Ich habe die Tage von der Uni meinen Bescheid erhalten, dass ich typisiert worden bin.
Etwas komisch ist es schon, wenn man darüber nachdenkt. Das ist wie abberufen zu werden.

Ich kann heute Morgen oder erst nächstes Jahr plötzlich Post oder einen Anruf erhalten, in dem ich zu einer Spende aufgerufen werden. Sozusagen plötzlich aus dem Nix.
Aber ich mache es gerne.
Was ich schade finde, ist dass man im Nachhinein nicht seinen Empfänger kennenlernen kann.

Beim Typisieren meinte die Krankenschwester, das die Leute aber immer tierisch Stolz und mit einem Gefühl hier raus gehen, wenn Sie Ihren Knochenmark gespendet haben. Sie wissen ja, dass sie damit ein Leben gerettet haben.

Etwas später viel mir ein, das dies eigentlich auch auf mein Blutspenden zutrifft. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Leben ich seit 10 Jahren mit meiner regelmäßigen Blutspende gerettet habe.
In meinem Freundeskreis benötigte erst vor kurzem jemand sehr viele Blutkonserven.
Da ist es gut zu wissen, das man vielleicht auch damit demjenigen das Leben gerettet hat.

7 Kommentare
  1. Glenn
    Glenn sagte:

    Lasse mich, aufgrund deines postings nächste Woche mal informieren. Soll in der Schweiz anscheinend viel zu wenig Männer haben, die das machen. Und nun bräuchte ein Bekannter von mir eine Spende und sie finden nichts passendes.
    Danke für deine Berichte!
    Grüsse von einem stillen Stammleser aus der Schweiz 🙂

    Antworten
    • Heiko
      Heiko sagte:

      Ich war mit meinem Arbeitskollegen da und wir beide haben unser Schreiben so ca. 2-3 Wochen später bekommen. Ich würde bei der nächsten spende einfach noch mal fragen.

      Antworten

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