Meine Frau hat die letzte Ernte in die Küche getragen.

Scharfe Paprikas.
Mein bester Freund war mit seiner Familie über ein verlängertes Wochenende uns besuchen.
Samstag ging es in den Märchenwald Altenberg. Wer hier aus der Region kommt, war als Kind sicherlich schon einmal da. Ich auch, konnte mich aber nicht mehr daran erinnern.

Man warnte mich vor, der Park wäre in die
Ich habe mir auf der Lego Ausstellung auch eine Figur gekauft und zu meinem anderen Nippes auf dem Schreibtisch dazu gestellt.

Ich konnte nicht anders.
Nicht nur aus Nostalgiegründen. So stelle ich mir nun auch immer die Schreihälse am Telefon vor 😉
Was mich total triggert ist diese Brötchen Tüte.

Wieso 7 Brötchen? Warum nicht eine gerade Zahl wie immer? Wer macht den sowas?
Wie letztes Jahr, war ich dieses Jahr mit meinen Kindern am Sonntag auf einer Lego Ausstellung von Lego Vereinen.

Wie schon letztes Jahr, der absolute
In unserem Gemeinschaftsraum wurde für die Nachbarn ein Brotbackkurs angeboten.
Wobei als erstes ging es um Brötchen.

Ich bin da so naiv dran und dachte, ein wenig hefe hier, ein wenig Mehl und fertig ist das Brötchen. Aber das fängt ja schon am bei den Hefekulturen, die man über Jahre züchten kann. Und die 24 Stunden vorherige Arbeit mit dem Teig.
Am Ende war es ein Mega leckeres Brötchen

Aber der Aufwand ist mir dann doch zu groß.











Ein sehr guter Freund hat mich auf die Idee gebracht, etwas über die abstrusen Serviervorschläge auf Verpackungen zu bloggen.
Seit er mich darauf aufmerksam gemacht hat, fallen mir diese immer mehr auf Verpackungen.
Hier ein Beispiel: Apfelsaft

Unten rechts der Serviervorschlag. Soll ich aus dem Saft wieder Äpfel machen?
Oder bei diesem Eis?

Hier drücke ich die Kirschen aus dem Eis und forme sie dann zu einer……
Bei diesen Schokomuffins kann man vermutlich


die Schokostücke im Nachgang produzieren 💩.
Mal schauen was ich in den nächsten Wochen noch so finde 😉
Am Freitag Abend habe ich noch Mal den Grill ausgepackt, weil es zuviel für den Optigrill war.

Auch hier denke ich, dass es das letztes Mal dieses Jahr war 😉 In den nächsten Tagen werde ich ihn grundreinigen und dann mal schauen ob ich ihn nächstes Jahr dann verkaufe oder weiterhin nutze.
Heute habe ich alle Ventilatoren eingemottet.

Ich denke, vor Juni 23 brauche ich sie erstmal nicht mehr 😉
Ich dachte schon, mein erfundenes Entsozialmedialisierung wäre ein komisches Wort.
Aber heute habe ich über den Shopblogger ein neues Wort kennengelernt:
Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung
Und das gibt es wirklich: https://www.gesetze-im-internet.de/ensikumav/BJNR144600022.html
Sachen Wörter gibts 🙂
Letztes Jahr hatte ich angefangen, mich zu entschleunigen.
Komplett zu Entsozialmedialisieren. Digitales Detox.

Dabei bin ich auf die Achtsamkeit aufmerksam geworden. Diese praktiziere ich nun seitdem gelegentlich. Ich wollte aber mehr, weil ich merkte, wie gut es mir tat. Und so buchte ich mich über die Krankenkasse in einen offiziellen MBSR Kurs ein.
Dieser ist heute nach 8 Wochen herum und ich finde es sehr schade, dass dem so ist. Er hat richtig gut getan. Aber ich habe auch vieles mitgenommen.
Daraus habe ich mir auch drei Zitate gezogen.
„Es erfordert Mut, in einer Gesellschaft, in der Erschöpfung als Statussymbol angesehen wird, Ja zur Ruhe und zum Spielen zu sagen.“
Brené Brown
Etwas, was ich lernen musste. Aus meinem Hamsterrad zu treten und die Ruhe zu ertragen. Ich habe lange gedacht, dass ich vieles aufgehört habe, was mich stresste. Aber dem war nicht so. Und so habe ich die letzten Monate und Wochen noch mal aufgeräumt. Jetzt habe ich viel mehr Ruhe 🙂 Habe auch wieder Zeit für mich 🙂
An einem Tag haben wir in der Gruppe 6 Stunden geschwiegen und nur meditiert. Das war eine bemerkenswerte Erfahrung. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals in einer Gruppe 6 Stunden geschwiegen zu haben. Aber es tat sehr gut. Seitdem genieße ich regelmäßig die einfache Stille.
„Zwischen Reiz und Reaktion gibt es Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht, unsere
Viktor Frankl
Antwort zu wählen. In unserer Antwort liegt unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“
Auch etwas, was ich lernen musste und gelernt habe. Ich muss nicht immer gleich reagieren. Tief durchatmen, nachdenken. Stille. Achtsames zuhören. Achtsames reden.
Letzteres ist etwas tiefgreifender.
„Solange du atmest, ist mehr mit Dir in Ordnung als nicht in Ordnung mit dir ist, ganz gleich, was nicht in Ordnung mit dir ist.“
Jon Kabat-Zinn: Gesund durch Meditation
Mir hat der Kurs sehr gutgetan und ich bin gespannt, wie lange dies anhält 🙂
Aber – man kann aus allem eine Religion machen. Auch aus der Achtsamkeit. Man sollte auch noch mal über den Tellerrand schauen: https://hpd.de/artikel/fuck-you-carpe-diem-18259
Am Wochende habe ich meinen besten Freund in Norderstedt besucht.

Einfach Mal eine Auszeit vom Alltag 🙂 Was mir sehr gut getan hat. Wir haben viel gelacht. Ich kam aus meinem Hamsterrad raus und auf andere Gedanken.
In Norderstedt gibt es (den für mich) geilsten Sushi Laden 😉
So lecker. Es waren sehr schöne Tage.
Einfach quatschen und spielen. Dazwischen was shoppen 😉 Dort habe ich dann auch die Döner Cola entdeckt. Bahhhh…

Hin und zurück bin ich mit dem Flixtrain. Auf dem Rückweg nach Köln ist dann der Zug in Bremen liegen geblieben. Fahrzeugschaden.
Wir sollen aussteigen, einen Ersatz gibt es nicht. Bitte an die Deutsche Bahn wenden, das Ersatzticket dort kaufen und bei Flixtrain einreichen.
Ich habe dann relativ schnell geschaltet, Handy raus, gesehen das der nächste Zug nach Köln in 20 Minuten kommt. Gebucht und umgestiegen.
Es gab nur noch erste Klasse. Und so kam ich dann mit nur einer Stunde Verspätung in Köln an.

Was ich interessant fand, war die Tatsache, dass ich weder im Zug nach Hamburg und in den zwei Zügen zurück nicht einmal nach meinem Ticket gefragt wurde.
Jetzt muss ich nur noch mein Geld von Flixtrain zurück bekommen, darum werde ich mich im laufe der Woche kümmern.
Mein Roller hat seine erste Inspektion hinter sich.

Ich bin dieses Jahr noch nicht viel gefahren. 1400 Kilometer.
Im Schnitt habe ich Stromkosten im Monat von rund 6-7 Euro.

Ich bin weiterhin zufrieden und froh ihn zu haben. Dennoch würde ich nach wie vor keinen Elektroroller empfehlen.
Kurze Reichweite, geringer Wiederverkaufswert und die Akkus nach Hause schleppen wären so gründe.
Aber für mich ist es fast perfekt und ich bin zufrieden 🙂
Ich habe mittlerweile meine neue Brille. Sie hat einen leichten Blaufilter im oberen bis mittleren Bereich. Ich habe bis jetzt eine Nachtfahrt hinter mir und kann schon eine deutliche Besserung feststellen.

Wenn es in den kommenden Wochen mehr regnet und ich dann Nachts fahren muss, kann ich es genauer sagen. Aber auch normale Lampen blenden mich nicht mehr und ziehen auch keine Lichtkreise.
Letzte Woche Samstag war ich auf dem Straßenfest in Ossendorf.

Für die Kinder gab es eine Hüpfburg, Dosenwerfen und Kinderschminken.

Meiner Frau habe ich diese Auszeit gegönnt und die Kinder hatten einen tollen Tag.
Sonntag letzte Woche bin ich mit meiner gesamten Familie und einem sehr guten Freund sowie seiner Frau zusammen außerhalb von Köln zu einem sonntaglichen Mittagessen gefahren.

Ich war total happy, gute alte bürgerliche Küche in einer noch heilen funktionierenden Welt. Es war ein sehr schöner Tag.
Die Woche verlief recht normal und es gab nichts besonderes zu berichten. Unsere Kinder wachsen gefühlt jeden Tag 5 cm.

Mit jedem Tag merke ich, wie die geduldige und friedvolle Erziehung ihre Früchte trägt. Zu Hause ist es deutlich entspannter und ruhiger geworden. Die Kinder untereinander, sowie in Kommunikation mit uns, gehen sehr respektvoll miteinander um.
Lea Christin hat sich in der Schule gut eingelebt und bald sind schon Herbstferien.
Aber auch ich bin deutlich entspannter. Ich merke dass mir das praktizieren der Achtsamkeit sehr gut tut. Ich bin mittlerweile in der sechsten Woche eines mbsr-kurses.
Über die Krankenkasse hatte ich mich vor 2 Monaten dort eingeschrieben.
Heute war Tag der Achtsamkeit. Ich habe in unserer MBSR Gruppe sechs Stunden am Stück geschwiegen und meditiert. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals in einer Gruppe sechs Stunden lang geschwiegen habe. Das war eine sehr interessante Erfahrung. Allerdings merke ich auch, dass dies teilweise schon fast religiöse Zwecke annimmt.
Ich werde zwar weiterhin Bewusst bzw. Achtsam für mich leben, aber nicht so intensiv wie im Kurs beigebracht. Wenn ich jeden Tag 30 Minuten Zeit hätte in Stille zu meditieren, dann würde ich die Zeit zum zocken nutzen 😉
Und zum Schluss noch ein Zitat auf dem Klo meines Lieblingscafé:
