Unser Silvester war ruhig. Ein Kind war krank, das andere ruhte noch etwas und meine Frau auch. Das Silvester mit der Familie haben wir abgesagt, damit sich alle ausruhen können.
Wir haben Raclette für vier gemacht und es entspannt ausklingen lassen.
Ich habe meine bösen Geister vertrieben, meine Neujahrsbrezel gegessen und bin dann auch ins Bett.
Neujahrsmorgen bin ich dann noch was „spazieren“ gegangen. Neues Jahr, alte Vorsätze und so.
Auch hatte ich ab da keinen Kaffee mehr getrunken. Weil ich merkte, dass ich dies nicht vertrug, entschied ich mich, auf der Arbeit nur noch Tee zu trinken.
Das habe ich tatsächlich bis zur Reha auch durchgezogen.
Auf einem Foto aus Januar in meiner Galerie sah ich den krassen Unterschied zu heute, was mein Gesicht angeht.
Ich war auf einer Karnevalssitzung geladen. Da war ich schon die Jahre zuvor geladen, aber ich kann damit nichts anfangen. Habe immer abgesagt. Nun hatte ich mich zum ersten Mal dahin gewagt und festgestellt, warum ich die Jahre davor nicht dahin wollte. Ich habe mich dort auch nicht wohlgefühlt.
Das war dann auch die letzte Sitzung für mich. Ich mag die Musik nicht. Mit der Karnevalskultur kann ich nichts anfangen. Selbst betrunken nicht. Ich bin kein Jeck und werde auch keiner mehr 😉
Der große Spielplatz vor meiner Haustüre wurde zwei Monate zuvor zur Hälfte geschlossen, weil man vermutet, dass da Giftstoffe drin sein könnten. Auch ein Jahr später ist dem so.
Meiner Erfahrung nach wird das wahrscheinlich auch erst erledigt sein, wenn meine Kinder zu alt für den Spielplatz geworden sind 😉
Februar
Wir waren mit dem Väterverein essen. Alter – was für ein Foto!
Aber ja – 30 Kilo Abnahme mussten natürlich davor irgendwo gewesen sein.
An dem Abend habe ich jemanden kennengelernt, der als Erwachsener ADHS diagnostiziert bekommen hat und jetzt mit Medikamenten für sich deutlich ruhiger durchs Leben geht. Ich hatte das für mich auch in Betracht gezogen, weil ich immer schon stark hyperaktiv war.
Jetzt, ein halbes Jahr nach meiner Lebensumstellung, bin ich froh, es nicht getan zu haben. Mich mit Tabletten ruhig gestellt zu haben. Das Spazierengehen ist jetzt mein ADHS-Medikament.
Karneval stand vor der Türe und für den Veedelszug haben wir fleißig eingekauft.
Ich bekam nach 5 Jahren ein neues Apnoegerät.
Stimmt, da muss ich auch noch mal schauen! Mittlerweile baut es kaum noch Druck in der Nacht auf. Vermutlich habe ich deutlich weniger Apnoen nach der Abnahme.
März
Gleich zu Anfang gingen wir mit beim Zug und schauten uns einen an. Der Bruder meiner Frau und mein bester Freund waren bei uns zu Besuch.
Kurz darauf habe ich mir meinen ersten 3D Drucker gekauft.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel Freude damit bekomme und dass es in so kurzer Zeit so ausartet.
Kurz darauf kam Ostern und Ende März stand schon der zweite Drucker bei mir.
Und lief für Ostersachen auf Hochtouren.
Ende März habe ich mich dann auch entschieden, meine VR‑Brille zu verkaufen. Schade eigentlich, weil ich es echt gerne genutzt habe. Aber mir fehlte einfach die Zeit. Jeden Tag einfach Stunden in der virtuellen Realität zu verschwinden, ist einfach mit Familie nicht vereinbar. Da war das 3-D-Druck-Hobby doch deutlich kompatibler.
Mein Hausarzt ist spontan in Rente gegangen und ich hatte meinen letzten Termin.
April
Gleich am Anfang April stand schon der dritte 3D Drucker bei mir.
Aber mir war klar, dass zwei reichen. Und so verkaufte ich auch zeitnah den allerersten (kleinen) Drucker.
Wir schauten Minecraft – der Film.
Wir waren über Ostern dann in der Jugendherberge Borkum
Es war echt schön, aber zu der Jahreszeit für mich viel zu kalt.
Ende April waren wir noch im LVR Kommern
Mai
Der Sohn einer Nichte hatte seine Taufe, und da ist ein letztes „dickes“ Foto von mir entstanden.
Ich erhielt Post vom Finanzamt: Neben der fetten Rückzahlung, die ich ans Finanzamt tätigen musste, kam auch die Aufforderung zur Vorauszahlung.
Aber das hatte sich dann erledigt. Nach einem freundlichen Brief erhielt ich einen Erlass für die Vorauszahlung.
Mit Töchterchen war ich in Lilo und Stitch.
Juni
Ich bin mit den Druckern in eine andere Ecke der Wohnung umgezogen, nachdem ich von meinem Neffen ein Sideboard geschenkt bekommen hatte.
Irgendein Penner hat das Vorderrad meines Sohnes gestohlen.
Der Nachfolger meines Hausarztes hat seine Praxis eröffnet.
Henkersmahlzeit. Pizza mit Sucuc, viel Käse und Knoblauchöl.
Dann war ich noch mit meinem Neffen und unseren Kindern 3 Tage im Legoland.
Da musste ich meine Tochter alleine mit der Achterbahn fahren lassen, weil ich nicht hereingepasst habe. Da hatte ich ihr versprochen, wenn ich aus der Reha zurück bin, werde ich in eine Achterbahn hereinpassen.
Ich habe ein MacBook von einem Freund günstig erhalten.
Ende Juni hat dann eine große Heißlufttüte bei uns Einzug gehalten.
Sie ist jeden Tag im Einsatz. Morgens die Brötchen und oft abends das Essen.
Juni
Ich bin es leid mit der kaputten, teuren Markenarmatur und kaufe mir eine günstige bei Amazon.
Meine abenteuerliche Reise nach Bayern beginnt und damit ein neuer Lebensabschnitt.
7 Wochen Reha.
Tolles Wetter, tolle Menschen, toller Erfolg. Ich denke, hier habe ich das Jahr über ausreichend geschrieben.
August
Ich bin immer noch in Reha, habe schon gut Gewicht verloren und bin deutlich sportlicher geworden.
Mein Gesicht da noch nicht. Die letzten Wochen waren die tollsten. Ich habe wieder zu mir gefunden. Bin viel alleine gewandert und habe die Zeit mit mir sehr genossen.
Ich habe tolle Orte und Momente voll genossen und konnte mir gar nicht vorstellen, wieder nach Hause zu fahren.
Währenddessen hatte unsere Tochter ihre erste Sommerfahrt. Mit der Kirchengemeinde zwei Wochen in Dänemark. Ohne Kontakt zu uns. Als Jüngste in der Gruppe.
Ich bin echt stolz auf sie und darauf, wie sie das gemeistert hat.
Aber alles hat ein Ende, auch die Reha.
Und so bin ich mit Sack und Pack wieder nach Köln gereist.
Unser Sohn hat sein Zimmer neu gestaltet bekommen.
Es jetzt nicht schleifen zu lassen, hatte sich wohl einer besten Freunde auf die Stirn geschrieben und ist mit mir gleich an die tollsten Orte gewandert.
Mit meiner Tochter habe ich einen ganz besonderen Papatag mit meinem Ausflug zum Dom und in die Stadt gehabt. Wir hatten es sehr genossen, dass ich wieder so viel unternehmen kann.
September
Das Hamsterrad hatte mich wieder. Dennoch fand ich weiterhin die Zeit, mich viel zu bewegen.
Unser Auto rüstete ich mit Carplay nach und fuhr meinen besten Freund in Hamburg besuchen.
Ich nahm am Vater Kind Wochenende unserer Gemeinde teil.
Und in dieser Zeit fing meine Hassliebe zur KVB (öffentlicher Bahn- und Busverein in Köln) an.
Unsere Tochter war auf ihrem ersten „Erwachsenen Konzert“.
Ich genieße immer noch die Momente mit mir und das gute Wetter.
Oktober
Mein Drehstuhlfuß geht kaputt.
Ich komme endlich mit meinem Knie in die MRT Röhre.
Endlich wurde etwas gefunden, neuer Termin Januar 2026.
Ich habe mir einen Filamenttrockner zugelegt.
Und ich habe angefangen, auf Kontaktlinsen umzustellen.
Der Monat endete mit Halloween
November
Im November ist auch nicht viel passiert. Viel Hamsterrad.
Zwischendrin das wirklich tolle Pappquiz.
Ich hatte noch mal das Väterfrühstück geleitet. Es war „das Fernseh“ dabei und ich später auch zu sehen:
Erste Erkenntnis: Das TV macht wirklich dicker. Zweitens: Ich scheine ein Karl Dall Auge zu bekommen.
Mein Druckplatz ist mittlerweile voll eingerichtet. Überall Filament, Werkzeug und jetzt auch ein Schild.
Ich bekomme Besuch von meinen Rehaleuten und wir besuchen den frisch eröffneten Weihnachtsmarkt.
Der Wichtel zieht ein.
Dezember
Ich habe meinen eigenen Adventskalender gebaut.
Der Wichtel ist eingezogen.
Unsere Tochter ging auf ihre erste Klassenfahrt.
Der Bruder meiner Frau war im TV.
Wir waren im Kino.
Und zack stand der Heiligabend vor der Türe.
Erst war das erste Kind krank, dann meine Frau, dann das andere Kind.
Ich habe mir einen Filamentschrank geholt und den reichlich gefüllt.
Wie die letzten Jahre ging es zu Weco
Jetzt sitze ich am Laptop, schreibe diese letzten Zeilen für dieses Jahr. Heute Abend gibt es Raclette mit der Familie meiner Frau und wir werden das Jahr in Ruhe ausklingen lassen.
Es war ein tolles Jahr für mich und für das neue Jahr kündigen sich gerade auch ein paar Neuerungen an. Ich bin gespannt und freue mich, euch weiterhin zu berichten. 😉
Ich wünsche euch einen guten Rutsch und ein tolles neues Jahr 2026.
Den Samstag nach Weihnachten war ich bei Poco, weil es dort für den einen Tag noch mal richtig Rabatt gab. Ich wollte schon länger ein Regal für mein Filament haben und habe es gleich dafür auch genutzt.
Jetzt habe ich etwas mehr Ordnung, auch wenn es nicht so aussieht. 😉
Auch dieses Jahr habe ich mein Feuerwerk regional beim Hersteller gekauft.
Seit Corona muss man nicht mehr in der Nacht anstehen, sondern bestellt im Internet vor und holt es dann zum angegebenen Zeitfenster ab. Mal schauen, ob es das letzte Knallerjahr wird. Die Rufe dagegen werden jedes Jahr lauter.
Der Plan ist laut Weco, mit dem Auto auf das Gelände zu fahren. Das Auto wird beladen und keiner darf aussteigen. Betriebsgelände und Sprengstoff halt.
Dennoch radelte dieser Mensch aus dem Geländer.
Das könnte auch ich sein. 😉
Wie die Jahre davor war eine Menge drin fürs Geld und ich freue mich schon auf in zwei Tagen 😉
Weihnachten ist bei uns dieses Jahr weitestgehend ins Wasser gefallen.
Heiligabend ging noch alles bis nachmittags, aber zum Abend hin fieberte eines unserer Kinder durch die Nacht recht stark.
Am ersten und zweiten Weihnachtstag haben wir uns gar nicht von der Couch gerührt. Die Nächte waren aufgrund von Husten, Spuck und Fieberattacken recht kurz, und so haben wir den Tag immer nur auf der Couch herumgedümpelt.
Am ersten Weihnachtstag habe ich noch mitgemacht, die Tage drauf habe ich dann wieder meine Schritte gesammelt.
Heute, am Samstag, habe ich mich auch wieder essenstechnisch am Riemen gerissen. Die Tage davor habe ich eindeutig zu viel gegessen.
Montag auf der Waage werde ich das Ergebnis sehen. Aber das ist okay für mich. Es waren nur zwei Tage und jetzt geht es weiter. Silvester bei Familie noch mal am Abend das Raclette, welches ich auch in vollen Zügen genießen werde, und dann geht es im neuen gleich weiter.
Ich habe mir doch zum Ziel gesetzt, noch mal bis Juni herum unter die 100 Kilo zu kommen. Ich denke, das ist schaffbar. Mal schauen, wie es kommt.
Meine Frau benötigte etwas für meine Schwiegermutter vom Ikea. Also war ich Heiligabend da, da diese eine frische Lieferung erhalten hatten.
Im Restaurant haben sie viele Menschen zum Frühstück getroffen. In Weihnachtspullis 😉 scheint wohl auch eine Tradition zu sein.
Was ich nicht mehr mitbekommen habe das letzte halbe Jahr, dass laut einer Mitarbeiterin wohl alle Ikeas deutschlandweit ihre Kassen abgeschafft haben und es nur noch Selbstbedienungsplätze gibt.
Ich empfand es als etwas befremdlich, aber wohl den Lauf der Dinge und Zeit.
Naja, solange ich meinen Kaffee dort noch gratis bekomme, kann es mir recht sein.
Es gibt ja in der 3D Druck Welt fast nichts, was es nicht gibt. Aber gelegentlich kommt es doch vor, dass ich ein Ersatzteil brauche, was es bisher nicht gibt.
Das hat mich dann angetrieben, mich mit AutoCAD Fusion 360 auseinanderzusetzen.
Hola die Waldfee. Das ist was anderes als „IT“. Weniger Intuitiv. Aber ich habe es geschafft und bin schon etwas stolz auf mich. Danke aber auch an meinen Neffen und Youtube für die Schulungen 😉
Bald ist wieder ein Jahr um, für mich war es ein besonderes.
Nicht nur die 20 Jahre, welche ich hier vollgemacht habe, sondern auch die 30 Kilo, die ich weniger habe. Die Angststörung, die ich größtenteils besiegt habe, und die vielen kleinen glücklichen Momente im Jahr 2025.
Ich danke euch weiterhin für eure Treue und bin immer ein wenig stolz, wenn ich erzähle, dass ich seit über 20 Jahren blogge und es sogar Leser gibt, die mich seitdem begleiten 😉
Ich wünsche euch frohe Festtage, einen guten Rutsch, und freue mich mit euch auf ein weiteres tolles neues Jahr mit euch.
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