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Gestern ist mein Regenschutz für meinen Fahrradhelm angekommen.

Heute musste er das erste mal hinhalten. Damit blieb zumindestens während des Regens mein Haar trocken 😉 Allerdings habe ich mich gegen einen Neongelben Bezug entschieden, da ich schon eine Warnweste trage und ich diese neongelben Kopfteile dann doch zu strange für mich finde 😉

Da ist schon ein Jahr wieder vorbei.
Ein Jahr habe ich mein E-Bike schon und bereue es immer noch nicht.

In meiner Elternzeit bin ich nicht damit gefahren, daher kommen in 10 Monaten 2200 Kilometer zustande. Das liegt daran, dass ich alles mit dem Fahrrad abfahre. Zum Sport, zum Einkaufen und zu Arbeit.

Müde bin ich geworden, was die Diskussionen angeht, das es kein richtiges Radfahren ist. Von 0 Kilometer Bewegung auf 2000 Kilometer Bewegung ist mit und ohne Unterstützung der richtige Weg gewesen. Klar würde es mir noch mehr helfen, ohne Unterstützung zu fahren, aber dann bliebe das Fahrrad liegen. Da kenne ich meinen inneren Schweinehund zu sehr. Und schlanker würde es mich auch nicht machen. Bevor ich meinen Führerschein 2011 gemacht habe, bin ich alles mit dem Fahrrad abgefahren. Und wog 130 Kilogramm.

Gerne würde ich mehr Radtouren machen, aber dafür müsste ich mehr raus aus Köln. Dafür bräuchte ich dann eine Anhängerkupplung und Fahrradhalter fürs Auto. Kostet beides zusammen rund 700 Euro. Das ist es mir dann nicht Wert. Aber wenn ihr euch überlegen solltet auch mal ein E-Bike zuzulegen, dann macht das! Es tut gut!

Am Samstag bin ich bei schönstem Wetter mit meinem Freund und Kollegen eine Radtour um Köln gefahren.

Dafür habe ich mir die App Komoot runtergeladen.
Die hat uns Ecken in Köln gezeigt, die kannten wir gar nicht 😉

Für die erste Runde mit dem neuen Bike, war es eine schöne Fahrt.
Wir sind vom Bilderstöckchen über Longerich nach Fühlingen.
Von dort nach Merkenich den Rhein entlang bis zur Bastei und dann von dort Richtung nach Hause.

37 km hatte ich auf dem Tacho, als ich zuhause ankam.

Das Rad hat einen Eco, Sport, Power und Ultra Modus.
Im Eco kommt es laut Anzeige 120 km weit. Im Ultra „nur“ noch 60 km.

Allerdings bin ich zu 90% der Strecke nur im Eco Modus gefahren.
Das reicht auch. Es unterstützt dann nur, wenn man abbremsen muss – um wieder schneller zu werden.

Wer der Meinung ist, das man beim E-Bike nicht treten muss, der kann gerne meine Nassen Klamotten abholen.
Der Vorteil für mich beim E-Bike ist, das ich relativ zügig schnell bin.
Ab 25 km/h ist eh Schluss, dann muss man selber treten.

Das, wo sich ein E-Bike bemerkbar macht ist, wenn man viel Berg auf und ab fahren muss, so wie Stop und Go in der Innenstadt.
Da fahre ich dann auch im Sport oder Ultra Modus. Um schnell von der Ampel los zu kommen und um besser überholen zu können.

Meine Kniescheibe dankt es mir. Weil die tut mir selbst jetzt nach 37 km nicht weh.
Dafür nehme ich die wenigeren verbrauchten Kalorien gerne in Kauf.

Alles ist sowie so mehr, als vorher – als ich nur Roller gefahren bin.