11 Juli 2011

Ärgerlich

Am Wochenende, genauer gesagt am Samstag, war ich mit Freunden auf einem Junggesellenabschied.

An sich ein cooler Abend. Hat echt Spaß gemacht.

Was leider nur ärgerlich war, war die Verköstigung von unserer 12 Mann Truppe.

Wir haben in einem Brauhaus 12 Plätze reserviert. Gebucht wurde dann 3x dann dieses hier:

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Das machte dann 30 Euro pro Person.
Nicht zu viel und nicht zu wenig, wenn es genug zu Essen gegeben hätte.
Jeder bekam von uns zum Anfang einen Teller mit 3 Spareribs Teilen.

Erst rund 40 Minuten später gab es dann für alle 12 Mann nur noch drei neue Teller mit jeweils 5 Spareribsteilen drauf.
Eine Stunde später gab es dann nur noch 2 Teller und eine halbe Stunde später nur noch einen Teller.

Alle versuche das zu beschleunigen, schlug auf taube Ohren. Als wir dann kurz vor Ende waren, kam der Kellner dann mit noch mal 2 Tellern. Da hatten wird dann keinen Hunger mehr.
Für mich frei nach dem Motto: Wenn sie sich beschweren – das es zu wenig war, dann zeige ich auf die 2 Teller und weise auf das hin was jetzt noch dort liegt und übrig geblieben ist.

Auch die Qualität des Essens ließ echt zu wünschen übrig. Die erste Fuhre war sehr lecker. Danach wurde es immer schlechter. Die haben diese wohl laut Kellner samt Soße in den Backofen getan. Das hatte zur Folge das am Ende die Soße nur noch ein Bröckliger Hauch von nix war, weil diese komplett verbrannt war.

Die Begründung des Kellners war dann, das wäre nur passiert weil so viel zu tun war.
Na ja, es gab zwar noch einen Junggesellenabschied aber mehr war nicht los. Und auch anhand der Reservierung sieht man so was ja auch vorher.

Nun war der Kellner sehr Beratungsresistenz und wir wollten uns den Abend nicht kaputt machen und haben uns damit abgefunden. Zwar rechnet meiner Meinung nach auch ein Laden mit so was, aber dafür gibt es ja zum Glück Bewertungsportale im Netz!



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Verfasst Juli 11, 2011 von Heiko in category "Privates

2 COMMENTS :

  1. By Andre on

    Kölner Brauhäuser sind eine Ansammlung von gelebter Kundenunfreundlichkeit, die als „urig“ und „typisch Kölsch“ verkauft wird.

    Wo sonst würde man sich von uninteressierten Kellnern und arrroganten Köbesen freiwillig beleidigen und ignorieren lassen…?

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  2. By Marco on

    @Andre: Z.B. in Münchener Biergärten/auf dem Oktoberfest oder in Frankfurt Ebbelwoi-Kneipen.
    Es scheint also in der Tat so zu sein, dass überall, wo etwas „urig“ oder „rustikal“ ist, gleichzeitig ein Wettbewerb um die unfreundlichste Bedienung läuft. Das gehört offenbar dazu…

    Antworten

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