Schlagwort: bewegung

Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich angefangen habe viel zu gehen.

Hier mal eine kleine Rückschau:

Die Lücke da zwischen kommt dadurch, dass ich die neue Amazfit Bip S getestet habe.
Bis auf die freien Tage bin ich jeden Tag mindestens 10.000 Schritte gegangen.

Vorher kam ich auf 2000~3000 Schritte am Tag.

Jetzt, morgens zur Arbeit hin und auch wieder zurück. Rund 30 Minuten für 3 Kilometer hin und noch mal zurück.

Anfangs musste ich mich quälen, mittlerweile laufe ich gerne. Wenn ich keine Termine habe und es trocken bleibt, dann wird noch einiges dazu kommen.

Zu der plötzlichen Bewegung kommen verschiedene Faktoren. Das eine war Eingangs die Motivation von meinem Freund und Kollegen, der dies schon länger so macht.

Dann kam Corona und ich hatte nach Feierabend Zeit in Ruhe nach Hause zu gehen.
Auch um einfach noch mal ruhe zu haben, zwischen der Arbeit und den der Familie.
Die Zeit werde ich mir jetzt auch nach Corona nehmen.

Dann habe ich mir neue Kopfhörer gekauft, die ich nur empfehlen kann. Soundcore Life P2.
Ich höre meine Lieblingsmusik über Mixcloud und damit vergeht die Zeit beim Gehen wie im Flug.

Meine Knochen tragen noch lange kein Laufen, aber das Gehen macht ihnen nichts.
Mittlerweile gehe ich den Weg in 30 Minuten, anfangs brauchte ich noch 40~45 Minuten.

Beizeiten brauche ich mal neue Schuhe und eine Lösung für trockene T-Shirts auf der Arbeit, aber das sind geringere Sorgen 😉

Privates

Meinen Roller habe ich nun 4 Jahre schon.

Fast 10.000 Kilometer sind es auf dem Tacho.

Seit rund anderthalb Jahren versuche ich immer wieder mal mit meinem Fahrrad meine Erledigungen zu machen.

Auch versuche ich damit immer wieder zur Arbeit zu fahren.
Aber der innere Schweinehund siegt und ich nutze zu 99, 99% meinen Roller.

Da bin ich ehrlich, spätestens wenn ich den ersten guten Gegenwind habe, habe ich keine Lust mehr.

Anfang des Jahres hatte ich einen Artikel gelesen, indem geraten worden ist, dass übergewichtige Menschen sich ein E-Bike zulegen sollen.
Dem ganzen stand ich skeptisch gegenüber und hakte es für mich erst mal ab.

Aber ich bin an einer Gewichtsklasse angekommen, in der ich mich zwingen muss etwas zu tun.
Roller verkaufen und mich auf das Fahrrad zwingen? Nö, dafür reicht meine Motivation nicht.

Auch habe ich schnell Probleme mit meinem Knie bekommen.

https://www.derheiko.com/knie-diagnose/

Das wiederum meinem Gewicht zu verschulden ist.

Und so bin ich dann vor 2 Wochen einfach mal in einen Fahrradladen und habe mich beraten lassen.
Nachdem ich die ersten Modelle gefahren bin, war ich sehr angetan.

Treten muss man selber, man wird eben nur unterstützt, wenn man Gegenwind oder Steigungen hat.
Und das ist genau das, was ich benötige.

Die letzten zwei Monate habe ich dann mit mir gehadert, ob ich diesen Schritt wagen sollte.
Für mich war klar, sobald ich ein E-Bike habe, muss der Roller weg.

Nun habe ich mich für ein E-Bike entschieden.
Dieses organisiere ich zusammen mit meinem Arbeitgeber über Businessbike.
Quasi ein Arbeitgeber Leasingbike.

Mein Roller und mein altes Fahrrad sind schon verkauft und gehen in den nächsten Tagen weg.

Ich werde davon nicht wirklich viel abnehmen, aber darum geht es mir auch nur Zweitrangigkeit.

Zustand jetzt: Ich stehe auf, gehe zum Roller – fahre zur Arbeit und sitze 8 Stunden – fahre mit dem Roller nachhause und sitze wieder.
Mit den Kindern bewege ich mich zwar mehr, aber es hält sich in grenzen.

Wenn ich nur noch ein Fahrrad habe, dann muss ich zumindest jeden Tag zur Arbeit hin und zurück.
Dann muss ich alle Erledigungen damit machen und bewege mich zu 100% mehr als jetzt.

Da dieser Vertrag mit meinem Arbeitgeber für mindestens drei Jahre geht und auch kein Roller mehr da sein wird,
habe ich auch keine Alternative mehr.

Leider kommt es erst Anfang Oktober. Ich freue mich aber schon darauf.

Privates