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Durch einen Zufall hatte ich im Netz ein Angebot über eine Ferienwohnung an der Mosel gesehen. 5 Tage über Allerheiligen. Da ich sowieso Montags Urlaub hatte und ein paar Tage nach dem ganzen Mist die letzten Wochen Entspannung brauchte, zögerten wir nicht lange.

Die Ferienwohnung lag in Hatzenport.

Bedingt durch Stau und Arbeit sind wir spät dort erst am Abend angekommen. Das war aber überhaupt kein Problem für die Gastgeber. Generell waren wir sehr überrascht über so viel Gastfreundlichkeit. Die Familie ist sehr freundlichen und zuvorkommend.

Sie nahmen sich Zeit uns alles zu zeigen und meine tausend fragen zu beantworten.

Die Ferienwohnung war Top ausgestattet! Vor allem aber auch sehr Kinderfreundlich. Wir meldeten uns zu dritt an. Da sie erfuhren dass wir ein 1,5 Jahre altes Kind dabei hatten, baute man extra für uns ein Kinderbett auf. Hochstuhl und Kinderbesteck waren auch vor Ort.

Generell war alles sehr gut ausgestattet. Es lagen Flyer von allen möglichen Ausflugsmöglichkeiten aus. Auch eine privat zusammen gestellten Infomappe.

Die Küche war komplett mit Spülmaschine und allem was man zum Kochen benötigte ausgestattet.

Küchentücher, Spülmaschinen Tabs und co. gab es auch mit dabei.

Das Wohnzimmer war mit einem TV und einer Schlafcouch ausgestattet.

Das Schlafzimmer war auch sehr gemütlich eingerichtet.

Es gab noch ein Doppelbett Zimmer, welches aber verschlossen war. Dies hätten wir noch dazu buchen können. Nimmt man die Schlafcouch mit, so können hier maximal 6 Personen übernachten.

Das Badezimmer war mit Handtüchern, Dusche und Wanne bestens ausgestattet.

 

Sogar Zahnpasta, Kirchkernkissen und Pflaster gab es vom Gastgeber 😉

Es war mal eine ganz andere Erfahrung. Sonst waren die Ferienwohnungen immer „normal“ ausgestattet. Aber hier hat man schon mehr die Liebe zum Detail gemerkt.

Aber das Highlight war die riesen Terrasse mit Moselblick (hinter der Mauer)

Diese durfte man voll benutzen. Leider war es bedingt durch das Wetter kaum möglich diese zu genießen. Aber im Sommer definitiv das beste an der Ferienwohnung.

Die Familie war sehr gastfreundlich.

So durften wir auch deren Garten mit nutzen, welcher sich am Haus befand. Dieser war auch auf Kinder abgestimmt 😉

Wir durften auch sämtliches Mobiliar aus der Hütte nutzen. Nur leider passte das Wetter nicht.
W-Lan, Heizung und Satelliten TV war vorhanden. In 9 Minuten erreichte man einen Lidl, in 20 das Örtchen Cochem mit Freizeit und Tierpark sowie in 30 Minuten Koblenz.

Sollten wir im nächsten Jahr im Sommer noch mal an die Mosel fahren, so werden wir hier definitiv noch mal versuchen etwas zu buchen.

Sehr empfehlenswert.

 

Privates

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Die Woche an der Mosel war leider zu kurz und wir waren auch irgendwie noch nicht so richtig erholt 😉

Tolles Wetter kündigte sich an und so sind wir dann am Wochenende drauf gleich wieder hin.

Dieses mal nach Bruttig-Fankel.

Zu meiner Überraschung braucht man dort nur 1,5 Stunden von Köln aus, bei freier Fahrt.

7 Minuten von Cochem entfernt hatte ich dort eine günstige Pension noch kurzfristig gefunden.

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Freitag ankommen war gleich vor unserer Pension ein kleines Fest.

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Ui, dachte ich – das ist aber nett hier. Alles so einfach, günstig und lecker!

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Gläser gab es zwar, aber nur ohne Inhalt. Man kaufte dort nur flaschen.

2 Euro das Wasser und 7 Euro die Flasche Wein.

Ui, dachte ich – das ist ja mal richtig günstig.

Eine Blaskapelle fing an Musik zu machen und wir genoßen den Freitag abend bei puren Sonnenschein unter Weinreben.

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Rumtata

Nach rund einer Stunde griff dann jemand zum Mikrofon.

Liebe Gemeinde.

Das diesjährige Weinwest war ein voller Erfolg!

Ich möchte  hiermit allen hier anwesenden freiwiligen Helfern heute rechtherzlich für die ehrenamtlich Hilfe danke.

Für die vielen Stunden ohne eure Hilfe wäre dieses Fest nicht gelungen wäre.

Während er weiter seine Rede hielt wurde mir langsam bewusst wo wir “rein geraten” waren 🙂

Ein Helferfest für Helfer.

Darum kannte auch jeder jeden hier und jeder begrüßte jeden.

Ups 🙂

Wir aßen noch in ruhe auf und machten uns dann ans Wasser.

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Da war der Tag auch schon rum und es war Bett Zeit.
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Den Abend haben wir noch mit leckes Essen und Wein ausklingen lassen. Der nächste morgen war wieder vor der Türe und so ging es zu einer klassische Schiffstour.

Ein paar Stunden rauf und runter entlang der Mosel. Mit lecker Wein an Board 🙂

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Bei der Sonne und dem Ausblick wurde es auch einfach nicht langweilig.

Die Aussicht war einfach grandios.

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Mir war mal nicht langweilig. Ob wohl es immer nur gerade aus ging und ich kein Internet hatte.

Aber das war so toll, ich hätte noch Stundenlang dort verweilen können.

Am Abend ging es dann zu einer Weinprobe. Uns wurde kurz ein Weinkeller gezeigt welcher sich in einem Felsen befand.

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Der Wein war lecker!

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Teilweise zwar bis zu 80gramm Restzucker süße, aber lecker 🙂
Ich mag eh nur süße Weine und da war die Mosel genau das richtige für mich. Vor allem weil man hier bei den Weinen nicht nur süße schmeckt, sondern auch die Trauben.

Etwas angeschwipst ging es dann wieder in Richtung Bett. Der nächste Tag stand an.

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Der morgen brach an, wir liesen uns Zeit. Gemütlich gefrühstückt und gut ausgeschlafen ging es nach Cochem.

Die Frau meines Freundes wollte die Reichsburg besichtigen und peilten wir das als Ausflugsziel an.

Drei Tage zuvor erfuhr meine Frau durch Zufall auf einem Geburtstag das Freunde von uns auch dort Urlaub machten. Also trafen wir uns gleich auch mit denen dort.

Ich war überrascht. Kleiner Touristen Ort. Tausende Gäste und ein riesen Öffentlicher Parkplatz. 4 Euro Tageskarte! Da kann man in anderen Großstädten gerade mal ne Stunde für Parken.

Es ging durch das beschauliche Städtchen hoch zur Burg.

 

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Die Mittagssonne gab ihr bestes und so stampfen wir mit 3 Kinderwagen bei über 30 Grad den Berg rauf zur Burg.

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Nach gefühlt 1000 Tausend Schritten wurden wir mit einer wundervollen Aussicht belohnt.

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Wir holten uns ein Ticket für ein geführte Tour von 40 Minuten.
Anders kann man die Burg leider nicht besichtigen.

Hier ein paar Impressionen der Burg.

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Leider hatte ich am Ende das Gefühlt das wir da etwas durch geschoben wurden. Aber bei der Masse an Menschen bleibt das wohl nicht aus.

Und dann ging es wieder runter nach Cochem.

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Dort gingen wir noch was gemeinsam Essen, verabschiedeten uns von unserem Freundespaar und fuhren wieder zu unserer Ferienwohnung zurück.

Dort machten sich die anderen vor dem TV und ich ging noch mal früh schlafen.
Der viele Schlaf tat mir echt gut.

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Woran merkt man, das man alt wird? Man fährt mit Freunden und Kindern an die Mosel 🙂

Mein Kumpel aus Hamburg bzw. seine Frau hatte die Idee einen Besuch bei uns mit einem Kurzurlaub an der Mosel zu kombinieren. Wir fanden die Idee toll und so ging es vorletzte Woche Montag dahin.

Mit unserem 4,5 Monate alten Baby weiter weg war uns nicht so angenehm.
Mosel ist ruhig und von uns gerade mal 2 Stunden entfernt.

Wir mieteten uns ein Apartment in Traben-Trarbach.

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Da wir Vormittags etwas gebummelt hatten, kamen wir erst Nachmittags dort an.

Viel zu machen war da nicht mehr, also ging es in die erst beste Schenke. Lecker Wein mit Camembert und Bratwurst 🙂

Erst zwei Stunden da und schon geht es los

Abend bin ich dann noch was mit meinem Kumpel durchs Örtchen gewandert.
Er zeigte mir wie Pokemon Go funktioniert. Das Thema war irgendwie die letzten Wochen an mir vorbei gelaufen.

Es waren die Bordsteine überall hochgeklappt. Es war spät und mitten in der Woche.

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Keine Sau mehr draußen, bis uns dann ein gleichaltriges Pärchen begegnete die es auch am Spielen waren 🙂

Danach ging es für mich früh ins Bett, während der Rest noch TV schaute.