waren teils kaputt gedreht, das Regal an vielen Stellen verrostet und so habe ich nach zwei Stunden dann aufgegeben und entschieden, dass ich mir neue kaufe.
Ich habe mir gleich welche geholt, die von alleine stehen und schnell aufgebaut sind.
Nach dem Aufbau habe ich noch was geholfen und dann die Kinder ins Bett gebracht. Meine Frau und Freundin haben währenddessen das Auto vollgemacht.
Dann haben wir uns abgewechselt und ich bin den Bus holen gegangen. Danach haben wir bis 22 Uhr die Sachen in den Keller und in die Wohnung geräumt.
Ein bisschen Wohnzimmer habe ich auch noch geschafft weiter zu machen.
Morgen wird das gleich noch mal so eine Aktion. Der Rest vom Dachboden und der alte Kellerinhalt.
Freitag wird die alteKüche abgeholt und dann haben wir es geschafft…..