Heiko kocht. Heute: Pizza fast selbst gemacht.

Gestern hatte ich mal wieder Hunger auf eine Pizza.
Wahrscheinlich, weil die Kollegen die Tage sich eine zur Mittagspause bestellt hatten.

Auch wenn die lecker sind, die sind immer so fetthaltig das der Pappboden darunter aufweicht. Mittlerweile möchte ich soviel Fett nicht mehr zu mir nehmen, weil das einfach nicht gesund ist!

Die Fertigpizzen schmecken mir in der Regel nicht so gut.

Also war ich im Supermarkt und habe mich durch die Produkte gewühlt.

Pizzateig war das erste wonach ich Ausschau hielt. Ich hatte leider keine Kenntnis, wie man den selber macht, aber auch ehrlich gesagt keine Lust, weil es was schneller gehen sollte.

Da entdeckte ich den von Knack und Back.

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Im vergleich zu den anderen Fertigteigen, hatte dieser erstaunlich wenig Fett und weniger Zucker.

400g Teig mit der Tomatensauce haben somit gerade mal 5,2 g Fett.

Dazu dann noch die Zutaten. Pute und Pilze und für später Rucola.

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Die Pute angebraten und auf die Pizza gegeben.

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Wir haben eine “Gastro” Pfanne. Da brauch man in der Regel kein Öl oder Fett, wenn die Temperaturen nicht zu hoch sind.
Da brennt so schnell nix an. 

Also so lange braten lassen, bis das Wasser verkocht war. Dann noch mal mit einem Schuss Weißwein verkochen ab auf die Pizza.

Dann die Pilze anbraten und auf die Pizza

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Jetzt noch der Käse. Auf die Pizza habe ich 120g von einem “Light” Käse gepackt. Sprich ca. 19g Fett.

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Am Ende hatte ich dann eine schnelle und leckere Pizza, die gerade mal

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mit allen Zutaten nur 32g Fett beinhaltete. Ein ganzes Backblech!
Das waren pro Person gerade mal 16g Fett! Drei große Stücke pro Person!

Lässt man den Käse weg hat das ganze Blech nur noch 13g Fett, aber dann ist das für mich keine Pizza mehr!

Eine einfache Tiefkühlpizza, die ich sonst alleine Essen würde, hat bei der Menge in der Regel 30g Fett und mehr. Ich möchte gar nicht wissen wie viel Fett eine Pizza vom Lieferservice hat!
Das ist für mich auch keine Erbsenzählerei, sondern eine Frage des Geschmacks.
Meine Pizza hat mich richtig gut geschmeckt und den netten neben Effekt weniger dick zu machen als Fertige ;D

Bei der nächsten Aktion werde ich mich damit auseinander setzen, wie man Pizzateig selber macht 😉

Und für nicht Stammleser, für viele mag das Selbstverständlich sein.
Für mich nicht. Sonst wäre ich nicht so dick. Ich entdecke die Lebensmittelwelt und das Kochen für mich gerade neu.
Wie ein Kleinkind 😉

5 Kommentare
  1. Clara
    Clara says:

    Ein normaler Hefeteig für Pizza ist kein Zauberwerk, einmal gemacht flutscht das beim zweiten mal wie von alleine! 🙂 Ich hatte einen Heidenrespekt davor, bis ichs mal ausprobiert hab. Zwei oder drei verschiedene Rezepte durchprobiert, bis ich das fand, was mir am besten schmeckte (Das aus dem ersten Tim-Mälzer-Kochbuch).

    Und ich find total super dass du so viel über Essen schreibst, denn vieles ist total interessant (zumindest für mich, hehe), zum Beispiel wusste ich garnicht dass Zucker im Mais ist, bzw. wäre ich nie auf die Idee gekommen mal zu gucken. Danke für die vielen Anregungen! 🙂

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  2. Henrik
    Henrik says:

    ich muss clara zustimmen, Hefeteig ist mit das einfachste, ich wiege inzwischen nichtmal mehr ab, einfach nur nach Lust und Laune Mehl, etwas Salz, Olivenoel, Hefe (am besten die frische) und dann lauwarmes Wasser dazugeben und mitm Mixer und Knethaken durch, der Teig muss so fest sein das du die Kugel auch noch etwas auf der Tischplatte kneten kannst, danach abgedeckt ne halbe Stunde gehen lassen, fertig. Versuchs echt mal, kannst nix falsch machen.

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  3. Abalone
    Abalone says:

    Also das klingt nun wirklich mal lecker (wenn man die Pilze weglässt).

    Wenn ich den Fertigteig finde, werde ich die Pizza heute gleich einmal ausprobieren.

    Danke für die Anregung 🙂

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  4. Polly Oliver
    Polly Oliver says:

    Wie oben schon steht, Pizzateig zu machen ist keine Zauberei, sondern einfach und geht auch recht fix, finde ich. Etwas mehr als eine halbe Stunde, da kann man in der Zeit, in der der Teig geht, wunderbar schon den Belag vorbereiten.
    Außerdem kann man Dinkel- oder Vollkornmehl wunderbar zu Pizzateig verarbeiten, sieht zwar erstmal gewöhnungsbedürftig aus, weil der Teig dann dunkel ist, schmeckt aber genauso gut und man hat ein besseres Gewissen, weil man nicht das pöhse Weißmehl genommen hat.
    Vollkornmehl braucht einfach nur ein bisschen mehr Wasser.
    Wenn man das beachtet, daran denkt das Hefeteig keine Zugluft mag, dann ist der eigentlich wirklich einfach.
    Ach ja, ich bevorzuge auch frische Hefe zu der aus der Tüte.
    Such dir einfach mal bei Chefkoch ein Rezept raus. Ich würde eins nehmen, wo man nur Mehl, Wasser, Olivenöl, Hefe, eine Priese Zucker und eine Priese Salz braucht 🙂
    Und ein letzter Tipp, auf die fertige Pizza frischen Oregano und Basilikum streuen, yummi!

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  5. Zaungast
    Zaungast says:

    Kann mich nur anschließen: finde es toll, dass Du soviel über Ernährung schreibst.
    Ich lese schon seit einiger Zeit mit und verfolge Dein „Projekt Ninety-nine“ mit großem Interesse, da ich momentan an meinem eigenen Projekt „Ninety-nine“ arbeite.
    Ich hab so das Gefühl, dass Du und ich auf einem guten Weg sind, bitte hör nicht auf, entsprechend zu bloggen.

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