Videotaxi – Uhrzeitenrelikt

Beim Sonntagsspaziergang in Köln habe ich dieses entdeckt.

Eine solche Filiale hatten wir in meinem Viertel auch. Dort war ich auch Kunde.

Sofern ich mich noch richtig erinnere, hatte ich dort für 10–15 € im Monat eine „Video“-Flatrate. Ich konnte immer einen Film ausleihen, und wenn ich den zurückgebracht hatte, konnte ich wieder einen mitnehmen.

Aber das müsste locker 15 Jahre her sein. Und so lange steht auch sicherlich dieses Ladenlokal leer.

Fotorealistische Schönheit 🤢

Beim Spazierengehen habe ich diese Schönheit entdeckt.

Hier noch ein Foto im Detail.

Ich konnte diese fotorealistische Schönheit auf dem Foto gar nicht so einfangen, wie sie in Wirklichkeit ist. Ich hatte das Gefühl, ich stehe im Wald, hörte in Gedanken die Vöglein zwitschern und blendete von allein die triste Umgebung aus.

Alter Falter, mal im Ernst – kann man so was anzeigen?

Deutschlandticket

In der Reha hatte ich mir für die zwei Monate ein Deutschlandticket geholt, weil es günstiger war, damit die Ausflüge zu machen, als mit einem Einzelticket. Mein Deutschlandticket läuft jetzt am 30.09 aus.

Nun habe ich seit der Reha einen Bewegungsdrang und gehe fast alles zu Fuß. Wenn was weiter weg ist, verbinde ich das mit der Straßenbahn. Unter anderem der tägliche Weg zur Arbeit. Ich steige einfach ein paar Haltestellen vorher aus und gehe dann 20 Minuten.

Irgendwie muss ich ja auch auf meine 10 000 Schritte kommen. 😉

Die Freiheit und Flexibilität, mal einfach stellenweise ein- und aussteigen zu können, möchte ich im Moment nicht missen.

Und so habe ich mich entschieden, das Deutschlandticket zu verlängern. Bei 58 € lohnt sich das aktuell noch. Bei der Deutschen Bahn habe ich es zwar gekündigt, werde es aber bei unserer örtlichen KVB buchen, weil ich dann auch deren Fahrräder kostenlos mitnutzen darf.

Allerdings bin ich nach wie vor kein Freund der öffentlichen Verkehrsmittel. Die wenigen Fahrten der letzten Wochen haben mich nur weiter darin bestärkt, diese so wenig wie möglich zu nutzen und Strecken lieber zu Fuß zu gehen.

Zu unzuverlässig, überfüllt und siffig!

Neuste datenschutzfreundliche Technik

In der Klinik, in welcher ich war, musste ich erst lachen und dann weinen. Als der Chefarzt sich am Vortrags-PC anmeldete, sah ich Folgendes auf der Leinwand:

Hihi, Windows 7 – lustig. Oh, doch nicht. Windows 7 im Netzwerk mit einem Chef-Account. Datenschutz und Datensicherheit, wo meine sensiblen Patientendaten liegen, geht anders.

Preise von früher

Ich musste zweimal auf den Preis einer Parkuhr in Bad Kissingen schauen.

1 € pro Tag … In Köln bekommt man so zentral nicht mal 15 Minuten …

Wind vs. Regenschirm

Weil ich auch im Winter zu Fuß mobil bleiben möchte, musste ich mich erst einmal damit auseinandersetzen, wie ich mit Regen umgehe.

Im Ernst! Bis vor der Reha, hatte ich das Problem nicht. Wenn es geregnet hat, dann habe ich auf meinem Zweirad einen Regenmantel gehabt und bin von Tür zu Tür. Der eignet sich aber nicht für Zufuß und Bahn.

Die Regenschirme, die wir im Auto haben, eignen sich auch nur für einen kurzen Weg. Zu klein, zu instabil und teils defekt. Also dachte ich mir, ich kaufe mir einen ordentlichen.

Und bin voll auf die Werbung hereingefallen. 120 km/h windkanalgetesteter Regenschirm. Mit Lamellen für Windzug.

Erster Wind heute Morgen:

Soviel zum Windkanal. 🤣 Nach dem dritten Windstoß habe ich den so gelassen. Lieber so als nix. Aber das gesammelte Wasser kam durch die Lamellen schön in meinen Nacken.

Das Schöne am Widerrufsrecht ist, dass der zurückgehen kann. Jetzt habe ich mir einen Knirps bestellt. Mal schauen, wie der sich schlägt.

Hall of Fame

Noch einen Lachflash erhielten wir in der Gruft einer Kirche, wo alle Pastoren aufgelistet waren.

Poppo …….. Ich las es in meinem Kopf mit der Minionstimme und musste raus, weil ich nicht mehr konnte.

Wochenende in Norderstedt

Ich war übers Wochenende, bei meiner heimlichen Liebe in Norderstedt. Wir kennen uns echt schon über 20 Jahre. Irgendwo um 2005 im Internet beim „Basteln“ kennengelernt und seitdem immer in Kontakt geblieben.

Es ergab sich, dass sein Geburtstag auf einen Samstag fiel, und so habe ich ihn zu Hause überrascht.

4.5 Stunden hin und 5 Stunden zurück bin ich mit dem Auto gefahren. Ich wollte keine weitere Erfahrung mit der Deutschen Bahn sammeln. Was auch gut war, weil am Sonntag wohl das heillose ICE-Chaos geherrscht hat.

War ein schönes, leckeres und entspanntes Wochenende. 😊

Dieses Pferd ……

In Würzburg hing in einer Kirche ein Gemälde.

Eine Mitrehabilitantin machte mich dann auf ein Detail aufmerksam.

Dieses Pferd …. Wir hatten Schwierigkeiten, in dieser heiligen Halle nicht in lautem Gelächter auszubrechen.

Apple Carplay und Android Auto nachrüsten

Unser Auto ist mit seinen ca. 13 Jahren schon älter. Aber es hatte eigentlich alles, was es braucht. Was ich von Anfang an nicht genutzt hatte, war das TomTom-Board-Navi.

Das habe ich immer über mein Handy gemacht. In der Regel Waze. Auch die Musik. Weil ich damit deutlich freier war.

In den vergangenen Jahren haben sich bei den Autoherstellern Android Auto und Apple Carplay durchgesetzt. Quasi eine Spiegelung des eigenen Handys auf den Bordcomputer und das Ganze bedienerfreundlicher.

Als ich das das erste Mal gesehen habe, war ich davon komplett angetan. Und traurig, das unser Auto das nicht hat. In einem Techartikel habe ich dann über ein Nachrüstset gelesen, welches alles vereint.

Für rund 100 € habe ich es mir bestellt und es kam zum Wochenende an.

Ich werde es zwar noch ordentlich verbauen, aber für den Anfang hat es mit einem Saugknopf ausgereicht.

Ich bin meine Liebe hinter Hamburg besuchen gefahren und war von dem Nachrüstset total angetan. 5 Stunden Autofahrt verliefen damit einwandfrei. Strom vom USB-Zigarettenanzünder und der Ton über Aux. Geht aber auch über Bluetooth und FM.

Vermutlich werde ich es über den CD‑Slot am alten Radio montieren.

Ich konnte in Ruhe Radio hören und mit Waze navigieren. Echt toll dieses Carplay. Und der Wechsel zu Android Auto hat auch einwandfrei funktioniert.

Lidl Eis im Automat

In Würzburg, auf der Festung Marienberg, habe ich nicht schlecht gestaunt.

Da gab es keinen Kiosk, sondern einen Automatenraum. Der hatte wiederum auch Eis im Sortiment. Aber 2,80 € für ein Lidl-Eis fand ich schon sehr interessant.

Gut, Angebot und Nachfrage halt. Es war warm und der Automat fast leer.

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