Netzwerkverkabelung

Ich wohne in einer Zweigeschosswohnung und habe das Gefühl, in einem WLAN-Bunker zu leben.
Mein Fritz!Box-Router steht in der oberen Etage auf dem Fußboden. Ich bin dort direkt mit dem PC per Kabel verbunden.
Trotzdem bekomme ich im Raum darunter keinen Empfang.

Deshalb habe ich kurz nach meinem Einzug einen Repeater im Treppenhaus, also in der Mitte der Wohnung, aufgestellt. Oben am Router habe ich 500 Mbit/s Download. Im unteren Bereich habe ich so 20–40 Mbit. Das hat fürs Handy und Streaming gereicht.

Aber ein Spiel für die PS4 hat im Schnitt 100 Gigabyte. Mit 20 Mbit dauert das sehr lange. Also habe ich versucht, das Problem mit LAN über Strom zu lösen.

Das brachte aber gar keinen Erfolg. Und das, obwohl wir gerade mal sechs Jahre alte Stromleitungen haben.
Dann habe ich mir einen neuen Fritz!Repeater mit doppelt so vielen Antennen geholt, der doppelt so viel leisten sollte.

Aber auch er schaffte es nicht. Also folgte ich dem Rat eines Freundes, besorgte mir ein Flachband-LAN-Kabel und verlegte es erst einmal provisorisch von der Fritz!Box oben durchs Treppenhaus an den Repeater unten.

Und siehe da, jetzt habe ich auch unten in der Wohnung, im letzten Winkel, WLAN mit 450 Mbit/s.

In den nächsten Wochen werde ich das ordentlich an der Wand verlegen und dann ist gut.

6 Kommentare zu „Netzwerkverkabelung“

  1. Die flachen Netzwerkkabel passen teilweise HINTER die Fußleisten und werden damit komplett unsichtbar.

    Ansonsten kann man die mit ein paar Tropfen Heißkleber alle paar cm gut an der Fußleiste und um Türrahmen verlegen, so dass sie fast nicht sichtbar sind. Und wenn das Kabel wieder weg muß, hilft etwas Alkohol, den Heißkleiber komplett unwirksam zu machen.

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  2. Hab da ein paar kurze Erklärungen:
    – die Decke ist vermutlich Stahlbeton + Fußbodenheizung. Stahl, Beton und Wasser blocken das WLAN super. Geht bei mir auch nicht durch
    – Powerline Probleme liegen nicht am Alter der Stromkabel, sondern an der direkten Verbindung. In der Wohnung existieren 3 Phasen, der sehr gut gegeneinander geschirmt sind. Würdest du Steckdosen auf der gleichen Phase finden, geht das gut. Oder einen Übertrager einbauen lassen
    – WLAN repeater ist immer eine Notlösung, kann aber eventuell funktionieren. Der repeater braucht halt gute Verbindung zum AP UND zum Client. Sowas wie Sichtverbindung, KEIN Stahlbeton dazwischen. Ganz schlecht ist z.B. AP auf Betonboden, und repeater knapp darunter. Funk nimmt den direkten Weg und muss sehr lange durch den Betonboden.

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    • Danke dir für deinen Kommentar. Bei mir ist tatsächlich die Notlösung mit dem Repeater die beste.
      Aber auch nur, weil nun direkt ein Netzwerkkabel vom Router zum Repeater geht. Vorher hat es halbwegs mit der Sichtverbindung geklappt, aber so wurden aus 15 Mbit 500 Mbit.

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