17 September 2012

E10

Laut Ford Hotline, kann jedes Ford Auto ab Bj. 92 (mit Ausnahme einer Mondeo Serie) problemlos E10 tanken.

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Aber der Ford Mitarbeiter sagte mir auch, daß der Motor dann nicht mehr so Leistungsfähigkeit ist und dadurch mehr Sprit braucht. Ich teste das jetzt mal aus. Dafür gibt es die App „mein Auto“. Mal schauen was raus kommt. Bezüglich der Motorleuchte habe ihm Donnerstag einen Werkstatt Termin.

Via Handy



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Verfasst September 17, 2012 von Heiko in category "Privates

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Heiko

10 COMMENTS :

  1. By Andreas on

    Du weißt schon, dass E10 der größte Schwachsinn ist? Gewonnen aus Pflanzen, deren Anbauplatz unsinnig Platz verschwenden und auf dem man lieber nachhaltig sinnvolle Dinge anbauen könnte…?

    Ich vermute du wirst Leistungs- und Verbrauchstechnisch kaum Unterschiede merken…

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  2. By Tux2000 on

    Normales Super darf mittlerweile mit bis zu 5% Ethanol gepanscht werden. Im „Super E10“ sind bis zu 10% Ethanol erlaubt. Nochmal zum mitmeißeln:

    „Super“: 95% bis 100% „echtes“ Benzin (mit Additiven) plus 5% bis 0% Alkohol (Ethanol)
    „Super E10“ 90% bis 100% „echtes“ Benzin (mit Additiven) plus 10% bis 0% Alkohol

    Mit anderen Worten: Man kann problemlos die selbe Brühe aus 95% Benzin und 5% Alkohol als teures Super und als billiges E10 verkaufen, und das passiert gelegentlich auch.

    Die meisten Motoren haben mit dem Alkohol kaum Probleme, außer dass das Zeug nicht so viel Energie enthält wie Benzin. Das Problem sind andere Teile: Auf Benzin abgestimmte Gummidichtungen werden vom Alkohol beschädigt, das leicht hygroskopische Ethanol zieht Wasser in den Tank, das wiederum Metallteile angreift und natürlich die Verbrennung stört. Wenn der Hersteller E10 freigibt, sind Leitungen und Dichtungen bereits für diese Probleme vorbereitet (nicht weiter verwunderlich, fährt man doch in Südamerika die selben Autos teilweise mit reinem Ethanol).

    Das gepanschte Benzin hat insgesamt einen leicht geringeren Energiegehalt. So lange Du aber keinen Rennwagen mit Formel-1-Technik (und inbesondere Tonnen von aktiver Meßtechnik) fährst, fällt Dir das überhaupt nicht auf. Allein schon deshalb, weil dein Motor (mutmaßlich) eine elektronisch geregelte Einspritzanlage hat, die ziemlich massiv in das Verhalten des Motors eingreift, um lästige Details wie Motortemperatur, Lufttemperatur, Sauerstoffgehalt der angesaugten Luft, Abgasqualität und nicht zuletzt Benzinqualität vor dem Fahrer zu verstecken.

    Merke: „Super“ ist ein Mindeststandard. Markensprit ist in der Regel besser als die Norm, Billigsprit meistens auch, aber eben manchmal auch „nur“ Normqualität. Analog gilt das auch für Diesel, aber anders als beim Diesel merkt ein normaler Autofahrer diese Qualitätsunterschiede nicht.

    Die „normale“ Streuung beim meßbaren Spritverbrauch dürfte bei sehr gleichmäßiger Nutzung bei vielleicht 0,5 l/100 km liegen, wenn Du das Auto sehr unregelmäßig nutzt, kann der Spritverbrauch auch mal um 2 l/100 km oder mehr schwanken. E5 vs. E10 bringt vielleicht 0,05 l/100 km, vielleicht auch 0,2 l/100 km. Das geht also in den alltäglichen Schwankungen unter.

    Wenn Du ernsthaft Sprit sparen willst, fängst Du damit an, den Reifendruck um 0,1 bis 0,2 bar über die Herstellervorgabe aufzupumpen und das ganze unnötige Gerümpel aus dem Auto rauszuschmeißen, dass sich im Laufe der Zeit ansammelt. Warndreieck und Verbandskasten mußt Du dabei haben, Schminkköfferchen, Ersatz- und Ersatz-Ersatz-Schuhe, drei Sätze Ersatz-Glühlampen, Fahrradträger, Dachgepäckträger nicht. Ein Glücksbringer ist ok, 200 kg Plüschtierchen in jeder freien Ritze nicht.

    Spritspartraining schadet auch sicher nicht. Aber einfach vorausschauend fahren, frühzeitig hochschalten (bei 2000 U/min) und möglichst mit dem Motor bremsen (nicht auskuppeln, sondern die Elektronik die Benzinzufuhr abschalten lassen) spart schon eine Menge Sprit. Ganz nebenbei spart das auch reichlich Bremsbeläge. Im Notfall haust Du natürlich bitte trotzdem voll auf die Bremse (oder das Gaspedal, je nach Situation).

    Und mal am Rande: Auf einer nur 2 bis 3 km kurzen Strecke auf 100 km/h beschleunigen zu KÖNNEN ist schön, nur wenn man am Ende auf 50 km/h runter muß, fährt man besser die ganzen 3 km mit nur 80 km/h. Das dauert schlimmstenfalls 30 Sekunden länger, braucht aber deutlich weniger Sprit und Bremsmaterial.

    Tux2000

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  3. By Gerd on

    Sorry aber kenne einige Autofahrer die E10 nur 1x getestet haben und nachweislich wegen E10 der Wagen ALU Motorblock und Dichtungen defekt waren. Motorschaden 🙁
    Wenn du einen Tankwagenfahrer in deinen bekannten Kreis hast dann frag den mal zu E10.
    Die greifen sogar die Tankwagen Dichtungen an.

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  4. By Blogolade on

    Unser altes Auto vertrug angeblich auch E10. Aber der Motor war damit direkt spürbar lauter und unruhiger. Der Verbrauch stieg dadurch so arg an, dass sich die Ersparnis kein Stück rechnete. So schnell wie man der Nadel beim Fallen zusehen konnte, haben wir mit E10 deutlich mehr tanken müssen als mit dem Super E5. Angeblich sinds nur 5% Unterschied aber die waren mit dem alten Auto wirklich deutlich spürbar.
    Inzwischen hatten wir einen Motorschaden. Ich mag kein E10 mehr.

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  5. By Julia on

    Mein alter Citroen (60PS) und mein neuer Golf (160PS) vertragen beide E10, ohne Leistungsverlust und ohne Verbrauchserhöhung.
    Und bei den heutigen Spritpreisen muss man manchmal einfach aufs Geld achten. Nur bei Langstrecken, wenn ich zum Beispiel nach Hause fahren (Wo die Globustankstelle übrigens meine Stammtankstelle ist <3) tank ich meinen Golf mit Super Plus 😉 Alles ein riesiges Theater, als ob ein paar Mal tanken mit Benzin was einfach mehr Alkohol enthält schon ein Motorschaden bekommt… Ich glaubs kaum. Ein Auto geht ja nicht von heute auf morgen einfach kaputt.
    Aber das ist einfach nur eine der vielen Diskussionen wo jeder seine eigene Meinung hat und die meisten Deutschen haben einfach gerne recht. 🙂

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  6. By Tux2000 on

    @Gerd: Natürlich schadet „echtes“ E10 ungeeigneten Kraftstoff-Systemen und Motoren. E5 alias „Super“ ist schon schlimm genug. Worauf ich (teilweise) hinauswollte ist, dass E10 nicht zwingend 10% Ethanol enthalten muß, es dürfen auch mal 5% sein, und damit ist das exakt die selbe Brühe, die aus der „Super“-Zapfpistole nebenan herauskommt, nur billiger.

    In meinen 1991er BX kommt jedenfalls kein E10 rein. Citroën sagt ganz klar, dass die Autos erst ab Baujahr 2000 E10 vertragen, und selbst die nicht ohne Ausnahmen (C5).

    @Julia: Die Motorleistung sagt leider absolut gar nichts darüber aus, ob dein Citroën E10 verträgt, s.o. Bei VW sind auch noch 2006 Autos vom Band gelaufen (Lupo, Polo, Golf IV, Golf V, Bora, Touran), die laut VW kein E10 vertragen. Die DAT hat eine lange Liste mit Herstellerfreigaben und Hersteller-Hotlines unter http://www.dat.de/e10liste/e10vertraeglichkeit.pdf ins Netz gestellt.

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