Extrem Activity

Am Donnerstag war ich in der TV Sendung Extrem Activity.
Grundlage ist das Brettspiel Activity.

Das Extrem bedeutet hier, dass gewisse Aktionen Extrem ausgeführt werden müssen.
Die Dame, welche mir die Tickets kostenlos am Telefon angeboten hatte, sagte dass wir um 19.15 Uhr da sein sollten. Dann beginnt die zweite Pilot Sendung.

Begonnen hat die Sendung um 21 Uhr. Egal, wir hatten ja Freigetränke.
Das hatten die anderen nicht. Vor und nach mir bezahlten die Leute ihre Karten.
20 Euro pro Karte. Da musste ich schon was grinsen. Anscheinend sind wir als Notstopfen genommen worden, weil nicht genug Karten verkauft wurden.

Ich hätte mich auch geärgert wenn ich soviel hätte bezahlen müssen.

Die Sendung an sich war lustig. Aber die Stars Gäste waren recht komisch.
Auf der einen Seite war Oli P. (Flugzeuge in meinem Bauch), Bürger Lars Dietrich (Sexy Eis) und Wiegald Bohning (Mief).

Auf der anderen Seite saßen Ruth Moschner (Arbeitslos Freitag Nacht News), Verona Poth (Blub die Feldbusch) und S.Kunze (Tochter Hausmeister Krause).

Am Ende der Sendung war fast jedem Zuschauer klar, das die vorherige Sendung genau so gelaufen ist. Die Gäste taten zwar immer überraschend, aber es war alles vorher abgesprochen. Aufgefallen war das, weil der Animator am Anfang sagte, was in der vorherigen Sendung passiert ist. Das Herr Bohning in das Kotzrad musste und Oli P. unter Strom stand.

Und da waren sie wieder. Alle 6 Gäste und die gleichen Aktionen ?
Für mich hatte das einen Grund. Wie der Animator schon sagte, handelt es sich hier um eine Pilot Sendung. Diese wird Pro7 vorgestellt und mit viel Glück wird sie in das Programm aufgenommen. Also hat man 2-mal das gleiche aufgezeichnet um das Beste zu nehmen.

Das Studio war so klein, wir waren gerade mal 150 Leute. Lärm sollten wir aber wie 1500 Leute machen. Also hingen Mikrophone über unseren Köpfen um das aufzuzeichnen.
Wenn man aber 2-mal das gleiche aufnimmt hat man 300 Leute im Bild und auch einen Lärm wie 3000 Leute.

So wird man im TV nach Strich und Faden verarscht hinter das Licht geführt.
Nichts war spontan. Nichts war überraschend. Die Gäste wussten was passiert. Die Witze waren eingeplant. Und und und.

Wenn ihr also mal eine Quiz oder Action Sendung seht, denkt daran.
Es sind weniger Leute im Studio als es aussieht. Alle Witze und Spontanen taten sind vorher durchgeplant. Jede Panne und jeder Spontane Witz/Aktion stehen im Drehbuch.

Wenn einer was malen musste und der andere das versucht hat zu erraten, dann sah man schon, das dass ganze eine Stunde vorher auch passiert ist. Wenn einer am Quizrad gedreht hat, dann war schon bestimmt was kommt. Die erratenen Worte wussten die Spieler schon.

Irgendwie war das nicht wie eine TV Quiz Show, sondern wie ein Theater, was eine TV Quizshow spielen sollte. Wo Schauspieler sitzen und so tun sollen als wäre alles spontan.

Die einzigen, die auf dem Boden geblieben sind, waren Bürger Lars Dietrich und Wiegald Bohning.

Jürgen von der Lippe hat durch die Sendung geführt und war der Sympathischste Mensch.
Für sein Comedyalter war recht lustig und hatte eine Art an sich wie ein junger Hund.

Bilder konnte ich leider keine machen, weil meine Kamera nicht wollte.

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