Kleiner Google-Rezensionstipp

Ich habe letztes Jahr darüber geschrieben, wie sehr mich das vehemente Löschen von Rezensionen bei Google gestört hat und warum ich den Rezensionen letztlich keinen Glauben mehr schenke. Das scheint nicht nur mir auf die Nerven gegangen zu sein, sondern auch Google. Das Unternehmen hat jetzt reagiert.

Ab sofort wird unter jeder Rezension angezeigt, wie viele Bewertungen gelöscht wurden. Erst gestern habe ich ein Geschäft gesehen, das nur positive Bewertungen hatte, und es roch danach, dass die schlechten Bewertungen gelöscht wurden.

Ich finde diesen Schritt von Google sehr gut. So kann ich als Kunde zumindest sehen, ob der Bewertungsdurchschnitt echt ist oder nicht.

So kann sich auch Google gegen diese Branche wehren, die damit heillos Geld verdient, echte Kritiken löschen zu lassen. Ich finde das richtig gut, wie sie das gelöst haben.

Bei meinem alten Arbeitgeber haben wir die Bewertungen immer stehen lassen, auch wenn sie teils nicht berechtigt waren. Ich habe es immer abgelehnt, mit Firmen zusammenzuarbeiten, die Rezensionen löschen. Ich habe immer gesagt, wir haben lieber ein paar negative Bewertungen als gar keine, weil sonst glaubt einem keiner was. Und jetzt stehen bei meinem alten Arbeitgeber bei über tausenden von Bewertungen, dass nicht eine gelöscht worden ist.

Ich finde es gut, dass Google den Unternehmen, die teils ungerechtfertigte Löschungen vorgenommen haben, jetzt diesen Stempel aufs Auge drückt.

So zum Beispiel auch bei dem Möbelhaus, bei dem ich angeblich gelogen hätte.

Irgendwie tut mir das richtig gut, ich empfinde regelrechte Schadenfreude. 😊

Für WhatsApp bezahlen – 5-Jahres-Plan

Ich bin schon so alt, ich musste für WhatsApp noch bezahlen. 😂

Das ist jetzt schon 13 Jahre her. Damals war WhatsApp voll im Trend und es war kaum vorstellbar, dass diese App so gut und kostenlos ist. Für SMS und MMS hatte man bis dahin Unsummen ausgegeben, aber WhatsApp war einfach cooler.

Ein ICQ oder MSN Messenger für Unterwegs.

Dann kam im Jahr 2013 die Meldung, dass man sich irgendwie finanzieren müsse, und es wurde ein 5-Jahres-Service-Abo für gerade mal 3,34 € angeboten. Also nicht pro Monat, sondern einmalig für fünf Jahre!

Heute zahlt man mit seinen privaten Daten. Mir wäre es ohne Meta und stattdessen mit einem Abo lieber. Aber das ist nicht mehr wegzudenken. Das war damals anders. Damals kam die Frage auf, ob man das überhaupt bezahlen sollte und ob WhatsApp in fünf Jahren überhaupt noch relevant sein würde. Heute ist es nicht mehr wegzudenken.

Ich weiß, heute gibt es viele Mitbewerber, auch datenschutzfreundliche. Aber das ist ein anderes Thema 😉

Krückenrechnung

Da habe ich nicht schlecht gestaunt. In der Post trudelte eine Rechnung über 5€ ein.

Ich weiß nicht, was mich mehr erstaunt: dass man dafür rund drei Monate gebraucht hat oder dass sich das überhaupt für fünf Euro lohnt. Da wären das Papier, der angehängte Überweisungsträger, der Umschlag, das Porto, das Überprüfen und die Transaktionskosten.

Aber gut, das soll nicht meine Sorge sein.

Ich habe die Dinger glücklicherweise nur eine Woche gebraucht. Seitdem stehen sie im Keller. Ich fände es deutlich besser, wenn ich sie einfach wieder zurückgeben könnte, damit sie der Nächste nutzen kann. Bis ich so etwas noch mal brauche, wird hoffentlich so viel Zeit vergehen, dass ich nicht mehr weiß, wo sie liegen. 😂

Veränderung Nachtrag

In den Kommentaren, aber auch privat, wurde ich öfter gefragt, wohin überhaupt meine Reise geht, ob ich mich in einen anderen Beruf begebe oder spezialisierter bewege.

Ich bin komplett aus der IT ausgestiegen. Ich wechsle in die Einkaufsabteilung eines größeren Betriebs und werde mich dort nur noch um den Einkauf kümmern.

Das habe ich ganz bewusst so gewählt. Ich bin gelernter Bürokaufmann und nur durch Zufall in die IT-Branche geraten. Ich liebe mein Hobby zwar, möchte es aber nicht mehr zum Beruf machen. Dieses viel zu schnell drehende Rad belastet mich zu sehr.

Die ständige Verantwortung, Gefahr und Sorge in diesem Beruf sind mir einfach zu viel geworden. Und es geht nicht nur mir so. Viele meiner Kollegen brennen derzeit in der Branche sehr stark aus. Es ist nun mal kein Beruf, bei dem man ein Handwerk erlernt, sondern man ist in zu vielen Dingen gleichzeitig involviert.

Ich habe auch darüber nachgedacht, mich wieder in der IT-Branche zu bewerben, in größeren Teams zu arbeiten oder mich zu spezialisieren. Aber immer, wenn ich in dem Betrieb, in dem ich bis zuletzt gearbeitet habe, in anderen Bereichen unterwegs war, also nicht in der IT, sondern in der Logistik oder in der Verwaltung, habe ich sehr viel Freude daran gefunden.

Musste ich zurück in die IT, hat mich das gestresst. Daher habe ich mich entschieden, dass ich, wenn ich schon einmal den Absprung mache, nicht mehr in die IT gehen werde, sondern einen Beruf ergreifen werde, der mich nicht so ausbrennt.

Ob es die richtige Entscheidung war, werde ich dann sehen, aber derzeit fühlt es sich sehr gut an.

PS: Und ja, mir fehlen auch die ganzen Schlafhundgeschichten und darüber schreiben zu können. Aber ich habe jetzt zwei Meerschweinchen. Vielleicht ergibt sich daraus etwas. 😂

AliExpress und das Geeetech Filament

Bei AliExpress gibt es das PLA-Filament von Geeetech immer wieder im Angebot. Aber nur einzeln. Wenn ich zwei in den Warenkorb lege, erhöht sich der Preis eines einzelnen Filaments auf das Doppelte. Möchte ich also zehn Rollen haben, muss ich zehn einzelne Bestellungen ausführen.

Das macht aber grundsätzlich keinen Sinn, weil AliExpress dann 10-mal die Versandkosten zahlen müsste.

Keine Ahnung, warum sie das machen und wie sie das machen, aber ich hinterfrage das nicht mehr.

Und so kamen an meine Packstation 12 einzelne Pakete an, die sich auf zwei XL-Fächer verteilten.

Mittlerweile drucke ich gerne mit Filament von Geeetech, vor allem die Farben Gold und Kupfer sehen schön aus.

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Man kann sich über diesen Trend aufregen.

Oder seinen Kindern eine Freude damit machen. 😂

Wir haben uns für die Freude entschieden, frei nach dem Motto: Unser Problem soll nicht deren Problem werden.

Tabletop-Spiel: Skirmish – 3D-Druck

Ich mag Tabletop-Spiele, aber sie sind mir zu aufwendig. Und für meine Kinder sind sie noch nichts.
Dann habe ich zufällig auf Makerworld eines gefunden, was mich angesprochen hat.

Kurze Runden mit viel Spaß.

Skrimish, ein originelles Tabletop-Spiel, bei dem Killerroboter sich gegenseitig mit Wurfscheiben zerstören!

Quelle: https://makerworld.com/de/models/2604191-skirmish-v1

Das macht richtig Spaß und mittlerweile habe ich auch Hindernisse dafür gedruckt. Echt tolles Spiel.

Hier bekommt ihr ein kurzes Video mit einer Beschreibung: https://www.youtube.com/shorts/aaQooe97_3M

Veränderung

Vor 25 Jahren, im März 2001, habe ich meine Ausbildung zum Bürokaufmann in dem Betrieb gemacht, in dem ich mich bis heute, 25 Jahre später, als IT-Leiter weiterentwickelt habe.

Ich, vor 25 jahren, als Auszubildener 😊

Ende letzten Jahres habe ich mich aus privaten Gründen entschieden, die Firma zu verlassen und den Job zu wechseln. Seitdem bereiten wir jeden Tag alles vor, meine Arbeit auf andere aufzuteilen.

Ich gehe im Guten. Ich habe es früh genug kommuniziert und versucht, bis zum letzten Tag alles sauber zu dokumentieren und zu übergeben. Auch in Zukunft werde ich sicherlich immer wieder mal für Rat und Tat zur Verfügung stehen. Ich gehe ohne Groll.

Heute war mein letzter Arbeitstag. Nicht leicht nach so langer und intensiver Zeit. Eine Ära endet nach 25 Jahren. Ein ganz großes Stück meiner Lebenszeit habe ich dort verbracht und gelassen. Dies ist jetzt alles zu Ende.

Ich habe noch zwei Wochen Urlaub, um mich ein wenig davon zu lösen. Es war keine einfache, aber eine reiflich überlegte Entscheidung. Die Gründe dafür möchte ich hier jedoch jetzt nicht erläutern.

Vor rund 20 Jahren habe ich mit dem Bloggen begonnen. Damals, inspiriert vom Shopblogger.de, habe ich über meine tägliche Arbeit als „männliche Tippse” geschrieben. Vor ein paar Jahren bat mich mein Arbeitgeber, dies nicht mehr zu tun. Daher wurde aus diesem Blog mein ganz privater.

Daran wird sich nicht viel ändern, da ich weder über meine zukünftige Arbeit noch über meinen neuen Arbeitgeber schreiben werde und darf. Daher wird sich hier im Blog nicht viel zu dem Thema verändern.

Inwiefern dies mein Privatleben verändert, wird sich dann zeigen. Ich bin auf den Lebenswandel sehr gespannt.

derHeiko.com

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