Fehlerhafte 3D Drucke

3D Drucke sind eine stetige Lernkurve. Auch nach einem Dreivierteljahr lerne ich immer noch viel dazu.

Wie hier, wo sich der Druck gelöst hat und der Drucker einfach nur Wolle hergestellt hat🤣.

Oder einfach während des Druckens mal was schief läuft.

Das gehört dazu, auch wenn es manchmal frustrierend ist. Da startet man einen 5-Stunden-Druck und 10 Minuten vor Ende geht etwas schief. Aber um festzustellen, ob man den Grund dafür wirklich behoben hat, weiß man erst wieder, wenn man das erneut komplett neustartet.

Auch kommt es vor, dass die Druckvorlage aus einem Portal einfach nur Mist ist, auch wenn manche diese gut bewerten.

Aber das gehört einfach dazu. Der finanzielle Schaden hält sich in Grenzen und im Vergleich zu den Anfängen vor 3–4 Jahren passiert dies nur noch selten. Die automatischen Drucker sind schon perfekt.

3D Druck: Engel mit LED Teelicht Kerze

Ich habe lange überlegt und probiert, wie ich das mit meinen Drucken mache. Ich möchte sie auf meinem Blog verewigen und nicht alleine bei Youtube und Co. lassen. Werde ich morgen dort gesperrt, ist alles weg.

Ich habe mich jetzt mit der Software „Handbrake“ auseinandergesetzt, mit der ich die Videos auf eine erträgliche Größe runterkomprimieren kann. Und ein WordPress-Tool gefunden, welches mir Vorschaubilder von den Videos automatisch erstellt. Somit kann ich etwas einfacher die Videos hier verewigen, ohne unendlich von eurem Traffic zu verbrauchen. 😉

Da aktuell privat nicht so viel passiert, fülle ich die Tage mit ein paar Videos aus meiner Druckerwelt hier im Blog.

Hier der Anfang:

Quelle: https://makerworld.com/de/models/1045031-angel-with-led-tealight-candle

Filamenttrockner – Chitu Systems FilaPartner E1 Filament Dryer

Nachdem ich schlechte Erfahrungen mit dem nassen Filament gemacht hatte, kam mir die Frage auf: Was mache ich jetzt mit dem 10 Kilo nassen Filament?

Im Netz las ich, dass ich dies über einen Filamenttrockner oder Backofen trocknen lassen kann.

Backofen kam für mich aber nicht infrage, weil dies dort recht unkontrolliert stattfindet. Die Temperaturregelung beim Heimofen ist oft ungenau und es kann leicht zur Überhitzung kommen. Das Filament kann schmelzen oder die Spule beschädigen.

Also entschied ich mich für einen Filamenttrockner. Zum einen, weil ich dann nicht immer wieder den Backofen belagern muss, zum anderen, weil dies für mich die sichere Alternative war. Preislich bewegten die sich in dem Segment der Kosten, die ich am Filament gespart hatte.

Ich entschied mich für den Chitu Systems FilaPartner E1 Filament Dryer. Dieser wurde mir im 3D-Druck-Forum empfohlen. Bei Amazon auf Lager war er auch gleich da.

Am Wochenende habe ich ihn gleich ausgepackt und in Betrieb genommen. Das System ist tatsächlich gut durchdacht. Es wird eine Platte zum Heizen geliefert.

Auf diese kommen dann die zwei mitgelieferten Boxen mit dem Filament. Je Box können 2 Filamente getrocknet werden. Also, 4 Stück kann man gleichzeitig trocknen.

Von oben nimmt man die Röllchen raus und legt Silicabeutel rein.

Man kann danach auch das Filament darin lagern. Dafür ist auf der Rückseite ein Magnetdeckel dabei, bei dem man ein Silica-Päckchen legt und dann zumacht.

Er erkennt auch, wenn man die verschlossenen versucht zu trocknen! Diese Silica-Päckchen werden in der Regel mit jeder Filamentrolle geliefert. Mich stört aber, dass man nie weiß, ob die voll sind. Ich habe für mich Indikator Silica geholt.

Für diesen Filamenttrockner gibt es entsprechend Silica-Boxen zum Drucken: Silikagel-Trockenmittelbox für Chitu FilaPartner E1 – die ich mir gleich gedruckt habe.

Was für mich auch ein Kriterium war: Es hat einen Ausschalter.

Das mache ich aus Stromkosten- und Sicherheitsgründen.

Auch habe ich mich für ihn entschieden, weil er sehr kompakt ist und das Display nach vorn gerichtet ist. Ich habe nicht viel Platz in meiner Druckecke.

Richtig gut finde ich, dass ich zwei verschiedene Trocknungszonen gleichzeitig habe. So kann ich wie hier im Bild, links mein TPU bei 55 Grad trocknen und rechts zeitgleich mit 45 Grad mein PETG trocken und direkt daraus drucken.

Der Hersteller hat hier mitgedacht. Man kann nicht nur trocknen und drucken, es gibt auf beiden Seiten die Öffnungen, je nachdem, wie bei einem die Gegebenheiten sind.

Durch das Boxsystem kann man so rum draufstellen, wie man möchte.

Generell ist es sinnvoll, sich einen Trockner anzuschaffen, wenn man mit feuchteempfindlichen Filamenten arbeiten möchte, da man aus diesem direkt trocknen kann.

Ich bin mit dem Trocknungssystem sehr zufrieden und kann es uneingeschränkt empfehlen.

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