11 Mai 2024

Achtsamkeit und Meditation

In den vergangenen Wochen war es für mich – bei uns privat und bei mir – sehr anstrengend. Da es mich nicht alleine trifft, möchte ich nicht näher darauf eingehen. Aber es ist anstrengend.

Dabei ist mir die „Achtsamkeit“ verloren gegangen. Ich habe mich wieder in der Stress- und Selbstmitleids-Blase aufgehalten. Das hat mich so ausgebrannt, dass am Körper alle Alarmglocken schrillten. Aber dieses zu bemerken, zuzulassen und zu reagieren gehört mit zum Prozess.
Aber um da wieder herauszukommen, benötigte ich „Unterstützung“.

Also habe ich mich wieder für einen MBSR Kurs angemeldet. Einen Achtsamkeitsbasierten-Stressreduktions-Kurs, welchen sogar die Krankenkasse mitbezahlt.

Das habe ich schon mal vor zwei Jahren gemacht, jedoch Online via Zoom. Jetzt in Real vor Ort.
Die erste Woche hat begonnen und ich merke gleich wie gut mir diese Auszeit tut.

Dazu gehört auch, einmal am Tag 30~45 Minuten zu meditieren. Was ich früher für esoterischen Mist gehalten habe, ist heute für mich wertvolle Zeit. Und diese Zeit habe ich mir im Alltag weggenommen.

Eine halbe Stunde einfach mal die Klappe halten, sich auf nur auf den Körper fokussieren und an nichts anderes zu denken ist tatsächlich schwer.

Vor allem die Motivation zu finden, dies irgendwo in einer freien halben Stunde zu schaffen. Aktuell nutze ich die Medienzeit der Kinder um dann einfach mal in Ruhe auf dem Bett die halbe Stunde meditieren zu können.

Jetzt, wo ich den Kurs besuche und wieder jeden Tag zur Ruhe komme und meditiere, merke ich, was mir gefehlt hat. Diese Stille. Diese Erholung.

Und dass eigentlich nichts wichtig ist, außer ich selbst.


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Verfasst Mai 11, 2024 von Heiko in category "Privates

2 COMMENTS :

  1. By Maik on

    Na ja. Ich hoffe du meinst außer Dir und deiner Familie. Alles andere würde mich dann doch verwundern

    Antworten
    1. By Heiko (Autor) on

      In dem Fall meine ich tatsächlich mich. Weil wenn ich nicht mehr funktioniere, kann ich nicht mehr für meine Familie da sein. In diesem Fall: Erst ich, dann meine Familie, dann meine Freunde, dann die anderen.

      Antworten

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