Pützchensmarkt 2016

Ich war am Freitag abend mit meiner Schwester und Ihrem Mann auf der Bonner Kirmes Namens Pützchensmarkt.

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Dafür das wir hier keine Ferien mehr haben, es richtig schönes Wetter war und Wochenende, war es im Gegensatz zu den Jahren davor deutlich leerer.

Für unsere kleine haben wir unsere Nichte als Babysitter genommen.Da mit Kinderwagen oder Manduca hin war keine Option.

Als „Backup“ hatte meinen Freund und Kollegen, falls was schief läuft und unsere Nichte nicht klar kommt.

Sie hatte zwar in den letzten Wochen immer wieder mal für ein paar Stunden auf sie aufgepasst, aber so lange noch nicht. Zu dem waren wir rund 1,5 Stunden entfernt.

Es kam wie es kommen musste. Unsere kleine hatte nach Wochen mal wieder Luft im Bauch und unsere arme Nichte bekam kurz vor 21 Uhr die volle Schreidröhnung ab. Das kannte sie so noch nicht.

Das Handynetz in Bonn war überlastet und so waren in dem Moment auch nicht wir nicht erreichbar.

Also rief sie meinen Freund an. Der konnte dann unsere kleine, aber auch unsere Nichte beruhigen. Nach etlichen Pupsen und Bäuerchen war dann ruhe.
Ein hoch auf die Freundschaft. Ein hoch auf Lefax!

Kleiner Tipp, wenn ihr mal unter Menschen Massen seit und keinen Empfang habt. Geht im Smartphone in die Mobilfunk Einstellungen. Dort als Datennetz das 2g Netz auswählen. Schon waren wir wieder erreichbar. Auch per Whatsapp.

Als wir sahen das wir nicht erreichbar sind, habe ich uns umgebucht. Wir telefonierten mit beiden. Als die kleine wieder schlief, fuhr meine Freund und seine später dazugekommene Frau nach Hause. Es ging es weiter auf der Kirmes.

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Die ganzen Kotzschleudern sagen mir nicht mehr so zu. Ich bin mit meiner Schwester auf einen Aussichtsturm rauf, von dem man einen tollen Ausblick auf den Rummel hatte.

Ich bin ganz überrascht welch schöne Bilder meine Handykamera aus der Hand so hinbekommt.

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Da ich vor zwei Jahre eine nicht so gute Erfahrung dort gemacht hatte, hielt ich dieses mal die Augen auf.

Natürlich sieht man viel, wenn man darauf achtet – aber dennoch treibt sich dort viel prekäres Volk rum. So lief an uns einer vorbei – der mit seinen ausgefahrenen Ellbogen jeden bewusst und Aggressiv Anrempelte – wohl in der Hoffnung auf ne Schlägerei.

Auf solchen Rummelplätzen gab es schon immer Idioten und schon immer wurde sich dort geboxt. Aber die Aggressivität und auch das „Volk“ welches den Stress verursacht ist ein anderes.

Dafür habe ich wenig Sicherheitskräfte und Polizei gesehen. Gerade da wo viel Pack stand, war keine Sau.

Auch was volle Plätze und Menschenansammlungen angeht. Es muss wohl erst was passieren ……

Da ist es in Düsseldorf schon deutlich besser Organisiert. Dort kontrollieren Sicherheitsleute den Fluss der Menschen, damit es eben nicht so Momenten kommt wo man kaum Luft zum Atmen bekommt und überall sieht man Hundertschaften der Polizei.

Gegen 1 Uhr sind wir dann zuhause angekommen. Die kleine schlief fest und friedlich in Ihrem Bettchen.