Heute morgen war es so weit.

Punkt 08:00

20121121_074027 (Groß)

23 Minuten später war es erledigt.
Nun bin ich offiziell aus der Katholischen Kirche ausgetreten.

Das hat für mich auch nichts mit “Glauben” zu tun.
Ich kann auch “Glauben” ohne der Kirche Geld dafür zu geben.

Mir geht es eher um die Institution und was da noch so dran hängt und wie man damit umgeht.
Ich bin mir bewusst, dass das Geld nicht nur in die Kirche fließt.

Auch in viele wohltätige Einrichtungen und Hilfsprojekte.

Aber auch die haben ihre Kehrseite und das stört mich schon viel zu lange.
Das “Geld sparen” ist dabei für mich eine neben Sache.

Aber ich denke, das Thema könnte man hier Stunden ausschreiben und diskutieren.

Ich lasse es, fasse mich daher kurz und blogge für mich nur den Tatbestand 😉

Interessant finde ich allerdings, das ich dazu verpflichtet  bin das Austrittsdokument mindestens 10 Jahre aufzubewahren.
Falls das Finanzamt auf die Idee kommt nach zu schauen ob ich auch wirklich vor 10 Jahren ausgetreten bin.

Sonst könnte es eine Nachforderung geben……

3 Kommentare
    • Heiko
      Heiko sagte:

      Danke für die Info 😉 Wie sah die Forderung aus? Wollten die das Dokument haben?
      Ich finde das ja sowas von idiotisch. Ich musste extra mit dem Dokument um es offiziell vom Finanzamt mir bestätigen zu lassen.
      Aber ein Jahr später können die evtl. davon nichts mehr wissen ….

      Antworten
  1. Woo
    Woo sagte:

    Einmal bekommst du auf jeden Fall noch Post vom Finanzamt – naemlich rueckwirkend fuer das jetzige Jahr. Nur danach sollte nichts mehr kommen.

    Um die „wohltaetigen Einrichtungen“ wuerde ich mir an deiner Stelle keine Gedanken machen.. so eine Einrichtung darf sich schon als kirchlich getragen bezeichnen, wenn nur (mWn) 10% der Betriebskosten von der Kirche oder einem Orden kommen. Der groesste Teil der Kosten der ganzen kirchlichen Kindergaerten und Schulen kommen weiterhin vom Staat bzw der Gemeinde.
    Ich bin selbst vor etlichen Jahren ausgetreten.. eben aus dem Grund „wohin das Geld faellt“. Mich hat der Gedanke angekotzt, dass ich im Jahr ~800 Euro Kirchensteuer zahle, von denen das meiste davon versickert in dem Verwaltungswasserkopf.
    Stattdessen habe ich mir vorgenommen, einmal im Jahr 1-200 Euro direkt zu spenden. Das ist wesentlich mehr als ueber den Gemeinde-Verteilungsschluessel von meinen Steuern hier ankommen wuerde, und da weiss ich dass es in lokale Projekte fliesst, die ich fuer durchaus unterstuetzenswert halte.

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