Es war noch hell draußen, ich war auf dem Weg nach Hause, da sah ich den wirklich schönen Mond.
Im Zoom gab es verständlicherweise nur noch Pixelmatsche.
Aber mit einer richtig guten Kamera an einem richtigen Ort hatten Fotografen gestern bestimmt ein richtig gutes Objekt. Ich weiß gar nicht, warum mich der Mond so anzieht. Warum ich ihn so gerne ansehe, wenn ich ihn sehe, und warum ich ihn von hier aus „schön“ finde.
Vielleicht ist es der tiefe Wunsch bei der Sternenflotte, ferne Planeten zu entdecken. Vielleicht schaue ich zu viel Star Trek 🤣
Jemand hat sich ein hochauflösendes Mondbild genommen, die Auflösung stark heruntergerechnet und das Ganze zusätzlich weichgezeichnet. Am Ende blieb nur noch ein kleines, unscharfes Abbild des Mondes, auf dem man gerade noch die groben dunklen Mare erahnen konnte.
Dann hat er alle Lichter im Raum ausgeschaltet, das unscharfe Bild auf dem Monitor angezeigt und es mit einem Galaxy S23 Ultra abfotografiert.
Das Ergebnis war bemerkenswert: Die Kamera hat aus dieser verwaschenen Vorlage ein deutlich schärferes Bild erzeugt, mit sichtbaren Details, die in der ursprünglichen Version gar nicht mehr vorhanden waren. Das zeigt sehr deutlich, dass die Kamera nicht „nur“ fotografiert, sondern bekannte Strukturen des Mondes algorithmisch ergänzt.