Am Donnerstag letzte Woche hatte ich meinen halbjährlichen Zahnarzt Besuch mit Zahnreinigung.
Die Jahre davor hatte ich dabei immer Probleme mit Zahnfleischbluten.
Wenn ich auf Reisen war, habe ich oft einfache „Einwegbürsten“ verwendet. Dabei hatte ich immer das Gefühl, damit deutlich besser reinigen zu können, als mit diesen Oral-B Rundköpfen.
Dort wurden auch Schallbürsten bewertet, die eben keinen Rundkopf haben, sondern wie eine „normale“ Bürste.
Für seinerzeit rund 60 € wurde die ApaCare mit „Gut“ als einer der Testsieger bewertet und so kaufte ich mir diese.
Nach fast einem Jahr muss ich nun feststellen, dass ich beim Zahnarzt keinerlei Probleme mehr hatte. Das wird sicherlich an mir liegen, weil meine Frau und unsere Kinder damit kein Problem haben.
Aber ich behaupte mit einer Schallbürste meine Zähne deutlich sauberer bekommen zu haben. Auch habe ich keinerlei Zahnfleischbluten mehr.
Und die Akkulaufzeit ist bemerkenswert. Alle 2~3 Monate muss ich nur laden.
Als ich die letzten Tage das recht komplexe Klemmbausteinbaumhaus aufgebaut habe, stellte ich fest, dass ich mit schöner Musik leicht gedankenversunken im Fluss war. Ein Stein nach dem anderen.
Das war vor zwei Jahren nicht so. Da saß ich am Klemmbaustein Schloss meiner Tochter und merkte, wie laut die Gedanken waren. Da war ich am Anfang meines Weges zur Therapie und der Achtsamkeit. Und wie unerträglich laut es war. Eine solche „Arbeit“, wo ich Zeit hatte für meine Gedanken, ging dann nur mit einem Podcast. Das lenkte ab.
Sowie wie ich ständig das Handy in der Hand hielt um mich damit abzulenken, weil Langeweile unerträglich war.
Das war nicht verkehrt, über diese Podcasts bin ich erst zur Achtsamkeit gekommen und sie haben mir auch während der Therapie relativ gut geholfen.
Jedoch hatte ich an den Baumhaus-Abendenden keine Lust darauf. Ich habe mir Techno aus den 90ern angehört und war Gedanken frei.
Ich kann nicht „nichts“ denken kann. Aber die Ängste sind fast weg. Dieses sich ständig über alles im Kopf laut Gedanken machen und ggfls verkatastrophisieren ist fast weg.
Dafür denke ich an schöne Dinge, mal was nostalgisch.
Heute, zwei Jahre später bin ich froh zur Therapie gegangen zu sein. Ich kann darüber mittlerweile auch offen reden, die Stigmatisierung ist mir egal geworden.
Dazu habe ich einen schönen Satz die Tage gelesen:
Du musst mich nicht gut finden, das mache ich schon
In den vergangenen Wochen hat die Therapie auch noch mal einen guten Schub gemacht. Dazu aber später mehr 😉
Im Oktober darauf hatte ich es endlich fertig geschafft.
So erging es nun auch dem Geburtstagsgeschenk aus diesem Jahr im April. Da hatte sie sich ein Baumhaus gewünscht. Das habe ich jetzt im November endlich fertig gebaut.
Vor über zwei Jahren hatte ich das bei Ali Express gekauft.
Ein süßes kleines Set, wenn auch nicht ganz dem Original ähnlich. Aber das ist ok. Sie hat einen großen Spaß daran.
Am Wochenende hatte ich Besuch von meinem besten Freund aus Norderstedt mit seiner Familie.
Am Samstagabend wollte ich mit ihm essen gehen. Bei Google wurde mir für Sushi in meiner Nähe das Restaurant „The best Suhsi“ in Köln Bickendorf angezeigt. Mit fünf Sternen.
Ich war skeptisch, das befindet sich gleich neben meinem Lieblingscafé. Das sah von außen immer so unscheinbar aus. Aber es gab bei dem Wetter allerdings kaum eine Alternative, wo man zufuß hin konnte.
Vor Ort wurde ich positiv überrascht. Dieser kleine inhabergeführte Laden, mit seinen 4 Tischen hatte echt gutes Sushi.
Für mehr Personen war nicht mehr Platz. Was auch nicht notwendig ist. Dafür war dieser kleine Laden echt gemütlich.
Es wurde auf Bestellung, frisch in sichtbarer Nähe, zubereitet. Sehr ausgefallenes Sushi lecker präsentiert, mit einem Sake zum Abschied.
Ein Sympathisches Inhaber Pärchen. Wir einen echt schönen Abend dort.
Der Amazon Algorithmus hat mir vor einiger Zeit ein Buch vorgeschlagen, welches mich vom Titel ansprach.
Wie du Menschen loswirst, die dir nicht gut tun. Ohne sie umzubringen.
Ich mag diesen schwarzen Humor. Ich habe es mir dann gekauft und bin komplett begeistert davon.
Es ist kein Ratgeber Buch. Es handelt sich um eine Geschichte, über eine befreundete Gruppe, die sich in einem Hotel trifft, um zusammen mit einem Psychologen zu erarbeiten, wie man sich von Menschen fernhält oder löst, die einem nicht gut tun.
Das Buch, genauer gesagt die Geschichte, liest sich dadurch sehr gut. Als wäre man heimlich Gast einer Gruppentherapie.
Es erinnert mich ein wenig an das Buch „Achtsam Morden“.
Ich habe es fast durch, und es war sehr informativ und lehrreich.
Auch wenn ich Pokémon Go intensiv spiele, wird dies hier kein Pokémon Go Blog 😉 Da aber doch der ein oder andere mit liest der es auch spielt, möchte ich protzen.
Ich habe endlich die befristete Studie: Meisterball erledigt.