Quix mir was

Mein Wandbuddy, der mich schon ca. 35 Jahre kennt, drückte mir bei einem Besuch diese „Visitenkarte“ von mir in die Hand.

Ist das lange her 😊

Quix ….. Das war ein Pager. Damit konnte man mich unterwegs erreichen. Mein Freund und Kollege hatte damals auch einen. Und so sendeten wir uns damit Nachrichten.

Als Jugendliche haben wir uns immer auf der Domplatte mit Inlineskatern getroffen, um dort zu fahren. Und wenn wir wissen wollten, ob der eine Lust und Zeit hat, dann hat der Fragende eine Nachricht mit „4711“ gesendet und der andere mit „1“ für ja und „2“ für nein auf dem Pager geantwortet.

Später hatte ich auch einen TeLMi 🙂 Man was fühle ich mich gerade alt 😉

JVA Ossendorf – umfangreiche Rodung des Geländes / der Grünfläche

Mein täglicher Weg zur Arbeit führt an der JVA Ossendorf vorbei. Letzten Monat wurde die doch recht große Grünfläche um das Gelände gerodet.

Da ich auf Anhieb nichts darüber im Netz finden konnte, habe ich Gemini befragt und die Antwort erhalten, dass:

Die Abholzung der Grünflächen rund um die JVA Köln-Ossendorf (bekannt als „Klingelpütz“) hängt mit einem groß angelegten und lang geplanten Bauprojekt zusammen.

Die Haftanstalt, die 1969 in Betrieb genommen wurde, weist massive bauliche Mängel auf – darunter Asbest-Belastungen, Schimmelbildung, marode Schlösser und rostige Wasserleitungen. Aus diesem Grund wurde beschlossen, die alten Gebäude etappenweise abzureißen und durch einen modernen Neubau zu ersetzen. Der Start für diese massiven Neubauarbeiten war für das Jahr 2026 vorgesehen.

Zudem werden die zum Gelände gehörenden Dienstwohnungen (entlang der Butzweilerstraße) grundlegend saniert und trockengelegt, wofür auch die Außenanlagen und Grünzüge komplett neu überplant werden. Um Platz für die neuen Gebäude zu schaffen, die Baustelleneinrichtung aufzubauen und die Sanierungen durchführen zu können, war eine umfangreiche Rodung des Geländes unumgänglich.

Warum genau bis Ende Februar? Dass die Arbeiten bis Ende Februar abgeschlossen sein mussten, hat einen strengen rechtlichen Hintergrund: das Bundesnaturschutzgesetz. Um brütende Vögel und andere Tiere zu schützen, gilt in Deutschland vom 1. März bis zum 30. September ein striktes Fällverbot für Bäume, Hecken und Sträucher. Wenn Bauherren – wie in diesem Fall der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW – im Laufe des Jahres bauen wollen, müssen sie das Baufeld zwingend vor dem 1. März roden. Daher sieht man gerade im Februar häufig sehr umfangreiche Baumfällarbeiten, bevor die Vogelschutzzeit beginnt.

Ich habe mir die Quellenangaben angeschaut und es scheint schlüssig zu sein.

Ich selbst wohne seit Jahrzehnten in unmittelbarer Nähe der JVA. Ich finde es interessant, dass diese nun saniert wird.

Noch interessanter finde ich, wie man eine solche Baustelle absichert. Nicht nur von außen, sondern auch von innen.

4 Jahre Therapie

In dieser Woche bin ich seit vier Jahren in Therapie. Anfangs habe ich niemandem davon erzählt, heute stehe ich stolz dazu. Denn ich habe es geschafft, meine Angststörung zu besiegen, aus meiner Depression herauszukommen und jeden Tag die Gründe meines Übergewichts zu bekämpfen und mein Leben lebenswerter zu machen. Ich bin mir wieder selbst bewusst. 😉

Es fühlt sich gut an, mein Leben mit anderen Augen zu sehen. Achtsam zu sein und mich nicht mehr über alles zu ärgern oder davor Angst zu haben.

Dieses Jahr wird für mich spannend und eine große Veränderung steht an.

Aktuell beschäftigen mich zwei Themen: Mein eigenes Hamsterrad, aus dem ich wieder verstärkt mit Achtsamkeit ausbrechen will, und die negative Energie um mich herum.

Nächstes Jahr werde ich 50. Früher habe ich meinen Stiefvater belächelt, wenn er sagte, er wolle nicht mit „alten Leuten“ abhängen, die nur über Krankheiten jammern. Heute verstehe ich ihn. In der Reha war ich mit Jüngeren unterwegs – das tat gut, weil sich ihre Themen um das Leben drehten, nicht dagegen.

Mein gleichaltriges Umfeld hingegen suhlt sich oft in einer Pfütze aus Unzufriedenheit. Ich meine nicht die Menschen mit echten Schicksalsschlägen, sondern jene, die in ihrer Negativ-Blase gefangen sind.

Ich kann ihnen nicht helfen. Selbstreflexion ist ein schmerzhafter Prozess, zu dem man selbst finden muss. Früher habe ich meine Opferrolle selbst zelebriert, bis mir durch Therapie klar wurde: Ich bin nicht das Opfer meiner Umstände, ich mache mich oft selbst dazu. Diese Erkenntnis tut weh, aber sie befreit. Heute höre ich zu, ohne die schlechte Laune an mich heranzulassen, und gebe keine ungefragten Tipps mehr.

Ich habe radikal aussortiert: kaum Nachrichten, kein Social Media. Der ständige Konsum von Katastrophen gibt mir ein trügerisches Gefühl von Kontrolle, doch in Wahrheit kontrolliere ich gar nichts. Ich übe mich in bedingungsloser Akzeptanz – gegenüber der Weltpolitik ebenso wie gegenüber meiner eigenen Geschichte. Warum wertvolle Lebenszeit mit dem Hadern über Dinge verschwenden, die ich nicht steuern kann? Ob Weltgeschehen oder Spritpreise:

Es ist, wie es ist.

Arschkarte

Auf dem Weg zur Arbeit gehe ich oft an einer Häuserreihe mit Eigentumswohnungen vorbei. Die Rückseite dieser Häuser bietet immer einen Blick aufs freie Feld.

Über das Kungfu kannte ich jemanden, der dort eine Wohnung besaß. Die Wohnung kostete damals schon rund 500.000 Euro.

Und jetzt haben sie auf das Feld eine neue Schule gesetzt.

Von dem Balkon aus sieht man jetzt kein freies Feld mehr. Nur noch eine Wand. Das ist gut für uns, weil wir eine weitere Schule in der Nähe haben. Für die Menschen, die damals so viel für die freie Aussicht bezahlt haben, ist es jedoch schlecht.

Gut und schlecht

Bis letztes Jahr mochte ich zu Ostern und Weihnachten immer die „billige” Schokolade. Die einfachen Milchschokoladenbeutel für 1 bis 1,50 Euro. Ich weiß nicht warum, aber mir schmeckt sie am besten. Und davon habe ich viel konsumiert. Mindestens eine Tüte am Abend vor dem PC. Mein Übergewicht und meine Diabetes kamen nicht von allein. 🙂

Ich war bei Lidl und habe gesehen, dass sie inzwischen 3 € kosten.

Es ist ein bisschen wie beim Nichtrauchen. Ich bin froh, dass ich das nicht mehr tue. Also rauchen und Schokolade futtern. Neben der Gesundheit bräuchte ich auch einen zweiten Job für die Sucht ……

Projekt Balkon

Letztes Wochenende haben wir das Thema Balkon in Angriff genommen.

Ich bin froh, dass wir einen haben! Bisher habe ich dort viel zu wenig Zeit verbracht. Auch, weil er oft nur als Abstellkammer genutzt wurde.

Wir waren bei Poco, da es dort Gartenmöbel im Angebot gab. Recht schnell haben wir uns für eine gemütliche Sitzgarnitur entschieden.

Das Problem bei unserem Poco ist, dass es bei unserem kein Abhollager mehr gibt. Dafür muss man auf die andere Rheinseite fahren. Nach Porz. Da ich keine Lust hatte, dort auch noch nach einem Mitarbeiter zu suchen, habe ich es online bestellt und dort abgeholt.

Ich bin froh, dass wir einen Kombi haben. Das Paket hätte nicht länger sein dürfen.

Sonntag habe ich die Teile aufgebaut und die Familie den Balkon aufgeräumt und geputzt. Jetzt ist es dort gemütlich.

Die Kiste, wo unser Grill drin ist, wird nun als Tisch genutzt. Die Tage kommt noch eine Abdeckplane für darüber und dann ist es perfekt.

Angenommen

Endlich hatten wir den Brief am Freitag im Briefkasten.

Somit haben wir eine Sorge weniger und freuen uns sehr mit unserer Tochter, dass es geklappt hat. Der nächste ist dann unser Sohn, aber das hat noch zwei Jahre Zeit. 😉

Schreibtischumbau fertig

Mit ein paar Tagen Verspätung kamen nun mein „Schränkchen“ für den Drucker und diverses Zeug. Jetzt bin ich mit dem Umbau fertig und mir gefällt es richtig gut.

Er passt farblich zum Tisch und passt genau darunter. Top!

Neuer Schreibtisch steht

Für Donnerstag letzter Woche hatte ich mir nach Feierabend fest vorgenommen, mich um mein Schreibtisch-Projekt zu kümmern.

Ich wollte nicht einfach nur die Geräte ab- und aufstellen. Ich habe mit dem Abbau des alten PCs begonnen und jede Komponente gründlich gereinigt. Im Laufe der Zeit hatte sich doch schon einiges eingestaubt.

Das hatte schon ordentlich Zeit in Anspruch genommen. Zunächst musste ich alles auf dem Bett lagern.

Dann konnte ich den Tisch abbauen.

Danach ging es an den Aufbau. Dieser ging erstaunlich einfach. Innerhalb einer Stunde war ich durch.

Ich bin froh, mich für die Größe und Farbe entschieden zu haben.

Ich bin noch nicht ganz fertig. Ich kann das Fenster links aktuell nicht öffnen. Rechts steht ein Regal für den Drucker und den PC.

Dafür habe ich mir jetzt einen kleinen Schrank besorgt. Der PC kommt auf den Tisch, der Drucker dann auf das Regal. Alles farblich passend zum Schreibtisch.

Wenn er da ist, gibt es ein Update. 😉

Kurz angegrillt

In den letzten Tagen war es mit rund 18 Grad sehr warm. Es ist kaum vorstellbar, dass es noch vor wenigen Tagen leicht geschneit hat.

Aber wir haben gerade erst Anfang März. Das heißt, um 18 Uhr wird es wieder dunkel und kalt. Unter der Woche bleibt einem als arbeitendem Menschen da nicht lange Zeit zum Grillen.

Ich habe also kurz mit dem Tefal Optigrill auf dem Balkon etwas gegrillt.

Dazu mein Buch zu Ende gelesen und den Feierabend genossen. 🙂

Ich freue mich schon auf die Balkonsaison. Mal schauen, ob ich es dieses Jahr schaffe, ihn mir schön herzurichten.

Schreibtisch mit dem Paketdienst

Mein Schreibtisch wurde mit DPD in zwei Paketen angeliefert. Einer sah so aus:

15 Kilo sind auch ordentlich.

Zu Hause habe ich ihn kurz überprüft, aber die darin befindliche Polsterung hat geholfen, dass die Platten keine Beschädigungen hatten. Morgen wird er aufgebaut 😉 Das wird ein Projekt.

Neuer Schreibtisch

Seit meiner Reha bin ich nicht nur viel zu Fuß unterwegs, sondern stehe auch bei der Arbeit viel an meinem Schreibtisch. Fast 80 % meiner Arbeitszeit. Ich kann nicht mehr lange sitzen.

Dafür hatte ich mir damals einen Aufsatz geholt, der meine Monitore und Tastatur hochfährt, da die Schreibtischgruppe nicht einfach durch höhenverstellbare Schreibtische ersetzbar war.

Zu Hause sitze ich immer noch am PC. Das stört mich mittlerweile sehr, weshalb ich beschlossen habe, mir einen höhenverstellbaren Schreibtisch zuzulegen.

Ich musste erst mal im Archiv suchen, wann ich meinen alten gekauft hatte, und habe sogar noch Fotos dazu gefunden. Im April 2016 habe ich ihn gekauft.

Für 99 € hat er die letzten 10 Jahre eindeutig tapfer durchgehalten.

Das Ganze war noch in unserer alten Wohnung. Ein Umzug und viele Stunden Arbeit und Zocken stecken darin, 😉 sogar eine überlebte Pandemie. 😉

Vermutlich wird ihn mein Sohn für sein Zimmer erhalten oder wir verschenken ihn einfach weiter.

Mein Wunsch für den neuen Schreibtisch war, gleich einen großen zu nehmen. 180 cm × 80 cm. Da wird es schon eng in der Auswahl. Dann war ich bei den gängigen Möbelhäusern und entschied mich am Ende für einen vom Ikea. Der war mit 599 € am günstigsten.

Montags sprach ich mit einem Kollegen darüber, der mir erzählte, dass er seit zwei Jahren einen von Amazon hat, er mit diesem immer noch sehr zufrieden ist und er nur einen Bruchteil kostet.

Ich schaute mir die Schreibtische an und entschied mich für diesen:

https://www.amazon.de/dp/B0FHB1FB8Q

Der Unterschied ist, dass er aus drei statt einer Platte besteht. Mal schauen, wie die Qualität ist und ob er etwas taugt. Sonst werde ich ihn zurücksenden und mir den von IKEA holen.

Da mein Kollege aber begeistert davon ist, werde ich ihn mal ausprobieren.

In diesem Zusammenhang habe ich gerade festgestellt, dass mein Drehstuhl inzwischen auch schon elf Jahre alt ist. Den hatte ich damals gebraucht gekauft.

Ich hoffe, er hält noch weitere zehn Jahre. Bis heute nicht durchgesessen und immer noch gemütlich 😉

Erste Wanderung

Da das Wetter am Sonntag schön war, besuchte ich spontan meinen Wanderfreund, um eine ausgiebige Spazierwanderrunde zu machen. Dieses Mal ging es über Mühlheim an den Rhein, dann weiter nach Leverkusen über Flittard und schließlich wieder zurück.

Meine Uhr zeigte 21.000 Schritte und 14 Kilometer an.

Hier ein paar Impressionen.

Das war ein schöner Einstieg in die Spazierwandersaison 2026! Ich bin gespannt, wohin es mich dieses Jahr überall hinverschlägt.

Zu verschenken Kiste – Deko

Am Abend habe ich mit unserer Tochter eine ihrer Freundinnen nach Hause gebracht. Auf dem Rückweg haben wir diese Deko-Sachen gefunden.

Über den Rahmen hat sich unsere Tochter sehr gefreut. Der Blumentopf ist mein Ding. Der kommt auf meinen neuen Schreibtisch. Darüber schreibe ich aber noch 😉