Halbe Probezeit

Seit drei Monaten bin ich nun schon in meinem neuen Job.

Auch wenn ich immer noch nicht das Gefühl habe, das Ganze nach 25 Jahren realisiert zu haben, merke ich doch mit jedem Tag, dass es die richtige Entscheidung war, Verantwortung abzugeben und einen Job zu wählen, der mich nicht überlastet.

Auch bin ich nach wie vor froh, nicht mehr in der IT-Branche zu sein. Das lag vielleicht auch daran, dass ich der einzige ITler im Haus war. In einem Team würde das vermutlich anders aussehen, aber da fehlt mir die Erfahrung.

Ich lese weiterhin meine ganzen Newsseiten und interessiere mich auch privat für das Hobby, aber ich möchte es nicht mehr in meinem Beruf umsetzen. Wenn ich alleine schon wieder lese, welche Gesetze und Regeln sich in den letzten Wochen und Monaten geändert haben, bin ich froh, dass ich mir darüber keine Gedanken mehr machen muss.

Ich arbeite in einer Verwaltung. Das merke ich vor allem an den Wochenenden, weil ich da einfach nicht mehr über die Arbeit nachdenke, da es schlicht nichts gibt, worüber man nachdenken müsste.

Ich muss nicht erreichbar sein und nichts ändern. Wenn ich nach Feierabend meinen Stift hinlege, habe ich tatsächlich Feierabend. Das musste ich auch erst lernen: keinen Laptop mitzunehmen, falls etwas ausfällt, und einfach mal über den Durst zu trinken, ohne die Sorge zu haben, dass ich eventuell nicht erreichbar bin.

Anfangs hatte ich noch leichte Zweifel, ob es das Richtige war und mich das Ganze nicht eventuell unterfordert oder ich es vermissen werde. Aber mittlerweile kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, in eine solche Achterbahn einzusteigen.

Sommerferien 2026

Unsere Kinder hatten ihren letzten Schultag und sind jetzt offiziell in den Sommerferien.

In diesem Jahr fahren wir als Familie nicht in den Urlaub. Das liegt an meiner Urlaubssperre, da ich mich noch bis Oktober in der Probezeit befinde.

Dennoch kann ich im Herbst Urlaub machen, was völlig ausreicht.

Unsere Tochter fährt wieder mit einer Gruppe für zwei Wochen nach Dänemark. Meine Frau fährt in der Zeit mit unserem Sohn und einer Freundin zelten.

Ich selbst werde die Wochenenden und Feierabende so gut wie möglich genießen. Da ich aber nur noch einen normalen Job habe und nicht mehr so stark belastet bin, ist das auch nicht so schlimm. Ich hoffe, dass ich in den freien Tagen öfter wandern gehen kann.

Veränderung

Vor 25 Jahren, im März 2001, habe ich meine Ausbildung zum Bürokaufmann in dem Betrieb gemacht, in dem ich mich bis heute, 25 Jahre später, als IT-Leiter weiterentwickelt habe.

Ich, vor 25 jahren, als Auszubildener 😊

Ende letzten Jahres habe ich mich aus privaten Gründen entschieden, die Firma zu verlassen und den Job zu wechseln. Seitdem bereiten wir jeden Tag alles vor, meine Arbeit auf andere aufzuteilen.

Ich gehe im Guten. Ich habe es früh genug kommuniziert und versucht, bis zum letzten Tag alles sauber zu dokumentieren und zu übergeben. Auch in Zukunft werde ich sicherlich immer wieder mal für Rat und Tat zur Verfügung stehen. Ich gehe ohne Groll.

Heute war mein letzter Arbeitstag. Nicht leicht nach so langer und intensiver Zeit. Eine Ära endet nach 25 Jahren. Ein ganz großes Stück meiner Lebenszeit habe ich dort verbracht und gelassen. Dies ist jetzt alles zu Ende.

Ich habe noch zwei Wochen Urlaub, um mich ein wenig davon zu lösen. Es war keine einfache, aber eine reiflich überlegte Entscheidung. Die Gründe dafür möchte ich hier jedoch jetzt nicht erläutern.

Vor rund 20 Jahren habe ich mit dem Bloggen begonnen. Damals, inspiriert vom Shopblogger.de, habe ich über meine tägliche Arbeit als „männliche Tippse” geschrieben. Vor ein paar Jahren bat mich mein Arbeitgeber, dies nicht mehr zu tun. Daher wurde aus diesem Blog mein ganz privater.

Daran wird sich nicht viel ändern, da ich weder über meine zukünftige Arbeit noch über meinen neuen Arbeitgeber schreiben werde und darf. Daher wird sich hier im Blog nicht viel zu dem Thema verändern.

Inwiefern dies mein Privatleben verändert, wird sich dann zeigen. Ich bin auf den Lebenswandel sehr gespannt.

Mond um 12.30 Uhr

Heute während unserer Mittagspause machte mich mein Freund und Kollege auf etwas im Himmel aufmerksam. 

Da war noch / schon der Mond zu sehen. 

Ich frage mich, ob das als Argument durch geht sich nun auf der Arbeit schlafen zu legen 😉 

Sonnigste Pausenraum Kölns

Wenn das Wetter schön ist, dann sitzen wir in der Pause gerne mal draußen.
Mal auf den Paletten, mal holen wir uns Stühle raus. 

Oftmals haben wir dann daneben auch gegrillt. 

Nun hat unser Chef uns Sitzbänke spendiert.
Dann hat er mehrere Kübel mit Zement ausgegossen und von seinem alten Wohnzimmertisch die Massive Schieferplatte drauf montiert. 

DSC_1272

Fertig ist der Sonnigste Pausenraum Kölns 🙂

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.