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Den Sonntag habe ich genutzt überfällige Gartenarbeit zu erledigen.

Unkraut zupfen, Tomatenpflanzen entgeizen und etwas zu ernten.

Die Spitz Paprikas sind so gut wie fertig und können in wenigen Tagen geerntet werden.

Insgesamt sind wieder 4 Zucchinis gewachsen, die auch nächste Woche geerntet werden müssen.

Die Karotten sind was komisch gewachsen, dafür aber groß und lecker geworden.

Der Kohl wächst weiter, obwohl ihn die Tauben eingangs angefressen hatten und ich dachte daraus wird nichts mehr.

Da habe ich ja die Theorie, dass die Tauben durch den Lockdown im März und April auf den Straßen nichts zu essen bekommen haben. Jetzt, wo die Straßen voll sind, müssen sie nicht mehr zu uns. Ich habe auch keine Taube mehr hier gesehen.

Die dicken Paprikas wachsen auch fleißig.

Und sogar eine Wassermelone ist rausgekommen.

Die letzte Rote Bete habe ich auch geerntet und verkocht.

War zwar alles sehr aufwendig, aber auch ertragreich. So habe ich nächste Woche gesund Kost für meine Arbeit dabei 😉

In meinem Garten habe ich unter anderem Rote Bete gepflanzt.
Ich muss ehrlich gestehen, ich kannte die nur fertig aus dem Glas.

Nun stand ich dort und vermutete, dass die fertig ist.

Sieht so fertige Rote Bete aus?
Sieht Rote Bete überhaupt so aus?

Egal, nun war sie schon mal draußen,
also nahm ich sie mit und las im Internet,
was ich nun überhaupt damit machen muss.

Zuerst unten die Wurzel und oben die Blätter wegschneiden.
Nun die Dinger sauber bürsten und in den Kochtopf.

Eine Stunde kochen, dann lässt sich die Schale einfach entfernen.
Fertig und lecker 😉

Wieder was dazu gelernt und meine erste eigene Rote Bete hergestellt 😉

Wenn heute Abend nicht wieder alles drunter und drüber geht, kann geerntet werden.

Ein wenig Stolz bin ich ja schon auf den Ertrag 😉

Der Begriff „Urbanes Gärtnern“ war mir bis dato nicht bekannt. Das Gärtnern in Großstädten.

Einer der gründe, warum ich weiterhin hier wohne, ist das wir innerhalb unserer Genossenschaft nachbarschaftlicher Wohnen als woanders. Man kennt und grüßt sich.

Aber auch, weil es solche Projekte wie das folgende gibt.

Und unser „Vermieter“ hat sich was schönes bei unseren großen Innenhöfen einfallen lassen.
Anstatt einfach eng zu bebauen,

hat man rund 200qm Platz pro Innenhof gelassen, um diesen mit allen Mietern zu bepflanzen.

Dies ist für uns Genossenschaftsmitglieder kostenlos. Nur das, was wir zum Gärtnern benötigen, muss selber angeschafft werden. Gestern haben sich alle interessierten Mieter in zwei Gruppen getroffen und sich besprochen.

Wir haben das Glück einen Geräteschuppen zu bekommen. Den gehe ich morgen abholen und Samstag bauen wir ihn gemeinsam auf.

Danach werden wir zusammen die Grundstücke untereinander vergeben.

Ich habe keinen grünen Daumen, aber ich freue mich schon mit den Kindern dort Gemüse zu verpflanzen und vielleicht habe ich da ein Hobby, bei dem ich abschalten kann und an die frische Luft komme 😉