Mit meinem Nexus 4 konnte ich auch gleich mal in Wien die Panorama Funktion testen.
Die Bilder sind unbearbeitet und wenn man sie anklickt, dann seht ihr sie in Original Auflösung.
Ganz nettes Ding, aber die Qualität ist miserable.
Alles
Hier poste ich jetzt mal ein “paar” Fotos, die ich in Wien gemacht habe.
Die Fotos habe ich mit meinem Nexus 4 gemacht. Ohne Filter oder Nachbearbeitung.
Nur kleiner für den Blog gemacht.
Solltet ihr keine Bilder sehen, weil ihr euch zum Beispiel auf der Startseite befindet, dann müsst ihr auf
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Um Holgers frage zu beantworten, ob ich Knaller mit in den Flieger nehmen wollte, habe ich diesen Beitrag geöffnet 😉
Ja, ich war so verrückt.
Aber am Schalter der Gepäckaufgabe habe ich nachgefragt, ob das ok ist. Die Frau konnte mir das nicht beantworten und fragte mich ob das Feuerwerk den als Symbol vor mir auf der Verbotsliste abgebildet ist.
Da dort groß und breit “Feuerwerk” stand, habe ich es mit ja beantwortet.
Also durften wir unseren Koffer neben der 5 Meter Schlange auspacken und das Feuerwerk raus holen.
Das Gelächter war groß, als meine Frau die große Batterie raus holte und mir in die Hand drückte 😉
Später nach dem Checkin wurden einige Fluggäste aufgerufen.
Eine kam zurück und erzählte, sie musste zur Gepäckausgabe, weil sie Wunderkerzen im Koffer hatte und die vernichtet werden müssen.
Also musste ich mir welche in Österreich kaufen.
Bei den Preisen bin ich bald tot umgefallen.
Ein 10er Set Raketen kostete 75 Euro, eine Batterie 60 ~ 90 Euro.
Beim „Aldi“ habe ich dann eine Batterie für 25 Euro und Raketen für 20 Euro erhalten.
Wirklich lauter und besser fand ich das Feuerwerk nun auch nicht, wie es mir mehrfach gesagt wurde.
Aber ich habe geknallt. Ein Brauchtum dem ich als Kind schon folge.
Ob sinnvoll oder nicht, ich freue mich jedes Jahr darauf wie ein Kleinkind.
Seit über einem Jahr habe ich meinen Führerschein schon!
Bis dato “dreimalaufholzklopf” ohne einen Unfall.
2 beinahe Unfälle hingegen hatte ich schon. Einmal bin ich links abgebogen und habe total vergessen/übersehen das auch noch Autos mir entgegen kommen und gerade ausfahren.
Das war echt knapp und ich wurde wachgerüttelt!
Das zweite mal wollte ich aus einer Straße nach links abbiegen und habe rechts das kommende Fahrzeug nicht gesehen.
Obwohl ich zweimal nach rechts geschaut habe und langsam fuhr. Meine Frau sah es zum Glück.
Aber eines muss ich mal los werden. Es gibt im Straßenverkehr mehr Arschlöcher als ich Sommersprossen habe!
Ich bin einmal geblitzt worden, aber es kam nie etwas an. Laut Tacho 59 km/h.
Es war 50 erlaubt. vielleicht wurde auch nicht ich geblitzt, sondern der weit hinter mir, welcher deutlich schneller war.
Wie es sich für einen echten Touristen gehört, wird auch die lokale Spezialität ausprobiert.
Ich wusste nicht das die Wiener Melounge ein Milchkaffee ist.
Michkaffee ist überhaupt nicht mein Ding. Aber man lernt dazu.
Ein einfacher schwarzer Kafffee ist bei den Wienern ein Kaffee verlängert.
Und natürlich musste auch eine Sachertorte in den Magen 😉
Ist zwar nicht die vom Hotel Sacher, aber war trotzdem lecker.
Beim Hotel Sacher waren wir auch, aber 2~3 Stunden anstehen um dann einen Kuchen für 30 Euro zu erwerben lag uns dann nicht.
Aber die Schlange im im Sacher Hotel eigenen Verkaufsgeschäft war beeindruckend 😉
Dann darf das Wiener Schnitzel nicht fehlen 😉
Und der Kaiserschmarren, der genau so teuer war wie das Schnitzel mit Suppe 😉
Die letzten Wochen habe ich ja die Sau raus gelassen, aber 109.8 waren schon ein echter Schock!
Und eine gute Motivation wieder mit der Abnahme zu beginnen.
Einmal die Woche wird sich jetzt gewogen. Immer Montags früh.
Also nächster Stand am Montag 😉
Die drei Tage in Wien waren echt schön. Ich muss sagen, das Wien wirklich der Titel „lebenswerteste Stadt der Welt“ zu steht.
Das fängt bei der U-Bahn an. Im Gegensatz zu Köln waren die U-Bahnhöfe sauber.
Kein Dreck, keine Junkies, keine Alkoholiker, keine Jugendlichen Banden und keine Graffitis.
Dafür einfache Fahrpläne, an jeder Station Wachpersonal und ein günstiges Preissystem.
Es gibt kaum feste Fahrzeiten. Immer zwischen 3 und 5 Minuten kam eine Bahn.
Und das für eine 2 Millionen Menschen Stadt!
Wir sind schon bei einer Millionen Menschen überfordert mit Sauberbarkeit und Sicherheit.
Die Fensterscheiben in den Bahnen waren nicht verkratzt.
Bei der Sauberkeit der Stadt und den Gebäuden teilten sich die Meinungen.
Meiner Frau war es zu sauber.
Die Gebäude sahen aus wie monatlich mit dem Hochdruckreiniger gesäubert.
Es fehlte der „verfall“ für solch alte Gebäude. Unser Kölner Dom zum Beispiel ist schwarz über die Jahrhunderte geworden.
Mir hat es so gefallen. Der Dom in Wien ist fast immer noch weiß. Das werdet ihr später an den Fotos sehen, die ich noch online stellen werde.
Ich bin auch etwas empfindlich, was Umgebungen angeht. Wer etwas länger mitliest, der weiß, dass ich durch die erlebten Raubüberfälle etwas sensibilisiert bin.
Aber ich habe mich in Wien pudelwohl gefühlt.
Es gab kaum einen Moment, wo ich mich unwohl fühlte. Es gab nicht, wie bei uns, die Ecken wo jugendliche Kriminelle „rumhingen“.
Wir waren viel zu Fuß unterwegs, aber die habe ich nicht entdecken können.
Ich sah nur einen Bettler.
Aber das pöbelnde Alkoholiker und Junkie Volk, welches man überall in Köln antrifft, fehlte komplett.
Ich konnte mich frei durch die Bezirke bewegen, hatte nie das Gefühl besser jetzt mal mein Handy einpacken zu müssen oder gleich blöd angemacht zu werden.
Interessant fand ich die Sprache.
Tüte heißt „a Sackerl“, Taxifahrer heißt Taxilenker und Schornsteinfeger heißt Rauchfangkehrer.
An den Dialekt konnte ich mich nicht gewöhnen. Im Gegenteil. Der machte einen manchmal sogar aggressiv.
Leider ist die Freundlichkeit in Wien vorbeigelaufen. Wir sind sogar im „Hofer“ von der Kassiererin angebrüllt worden, als wir das Feuerwerk uns auf der Packung anschauen wollten, statt bis zu Kasse zu warten und es dort zu bezahlen. Wien ist da ein krasser gegen Kontrast zum Rheinland. Die Wiener sind ernster.
Wenn man da als Frohnatur hinkommt, fragt man sich erst „was habe ich falsch gemacht?“
Aber daran gewöhnt man sich schnell.
Wien ist eine tolle Stadt und ein Besuch ist echt empfehlenswert.