Schritte Serie unterbrochen

Auch wenn ich froh über die OP bin und mich freiwillig dafür entschieden habe, bin ich dennoch etwas traurig darüber, dass ich meine Schritt-Serie unterbrechen muss. 😉

53 Tage lang ging ich nun schon täglich 10 000 Schritte. Am Tag der OP bin ich zu Fuß zum Krankenhaus (ca. zwei Stunden) spaziert. Um ein letztes Mal die 10.000 zu erreichen.

Jetzt werden es ein bis zwei Wochen weniger sein, was in Ordnung ist, mich aber dennoch innerlich etwas fuchst. Aber ein Ende bzw. ein erneuter Anfang ist ja abzusehen.

Eine Nacht im Krankenhaus

Ich bin eine Nacht im Krankenhaus geblieben. Ich hätte zwar auch nach Hause fahren können, aber dann hätte ich am nächsten Morgen wieder dorthin gemusst, um die Drainage zu entfernen. Also blieb ich dort.

Mein Vorgespräch fand zwar in Ehrenfeld statt, die Operation musste aber in der Innenstadt durchgeführt werden. Auch die Nacht danach verbrachte ich in Ehrenfeld.

Meine letzte Operation hatte ich mit 18 Jahren. Dabei wurden mir alle vier Weisheitszähne unter Vollnarkose gezogen. Danach hatte ich keine weiteren Eingriffe mehr.

Für mich war es quasi neu. Ich stellte mich vor, bekam ein OP-Hemd und musste mich umziehen. Anschließend musste ich im Zimmer warten. Dann wurde ich auf eine Liege gelegt und von Raum zu Raum geschoben. Es sah aus wie in einem Film, wenn die Kamera Richtung Decke schaut und man nur die Decke mit den Leuchtstoffröhren vorbeirauschen sieht.

Das Narkosemittel war toll. Ich bin schnell weg gewesen, und als ich aufgewacht bin, ging es mir richtig gut. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich etwas von Star Trek geträumt hatte. Während des Erwachens war ich richtig gut gelaunt und leicht euphorisch.

Danach ging es via Krankentransport nach Ehrenfeld. Dort bekam ich dann auch mein erstes Essen. Ich durfte seit dem Abend davor nichts essen.

Nach so einer langen Zeit haben die Krankenhaus Ravioli richtig lecker geschmeckt. 🙂

Ich war mit zwei anderen im Zimmer, die es deutlich härter getroffen hatte. Ich bat meine Frau, mir Ohrstöpsel mitzubringen, da ich eine laute und unruhige Nacht befürchtete. Ich selbst habe sehr gut geschlafen, ganze neun Stunden am Stück. Und das trotz Drainage.

Bereits um 7 Uhr am nächsten Morgen gab es die Visite des Arztes mit Fotoshow und Entfernung aller Zugänge an meinem Körper. Kurz darauf folgte das Frühstück.

Danach gab es kurz Physiotherapie und die Entlassungspapiere. Seitdem bin ich zu Hause und erhole mich.

Ich bin überraschend mobil und komme mit den Krücken ganz gut zurecht. Am Freitag habe ich einen Nachsorgetermin beim Orthopäden. Ab nächster Woche Mittwoch kann ich die Krücken auch wieder weglassen.

Ich bin wirklich froh und dankbar, dass alles so gut verlaufen ist.

Erfolgreiche Operation

Die Knieoperation war erfolgreich. Im Nachgang zeigte mir der Arzt die Fotos.

Es war gut, dass ich da war. Ich hatte überall „Sandkörner“ im Knie, die wie Sand im Getriebe waren. Das verursachte nicht nur reizungen, sondern auch weiteren Abrieb.

Die wurden entfernt und die Teile des Kniegelängs geglättet.

Die Zyste musste nicht entfernt werden, dafür hat man einen Riss im Meniskus gefunden.

Eine Woche muss ich nun noch etwas mein Knie schonen, auf Krücken gehen, und dann bin ich wieder fit.

Arthroskopie des Kniegelenks

Angefangen hatte alles mit Knieschmerzen im Mai 2024, nach einer längeren Wanderung.

Seitdem habe ich viele Physiotherapien, Schmerztabletten, eine Reha und ein MRT hinter mir.

Aber es wurde nie wirklich besser. Bis heute konnte nichts Eindeutiges festgestellt werden. Anfang Januar wurde ich von meinem Orthopäden zur Zweitmeinung ins Krankenhaus geschickt. Dort wurde eine Arthroskopie des Kniegelenks angeordnet.

Zum einen wird der Meniskus geprüft, zum anderen muss eine Zyste oder ein Knorpel überprüft und gegebenenfalls entfernt werden. Die Untersuchung findet heute statt. Während dieser Beitrag online geht, befinde ich mich wahrscheinlich schon im OP-Saal. Laut den Ärzten ist so etwas in 20 Minuten erledigt und ich werde schon in wenigen Tagen wieder normal gehen können.

Ich bin gespannt und tatsächlich etwas aufgeregt. Das letzte Mal wurde ich vor 30 Jahren operiert, als mir im Krankenhaus alle vier Weisheitszähne gleichzeitig gezogen wurden.

Münzen reiben

Durch die digitalen Zahlarten kommt es bei mir nur noch kaum vor, dass ich Münzen in einen Automaten stecken muss.

Ich stand in der Straßenbahn vor dem Automaten, weil nirgendwoanders Platz war, und beobachtete den Fahrkartenautomaten.

Ich war verwundert, dass es für das Münzenrubbeln sogar eine eigene Fläche gab.

Aber dann dachte ich mir: besser, als dass man auf Automatenschicht kratzt. Wahrscheinlich hat man diese Metallfläche auch deswegen dahin montiert.

Und dann sah ich, dass es daneben immer noch Helden des Alltags gibt, die es schaffen, auf dem Rest des Automaten zu kratzen.

Fehlende Uhrzeit

Ich weiß nicht, ob das so gewollt ist oder einfach nur Unfähigkeit. Als ich letztes Wochenende meinen Besuch am Bahnhof abgeholt habe, ist mir aufgefallen, dass auf den Anzeigetafeln keine aktuelle Uhrzeit angezeigt wird.

Das wäre bei den Informationen allerding hilfreich.

Arabische Leibspeise – Kibbe

Letztes Wochenende haben wir die wegen Krankheit ausgefallene Familienfeier von Silvester nachgeholt. Meine Schwägerin hat extra Kibbe für mich gemacht.

Unter den arabischen Gerichten mein liebstes Essen. Da hat es auch nicht geholfen, dass ich zu Fuß rund 2 Stunden nach Chorweiler spaziert bin. Die Waage hat der Abnahme eine Absage erteilt 😉 Aber das war es wert. 😊

Und wieder rauf

Am Wochenende hatte ich erneut Besuch von einer sehr lieben Person, welche ich in der Reha kennengelernt habe. Sie wollte beim letzten Besuch in den Dom und auf den Dom.

Aber als wir Ende November vor dem Dom standen, standen dort gefühlt 150 Personen in einer Schlange davor.

Also haben wir es diesen Sonntag erneut gewagt. Dieses Mal gab es gar keine Schlange.

Noch gar nicht so lange her, als ich mit unserer Tochter da hoch bin. Aber ich merkte gleich, dass ich heute deutlich besser im Training bin. Ich bin da recht solide hochgekommen.

3D Druck – Kaffeevollautomat Bohnenfach

Nach Weihnachten ist es ruhiger geworden bei meinen 3D-Druckern, was meinem Alltag geschuldet ist. Aber ich habe dennoch einiges gedruckt.

In meinem Freundes- und Familienkreis haben viele einen Kaffeevollautomaten. In den letzten Wochen habe ich ihnen eine Freude bereitet, indem ich ihnen eine Erweiterung für das Bohnenfach gedruckt habe. So passen nicht mehr nur 150 g, sondern ein ganzes Kilo hinein.

Die gibt es bei den einschlägigen 3D-Druckvorlagenseiten für fast jedes gängige Modell.

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