Mein bester Freund war mit seiner Familie über ein verlängertes Wochenende uns besuchen.
Samstag ging es in den Märchenwald Altenberg. Wer hier aus der Region kommt, war als Kind sicherlich schon einmal da. Ich auch, konnte mich aber nicht mehr daran erinnern.
In unserem Gemeinschaftsraum wurde für die Nachbarn ein Brotbackkurs angeboten.
Wobei als erstes ging es um Brötchen.
Ich bin da so naiv dran und dachte, ein wenig hefe hier, ein wenig Mehl und fertig ist das Brötchen. Aber das fängt ja schon am bei den Hefekulturen, die man über Jahre züchten kann. Und die 24 Stunden vorherige Arbeit mit dem Teig.
Am Freitag Abend habe ich noch Mal den Grill ausgepackt, weil es zuviel für den Optigrill war.
Auch hier denke ich, dass es das letztes Mal dieses Jahr war 😉 In den nächsten Tagen werde ich ihn grundreinigen und dann mal schauen ob ich ihn nächstes Jahr dann verkaufe oder weiterhin nutze.
Dabei bin ich auf die Achtsamkeit aufmerksam geworden. Diese praktiziere ich nun seitdem gelegentlich. Ich wollte aber mehr, weil ich merkte, wie gut es mir tat. Und so buchte ich mich über die Krankenkasse in einen offiziellen MBSR Kurs ein.
Dieser ist heute nach 8 Wochen herum und ich finde es sehr schade, dass dem so ist. Er hat richtig gut getan. Aber ich habe auch vieles mitgenommen.
Daraus habe ich mir auch drei Zitate gezogen.
„Es erfordert Mut, in einer Gesellschaft, in der Erschöpfung als Statussymbol angesehen wird, Ja zur Ruhe und zum Spielen zu sagen.“
Brené Brown
Etwas, was ich lernen musste. Aus meinem Hamsterrad zu treten und die Ruhe zu ertragen. Ich habe lange gedacht, dass ich vieles aufgehört habe, was mich stresste. Aber dem war nicht so. Und so habe ich die letzten Monate und Wochen noch mal aufgeräumt. Jetzt habe ich viel mehr Ruhe 🙂 Habe auch wieder Zeit für mich 🙂
An einem Tag haben wir in der Gruppe 6 Stunden geschwiegen und nur meditiert. Das war eine bemerkenswerte Erfahrung. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals in einer Gruppe 6 Stunden geschwiegen zu haben. Aber es tat sehr gut. Seitdem genieße ich regelmäßig die einfache Stille.
„Zwischen Reiz und Reaktion gibt es Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht, unsere Antwort zu wählen. In unserer Antwort liegt unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“
Viktor Frankl
Auch etwas, was ich lernen musste und gelernt habe. Ich muss nicht immer gleich reagieren. Tief durchatmen, nachdenken. Stille. Achtsames zuhören. Achtsames reden.
Letzteres ist etwas tiefgreifender.
„Solange du atmest, ist mehr mit Dir in Ordnung als nicht in Ordnung mit dir ist, ganz gleich, was nicht in Ordnung mit dir ist.“
Jon Kabat-Zinn: Gesund durch Meditation
Mir hat der Kurs sehr gutgetan und ich bin gespannt, wie lange dies anhält 🙂
Am Wochende habe ich meinen besten Freund in Norderstedt besucht.
Einfach Mal eine Auszeit vom Alltag 🙂 Was mir sehr gut getan hat. Wir haben viel gelacht. Ich kam aus meinem Hamsterrad raus und auf andere Gedanken.
In Norderstedt gibt es (den für mich) geilsten Sushi Laden 😉
So lecker. Es waren sehr schöne Tage.
Einfach quatschen und spielen. Dazwischen was shoppen 😉 Dort habe ich dann auch die Döner Cola entdeckt. Bahhhh…
Hin und zurück bin ich mit dem Flixtrain. Auf dem Rückweg nach Köln ist dann der Zug in Bremen liegen geblieben. Fahrzeugschaden.
Wir sollen aussteigen, einen Ersatz gibt es nicht. Bitte an die Deutsche Bahn wenden, das Ersatzticket dort kaufen und bei Flixtrain einreichen.
Ich habe dann relativ schnell geschaltet, Handy raus, gesehen das der nächste Zug nach Köln in 20 Minuten kommt. Gebucht und umgestiegen.
Es gab nur noch erste Klasse. Und so kam ich dann mit nur einer Stunde Verspätung in Köln an.
Was ich interessant fand, war die Tatsache, dass ich weder im Zug nach Hamburg und in den zwei Zügen zurück nicht einmal nach meinem Ticket gefragt wurde.
Jetzt muss ich nur noch mein Geld von Flixtrain zurück bekommen, darum werde ich mich im laufe der Woche kümmern.
Ich habe mittlerweile meine neue Brille. Sie hat einen leichten Blaufilter im oberen bis mittleren Bereich. Ich habe bis jetzt eine Nachtfahrt hinter mir und kann schon eine deutliche Besserung feststellen.
Wenn es in den kommenden Wochen mehr regnet und ich dann Nachts fahren muss, kann ich es genauer sagen. Aber auch normale Lampen blenden mich nicht mehr und ziehen auch keine Lichtkreise.
Letzte Woche Samstag war ich auf dem Straßenfest in Ossendorf.
Für die Kinder gab es eine Hüpfburg, Dosenwerfen und Kinderschminken.
Meiner Frau habe ich diese Auszeit gegönnt und die Kinder hatten einen tollen Tag.
Sonntag letzte Woche bin ich mit meiner gesamten Familie und einem sehr guten Freund sowie seiner Frau zusammen außerhalb von Köln zu einem sonntaglichen Mittagessen gefahren.
Ich war total happy, gute alte bürgerliche Küche in einer noch heilen funktionierenden Welt. Es war ein sehr schöner Tag.
Die Woche verlief recht normal und es gab nichts besonderes zu berichten. Unsere Kinder wachsen gefühlt jeden Tag 5 cm.
Mit jedem Tag merke ich, wie die geduldige und friedvolle Erziehung ihre Früchte trägt. Zu Hause ist es deutlich entspannter und ruhiger geworden. Die Kinder untereinander, sowie in Kommunikation mit uns, gehen sehr respektvoll miteinander um.
Lea Christin hat sich in der Schule gut eingelebt und bald sind schon Herbstferien.
Aber auch ich bin deutlich entspannter. Ich merke dass mir das praktizieren der Achtsamkeit sehr gut tut. Ich bin mittlerweile in der sechsten Woche eines mbsr-kurses.
Über die Krankenkasse hatte ich mich vor 2 Monaten dort eingeschrieben.
Heute war Tag der Achtsamkeit. Ich habe in unserer MBSR Gruppe sechs Stunden am Stück geschwiegen und meditiert. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals in einer Gruppe sechs Stunden lang geschwiegen habe. Das war eine sehr interessante Erfahrung. Allerdings merke ich auch, dass dies teilweise schon fast religiöse Zwecke annimmt.
Ich werde zwar weiterhin Bewusst bzw. Achtsam für mich leben, aber nicht so intensiv wie im Kurs beigebracht. Wenn ich jeden Tag 30 Minuten Zeit hätte in Stille zu meditieren, dann würde ich die Zeit zum zocken nutzen 😉
Und zum Schluss noch ein Zitat auf dem Klo meines Lieblingscafé:
Ich weiß gar nicht, wie oft ich in meinem Leben versucht habe, von der Cola Light auf Wasser umzusteigen. Mal direkt, mal über Tee oder andere Getränke.
Mehr oder weniger hat es nie funktioniert. Aus Kostengründen habe ich vor knapp 2 Jahren bei Flaschenpost Sprudelwasser bestellt und dieses mit Süßstoff Sirup ergänzt.
Ich wollte keinen Sodamaker, weil ich immer aus den Flaschen trinke. Die müssen danach dann gleich gespült werden. Dafür bin ich zu faul.
Vor einem Jahr habe ich dann von mir aus, ohne bestimmten Grund, das Sirup weg gelassen. Heute Morgen ist mir aufgefallen, dass die Sirups mittlerweile abgelaufen sind. Ich nutze sie gar nicht mehr.
Seit rund einem Jahr trinke ich nur noch Wasser. Sprudel Medium. Auch zu Hause haben wir die Cola verbannt. Da bin ich auch ganz froh drum. Weil es den Kindern ein ganz anderes Vorbild ist. Sie fragten damals öfter, was ich da trinke und warum sie das nicht trinken dürfen. Jetzt ist es nicht mehr der Fall und auch sie trinken nur Wasser.
Eine Apfelschorle oder O-Saft wird auch bei den Kindern nicht als Durststiller angesehen. Sondern als Genussmittel. Beim Papa Café bin ich echt stolz, wenn sie die Apfelschorle leer getrunken haben und dann nach Wasser fragen, für den Durst 😉
Ich für mich kann aber bestätigen, Cola Light macht weder dick noch schlank. Mein Gewicht hat sich das letzte Jahr deswegen nicht geändert. Aber es ist dennoch gesünder ohne 😉
Wenn ich auswärts bin, dann trinke ich gerne noch mal eine. Oder auch an heißen Tagen.
Aber eben nur als Genussmittel und nicht als Durststiller.
Solche Bilder gehören nun der Vergangenheit an und das ist auch gut so 🙂
Mal schauen ob ich auch mal den Umstieg von Sprudel auf ohne Sprudel schaffe. Dann reicht mir auch das Leitungswasser. Das ist genauso gesund, nur deutlich günstiger 😉