Eigentlich hatte ich letzte Woche meinen Freund nur zu einem Erdbeerbier aus Karls Erdbeerhof auf unseren Balkon eingeladen.
Ich weiß nicht, wie es dazu gekommen ist, aber ich bin mit meiner Frau und ihm anscheinend um 5 Uhr morgens darauf aus der Kneipe meiner Nachbarin getorkelt.
Es war ein schöner, teils schräger und langer Abend, aber ich habe zwei Tage gebraucht, um mich zu regenerieren. 😂
Nach dem Besuch im Minecraft Experience wollten wir eigentlich noch ein wenig im Centro Oberhausen shoppen.
Tage davor erfuhr ich, dass an der Promenade zum Centro Karls Erdbeerdorf in Oberhausen geöffnet hat. Super dachte ich. Dann haben die Kinder ja noch ein bisschen was mehr zum Erleben.
Kurzfassung: Hier war ich wohl das letzte Mal.
Ich muss der Fairness halber erwähnen, dass es ein Samstag war. Es war richtig gutes Wetter. Wir hatten Ferien in Nordrhein-Westfalen. Aber trotzdem…….
Der Eintritt ist kostenlos, man zahlt pro Fahrgeschäft oder kauft sich ein Fahrgeschäft-Flatrateband.
Aber wohl sind nicht alle Fahrgeschäfte damit abgedeckt und es waren auch nicht sonderlich viele.
Unsere Kinder wollten auf eine Achterbahn. Eine Stunde stand sie dafür an. Wir als Eltern warteten auf improvisierten Plätzen im minimalen Schatten. Es gab einfach nicht genug schattige Plätze und es war viel zu voll.
Auch sonst hatte ich mir das Ganze etwas anders vorgestellt. Ich dachte etwa, dass man hier überall frische Erdbeeren bekommt.
Dass die vielleicht ganzjährig in Gewächshäusern anbauen und man hier deswegen überall mit Erdbeeren wirbt. Aber selbst auf meinem Erdbeer-Hamburger war nur eine Schaumstofferdbeere.
Die Dinge, die man hier erdbeerspezifisch kaufen konnte, bekommt man auch größtenteils im normalen Fachhandel. Dafür muss man nicht dorthin fahren. Z. B. Erdbeerbonbons oder Erdbeerbier.
Für mich war es einfach zu laut, zu voll, zu viele Menschen, zu warm, zu wenig Schatten. Sollte ich einmal die Gelegenheit haben, außerhalb der Schulferien vielleicht dort mit unseren Kindern hinzugehen, könnte ich einen Versuch wagen. Aber an einem sonnigen Wochenende würde ich dort nicht noch einmal hinfahren.
Den Kindern hat es so la la gefallen. War einfach zu voll und heiß.
Genauer gesagt, war meine Frau mit beiden Kindern sowie die Frau und zwei Kinder einer befreundeten Familie. Somit konnten wir das Sechser Ticket für 128 € wenigstens komplett ausreizen.
Mit dem befreundeten Vater der anderen Familie bin ich dann so lange einen Kaffee trinken gegangen, weil das Ganze nicht länger als 1 Stunde dauert.
Allen hat es sehr gut gefallen, auch wenn es mit einer Stunde leider zu kurz war.
Auch das Merchandise ist am Ende war viel zu teuer.
Aber für begeisterte Minecraft-Kinder ist dieses Event auf jeden Fall etwas.
Wenn das Wetter es erlaubt, bin ich in der Regel auf dem Weg zur Arbeit und zurück zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
Seit ich in die Innenstadt pendle, ist mir etwas aufgefallen, was mir parallel auch tierisch auf den Sack geht.
Für viele ist eine rote Ampel nur eine Empfehlung. Auch ich kann morgens früh mich darüber ärgern, dass ich irgendwo an einer Kreuzung stehe, wo nichts passiert und ich dennoch zwei bis drei Minuten bei Rot stehen bleibe.
Aber ich bleibe stehen, egal ob auf dem Fahrrad oder zu Fuß. Während ich dort stehe, gehen und fahren richtig viele Menschen an mir vorbei und über Rot.
Schon einige Male ist es mir passiert, dass Leute an mir über Rot vorbeigefahren sind, obwohl Polizei in der Nähe stand und dennoch nichts passiert ist. Mittlerweile verstehe ich, warum.
Bei der Menge an Rotfahrern hat die Polizei anscheinend auch schon aufgegeben. Wenn sie nicht direkt dies kontrollieren, lassen sie die meistens gewähren.
Aber richtig auf den Sack gehen mir die, die von hinten angeflogen kommen und mich anbrüllen, weil ich bei Rot stehenbleibe. Da kann ich auch nicht ruhig bleiben.
Ich meine, grundsätzlich ist es mir egal, was jeder Einzelne macht, solange er selber mit seinen Konsequenzen lebt. Aber hier nervt es mich extrem, weil andere mit reingezogen werden.
Ich als Motorrad- und Autofahrer muss so oft aufpassen, nicht irgendjemanden zu überfahren, weil er sich nicht an die Verkehrsregeln hält. Ich möchte sehr ungern jemanden unter meinen Reifen liegen haben, nur weil er nicht aufgepasst hat.
Bei meiner vorherigen Arbeit konnte ich immer alle Pakete zur Arbeit kommen lassen. Das geht aufgrund der Größe meines neuen Arbeitgebers leider nicht.
Und so habe ich für alle Paketdienstleister eine automatische Verfügung erstellt, dass diese an Packstationen und Paketbüdchen weiter geleitet werden sollen.
Und das klappt mit DPD und DHL einwandfrei.
Der Einzige, der das nicht gebacken bekommt, ist Hermes. Sie schaffen es auch nicht, mir eine E-Mail zukommen zu lassen, dass ein Paket auf dem Weg zu mir ist, so wie es alle anderen problemlos schaffen.
Aus vielen Gründen haben wir auch damals Hermes als Versanddienstleister aus dem Programm geworfen.
Nun hatte ich diesen Zettel in meinen Briefkasten.
Ein Benachrichtigungszettel, dass das Paket heute nicht zugestellt werden konnte und der Fahrer morgen wiederkommt, und eine Notiz, dass der Fahrer nun dreimal da war und nicht wiederkommt.
Normalerweise überwache ich meine Pakete manuell und sehe ich, dass etwas per Hermes kommt, dann leite ich es direkt in die Hermes-Station um. Aber in diesem Fall hatte der Versender DHL angegeben, und ich nicht damit gerechnet, dass etwas per Hermes kommt, selbstverständlich auch keine E-Mail darüber bekommen.
Kein Name, kein Absender, keine Versandnummer. Das von mir weggepixelte Feld war eine nicht zuordnungsfähige Nummer, vermutlich irgendetwas Hermes-Internes.
Da ich dankenswerterweise am nächsten Tag Homeoffice hatte, konnte ich das Paket entgegennehmen.
Mitten in der Kölner Innenstadt gibt es einen türkischen Supermarkt, welcher Obst und Gemüse, welches kurz vor dem Ablauf ist, über Too Good To Go verkauft.
Und so habe ich erneut für 3,50 € eine große Tüte prall gefüllt mit Obst und Gemüse bekommen.
Vor allem bei den derzeitigen Gurkenpreisen habe ich mich sehr über diese darüber gefreut. Die sind neben der Paprika für die Meerschweinchen. Alles andere verarbeiten wir für uns.
Unsere Tochter hatte sich (für die guten Zeugnisnoten) das Mega-Eis bei Möbelhaus Segmüller gewünscht.
Kommerz hin oder her, aber für uns als Eltern war es echt schön, sie einfach mal für ein paar Stunden im Pumuckl-Land abzugeben und gemeinsam als Paar vor Ort in Ruhe einen Kaffee zu trinken.
Im Anschluss gab es dann das versprochene Mega-Eis.
Aktuell in den Sommerferien bietet das Möbelhaus auch einen großen Hüpfpark an. Da werde ich auf jeden Fall die Tage noch mal hinfahren, weil der Eintritt kostenlos ist und man dort auch recht günstig essen gehen kann.
Seit drei Monaten bin ich nun schon in meinem neuen Job.
Auch wenn ich immer noch nicht das Gefühl habe, das Ganze nach 25 Jahren realisiert zu haben, merke ich doch mit jedem Tag, dass es die richtige Entscheidung war, Verantwortung abzugeben und einen Job zu wählen, der mich nicht überlastet.
Auch bin ich nach wie vor froh, nicht mehr in der IT-Branche zu sein. Das lag vielleicht auch daran, dass ich der einzige ITler im Haus war. In einem Team würde das vermutlich anders aussehen, aber da fehlt mir die Erfahrung.
Ich lese weiterhin meine ganzen Newsseiten und interessiere mich auch privat für das Hobby, aber ich möchte es nicht mehr in meinem Beruf umsetzen. Wenn ich alleine schon wieder lese, welche Gesetze und Regeln sich in den letzten Wochen und Monaten geändert haben, bin ich froh, dass ich mir darüber keine Gedanken mehr machen muss.
Ich arbeite in einer Verwaltung. Das merke ich vor allem an den Wochenenden, weil ich da einfach nicht mehr über die Arbeit nachdenke, da es schlicht nichts gibt, worüber man nachdenken müsste.
Ich muss nicht erreichbar sein und nichts ändern. Wenn ich nach Feierabend meinen Stift hinlege, habe ich tatsächlich Feierabend. Das musste ich auch erst lernen: keinen Laptop mitzunehmen, falls etwas ausfällt, und einfach mal über den Durst zu trinken, ohne die Sorge zu haben, dass ich eventuell nicht erreichbar bin.
Anfangs hatte ich noch leichte Zweifel, ob es das Richtige war und mich das Ganze nicht eventuell unterfordert oder ich es vermissen werde. Aber mittlerweile kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, in eine solche Achterbahn einzusteigen.
Mit meinem ehemaligen Kollegen und mittlerweile guten Freund bin ich Freitagabend etwas trinken gegangen. Irgendwie ist das Ganze so weit ausgeartet, dass ich um drei schwer torkelnd nach Hause bin.
Ich muss ja sagen, mir liegt der Schlager überhaupt nicht. Auch nicht nach sechs Stunden Dauerbeschallung und einigen Litern Bier.
Aber dafür war es ein cooler und geselliger Abend.
Auf dem Weg nach Hause ging ich an einer Hauswand mit einem Haufen Fahrrädern vorbei. Da fällt mir ein Fahrrad auf, an dem noch ein Handy hängt.
Sogar ein noch komplett entsperrtes iPhone.
Das Fahrrad war mit einer Kette an einem Gitterfenster abgeschlossen. Mir war klar: Die Person hat es vergessen.
Ich schaute, ob ich seine Rufnummer in den Kontakten auf dem Handy finde, bis mir klar wurde, dass ich ihn ja nicht anrufen kann. Kopfklatsch.
Da ich von der Arbeit noch Stift und Papier dabei hatte, schrieb ich einen Zettel, auf dem stand, dass ich das Handy gefunden habe und meine Rufnummer. Dann tauschte ich das Handy gegen den Zettel und „sperrte” das Handy, indem ich den Bildschirm ausschaltete.
Rund zehn Minuten später klingelte mein Handy. Sein Freund war dran, also ging ich zum Fahrrad zurück.
Der Besitzer des Handys war überglücklich. Er war Tourist in Deutschland und besuchte seinen Freund. Er hatte das Handy am Fahrrad vergessen. Ich erklärte ihm, dass ich Angst hatte, dass es jemand klaut, und er war dankbar, dass ich es mitgenommen hatte.
Unsere Kinder hatten ihren letzten Schultag und sind jetzt offiziell in den Sommerferien.
In diesem Jahr fahren wir als Familie nicht in den Urlaub. Das liegt an meiner Urlaubssperre, da ich mich noch bis Oktober in der Probezeit befinde.
Dennoch kann ich im Herbst Urlaub machen, was völlig ausreicht.
Unsere Tochter fährt wieder mit einer Gruppe für zwei Wochen nach Dänemark. Meine Frau fährt in der Zeit mit unserem Sohn und einer Freundin zelten.
Ich selbst werde die Wochenenden und Feierabende so gut wie möglich genießen. Da ich aber nur noch einen normalen Job habe und nicht mehr so stark belastet bin, ist das auch nicht so schlimm. Ich hoffe, dass ich in den freien Tagen öfter wandern gehen kann.